Von Schuld und Rollenbildern: Kleists „Marquise von O…“

Von Schuld und Rollenbildern: Kleists "Marquise von O..."

Tauchen Sie ein in skandalöse Verwicklungen des 19. Jahrhunderts: Welche Funktion übernimmt der Gedankenstrich in Heinrich von Kleists „Marquise von O…“? Welche Rollenbilder spiegelt die Novelle wider? Welche intertextuellen Bezüge gibt es und welchen Zusammenhang hat das Werk mit der Entstehungsgeschichte Jesu? Entdecken Sie im neuen Sammelband „Heinrich von Kleists „Marquise von O“. Interpretationen und Deutungsansätze“, erschienen bei GRIN im März 2026, neue Blickwinkel auf die berühmte Novelle.

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Der Sammelband beleuchtet Heinrich von Kleists „Marquise von O…“ aus verschiedenen Sichtweisen und bietet dabei interessante Interpretationen und Analysemöglichkeiten für den Literaturklassiker. Der Band untersucht dabei nicht nur die Rollenbilder und gesellschaftlichen Strukturen des beginnenden 19. Jahrhunderts, sondern auch inhaltliche Verbindungen zu anderen Werken.

Der Graf von F und der berüchtigte Gedankenstrich

Bis heute bietet die gezielte Verwendung des Gedankenstrichs in der Novelle zahlreichen Analyse- und Interpretationsstoff zur Schuldfrage des Grafen von F. Der Sammelband untersucht außerdem Parallelen zur Entstehungsgeschichte Jesu und dem dargestellten Frauenbild der Novelle. Er richtet sich damit nicht nur an Germanistik- und Literaturwissenschaftsstudierende, sondern auch an andere interessierte Leser:innen. Das Buch bietet eine fundierte Quelle für alle, die sich näher mit Heinrich von Kleists „Marquise von O…“ und literarischen Stilmitteln beschäftigen möchten.

Das Buch ist im März 2026 bei GRIN erschienen (ISBN: 978-3-389-18271-0)

Direktlink zur Veröffentlichung: https://www.grin.com/document/1705272

Kostenlose Rezensionsexemplare sind direkt über den Verlag unter presse@grin.com zu beziehen.

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Themenrelevante Wikipedia-Infos:
  • Analyse (Wikipedia)
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  • Heinrich von Kleist (Wikipedia)
    Bernd Heinrich Wilhelm von Kleist (* 10. [nach eigener Angabe] oder 18. Oktober 1777 [laut Kirchenbuch] in Frankfurt (Oder), Brandenburg, Preußen; † 21. November 1811 am Stolper Loch, heute Kleiner Wannsee) war ein deutscher Dramatiker, Erzähler, Lyriker und Publizist. Heinrich von Kleist stand als „Außenseiter im literarischen Leben seiner Zeit […] jenseits der etablierten Lager“ und der Literaturepochen der Weimarer Klassik und der Romantik. Bekannt ist er vor allem für das „historische Ritterschauspiel“ Das Käthchen von Heilbronn, seine Lustspiele Der zerbrochne Krug und Amphitryon, das Trauerspiel Penthesilea sowie für seine Novellen Michael Kohlhaas und Die Marquise von O....
  • Klassiker (Wikipedia)
    Klassiker sind klassische Werke, Autoren, Topoi, Produkte. Als „klassisch“ im allgemeinen sprachlichen Sinne wird etwas bezeichnet, das typische Merkmale in einer als allgemeingültig akzeptierten Reinform in sich vereint und mithin als formvollendet und harmonisch gilt. Das Klassische bildet somit den zeitlosen Kontrapunkt zur zeitabhängigen Mode. Beispiel: die klassische „griechische“ Nase oder die „klassische“ Rennstrecke von 100 m. Umgangssprachlich ist es heute auch oft ein Synonym für typisch (z. B. „den klassischen Anfängerfehler machen“). In diesem Zusammenhang wird der Begriff auch gerne für bestimmte Aktionen und Ereignisse genutzt.
  • Literatur (Wikipedia)
    Als Literatur bezeichnet man seit dem 19. Jahrhundert den Bereich aller mündlich (etwa durch Vers­formen und Rhythmus) oder schriftlich fixierten sprachlichen Zeugnisse. Man spricht in diesem „weiten“ Begriffsverständnis im Hinblick auf die hier gegebene schriftliche Fixierung etwa von „Fachliteratur“ oder, im Bereich der Musik, von „Notenliteratur“ (etwa Partituren) bzw. ganz allgemein von „Literatur“ im Sinne der Gesamtheit oder von Teilen schriftlich notierter Musik. Die öffentliche Literaturdiskussion und -analyse ist demgegenüber seit dem 19. Jahrhundert auf Werke ausgerichtet, denen besondere Bedeutung als Kunst zugesprochen werden kann, und die man im selben Moment von Trivialliteratur und ähnlichen Werken ohne vergleichbare „literarische“, sprich künstlerische Qualität, abgrenzt. Die Literatur zählt zu den Gattungen der Kunst. Das Wort Literatur wurde bis in das 19. Jahrhundert hinein regulär für die Wissenschaften verwendet. Mit Literatur sind üblicherweise veröffentlichte Schriften gemeint. Die Gesamtheit der veröffentlichten Schriften eines Fachgebietes bzw. zu einer bestimmten Thematik oder Zielsetzung bildet ein „Schrifttum“. Nur eingeschränkt und nicht über den Buchhandel zugängliche Publikationen werden als graue Literatur zusammengefasst.
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