Zukunft der Immobilienverwaltung: BVI richtet Digital-Event WEG.SMART neu aus

Digitalisierung und KI erreichen in der Immobilienverwaltung die nächste Phase: Viele Unternehmen sind der Einführung erster Tools entwachsen und stoßen nun an die Grenzen bei Datenqualität, Prozessreife und Schnittstellen. Genau hier setzt der BVI Bundesfachverband der Immobilienverwalter e. V. mit einem komplett neu konzipierten Veranstaltungsformat an: Am 28. August 2026 lädt der Verband zur WEG.SMART nach Leipzig ein. Die Veranstaltung, die im vergangenen Jahr noch unter dem Namen WEG.DIGITAL lief, wird 2026 inhaltlich und strukturell grundlegend weiterentwickelt – mit deutlich mehr Interaktion und Umsetzungsorientierung.

„Ziel ist es, Immobilienverwalter von der digitalen Erprobung in die Umsetzung und Skalierung zu bringen“, erklärt BVI-Präsident Thomas Meier. Die Branche habe sich in den vergangenen Jahren spürbar weiterentwickelt: Digitalisierung und Künstliche Intelligenz sind Teil des operativen Alltags vieler Verwaltungen. Bereits jedes fünfte Unternehmen setzt heute KI-basierte Anwendungen ein. „Die technischen Möglichkeiten entwickeln sich rasant, allerdings schneller als Datenstrukturen und Prozesse in den Unternehmen nachziehen können“, konstatiert Meier. Genau dieses Problem bremse derzeit viele Verwaltungen aus. KI sei vor allem dort im Einsatz, wo viele wiederkehrende Anfragen, Dokumente und Routineprozesse anfallen, zum Beispiel Kundenkommunikation oder Objektbeschreibungen und Inserate. „Der nächste Schritt besteht darin, Prozesse und Daten so aufzubereiten, dass sie langfristig Teil- und Voll-Automatisierungen ermöglichen“, skizziert Meier. Doch genau damit seien viele Unternehmen überfordert, wohlwissend dass der nächste Entwicklungsschritt hohes Effizienzpotenzial birgt.

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Interaktion als Schlüssel zum Fortschritt

Mit der Neuausrichtung seines Digitalevents reagiert der BVI auf diese Entwicklung. WEG.SMART soll Immobilienverwalter nicht nur über neue digitale Tools informieren, sondern helfen, diese auch in Prozesse zu integrieren und zentrale Hürden der digitalen Transformation zu überwinden. Laut Branchenanalysen zählen dazu vor allem mangelnde Daten- und Prozessqualität, fehlende Standards und Schnittstellenprobleme. Um diesen Schwierigkeiten beizukommen, geht der Verband in Leipzig bewusst weg vom klassischen Vortragsformat. Kern der Veranstaltung sind drei neue interaktive Formate, die mehr Praxisbezug und Austausch ermöglichen:

• Tech & Tools live: Digitale Lösungen und Anwendungen, die bereits heute einsatzbereit sind, werden in praxisnahen Sessions von den Herstellern vorgestellt und auf den Arbeitsalltag angewendet.
• Smart in Practice: widmet sich konkreten Erfahrungsberichten und der Frage, wie sich neue Prozesse sinnvoll und rechtssicher in die Verwalterpraxis überführen lassen.
• Future & Trends live: Eine Runde ausgewiesener Experten ordnet technologische Entwicklungen und ihrer Bedeutung für die Branche ein. „Mit dieser Struktur wollen wir eine Brücke schlagen zwischen technologischen Möglichkeiten und operativer Realität im Verwalteralltag“, verdeutlicht Meier. „Verwalter können sich mit Experten und untereinander direkt darüber austauschen, wo der Schuh drückt, und gemeinsam Lösungen erarbeiten.“

Mehrwert im Fokus: Was funktioniert wirklich?

Neben interaktiven Panels setzt der BVI bewusst auf Dialogformate: Eine Expertenrunde zur Zukunft der Immobilienverwaltung – besetzt mit namhaften Branchenvertretern, Praktikern und Technologieanbietern – klärt in aktiver Diskussion mit dem Publikum, welche Technologien und Entwicklungen die Branche in den kommenden Jahren prägen werden und wie sich Verwaltungen schon heute klug darauf einstellen können. Den Abschluss bildet ein interaktiver Praxis-Check unter dem Titel „Mythos oder Realität?“, bei dem zentrale Thesen zur Digitalisierung kritisch bewertet werden: Was ist Hype, was funktioniert wirklich? Welche Prozesse lassen sich sinnvoll automatisieren und wo liegen die Grenzen? Und wie gelingt der Übergang zu einer smarten Verwaltung, ohne sich im stetig wachsenden Tech-Angebot zu verlieren?

Vom Hype zur handfesten Lösung

Auf diese und viele weitere Fragen will der BVI in Leipzig fundierte, praxisnahe Antworten geben. Die Themen reichen von der automatisierten Kundenkommunikation über Prozessstandardisierung und Schnittstellen bis zu rechtlichen Rahmenbedingungen und digitalen Abläufen. „Gemeinsam mit Unternehmern, Experten und IT-Dienstleistern arbeiten wir auf der WEG.SMART an der Zukunft der Immobilienverwaltung“, fasst Meier zusammen. „Damit aus digitalen Einzelbausteinen eine smarte Verwaltungspraxis wird, die im Alltag trägt.“

Veranstaltungsprogramm WEG.SMART

Der BVI Bundesfachverband der Immobilienverwalter e. V. vertritt seit über 40 Jahren professionelle Unternehmen der Immobilienverwaltung, die sich auf Wohnungseigentümergemeinschaften spezialisiert haben. Die über 800 mittelständischen Mitgliedsunternehmen beschäftigen rund 3.000 Mitarbeiter und verwalten etwa 1,4 Millionen Wohneinheiten in ganz Deutschland.

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Themenrelevante Wikipedia-Infos:
  • BVI (Wikipedia)
    BVI steht für: Buena Vista International, heute Walt Disney Studios Motion Pictures Bureau Veritas (Euronext:BVI), Inspektions-, Klassifikations- und Zertifizierungsgesellschaft British Virgin Islands, Britische Jungferninseln (UNDP-Code) BVI Bundesfachverband der Immobilienverwalter BVI Bundesverband Investment und Asset Management Beaver County Airport (FAA-Code), Flugplatz von Beaver Falls (Pennsylvania), Beaver County (Pennsylvania), Pennsylvania Flughafen Birdsville (IATA-Code), Flugplatz von Birdsville (Queensland), Queensland Bvi steht für: Bvi (Hex-Editor), Hex-Editor und Datei-Betrachter bvi steht für: Belanda Viri (ISO-639-3-Code), ubangische Sprache im Südsudan B VI steht für: Bayerische B VI, bayerische Dampflokomotive B.VI steht für: Lohner B.VI, österreich-ungarischer Doppeldecker der Lohner-Werke Siehe auch: B6
  • Digitalisierung (Wikipedia)
    Unter Digitalisierung (von lateinisch digitus ‚Finger‘ und englisch digit ‚Ziffer‘) versteht man die Umwandlung von analogen, d. h. stufenlos darstellbaren Werten bzw. das Erfassen von Informationen über physische Objekte in Formate, welche sich zu einer Verarbeitung oder Speicherung in digitaltechnischen Systemen eignen. Die Information wird hierbei in ein digitales Signal umgewandelt, das nur aus diskreten Werten besteht. Zunehmend wird unter Digitalisierung auch die Nutzung primär digitaler Repräsentationen, zum Beispiel durch Digitalkameras oder digitale Tonaufzeichnungssysteme verstanden. Die Möglichkeit der informationstechnischen (Weiter-)Verarbeitung ist ein Prinzip, das allen Erscheinungsformen der Digitalen Revolution und der Digitalen Transformation im Wirtschafts-, Gesellschafts-, Arbeits- und Privatleben zugrunde liegt.
  • Leipzig (Wikipedia)
    Leipzig [ˈlaɪ̯pt͡sɪç] (im sächsischen Dialekt Leibzsch [ˈlaɪ̯bt͡sʃ] ; obersorbisch Lipsk) ist eine kreisfreie Stadt sowie mit 611.850 Einwohnern (31. Dezember 2024, laut Statistischem Landesamt des Freistaates Sachsen) bzw. 633 592 Einwohnern (laut Melderegister am 31. Dezember 2025) die einwohnerreichste Stadt im Freistaat Sachsen. Sie belegte 2024 in der Liste der Großstädte in Deutschland den achten Rang. Für Mitteldeutschland ist sie ein historisches Zentrum der Wirtschaft, des Handels und Verkehrs, der Verwaltung, Kultur und Bildung sowie gegenwärtig ein Zentrum für die „Kreativszene“ und eine wichtige Messe- und Universitätsstadt. Leipzig ist eines der sechs Oberzentren Sachsens und bildet mit der rund 35 Kilometer entfernten Großstadt Halle (Saale) im Land Sachsen-Anhalt den länderübergreifenden Ballungsraum Leipzig-Halle, in dem etwa 1,2 Millionen Menschen leben. Mit Halle und weiteren Städten in den Ländern Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen ist Leipzig Teil der polyzentralen Metropolregion Mitteldeutschland. Nach der Verleihung des Stadtrechts und der Marktprivilegien um das Jahr 1165 entwickelte sich Leipzig bereits während der deutschen Ostsiedlung zu einem wichtigen Handelszentrum. Leipzigs Tradition als bedeutender Messestandort in Mitteleuropa mit einer der ältesten Messen der Welt geht auf das Jahr 1190 zurück und war eng mit der langjährigen Rolle Leipzigs als internationales Zentrum des Pelzhandels verknüpft. In der Zeit des Nationalsozialismus trug Leipzig von 1937 bis 1945 offiziell den Stadt-Ehrentitel Reichsmessestadt. Die Stadt ist ein historisches Zentrum des Buchdrucks und -handels. Außerdem befinden sich in Leipzig eine der ältesten Universitäten sowie die ältesten Hochschulen sowohl für Handel als auch für Musik in Deutschland. Leipzig verfügt über eine große musikalische Tradition, die vor allem auf das Wirken von Johann Sebastian Bach und Felix Mendelssohn Bartholdy zurückgeht und sich unter anderem auf die Bedeutung des Gewandhausorchesters und des Thomanerchors stützt. Im Zuge der Montagsdemonstrationen 1989, die einen entscheidenden Impuls für den Zusammenbruch der DDR gaben, wurde Leipzig als Heldenstadt bezeichnet. Die …
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