Warum Inotech statt Fernost den europäischen Osten wählt

Tschechien und Bulgarien: näher, schneller, günstiger

Die Inotech Group, Systemlieferant für technische Kunststoffteile, baut ihre Fertigungskapazitäten in Bulgarien und Tschechien aus. Mit diesem Nearshoring-Ansatz reagiert das Unternehmen auf den steigenden Kostendruck in Deutschland, sichert die Lieferfähigkeit innerhalb der Europäischen Union und bietet Kunden aus Automotive, Medizintechnik, Elektrotechnik sowie Haustechnik eine wettbewerbsfähige Alternative zur Fernost-Produktion.

Ein zentrales Argument für die osteuropäischen Standorte sind die Personalkosten: Im Vergleich zu deutschen Lohnniveaus betragen in Bulgarien Stundensätze rund ein Viertel der hiesigen Kosten. Hinzu kommen günstigere Preise für Energie, Miete und Dienstleistungen. Eigene Qualitätsabteilungen, regelmäßige Audits nach internationalen Standards und ein einheitliches Produktionssystem sichern über alle Standorte hinweg dasselbe Produktionsniveau. „Der Markt verlangt heute europäische Qualität zu wettbewerbsfähigen Preisen. Das können wir mit unseren Standorten in Bulgarien und Tschechien bedienen“, sagt Josef Gleixner, Geschäftsführer der Inotech Group. Damit wird Nearshoring zur Antwort auf den globalen Wettbewerb.

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EU-Vorteil statt Asien-Risiko

Denn für Abnehmer aus Industrie und Automotive sind kurze Lieferketten wichtiger denn je. Farbvarianten in kleinen Mengen, just-in-time-Lieferungen oder schnelle Reaktion auf Abrufänderungen lassen sich über asiatische Lieferanten kaum darstellen. Inotech positioniert sich als verlässlicher Partner innerhalb der EU: kein Zoll, keine Containerprobleme, keine langen Transportwege, volle Auditierbarkeit. Qualifizierungen und Lieferantenaudits, die in China zunehmend aufwendig werden, sind an den europäischen Standorten Bestandteil des Tagesgeschäfts. Tschechien punktet mit kurzen Transportwegen für deutsche Kunden und ist an bayerische Produktionsstandorte angebunden. Bulgarien empfiehlt sich vor allem für größere Serien und kostenintensive Montageprojekte.

Vollständige Systeme statt einzelner Teile

Inotech versteht sich als Systemlieferant: Technische Kunststoffgehäuse werden inklusive Montage und Veredelung als weitgehend fertige Baugruppen geliefert. Ob Gehäuse für Medizingeräte, Komponenten für Heizungs- und Haustechnik oder Bauteile für die Elektroindustrie – die Wertschöpfungstiefe reicht von Entwicklung und Werkzeugbau über Spritzguss bis zur Lackierung. Ergänzend bietet Inotech Tampondruck, Heißprägen, Laserbeschriftung sowie 2K-Spritzguss und übernimmt Qualitätsprüfung und Verpackung. Das Ergebnis für den Kunden: nur ein Lieferant, weniger Logistikaufwand, kürzere Durchlaufzeiten und geringere Gesamtkosten. Diese Systemkompetenz macht Inotech für Kunden attraktiv, die ihre Lieferantenbasis konsolidieren und gleichzeitig Kosten senken wollen.

Über Inotech
Die 1983 gegründete Inotech Group ist Systemlieferant für technische Kunststoffteile und deckt die gesamte Wertschöpfungskette ab: Entwicklung, Werkzeugbau, Spritzguss und Veredelung. Das Unternehmen bedient Kunden aus Automotive, Medizintechnik, Elektrotechnik, Kosmetik und Haustechnik. Mit Standorten in Deutschland, Tschechien und Bulgarien sowie rund 500 Mitarbeitenden zählt Inotech zu den erfahrenen Nearshoring-Partnern für europäische Industrieunternehmen.

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Themenrelevante Wikipedia-Infos:
  • Automotive (Wikipedia)
    Die Automobilindustrie ist ein Wirtschaftszweig, der sich der Massenproduktion von Automobilen (Automobilfertigung) und anderen Kraftfahrzeugen widmet. Sie entstand nach der Erfindung des Automobils 1885 durch Carl Benz. Seit Anfang des 20. Jahrhunderts erlebte die Industrie durch die von Ransom Eli Olds und vor allem von Henry Ford entwickelte Fließbandfertigung von Kraftfahrzeugen einen anhaltenden Aufschwung, der insgesamt, wenn auch schwächer werdend, bisher anhält – unterbrochen vor allem durch die beiden Weltkriege und die Weltwirtschaftskrise der 1930er Jahre sowie in geringerem Maße die Ölkrisen der 1970er Jahre und die Finanzkrise ab 2007. Seit einigen Jahren ist die Industrie mit den Herausforderungen einer nötigen Elektrifizierung konfrontiert, im Rahmen der erzwungenen Transition von herkömmlichen Verbrennungsmotoren hin zur aufkommenden Elektromobilität.
  • Elektrotechnik (Wikipedia)
    Elektrotechnik ist eine Ingenieurwissenschaft, die sich mit der Forschung und der Entwicklung sowie der Produktion, dem Zusammenbau und der Instandhaltung von Elektrogeräten und elektrischen Anlagen befasst, die zumindest anteilig auf elektrischer Energie beruhen. Hierzu gehören als Beispiel der Bereich der Wandler, die elektrischen Maschinen und Bauelemente sowie Schaltungen für die Steuer-, Mess-, Regelungs-, Nachrichten-, Geräte- und Rechnertechnik bis hin zur technischen Informatik, Elektroinstallation und Energietechnik.
  • Kunststofftechnik (Wikipedia)
    Die Kunststofftechnik befasst sich mit der Erforschung bzw. Anwendung physikalischer, chemischer, biologischer und physiologischer Eigenschaften der Kunststoffe und ist aus der Verfahrenstechnik als eigenständiger, ingenieur-wissenschaftlicher Forschungszweig hervorgegangen. Ziel dieser Forschungen ist es, Kunststoffe zu entwickeln oder auszuwählen, die die für eine bestimmte Anwendung benötigten Eigenschaften aufweisen. Mit der Absicht, innovative Kunststoffprodukte umweltfreundlich und marktfähig technisch zu realisieren, konzentriert sich der Kunststoff-Ingenieur daher auf die Wechselwirkungen zwischen Werkstoff, Konstruktion und Verarbeitung. Damit sind Inhalt kunststofftechnischer Tätigkeit nicht nur Bauteile und Halbzeuge aus Kunststoff, sondern auch die Generierung und Aufbereitung der Kunststoffe und die für die Herstellung sowie zur sinnvollen Weiterverwertung nach der Gebrauchsphase erforderlichen Maschinen, Verfahren und Entwicklungsprozesse. Zur wissenschaftlichen und fachlichen Förderung der Kunststofftechnik haben sich die Universitätsprofessoren der Kunststofftechnik im „Wissenschaftlichen Arbeitskreis der Universitätsprofessoren der Kunststofftechnik WAK“ zusammengeschlossen.
  • Medizintechnik (Wikipedia)
    Medizintechnik, auch biomedizinische Technik oder Gesundheitstechnologie genannt, ist die Anwendung von ingenieurwissenschaftlichen Prinzipien und Regeln auf dem Gebiet der Medizin und Gesundheitswissenschaften. Sie kombiniert Kenntnisse aus dem Bereich der Technik, besonders dem Lösen von Problemen und der Entwicklung, mit der medizinischen Sachkenntnis der Ärzte, der Pflegefachleute und anderer Berufe, um die Diagnostik, Therapie, Krankenpflege, Rehabilitation und Lebensqualität kranker oder auch gesunder Einzelpersonen zu verbessern. Im Englischen sind die Begriffe (bio-)medical engineering, (bio-)medical technology und health technology verbreitet.
  • Nearshoring (Wikipedia)
    Der Begriff Nearshoring (deutsch Nahverlagerung) bezeichnet eine Sonderform des Offshorings, nämlich die Verlagerung betrieblicher Aktivitäten ins nahegelegene Ausland. Dabei sollen Nachteile vermieden werden, die sich beim genenteilig ausgerichteten Farshoring ergeben können, etwa auf die Arbeitsweise, die Zeitverschiebung und die Erreichbarkeit bzw. Logistik bezogene Probleme. Aus europäischer Sicht bedeutet dies in der Regel die Verlagerung (Outsourcing) in östlich gelegenere Länder. Für Nordamerika sind z. B. Mexiko und Brasilien Nearshoring-Ziele. Nearshoring soll wie Offshoring die Personalkosten senken, und zwar wie beim Farshoring (= Verlagerung in weiter entfernt liegende) durch entsprechende Tätigkeiten in Niedriglohnländern. Die größere kulturelle und räumliche Nähe bei nahezu gleicher Zeitzone vereinfacht die Zusammenarbeit (Kooperation) erheblich. Durch den Schengen-Raum werden praktisch keine Kontrollen an den Grenzen zwischen den EU-Staaten mehr durchgeführt, so dass entsprechende Unternehmensgründungen leichter möglich sind. Spätestens mit der Auflösung des Rats für gegenseitige Wirtschaftshilfe ist für den europäischen Markt ein weiteres Produktionspotenzial entstanden, das in vielen Bereichen unterhalb des Kostenniveaus der westlichen Industrieländer arbeitet. Nearshoring-Partner lassen sich in vielen Bereichen der Wirtschaft finden. In Sparten wie beispielsweise im IT-Bereich oder der Callcenter-Dienstleistung wird Nearshoring hauptsächlich eingesetzt, um die Personalkosten niedrig zu halten. Eine mögliche Form des Nearshorings ist die Rekrutierung eines Teams von festangestellten Nearshore-Mitarbeitern im Ausland.
  • Systemlieferant (Wikipedia)
    Ein Systemlieferant entwickelt, dokumentiert und konstruiert Komponenten der Produkte eines Geräteherstellers (Original Equipment Manufacturer (OEM), dt. Originalgerätehersteller). Darüber hinaus hat er auch die Möglichkeit, diese Komponenten herzustellen sowie Serien- und Ersatzteillieferung für die Geräteproduktion seines Auftraggebers zu übernehmen. Durch die Spezialisierung des Systemlieferanten auf sein Kerngebiet können für seinen Auftraggeber Kostenvorteile realisiert werden. Systemlieferanten werden auch als Tier-One-Lieferanten (engl. tier = Rang) bezeichnet, in Abgrenzung zu Teile- oder Komponenten-Lieferanten (Tier Two) und Rohstoff- oder Materiallieferanten (Tier Three).
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