„Mission Spielfrei“: Michael Gruninger klärt über moderne Spielsucht, Kontrollverlust und mögliche Warnsignale auf
Ingelheim am Rhein, 05.10.2026 – Mit „Mission Spielfrei. Spielsucht erkennen und richtig handeln“ erscheint ein aufklärendes Sachbuch mit autobiografischem Kern. Autor Michael Gruninger berichtet offen über eigene Erfahrungen mit Kontrollverlust, Scham und den persönlichen Folgen der Spielsucht. Zugleich zeigt er, warum Sucht nicht vorschnell als Gier, Willensschwäche oder persönliches Versagen beurteilt werden sollte.
Gruningers Sucht begann nicht am Roulette-Tisch, sondern entwickelte sich in einem leistungsorientierten Unternehmerleben, das von Risiko, Tempo, Zahlen und der Hoffnung geprägt war, die Kontrolle jederzeit zurückgewinnen zu können. Das Buch beschreibt, wie sich die Abhängigkeit schleichend auf Entscheidungen, Beziehungen, Finanzen und das eigene Selbstbild auswirken kann.
„Mission Spielfrei“ bleibt dabei nicht bei der persönlichen Geschichte des Autors stehen. Das Buch erläutert, welche ähnlichen Dynamiken bei Glücksspiel, Trading, Gaming und digitalen Risikomechanismen auftreten können. Es macht außerdem sichtbar, weshalb Betroffene den eigenen Kontrollverlust häufig lange nicht erkennen oder gegenüber ihrem Umfeld verbergen.
Für Angehörige ordnet das Buch mögliche Warnsignale wie Lügen, Geldnot, sozialen Rückzug, Stimmungsschwankungen und emotionale Eskalationen ein. Es zeigt, warum klare Grenzen und professionelle Unterstützung wichtig sein können. Betroffene erhalten keine schnellen Versprechen, sondern Anregungen für einen ersten Schritt: hinschauen, die eigene Situation verstehen, Verantwortung übernehmen und wieder handlungsfähig werden.
Das Sachbuch richtet sich an Betroffene und Angehörige sowie an Führungskräfte, Unternehmerinnen und Unternehmer, HR-Verantwortliche, Coaches, therapeutische Fachkräfte und Menschen aus Beratung, Prävention und Gesundheitswesen. Durch die Verbindung aus persönlicher Offenheit und gesellschaftlicher Einordnung möchte „Mission Spielfrei“ dazu beitragen, moderne Spielsucht früher zu erkennen und einen sachlicheren Umgang mit dem Thema zu ermöglichen.
Buchdaten
Michael Gruninger
Mission Spielfrei
Untertitel: Spielsucht erkennen und richtig handeln
Erscheinungstermin: 18.11.2026
Seitenzahl: ca. 250 Seiten
Preis: 18,00 €
ISBN: 978-3986413323
Verlag: Mentoren-Media-Verlag
Über den Autor
Michael Gruninger, geboren am 12. Juli 1978 in Freiburg im Breisgau, ist Diplom-Kaufmann, Unternehmer und Vater von zwei Töchtern.
Nach einer Metzgerlehre studierte er Betriebswirtschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Als Inhaber und Geschäftsführer mehrerer Unternehmen in der Fleisch- und Wurstproduktion übernahm er früh unternehmerische Verantwortung und sammelte umfassende Führungserfahrung.
In seinem ersten Buch setzt er sich auf Grundlage eigener Erfahrungen offen mit dem Thema Spielsucht auseinander. Mit persönlicher Selbstreflexion möchte er Betroffenen und Angehörigen Mut machen, die Abhängigkeit besser zu verstehen und neue Perspektiven zu entwickeln.
Die 2021 gegründete Mentoren-Media-Verlags-Gruppe in Ingelheim publiziert Bücher, die Menschen befähigen, die Welt positiv zu gestalten. Die Verleger glauben an das Potenzial jedes Einzelnen – ob Unternehmer, Kreative, Wissenshungrige oder Kinder – und begleiten sie mit Büchern, die Mut machen, Horizonte erweitern und nachhaltige Impulse setzen. Mit den Imprints des Verlagshauses werden unternehmerisches Denken und gesellschaftliches Bewusstsein gefördert. Dazu gehören kulturelle Tiefe, ästhetisches Empfinden, kindliche Vorstellungskraft und genussvolle Entdeckungsfreude – für eine freie, demokratische, mündige, gesunde und vielfältige Gesellschaft.
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- Angehörige (Wikipedia)
Als Angehöriger oder Angehörige wird eine Person bezeichnet, wenn ihr besonderes rechtliches oder soziales Verhältnis zu einer anderen Person oder zu einer Gruppe von Personen hervorgehoben werden soll. Meist sind Personen gemeint, die in engem familiären oder persönlichen Verhältnis zueinander stehen. Der Begriff ist weiter gefasst als „Familie“ und schließt insbesondere den (in der Regel nicht verwandten) Ehe- oder Lebenspartner sowie verschwägerte Personen ein. Darüber hinaus kann der Begriff im Sinne von „zugehören“ auch Personen umfassen, die in das Lebensumfeld der betreffenden Person gehören. Die Bezeichnung wird gelegentlich auch bei Tieren verwendet, manchmal sächlich: das Angehörige, ein Angehöriges. - Gaming (Wikipedia)
Gaming ist eine Marktgemeinde mit 2825 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2026) im Bezirk Scheibbs in Niederösterreich. Bekannt ist die Gemeinde vor allem für die hier befindliche ehemalige Kartause Marienthron. - Glücksspiel (Wikipedia)
Glücksspiele (manchmal auch Hasardspiele, von französisch hasard bzw. nach traditioneller Rechtschreibung Hazardspiele, von englisch hazard ‚Zufall‘, abgeleitet von arabisch az-zahr‚ Spielwürfel‘ (Mehrzahl), siehe Hazard (Würfelspiel) genannt) sind Spiele, bei denen gegen Zahlung eines Einsatzes eine überwiegend oder ausschließlich vom Zufall abhängige Gewinnchance versprochen wird. - Kontrollverlust (Wikipedia)
Kontrollverlust ist ein Symptom der Abhängigkeit von psychotropen Substanzen, der häufig im Zusammenhang von Alkoholabhängigkeit beschrieben wird, jedoch auch in der Diagnostik der Sucht nach anderen Drogen und Prozessen (wie Glücksspielstörung) verwendet wird. Inzwischen wird der Begriff manchmal durch die weniger absolute Bezeichnung Kontrollminderung ersetzt. - Scham (Wikipedia)
Scham steht für: Schamgefühl, Gefühl von Verlegenheit oder Bloßstellung Geschlechtsorgane des Menschen Hans Scham (1588–1654), südschwäbischer Bildhauer des Barock Scham (Film), Spielfilm von Lukas Röder aus dem Jahr 2025 Siehe auch: asch-Scham (الشام, aš-Šām) Scham- und Schuldkultur Çam (türkischer Name mit ähnlicher Aussprache) - Schulden (Wikipedia)
Schulden sind sämtliche Verbindlichkeiten, die gegenüber Dritten als Gläubiger zu zahlen sind (Rückzahlungsverpflichtungen). Die Definition des Begriffs richtet sich nach der Rechtsgrundlage, die sich im Zivilrecht (bürgerlichen Recht), Handelsrecht beziehungsweise Steuerrecht unterschiedlich gestalten, sowie nach den Rechten von Schuldverhältnissen. - Spielsucht (Wikipedia)
Glücksspielstörung oder Pathologisches Spielen, umgangssprachlich auch als (Glücks-)Spielsucht bezeichnet, ist eine psychische Störung, die aktuell als Verhaltenssucht (ICD-11) bzw. Abhängigkeitserkrankung (DSM-5) klassifiziert wird. Sie wird durch die Unfähigkeit eines Betroffenen gekennzeichnet, dem Impuls zum Glücksspiel oder Wetten zu widerstehen, auch wenn dies gravierende Folgen im persönlichen, familiären oder beruflichen Umfeld nach sich zu ziehen droht oder diese schon nach sich gezogen hat. Männer sind davon häufiger betroffen als Frauen. In Deutschland weisen laut der letzten Studie je 0,6 % der Bevölkerung eine schwere und mittlere Glücksspielstörung sowie 0,9 % eine leichte Glücksspielstörung auf. Die Glücksspielstörung (Gambling Disorder) darf nicht mit der Computerspielstörung (Gaming Disorder) verwechselt werden. Allerdings sind die Übergänge zwischen den beiden Störungsbildern fließend, sobald Computerspiele Glücksspielelemente enthalten (z. B. sogenannte Lootboxen). - suchtprävention (Wikipedia)
Der Begriff Suchtprävention wird für Maßnahmen benützt, welche versuchen, einer allfälligen Sucht vorzubeugen. Suchtprävention ist die Auseinandersetzung mit Sucht, Suchtursachen, sowie den Auswirkungen von riskantem Substanzkonsum und exzessiven Verhaltensweisen. „Handeln, bevor Sucht entsteht“ ist ein Leitsatz, der dies in wenigen Worten sehr treffend formuliert. Suchtprävention kommt bei illegalen und legalen Substanzen zum Einsatz sowie bei Verhaltensweisen, die süchtig machen können. - Verhaltenssucht (Wikipedia)
Als substanzungebundene Abhängigkeit bezeichnen Psychologie und Psychotherapie jene Formen psychischer Zwänge und Abhängigkeiten, die nicht an die Einnahme von psychoaktiven Substanzen (wie z. B. Alkohol, Nikotin oder anderer Drogen) gebunden sind. Sie ist durch wiederholte Handlungen ohne vernünftige Motivation gekennzeichnet, die nicht kontrolliert werden können und die meist die Interessen des betroffenen Patienten oder anderer Menschen schädigen. Betroffene berichten von impulshaftem Verhalten. Die Abhängigkeit kann die Lebensführung beherrschen und zum Verfall der sozialen, beruflichen, materiellen und familiären Werte und Verpflichtungen führen.