Zuversicht und Dynamik prägen zum Abschluss der Fachkonferenz das Stimmungsbild des deutschsprachigen Edelmetallmarktes.
Frankfurt am Main, 26. März 2026 – Mit einem klaren Blick auf die tektonischen Verschiebungen der globalen Finanz- und Rohstoffmärkte ist am Dienstag, den 24. März 2026 das „ZukunftsForum Edelmetalle“ in Frankfurt erfolgreich zu Ende gegangen. An zwei Konferenztagen diskutierten führende Vertreter aus Finanzwirtschaft, Industrie, Politik und Wissenschaft die drängendsten Herausforderungen und Chancen der Edelmetallbranche. „Noch nie waren die globalen Zusammenhänge so komplex – und noch nie war der Bedarf an fundiertem Austausch so groß wie heute“, erklärte der Veranstalter Wolfgang Wrzesniok-Roßbach zum Auftakt des ZukunftsForum Edelmetalle 2026.
Geopolitik und Makroökonomie prägen die Märkte
Zum Auftakt zeichnete Ruth Crowell (LBMA) ein Bild eines weiterhin hochliquiden und stabilen Goldmarktes mit enormer Markttiefe. Gleichzeitig verdeutlichte sie, wie stark geopolitische Entwicklungen – etwa Handelskonflikte und Zollpolitik – physische Metallströme beeinflussen. Zentralbanken bleiben dabei ein entscheidender Nachfragefaktor.
Dr. Jürgen Michels (BayernLB) betonte in seiner Keynote die außergewöhnlich hohe Unsicherheit im globalen Umfeld. Die Weltwirtschaft werde zunehmend durch strukturelle Megatrends („6Ds“) bestimmt. Insbesondere steigende Staatsverschuldung und geopolitische Spannungen bergen erhebliche Risiken für die Finanzstabilität.
Philipp Vorndran (Flossbach von Storch) sprach von einem historischen Strukturbruch: Das Vertrauen in Währungen nehme ab, während reale Vermögenswerte wie Gold weiter an Bedeutung gewinnen. Gleichzeitig warnte er aber auch vor einseitigen Allokationen und unterstrich die Bedeutung breit diversifizierter Portfolios.
Edelmetalle zwischen Nachfrageboom und Angebotsengpässen
Von einem zentralen Stabilitätsanker trotz Volatilität sprach John Reade (World Gold Council) in seinem Vortrag über Gold. Gleichzeitig sorge, so andere Sprecher, insbesondere bei Silber die starke industrielle Nachfrage – etwa aus Solar- und Zukunftstechnologien – für strukturelle Defizite.
Auch Platinmetalle rücken durch Angebotsrisiken und ihre strategische Bedeutung zunehmend in den Fokus von Industrie und Staaten.
Digitalisierung verändert den Markt
Die Tokenisierung von Gold wurde als ein möglicher Zukunftstrend hervorgehoben: Sie erlaube einen globalen, schnellen und flexiblen Handel physisch hinterlegter Werte. Ergänzend gewinnen börsengehandelte Produkte weiter an Bedeutung.
Rohstoffe als geopolitische Schlüsselressource
Ein zentrales Ergebnis der Konferenz: Der globale Wettbewerb um Rohstoffe verschärft sich zunehmend. Während China strategisch und langfristig agiert und die USA Rohstoffe geopolitisch einsetzen, fehlt es Europa laut Experten an Geschwindigkeit und Koordination. Dabei werde die Rohstoffsicherung zunehmend zur Frage wirtschaftlicher Souveränität.
Recycling, Industrie und ESG im Fokus
Ein Bereich einer sicheren Rohstoffversorgung bildet das Recycling, hier eröffnen z. B. beim Silber Innovationen wie das Recycling von Photovoltaik-Modulen lokal neue Rohstoffquellen. Gleichzeitig betonten Industrievertreter die wachsende Bedeutung von Versorgungssicherheit.
Insgesamt hat sich Nachhaltigkeit endgültig zu einem zentralen Faktor entwickelt: Transparente Lieferketten und ESG-Standards sind heute Voraussetzung für Marktzugang und Finanzierung.
Fazit: Branche im strukturellen Wandel
Die Konferenz zeigt: Edelmetalle bleiben essenziell sowohl für finanzpolitische Stabilität als auch für Zukunftstechnologien – jedoch in einem zunehmend komplexen und geopolitisch geprägten Umfeld. „Die Zukunft der Edelmetalle wird an der Schnittstelle von Politik, Technologie und globaler Zusammenarbeit entschieden. Wer hier nicht strategisch denkt, wird den Anschluss verlieren“, resümiert Wolfgang Wrzesniok-Roßbach.
Über das ZukunftsForum Edelmetalle
Das ZukunftsForum Edelmetalle ist eine der führenden Fachkonferenzen für die Edelmetallbranche im deutschsprachigen Raum und bringt jährlich Experten aus Wirtschaft, Finanzwelt, Industrie und Wissenschaft zusammen.
Veranstaltungsdetails:
Datum: 23. und 24. März 2026 (mit Vorprogramm am 22. März)
Ort: Kongresszentrum Kap Europa der Messe Frankfurt
Themen: Gold, Silber, Platinmetalle, Bergbau, Recycling, Nachhaltigkeit, wirtschaftliche und politische Entwicklungen, industrielle Anwendungen, Investment
Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie auf der offiziellen Webseite des ZukunftsForums: www.zukunftsforum-edelmetalle.de und in dem Magazin „Gold & Weiss“.
Über die Fragold Connect GmbH:
Die Fragold Connect GmbH wurde 2024 von Unternehmensberater und Edelmetallexperten Wolfgang Wrzesniok-Roßbach und Marketingberaterin Corinna Schmitz gegründet, um die Edelmetallbranche der DACH-Region durch innovative Veranstaltungen und Publikationen wie das ZukunftsForum Edelmetalle und die Fachzeitschrift „Gold & Weiss“ nachhaltig zu fördern und weiterzuentwickeln. Hinter dem Unternehmen stehen zwei Branchenexperten, die auf jahrzehntelange Erfahrung und umfassendes Fachwissen in der Welt der Edelmetalle zurückblicken.
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- Bergbau (Wikipedia)
Der Bergbau ist ein zur Urproduktion gehörender Wirtschaftssektor und Teil der Montanindustrie, der sich mit dem Abbau, der Aufsuchung, Exploration und der Gewinnung von Bodenschätzen und Rohstoffen aus der oberen Erdkruste befasst. - Gold (Wikipedia)
Gold (mittelhochdeutsch golt; bereits althochdeutsch auch gold, zu einer indogermanischen Wurzel *ghel- ‚gelb‘) ist ein chemisches Element mit dem Elementsymbol Au (lateinisch aurum) und der Ordnungszahl 79. Es steht im Periodensystem zusammen mit Kupfer, Silber und Roentgenium in der 1. Nebengruppe (Gruppe 11). Gold gehört zudem zu den Übergangsmetallen und den Edelmetallen. Bei Gold handelt es sich um ein gelblich glänzendes, inertes, seltenes, relativ weiches und sehr gut verformbares Metall. Es ist der Menschheit bereits seit der Antike bekannt und besitzt einen enormen kulturellen Einfluss als Symbol für Reichtum und Macht. Historisch hat es eine große Rolle als Zahlungsmittel in Form von Goldmünzen gespielt. Viele Kriege und Raubzüge sind auf die Gier nach Gold zurückzuführen. Es gibt viele Anwendungen von Gold. Von den im Jahre 2024 geförderten etwa 3661 Tonnen Gold wurde über die Hälfte von der Schmuckbranche verarbeitet, ein Viertel diente als Geldanlage (Investment), rund 11 % wurde von den Zentralbanken und rund 8 % von der Industrie nachgefragt. In der Natur kommt Gold wegen seiner Reaktionsunlust vor allem in gediegener (elementarer) Form vor. - Investment (Wikipedia)
Investment steht für: Investition, englisch für Kapitalanlage Einbettmasse, englisch für feuerfeste Masse für den Gießvorgang in der Zahntechnik Siehe auch: Investmentgesellschaft Investmentgesetz (Deutschland) - nachhaltigkeit (Wikipedia)
Nachhaltigkeit ist ein Handlungsprinzip bei der Nutzung von Ressourcen. Hierbei soll eine dauerhafte Bedürfnisbefriedigung gewährleistet werden, indem die natürliche Regenerationsfähigkeit der beteiligten Systeme bewahrt wird, vor allem von Lebewesen und Ökosystemen. Das Handlungsprinzip der Nachhaltigkeit ist ein Zielkonflikt, ein veränderlicher bestmöglicher Zustand, in dem es nicht möglich ist, die Ziel-Eigenschaft Ressourcennutzung zu verbessern, ohne zugleich die andere Eigenschaft des Ressourcen-Erhalts verschlechtern zu müssen. Im Allgemeinen wird Nachhaltigkeit heute als Form der Ressourcennutzung verstanden, die nach dem Drei-Säulen-Modell auf dem gleichzeitigen und gleichberechtigten Umsetzen von Umweltschutz, langfristigem Wirtschaften und einem fairen Miteinander beruht, damit auch zukünftige Generationen gut leben können. Im entsprechenden englischen Wort sustainable ist dieses Prinzip wörtlich erkennbar: to sustain im Sinne von „aufrechterhalten“ bzw. „erhalten“. Mit anderen Worten: Die beteiligten Systeme können ein bestimmtes Maß an Ressourcennutzung „dauerhaft aufrechterhalten“, ohne Schaden zu nehmen. Das Prinzip wurde zuerst in der Forstwirtschaft angewendet: Im Wald ist nur so viel Holz zu schlagen wie permanent nachwächst. Als in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts erkannt wurde, dass alle Rohstoffe und Energievorräte auf der Welt auszugehen drohen, ging sein Gebrauch auf den Umgang mit allen Ressourcen über. In seiner ersten und älteren Bedeutung weist „nachhaltig“ als Adjektiv oder bei adverbialem Gebrauch darauf hin, dass eine Handlung längere Zeit anhaltend wirkt. Beispiel: Die (ungeregelte) Ressourcennutzung führt über längere Zeit zum Verlust der Ressourcen. Da das oben genannte Handlungsprinzip das Gegenteil, nämlich die Ressourcenerhaltung trotz Nutzung zum Ziel hat, ist darauf zu achten, dass die erste und die hinzugekommene Bedeutung zueinander nicht widerspruchsfrei sind. - Platinmetalle (Wikipedia)
Als Platinmetalle oder Platinoide, im Englischen auch Platinum Group Metals (PGM) oder Platinum Group Elements (PGE), werden bezeichnet: die Elemente der Gruppen 8 bis 10 der 5. Periode (die „leichten Platinmetalle“: Ruthenium (Ru), Rhodium (Rh), Palladium (Pd)) und die Elemente der Gruppen 8 bis 10 der 6. Periode (die „schweren Platinmetalle“: Osmium (Os), Iridium (Ir), Platin (Pt)). Alle Platinmetalle sind Edelmetalle, haben hohe Dichten und ähnliche physikalische und chemische Eigenschaften; sie fallen bei der Nickel- und Kupferherstellung als Nebenprodukte an. - Recycling (Wikipedia)
Beim Recycling (gelegentlich als RC abgekürzt) bzw. bei der regenerativen Abfallverwertung werden nicht mehr gebrauchte Produkte und Materialien wiederverwertet, indem sie vollständig oder teilweise zu Sekundärrohstoffen aufbereitet werden. Die so produzierten Stoffe werden als Rezyklate (seltener: Recyclate) oder Regenerate bezeichnet. Der Begriff „Recycling“ ist ein Lehnwort aus dem Englischen (recycling – ausgesprochen [ɹɪˈsaɪklɪŋ] – für „Wiederverwertung“ oder „Wiederaufbereitung“); etymologisch leitet er sich vom griechischen kýklos (Kreis) sowie dem lateinischen Präfix re- (zurück, wieder) ab. Recycling trägt als wesentlicher Bestandteil der Kreislaufwirtschaft dazu bei, Materialkreisläufe zu schließen oder zu verlangsamen und so den Einsatz natürlicher Ressourcen und die Erzeugung von Emissionen zu vermindern. Gesetzlich wird erst von Recycling gesprochen, wenn der Rohstoff zuvor als Abfall einzustufen war; andernfalls handelt es sich um Wiederverwendung. Der umgangssprachliche Gebrauch des Begriffs „Recycling“ umfasst oft beide Bedeutungen. - Silber (Wikipedia)
Silber (in der Pharmazie auch lateinisch Argentum) ist ein chemisches Element mit dem Elementsymbol Ag und der Ordnungszahl 47. Es zählt zu den Übergangsmetallen. Im Periodensystem steht es in der 5. Periode und der 1. Nebengruppe (Gruppe 11) oder Kupfergruppe. Das Elementsymbol Ag leitet sich vom lateinischen Wort argentum für „Silber“ ab. Silber gehört zu den Edelmetallen. Es ist ein hellgraues, weiches, edles, eher ungiftiges sowie gut verformbares (duktiles) Schwermetall mit der höchsten elektrischen Leitfähigkeit aller Elemente im unmodifizierten Zustand (Kohlenstoff in der Form von Graphen besitzt nochmals eine höhere Leitfähigkeit) und der höchsten thermischen Leitfähigkeit aller Metalle. Lediglich Supraflüssigkeiten und ungestörte kristalline Ausprägungen des Kohlenstoffs (Diamant, Graphen und graphennaher Graphit, Kohlenstoffnanoröhren) und des Bornitrids weisen eine bessere thermische Leitfähigkeit auf. Silber reflektiert zudem das Licht besser als jedes andere Metall. Silber war bereits vor der Antike bekannt. Es wird unter anderem für Legierungen und Katalysatoren verwendet, doch es gibt auch einige medizinische sowie hygienische Anwendungen. Früher wurde Silber oft auch als Metall für Besteck und Münzen verwendet (heutzutage nur in einem begrenzten Maße). Das meiste Silber wird in Mexiko produziert. Reines Silber kommt in der Natur vor.