Windows Update stoppt reguläre Updates für Drittanbieter-Druckertreiber; Windows Protected Print hat keinen festen Termin.
Was am 1. Juli 2027 beim Drucken wirklich passiert?
Windows Update stoppt reguläre Updates für Drittanbieter-Druckertreiber
Windows Protected Print hat keinen festen Termin. Am 1. Juli 2027 endet laut Microsoft die reguläre Aktualisierung von Drittanbieter-Druckertreibern über Windows Update. Sicherheitskorrekturen bleiben möglich. Windows Protected Print ist ein eigener Schritt ohne festes Datum. Für Unternehmen gilt der Termin als Signal, Abhängigkeiten und Abläufe zu prüfen.
Zeitplan und Einordnung von Microsoft
Im Netz kursiert die Antwort: „Ab Juli 2027 aktiviert Microsoft WPP und alte Drucker funktionieren nicht mehr.“ Genau diese Verwechslung bildet den Kern der Debatte. Der genannte Termin betrifft den Update-Kanal für klassische Druckertreiber über Windows Update. Nach Microsofts aktuellem Zeitplan endet am 1. Juli 2027 die reguläre Aktualisierung von Drittanbieter-Druckertreibern über Windows Update. Sicherheitskorrekturen bleiben möglich. Bereits vorhandene Treiber werden dadurch nicht pauschal abgeschaltet.
Windows Protected Print (WPP) ist davon getrennt. Microsoft will den Modus künftig standardmäßig aktivieren. In der eigenen FAQ steht dafür jedoch kein fester Termin. Die Unterscheidung zwischen Update-Kanal und Schutzmodus ist entscheidend für die Planung.
Der Zeitplan lässt sich in drei Sätzen zusammenfassen: Januar 2026 – kaum noch neue Drittanbietertreiber über Windows Update. Juli 2026 – Vorrang für Microsofts IPP-Treiber. Juli 2027 – nur noch Sicherheitsupdates für Drittanbietertreiber über diesen Weg.
Was eine Aktivierung von Windows Protected Print bewirkt?
Wird Windows Protected Print aktiviert, entfernt Windows Drucker, die mit Drittanbietertreibern installiert wurden. Das betrifft Installationen, die auf herstellerspezifische Treiber setzen. Die Wiederherstellung hängt von der Kompatibilität der Geräte und Wege ab. Ob und wie sich diese Drucker wieder einrichten lassen, richtet sich nach den unterstützten Protokollen und Funktionen. Ein pauschales Abschalten vorhandener Treiber ist mit dem Zeitplan nicht verbunden. Der Schutzmodus ist ein separater Schritt mit eigener Wirkung. Die Abhängigkeit von bestimmten Treibern entscheidet damit über die Stabilität der Umgebung nach einer möglichen WPP-Aktivierung. Der Blick gilt sowohl dem Druckpfad als auch den daran hängenden Zusatzfunktionen.
Prüffelder in Unternehmen vor dem Stichtag
Die zentrale Frage lautet: Welche Geräte und Abläufe hängen heute noch an bestimmten Treibern? In vielen Installationen existieren über Jahre gewachsene Abhängigkeiten. Diese sollten frühzeitig sichtbar werden und in Tests einfließen.
Auf den Prüfstand gehören insbesondere:
– Finishing-Funktionen
– Pull Printing
– Authentifizierung
– Spezialanwendungen
– Scanprozesse am MFP
Dazu helfen drei konkrete Prüffragen:
– Welche Treiber sind im Einsatz?
– Welche Funktionen sind unverzichtbar?
– Sind diese Abläufe mit IPP und aktiviertem WPP getestet?
Die Antworten zeigen, ob die Umgebung ohne klassische Herstellertreiber tragfähig arbeitet. Sie zeigen auch, wo Anpassungen oder alternative Betriebswege nötig werden könnten.
Praxistest mit treiberloser Architektur: OptimiDoc Cloud und Server
exapture sieht in dem Stichtag einen geeigneten Anlass, die gesamte Druck- und Dokumentenumgebung zu testen. Der Fokus liegt auf realen Abläufen und Funktionsumfang. Maßgeblich ist, ob der Betrieb ohne herstellerspezifische Treiber gelingt. Mit OptimiDoc Cloud und OptimiDoc Server stehen zwei Betriebswege auf Basis einer treiberlosen Architektur bereit. Die Nennung der Produkte folgt der Einordnung des Zeitplans und der WPP-Wirkung. exapture verbindet sie mit einem praktischen Testangebot.
Das Ziel lautet, Abhängigkeiten von Drittanbietertreibern zu identifizieren und zu reduzieren. Tests decken auf, ob Finishing, Pull Printing, Authentifizierung, Spezialanwendungen und Scanprozesse unter IPP stabil arbeiten. So lassen sich Maßnahmen vor dem Termin priorisieren.
„Schaltet Microsoft am 1. Juli 2027 Windows Protected Print für alle ein? Nein – jedenfalls steht das so nicht im veröffentlichten Microsoft-Zeitplan. Der Termin betrifft Updates für klassische Druckertreiber über Windows Update. Für Unternehmen ist das trotzdem ein Signal: Wer erst beim nächsten Gerätewechsel prüft, ob Drucker, Finishing und Anwendungen ohne Herstellertreiber funktionieren, beginnt möglicherweise zu spät.“ (Myrko Rudolph, CEO exapture GmbH)
Die drei Prüffragen münden in einen Praxistest. Er fokussiert Funktionen, die für den Betrieb unverzichtbar sind. So lässt sich die Druck- und Scanumgebung vom Treiber her denken und mit IPP und aktiviertem WPP gezielt erproben.
Key Facts
– 1. Juli 2027: Ende regulärer Updates von Drittanbieter-Druckertreibern über Windows Update; Sicherheitskorrekturen bleiben möglich.
– Bereits installierte Treiber werden nicht pauschal abgeschaltet; der Update-Kanal ändert sich.
– Windows Protected Print ist ein separater Schritt; Microsoft nennt in der FAQ keinen festen Aktivierungstermin.
– Januar 2026: Kaum noch neue Drittanbietertreiber über Windows Update.
– Juli 2026: Vorrang für Microsofts IPP-Treiber.
– WPP-Activation entfernt Drucker, die mit Drittanbietertreibern installiert wurden; Wiedereinrichtung hängt von der Kompatibilität ab.
– Prüffelder: Finishing, Pull Printing, Authentifizierung, Spezialanwendungen und Scanprozesse am MFP; Praxistest empfohlen.
exapture ist mehr als ein branchenunabhängiger Softwareanbieter für intelligente Druck- und Scanlösungen. Digitalisierungsprozesse beginnen oft mit der Digitalisierung von papiergebundenen Informationen. Und genau das findet man in jedem Unternehmen täglich. Ganz gleich ob in Banken, in der Industrie oder in der öffentlichen Hand. Genau an diesem Punkt steigt exapture ein und begleitet Sie auf der ersten Meile der Digitalisierung.
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- Authentifizierung (Wikipedia)
Authentifizierung (von griechisch αὐθεντικός authentikós, deutsch ‚zuverlässig, nach einem sicheren Gewährsmann‘; Stammform verbunden mit lateinisch facere ‚machen‘) ist der Nachweis (Verifizierung) einer behaupteten Eigenschaft einer Entität, die beispielsweise ein Mensch, ein Gerät, ein Dokument oder eine Information sein kann und die dabei durch ihren Beitrag ihre Authentisierung durchführt. Die Behauptung einer gewissen Eigenschaft einer Entität wird auch als Claim bezeichnet. Das zugehörige Verb lautet authentifizieren, und dazu gehörig authentisieren (englisch authenticate), das für das Bezeugen der Echtheit von etwas steht. In der Informatik wird das substantivierte Wort Authentisieren häufig sowohl für den Vorgang der Echtheitsprüfung als auch für das Ergebnis dieser Überprüfung verwendet, da dies im Englischen grammatisch nicht unterschieden wird. Im deutschen Sprachraum wird der Begriff Authentifikation für den Sachverhalt allgemein (also Prüfung der Echtheit) verwendet und der Begriff Authentifizierung für den Vorgang, in dem die Echtheit bezeugt wird. Die Authentisierung einer Entität bezüglich der behaupteten Eigenschaft der Authentizität, die beispielsweise Einräumen einer „bestehenden Zugangsberechtigung“ oder „Echtheit“ sein kann, erlaubt der authentifizierten Entität weitere Aktionen. Die Entität gilt dann als authentisch. Die abschließende Bestätigung einer Authentisierung wird auch als Autorisierung bezeichnet, wenn sie durch bestimmte zulässige Modi und/oder in einem bestimmten Kontext eingeschränkt wird. Eine Authentisierung gilt so lange, bis der betreffende Kontext verlassen oder verändert oder bis der betreffende Modus verlassen oder verändert wird. - Druckertreiber (Wikipedia)
Ein Gerätetreiber (lehnübersetzt zum englischen device driver), häufig kurz nur Treiber genannt, ist ein Computerprogramm oder Softwaremodul, das die Interaktion mit angeschlossenen, eingebauten (Hardware) oder virtuellen Geräten steuert. Dazu kommuniziert der Treiber auf der einen Seite meist direkt mit dem Gerät und tauscht Steuersignale und Daten mit dem Gerät aus, über den Kommunikationsbus (Hardware-Schnittstelle) oder ein Basis-Kommunikationssystem des Betriebssystems. Auf der anderen Seite bietet der Treiber dem Betriebssystem und/oder der Anwendungssoftware eine genormte Schnittstelle, damit dieses konkrete Gerät auf gleiche Weise angesprochen werden kann wie gleichartige Geräte anderer Hersteller. Bedingt durch ihre Funktion sind Gerätetreiber, zum Beispiel Druckertreiber, stark hardware- und betriebssystemabhängig. Der Begriff Treiber wird auch allgemeiner für Software benutzt, die eine Schnittstelle zu einem anderen Computer-System realisiert, also zu einer Kombination von Hard- und Software (etwa JDBC-Treiber, Protokoll-Treiber). Auch hier ermöglicht der Treiber eine genormte Kommunikationsweise mit verschiedenartigen Systemen. - IPP (Wikipedia)
IPP steht als Abkürzung für: Wissenschaft: Infinitivus pro participio, grammatisches Phänomen des Ersatzinfinitivs Institut für Plasmaphysik nach dem Gründungsnamen, Max-Planck-Institut für Plasmaphysik, Garching b. München Institut für Praxisforschung und Projektberatung, eine Einrichtung des Vereins für Psychosoziale Initiativen (VfPI) München Internationales Promotionsprogramm, strukturierte Studiengänge, die zur Promotion führen Isopentenylpyrophosphat, Grundbaustein der Terpene Isotaktisches Polypropylen, spezielle Form des Polypropylens Wirtschaft: Independent Power Producer, unabhängige Stromerzeuger, die auf ein fremdes Netz für die Verbreitung ihres Stroms angewiesen sind Integrierte Produktpolitik, Managementansatz Iteratives Prozess-Prototyping, Modell der Wirtschaftsinformatik Internet Pure Player, Onlinehändler ohne eigene Filiale Integrated Procurement Point, Erweiterung von BMEcat 2005 zur Unterstützung externer Kataloge. Iran Prosperity Project, politisch-wirtschaftliches Übergangs- und Wiederaufbauprogramm für ein mögliches post-islamisches Iran Internet: Intellectual Property Protection, i. d. R. ein IT-basierter Prozess in der Produktentwicklung für den Schutz des geistigen Eigentums Integrated Performance Primitives, von Intel entwickelte Softwarebibliothek für Multimediaanwendungen mit Fokus der Ausnutzung aller Ressourcen einer Mehrkernarchitektur Internet-Präsenz-Provider, Dienstleister der Inhalte- oder Funktionsanbieter bei der Erstellung und Gestaltung ihres Internetauftritts unterstützt Internet Printing Protocol, auf TCP/IP beruhendes Client-Server-Protokoll Medizin: Induratio penis plastica, Penis-Erkrankung. Politik: Insieme per Poschiavo, Lokalpartei der Bündner Gemeinde Poschiavo Irish Parliamentary Party, irische nationalistische Partei im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert Unterhaltung: Ideenschmiede Paul & Paul, deutsche Zeichneragentur und Comic-Verlag Ipp steht für: Ipp, ungarischer Name der Gemeinde Ip im Kreischgebiet, Rumänien - MFP (Wikipedia)
Die Abkürzung MFP steht für: Multifunction Printer, deutsch Multifunktionsgerät, ein Gerät, das Funktionen von mehreren Geräten in einem Gehäuse vereint Marinefährprahm, ein Bootstyp der deutschen Kriegsmarine während des Zweiten Weltkrieges Marematlou Freedom Party, eine Partei in Lesotho - Windows Update (Wikipedia)
Der Microsoft Update Service, kurz Microsoft Update, ist ein Online-Dienst mit angegliederter Webapplikation. Er dient als zentraler Einstiegspunkt für Softwareaktualisierungen (englisch Updates) der gängigen Microsoft-Produktpalette, wie Windows, Office, SQL Server und sonstigen Anwendungen. Die wichtigen Updates enthalten in erster Linie sicherheitskritische Nachbesserungen (engl. patches), oder zeitlich prioritäre Installationen, obwohl sie mitunter auch Lösungen für Programmfehler (engl. bugs) oder erweiterte Funktionalität (sogenannte Upgrades) bereitstellen. Die beiden letztgenannten Aufgaben sind dennoch Schwerpunkte der optionalen Updates. Diese Updates können entweder von Windows selbsttätig über den (früher eingedeutscht) Automatische Updates und später Windows Update genannten Dienst oder konnten manuell, über den Internet Explorer, von der Seite Microsoft Update heruntergeladen und installiert werden (siehe unten, im Abschnitt Weblinks). Darüber hinaus stehen Schnittstellen zur Verfügung, um alternative Aktualisierungsmethoden zu implementieren. Alle genannten Varianten verwenden den Windows Update Agent und können kombiniert werden. - WPP (Wikipedia)
Die Abkürzung WPP steht für: WPP Group, einen britischen Konzern aus Werbedienstleistern und Medienunternehmen World Press Photo, eine unabhängige, gemeinnützige Organisation zur Unterstützung professioneller Pressefotografen White Patriot Party, eine ehemalige antisemitische und rassistische US-amerikanische Partei