Vortrag über Macht und Führung

Caroline Dostal über die positive Auswirkung klarer politischer Entscheidungen auf Demokratie und Wirtschaft

Vortrag über Macht und Führung

(Bildquelle: @Copyright Bild von geralt auf Pixabay)

Anlässlich des 77. Jahrestags des Grundgesetzes erklärte Keynote Speaker Dr. Caroline Dostal, Juristin, Expertin für Staatsführung und Leadership, in ihrer Rede in Potsdam, wie wichtig eine klare politische Haltung sowohl für den Wohlstand ist – als auch für die Freiheit der Bürgerinnen und Bürger.

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Das deutsche Grundgesetz war mit seinem Inkfrattreten 1949 ein Meilenstein für Demokratie und Freiheit in Deutschland. Während andere Verfassungen wie die der USA durch präsidiale Systeme Machtmissbrauch begünstigen können, setzt das Grundgesetz auf klare Grenzen: Grundrechte stehen über allem staatlichen Handeln. Das macht es zu einer der besten Verfassungen der Welt. Doch wie lassen sich dessen besondere Stärken und die anspruchsvollen Werte, auf denen unsere Staatsform basiert, in der Staatsführung durchsetzen?

Darüber spricht Rednerin und Keynote Speaker Dr. Caroline Dostal in ihrem Vortrag, der Politik, Macht und gute Führung durch klare Entscheidungen beleuchtet: „Von der Ohnmacht zum Machen. Das Leben aktiv gestalten!“

Macht und Staatsführung: Warum klare Entscheidungen und das Durchsetzen demokratischer Werte unsere Wirtschaft stärken

Als Expertin für Verfassungsrecht und Staatsführung, mit langjähriger Erfahrung im Bundesfinanzministerium und besonders bei internationalen Verhandlungen, weiß Dostal: „Jede Verfassung ist nur so gut wie die Menschen, die sie leben.“ In der demokratischen Staatsführung brauche es daher Macht, die nicht unterdrückt, sondern ermöglicht. Wer in Politik und Wirtschaft Entscheidungen trifft, müsse auch die Fähigkeit haben, sie durchzusetzen, betont sie, „aber stets im Einklang mit den demokratischen Werten, die unser Zusammenleben ausmachen“.

Mit vielen Beispielen aus der Praxis unterstreicht sie dies in ihrem Vortrag. So berichtet sie von Sachsen-Anhalt, wo sich sämtliche Wirtschaftsverbände klar demokratisch positioniert hätten und auch die IHK Halle-Dessau wisse, „wer sich gegen eine offene Gesellschaft wendet, trifft eine Entscheidung gegen Wohlstand“. Kernaussage: Wirtschaftlicher Erfolg und demokratische Staatsführung sind untrennbar verbunden – wer Vielfalt ablehnt, gefährdet den Wohlstand.

Vortrag zu Macht: Wie in der Staatsführung Entscheidungen getroffen und durchgesetzt werden

In ihrer deutschlandweiten Vortragsreihe „Macht: Wie Staatsführung und Wirtschaft Entscheidungen treffen und durchsetzen“ zeigt Dostal wie Macht im positiven Sinne gelebt werden kann:

– Wie man Handlungsfähigkeit zurückgewinnt und Entscheidungen selbst in die Hand nimmt.
– Wie Durchsetzen in der Staatsführung gelingt – ohne andere einzuschränken.
– Warum klare Entscheidungen in Politik und Wirtschaft Resilienz und Krisenfestigkeit stärken.

„Krisenfestigkeit entsteht durch Selbstwirksamkeit – also die Fähigkeit, Entscheidungen zu treffen und durchzusetzen“, so Dostal. Ihre Kernbotschaft: Macht in der Staatsführung und in der Führung überhaupt bedeutet Verantwortung – für sich, das zu führende Unternehmen und die Gesellschaft.

Demokratie beginnt mit uns Allen: Selbstwirksamkeit als Schlüssel

Dostal weiß aus eigener Erfahrung: „Wir haben oft mehr Macht, als wir denken!“ In ihrem Vortrag erklärt sie, was es für eine erfolgreiche Führung braucht:

– Mut, um Entscheidungen zu treffen.
– Bewusstheit, um Macht verantwortungsvoll einzusetzen.
– Souveränität, um durchzusetzen, was der Gesellschaft nützt.

„Echte Macht in der Staatsführung entsteht durch Entscheidungen im Dienst des Gemeinwohls und das Durchsetzen und Umsetzen dieser Entscheidungen“, so Rednerin Dostal. 

Fazit: Freiheit als Herzenssache

„Unser Grundgesetz schenkt uns die Freiheit, eigene Entscheidungen zu treffen und Macht verantwortungsvoll zu nutzen – von der Staatsführung über die Unternehmensführung bis hin zur privaten Lebensführung. Nutzen wir diese unglaublichen Chancen, die wir haben, schon allein aus ökonomischer Sicht. Machen wir diese Freiheit zur Herzenssache!“ So die grundlegende Botschaft von Keynote Speaker Dostal. 

Dr. Ariane Windhorst
Windhorst Kommunikation Berlin

Über Dr. Caroline Dostal
Dr. Caroline Dostal ist Juristin, Expertin für (Staats)Führung & Leadership und Rednerin. In ihren Vorträgen zu Macht, klaren Entscheidungen und das Durchsetzen dieser Entscheidungen verbindet sie ihre politische Expertise mit praktischen und umsetzbaren Impulsen für Unternehmen, Organisationen und Privatpersonen. Ihr Anliegen: Menschen dazu befähigen, Verantwortung zu übernehmen – für sich selbst, in ihrem Berufsalltag und der Gesellschaft und damit für eine lebendig gelebte Demokratie.

Dr. jur. Caroline Dostal ist Keynote-Speaker und Vortragsrednerin zu den Themen Macht, Demokratie, Politik und Freiheit. Im Sinne des Empowerments und der Future Skills spricht sie über Resilienz, Vertrauen, Souveränität und Durchsetzungskraft und wie es gelingt, im Arbeits- und privaten Umfeld in herausfordernden Zeiten in die gute Richtung zu schauen.

Dabei greift sie auf einen reichen, praktisch erprobten Wissensschatz aus mehr als 20 Jahren (inter)nationaler Politik- und Verhandlungserfahrung zurück. Sie war als Französische Botschaftsrätin bei der OECD tätig, im Krisenmanagement der Bundesregierung während der Finanzkrise 2008, hat die Bundesregierung im Deutschen Bundestag vertreten und als Führungskraft ihre berufliche Laufbahn bei der NS-Verfolgtenentschädigung begonnen.

Caroline Dostal ist Juristin, Master of European Governance, Mediatorin, Business Mentorin und Weltreisende.

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Themenrelevante Wikipedia-Infos:
  • Durchsetzen (Wikipedia)
    Durchsetzen steht für Verschieben Durchsetzungsvermögen Siehe auch: Durchsetzfügen Durchsetzungsinitiative
  • Macht (Wikipedia)
    Macht bezeichnet die Fähigkeit einer Institution, Person oder Gruppe, auf das Denken und Verhalten einzelner Personen, sozialer Gruppen oder Bevölkerungsteile so einzuwirken, dass diese sich ihren Ansichten oder Wünschen unterordnen und entsprechend verhalten. Macht ist mehr oder weniger an allen Formen des menschlichen Zusammenlebens beteiligt und bedingt auf unterschiedliche Weise das Entstehen von Sozialstrukturen mit ausdifferenzierten persönlichen, sozialen oder strukturellen Machtpotenzialen und gesellschaftlich zugeschriebenen Positionen. In patriarchalen Gesellschaften (demnach fast allen historischen Hochkulturen bis hin zu den modernen Staaten) tritt Macht vor allem als Ausdruck männlicher Dominanz auf, etwa um Eigentum zu sichern, gesellschaftlichen Rang zu erhöhen oder nach Herrschaft zu streben. Je nach Kultur wird dabei auch Gewalt in verschiedensten Formen als Machtmittel akzeptiert. Prinzipiell, wenn auch im konkreten Fall nur schwer zu unterscheiden ist Macht von Einfluss z. B. von Experten, welcher auf die Veränderung von Einstellungen zielt. In extremer Form ist Macht die Durchsetzungsfähigkeit eines Mächtigen, einseitig definierte Ziele zu erreichen, ohne selbst Ansprüchen beteiligter Personen entgegenzukommen oder sich diesen zu unterwerfen. Die Einflussnahme erfolgt mittels möglicher Strafandrohung, wobei auf die Zielpersonen ein unterdrückender Zwang ausgeübt wird, sich zu fügen. Für Personen, die absolute Macht ausüben, ist nicht erforderlich, ein Austauschverhältnis oder einen Kompromiss einzugehen, sollten die Zielpersonen gegensätzliche oder unvereinbare Interessen haben. In diesem Fall sind die weitgehend deckungsgleichen Begriffe Macht und Einfluss voneinander abzugrenzen, mögen auch die Übergänge fließend sein. Die beiden Bedeutungsfelder werden auch als „Macht über … haben“ und „Macht zu tun“ umschrieben. Macht als zentraler Begriff der Sozialwissenschaften ist im Bedeutungsumfang umstritten. Gemäßigte (alltägliche) Machtverhältnisse beschreiben hingegen mehrseitige (Austausch-)Verhältnisse, bei denen eine Seite die stärkere Ausgangs- oder Verhandlungsposition einnimmt (beispielsweise wegen verfügbarer Möglichkeit der …
  • Staatsführung (Wikipedia)
    Als politisches System wird die Gesamtheit jener staatlichen und außerstaatlichen Einrichtungen und Akteure, Regeln und Verfahren bezeichnet, die innerhalb eines abgegrenzten Handlungsrahmens von Politikstrukturen an fortlaufenden Prozessen der Formulierung und Lösung politischer Probleme sowie der Herstellung und Durchsetzung allgemein verbindlicher politischer Entscheidungen beteiligt sind. Es wird wegen der erheblichen Komplexität der vielfältigen Aspekte in der Regel modellhaft beschrieben. Das politische System z. B. eines Staates wird durch seine Verfassung, die politische Kultur und politischen Eliten bestimmt. Aber auch für supranationale, internationale und transnationale Organisationen und Institutionen (etwa im Sinne der Regimetheorie) kann von einem politischen System gesprochen werden. Ein für die historische Entwicklung des Begriffs einflussreicher Versuch, politische Systeme formell zu bestimmen, stammt aus der politischen Systemtheorie. Der Vergleich und die Klassifizierung konkreter politischer Systeme werden seit der Antike vorgenommen und sind fester Bestandteil der Politikwissenschaft. In der modernen vergleichenden Politikwissenschaft werden vor allem Staaten und De-facto-Regime nach bestimmten Kriterien verschiedenen Formen politischer Systeme zugeordnet. Dabei ist zu beachten, dass grundsätzlich kein Staat auf die Rechtsnormen reduziert werden kann; die realen Entscheidungswege und Machtverhältnisse können erheblich von ihnen abweichen, auch ohne dass diese verletzt werden. Entscheidend für die Einordnung eines politischen Systems ist daher nie die festgeschriebene Verfassung (de jure) allein, sondern vor allem die Verfassungswirklichkeit (de facto). Welche Institutionen, Prozesse und Entscheidungen zu berücksichtigen sind und welche Aufgaben dem politischen System zugeschrieben werden, hängt dabei vom jeweiligen Politikbegriff ab.
  • vortrag (Wikipedia)
    Der Ausdruck Vortrag bezeichnet eine Rede vor einem Publikum einen Fachvortrag bei Tagungen oder in Schulen, siehe Referat (Vortrag) die Darbietungsweise eines Musikstückes, siehe Vortrag (Musik) die Darbietung oder Präsentation von Lyrik oder Prosa, siehe Rezitation im Rechnungswesen den Endbestand eines Kontos, das nach Abschluss einer Rechnungsperiode in die nächste Rechnungsperiode übernommen wird, z. B. der Rechnungsvortrag oder der Gewinn- bzw. Verlustvortrag, siehe Vortrag (Rechnungswesen) im Rechtswesen das prozessuale Vorbringen einer Partei, siehe Vorbringen Im Staatsrecht des Schweizer Kantons Bern bezeichnet man mit Vortrag die Begründung und Erläuterung einer Vorlage, die der Regierungsrat (Exekutive) dem Grossen Rat (Legislative) unterbreitet. Siehe auch: Vorlesung, Presented Paper
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