Heizungsbauer fordert: in das Thema Wärmepumpe viel Zeit, Geduld und Wissenstransfer investieren
Man lernt nie aus! Das ist das Motto des Heizungsbauers Khaled Al Shafei vom gleichnamigen Handwerksbetrieb in Reutlingen. Daher hat er bereits mehrere Schulungen rund um das Thema Wärmepumpen besucht. Neuestes Knowhow in Kombination mit 30 Jahren Branchenerfahrung – so begleitet er seine Kunden bei der Energiewende.
Welche Module muss man mit welchen Steckern und Leitungen bestücken? Wie genau hat die Verdrahtung für den Strom auszusehen? Was ist beim Außen- und was beim Raumtemperaturfühler zu beachten? In welche Buchse wird was konkret angeschlossen? „Solche und viele weitere Aspekte werden bei den Schulungen rund um das Thema Wärmepumpe betrachtet. Uns Installateuren wird gezeigt, dass es mit der modernen Technik eigentlich recht einfach ist“, sagt Khaled Al Shafei, der sich schon seit längerer Zeit mit alternativen Energien befasst. Seine erste Fortbildung absolvierte er beim Hersteller LG in Frankfurt, anschließend besuchte er eine Schulung am REISSER Energie Campus in Tübingen. Dass Menschen aus der Praxis das Wissen an die Fachhandwerker vermitteln, schätzt er besonders: „Die Teilnehmer bekommen einen guten Überblick, was man machen muss, wie alles funktioniert. Zusätzlich erhält man gute Unterlagen, um sich weiter in die Sache zu vertiefen, das finde ich gut und wichtig.“
Durch den für ihn zuständigen Außendienstmitarbeiter des Großhändlers REISSER – das Unternehmen hat sich seit mehr als 150 Jahren in der Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnikbranche etabliert – wurde er auf das Schulungsangebot für Heizungsmonteure aufmerksam. Mit dem REISSER-Ansprechpartner ist er ohnehin regelmäßig in Kontakt, gemeinsam besuchen sie beispielsweise Kunden vor Ort. Bei einer Begehung wird erörtert, welche Leistung die Wärmepumpe haben sollte, wo sie am besten aufgestellt wird, welche technischen Rahmenbedingungen vorhanden sind oder geschaffen werden müssen, welche gesetzliche Regularien zu beachten sind. „Ich bin froh, einen Experten an meiner Seite zu haben, der sich gut auskennt. Gemeinsam sorgen wir dafür, dass schlussendlich nicht nur die Kunden zufrieden sind, sondern auch die Nachbarn – denn die stören sich oft an den neuen Geräten“, unterstreicht Al Shafei.
Zusammenarbeit mit dem Energieberater? Unkompliziert!
Erst neulich ging es um ein zweistöckiges Einfamilienhaus in Bad Urach, das für eine Wohnfläche von 180 Quadratmetern eine Fußbodenheizung inklusive Wärmepumpe bekommen soll. Nach dem Erstgespräch wird klar, dass aufgrund des älteren Baujahrs keine Pläne vorliegen, der Kunde nur eine Skizze hat. „Also beginne ich mit den Berechnungen, berücksichtige Fläche, Bodenhöhe und Wattzahl. REISSER fertigt dann am Computer einen konkreten Plan, vom Hersteller bekomme ich Hydraulik- und Verdrahtungspläne. So habe ich alles, was ich zur Montage brauche und kann meine Arbeiten optimal durchführen.“ Um staatliche Zuschüsse für den Heizungsumbau zu bekommen, wird vom Bauherrn ein Energieberater kontaktiert, dieser kümmert sich um die Heizlastberechnung und die Förderanträge. „Wenn es zum Auftrag kommt, aktiviere ich einfach die 12-stellige Nummer des Energieberaters, das ist unkompliziert.“
Für das betreffende Gebäude wird eine Wärmepumpe ausreichen, das zeigen die ersten Berechnungen. Für die notwendige Heizlastberechnung gibt es unterschiedliche Methoden, sei es grob nach Verbrauch, nach Ausgaben für Gas und Strom, wie viel Kilowatt bei der bisherigen Wärmequelle angefallen sind. „Es gibt gute Computerprogramme, um die Werte zu bestimmen – aber das akzeptiert die KFW-Bank nicht. Hier in Deutschland müssen wir die Bürokratie mit bedenken, es braucht sehr detaillierte Berechnungen, ohne einen Energieberater geht es heutzutage nicht mehr.“ Dieses Prozedere bewertet Al Shafei recht positiv, seine eigene Arbeit erschwert das keineswegs: „Wenn jemand zu mir kommt, der etwas an seiner Heizung ändern will, schicke ich den erst einmal zum Energieberater. Wenn der den Energieausweis ausgestellt und seine Empfehlungen ausgesprochen hat, wird vor Ort alles begutachtet und besprochen. Nach der Begehung sehen wir, welche Anlage für welches Haus passt, erst dann erstelle ich das Angebot.“ Die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit Energieberatern, Herstellern und Großhandel hält der Heizungsmonteur für höchst relevant, zumal die Kunden genau wissen wollen, mit welcher Summe an Förderung sie rechnen können, wann genau sich eine Anlage amortisiert, wie hoch die jährlichen Betriebskosten zukünftig sein werden.
Impulse aus der Politik? Augenwischerei!
Hemmschwellen, sich dem Thema Wärmepumpe anzunehmen, sieht Al Shafei eher durch die Politik veranlasst: „Wenn die hiesige Landespolitik die Bevölkerung dazu auffordert, mehr Wärmepumpen einzubauen und dann aber der Ministerpräsident im Radio erzählt, er habe bei sich eine Pelletheizung eingebaut, weil nichts anderes möglich sei, dann ist das Augenwischerei. Da frage ich mich schon: Wie kann das sein, dass bei ihm keine Wärmepumpe gepasst hat? Politiker sagen das eine und machen das andere! Sie bilden die Realität anders ab, das verunsichert die Menschen.“
Daher rührt seiner Meinung nach auch, dass Deutschland beim Thema Wärmepumpen so weit hinterherhinkt. „Von 1000 Wärmequellen in Schweden sind 450 Wärmepumpen, wenn auch unterschiedlicher Bauart. Bei uns sind es gerade mal 37 von 1000 Haushalten, ein verschwindend kleiner Bruchteil also. Viele Verbraucher denken, die Technik sei noch nicht ausgereift – dabei haben sich die Systeme 55 Jahre bereits bewährt und sind fortschrittlich. Manch einer befürchtet auch, die Handwerker würden nichts von der neuen Technologie verstehen. Also lassen alle die Finger davon.“
Diesen Zustand findet Al Shafei bedauernswert, gerade weil der Einbau einer Wärmepumpe so viel einfacher ist als bei einer Gas- oder Pelletsheizung. Er hat festgestellt, dass sich viele Firmen in seiner Branche mit dem Thema schlichtweg nicht befassen wollen: „Viele Kollegen machen nur ihr Standardgeschäft. Wenn jemand nach einer Wärmepumpe fragt, werden erschreckend hohe Summen genannt, so verscheucht man die Kunden. Denn eines ist klar: Man muss sich intensiv mit dem Thema befassen, die Verbraucher stellen unzählige Fragen.“ Ein Heizungsmonteur ist heute mehr denn je als Berater gefordert: „Ich muss Zeit und Geduld investieren. Viele Einzelheiten erkläre ich auch anhand von Videos.“ Er schicke den Interessenten detaillierte Informationen zu, steht für weitere Gespräche zur Verfügung. Bis sich ein Kunde entscheidet, mit dem Energieberater alles geklärt ist, die Förderanträge durch sind, braucht es manchmal ein halbes Jahr. Al Shafei weiß: „Manche Handwerker wollen lieber jetzt und gleich ein Geschäft machen.“
Um den Einbau der Wärmepumpe professionell beraten und begleiten zu können, braucht es gute Informationen und Schulungen, davon ist Khaled Al Shafei überzeugt. Auch wenn es eine Zeitlang dauert, bis der Prozess in Bewegung und erst recht der Auftrag zustande kommt, hält es der Heizungsinstallateur aus Reutlingen für lohnenswert. Al Shafei: „Auch für mich ist die Zeit das höchste Gut und der Aufwand recht hoch. Aber ich mache lieber eine Wärmepumpe als eine Rohrreinigung. Ich befasse mich lieber mit der Technik, als schnelles Geld zu machen.“ Unterm Strich rechnen sich seine Mühen, von drei Angeboten bekommt er zwei Zusagen. „Wenn die Leute etwas Gutes für die Umwelt tun, ist das ein stückweit auch mein Verdienst. Darüber freue ich mich.“
Neugierde und Interesse an moderner Technologie sind Khaled Al Shafeis persönlicher Motor. Dass viele Handwerker lediglich ein Bad einbauen oder Rohre verlegen wollen, weil sie gleichgültig gegenüber neuen Themen sind, findet er bedauernswert. „Ein Außendienstmitarbeiter eines namenhaften deutschen Herstellers, der 150 Firmen in unserem Kreis betreut, sagte mir: „Von den 150 Firmen, die ich betreue, baut nur jede sechste Firma Wärmepumpen ein, du gehörst dazu.“ Dabei leben wir in einer Informationsgesellschaft, es gibt überall genug Wissen, auch in Form von Videos und Schulungen. Alles im Leben funktioniert doch über Fortschritt und Entwicklung.“
Seiner Ansicht nach ist es ein langsamer und steter Prozess, in dem die Menschen aufgeklärt, informiert und überzeugen werden müssen. „Erst wenn alle mitspielen, Politik auf Landes- und Bundesebene genau wie Handwerker und Verbraucher, können wir den Umweltschutz nachhaltig etablieren.“
Zur Person
Khaled Al Shafei (Jahrgang 1964) ist Installateur und Heizungsbaumeister. Zu seinen Kernaufgaben gehören Planung, Installation und Service für Heizungsanlagen, Sanitäranlagen und Lüftungsanlagen. Er ist Mitglied der Handwerkskammer Reutlingen und geprüfter Installateur und Heizungsbaumeister.
Bereits in der Schlosserlehre arbeitete er als junger Geselle für eine deutsche Firma in Syrien. Als an einer großen Universität die SHK-Anlagen eingebaut wurde, erweckte das sein Interesse. „Ich habe nur Rohre geschweißt, doch das war mir nicht genug. Ich wollte die Technik kennenlernen und studieren, um damit meinen Lebensunterhalt zu bestreiten“, erinnert er sich.
Vor 35 Jahren kam er aus Syrien dann nach Deutschland, startete im Alter von 24 Jahren seine Ausbildung als Gas- und Wasserinstallateur bei einem Betrieb in Feuerbach, machte anschließend einen zusätzlichen Abschluss als Bachelor Professional CCI-Stuttgart und als Kaufmann im Groß- und Außenhandel den Abschluss an der IHK Stuttgart, sammelte Erfahrungen im Fachhandwerk und auch im Handel.
Im Jahr 2021 wagte er mit seiner Firma „Al Shafei Heizung, Sanitär und Lüftung“ mit Sitz in Reutlingen den Schritt in die Selbständigkeit. Sein Fazit: „Das war der beste Schritt in meinem Leben. Ich will in Zukunft schöne Projekte mit moderner Technik machen, denn genau das macht mir großen Spaß!“
REISSER wurde 1871 in Stuttgart-Untertürkheim gegründet. Fünf Tochtergesellschaften formen heute zusammen die REISSER Gruppe. Das Unternehmen mit heutigem Stammsitz in Böblingen ist spezialisiert auf Bad- und Sanitärausstattung, Installations- und Heizungstechnik. REISSER deckt somit das gesamte Leistungsspektrum der Haustechnik ab. Die REISSER AG ist ein klassisches Familienunternehmen und arbeitet in enger, partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit mehr als 10.000 Fachhandwerkern. Der Großhändler beschäftigt rund 1.800 Mitarbeiter an mehr als 50 Standorten hauptsächlich im Südwesten Deutschlands. Seit mehr als 150 Jahren ist REISSER als zuverlässiger und starker Partner der Industrie und des Fachhandwerks etabliert und zählt zu den führenden Fachhandelsunternehmen der Sanitär- und Heizungsbranche im deutschen Raum.
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- Energie (Wikipedia)
Energie ist eine fundamentale physikalische Größe. Ihre SI-Einheit ist das Joule. Energie tritt in verschiedenen Formen auf, etwa als kinetische, elektrische, chemische Energie, als Wärmeenergie oder als elektromagnetische Strahlung. Diese Energieformen können ineinander umgewandelt werden, beispielsweise wenn ein Mensch ein Paket hochhebt oder ein Fahrrad beschleunigt, eine Batterie geladen wird, ein Lebewesen Stoffwechsel betreibt, eine Verbrennung Wärme freisetzt oder Kernfusion in der Sonne Strahlung erzeugt. Alle physikalischen Vorgänge sind mit der Übertragung und/oder Umwandlung von Energie verbunden. Daher spielt Energie auch eine zentrale Rolle in Chemie, Biologie und Technik. Bei allen Vorgängen bleibt die Gesamtenergie stets erhalten. Energie kann zwar übertragen oder in eine andere Energieform umgewandelt werden, aber nicht entstehen oder verschwinden. Wenn also ein physikalisches System Wärme abgibt, Arbeit leistet oder Strahlung aussendet, verringert sich seine Energie entsprechend. Energie ist damit eine unverzichtbare, aber begrenzte Ressource, wodurch ihr eine große wirtschaftliche Bedeutung zukommt. Energie ist eine wichtige Rechengröße in der Physik. In vielen Fällen lässt sie sich mithilfe der Parameter und Variablen des Systems berechnen. Sie spielt auch eine zentrale Rolle in der mathematischen Beschreibung der zeitlichen Entwicklung eines Systems – den hamiltonschen Bewegungsgleichungen der klassischen Mechanik, der Schrödingergleichung in der Quantenmechanik und der Dirac-Gleichung in der relativistischen Quantenmechanik. Die Erhaltung der Energie, ursprünglich nur eine Erfahrungstatsache, kann mathematisch daraus gefolgert werden, dass die grundlegenden physikalischen Naturgesetze zeitlich unveränderlich sind. Die Ruheenergie eines Systems und seine Masse sind durch die Äquivalenz von Masse und Energie ( E 0 = m c 2 {displaystyle E_{0}=mc^{2}} ) verknüpft. - energiewende (Wikipedia)
Energiewende, auch Energietransition, bezeichnet im Deutschen den Übergang von einer fossilen Energieversorgung zu einem nachhaltigen Energiesystem auf Basis erneuerbarer Energien. In einigen Ländern – etwa Deutschland – umfasst dieser Prozess auch den Ausstieg aus der Kernenergie. International ist überwiegend der englische Begriff energy transition gebräuchlich, während Energiewende im engeren Sinne meist die deutsche Ausprägung dieses Transformationsprozesses bezeichnet. Der Begriff wurde nach dem 1980 erschienenen Buch Energiewende – Wachstum und Wohlstand ohne Erdöl und Uran des Öko-Instituts kulturell rezipiert und teilweise als Lehnwort in andere Sprachen übernommen (beispielsweise „The German Energiewende“ oder „A Energiewende alemã“). Ziel der Energiewende ist, die von der konventionellen Energiewirtschaft verursachten ökologischen, gesellschaftlichen und gesundheitlichen Probleme zu minimieren und die dabei anfallenden, bisher im Energiemarkt kaum eingepreisten, externen Kosten vollständig zu internalisieren. Angesichts der maßgeblich vom Menschen verursachten Globalen Erwärmung ist heutzutage besonders die Dekarbonisierung der Energiewirtschaft durch Beendigung der Nutzung von fossilen Energieträgern wie Erdöl, Kohle und Erdgas von Bedeutung. Ebenso stellen die Endlichkeit fossiler Energieträger sowie die Gefahren der Kernenergie wichtige Gründe für die Energiewende dar. Die Lösung des globalen Energieproblems gilt als zentrale Herausforderung des 21. Jahrhunderts. Die Energiewende umfasst die drei Sektoren Strom, Wärme und Verkehr, ferner auch die perspektivische Abkehr von fossilen Rohstoffen etwa zur Herstellung von Kunststoff oder zur Stickstoffdünger-Synthese (Haber-Bosch-Verfahren). Ein mit der Energiewende verbundener Kohle- und Ölausstieg bedeutet auch, dass wesentliche Mengen dieser vorhandenen Energieträger nicht gefördert werden dürfen. Wesentliche Elemente der Wende sind der Ausbau der erneuerbaren Energien, verbunden mit dem Aufbau von Energiespeichern, die Steigerung der Energieeffizienz sowie Energieeinsparung. Zu den erneuerbaren Energien zählen Bioenergie, Erdwärme, Wasserkraft, Meeresenergie, Sonnenenergie (Solarthermie, … - handwerker (Wikipedia)
Als Handwerk (von mittelhochdeutsch hant-werc, eine Lehnübersetzung zu lateinisch opus manuum und altgriechisch χειρουργία cheirurgía „Handarbeit“) werden zahlreiche gewerbliche Tätigkeiten bezeichnet, die Produkte meist auf Bestellung fertigen oder Dienstleistungen auf Nachfrage erbringen. Der Begriff bezeichnet auch den gesamten Berufsstand. Die handwerkliche Tätigkeit steht der industriellen Massenproduktion gegenüber. Das handwerkliche Gewerbe wird in Deutschland verbindlich durch die Handwerksordnung geregelt. - Heizung (Wikipedia)
Eine Heizung, je nach Größe und Bauart auch (Be-)Heiz(ungs)gerät oder -anlage, alternativ auch Wärmegerät, Wärmeerzeuger, Wärmequelle oder Heizanlage genannt, ist ein Bauteil, ein Gerät oder eine technische Anlage, das/die dazu dient, einem Objekt Wärmeenergie (Nutzwärme) zuzuführen. Die Nutzwärme wird entweder in der Heizung erzeugt (durch Umwandlung aus einer anderen Energieform, beispielsweise chemischer oder elektrischer Energie, oder aus Umgebungs- oder Abwärme) oder nur übertragen (transportiert). Umgangssprachlich verkürzt ist mit „Heizung“ meist eine Gebäudeheizung gemeint. Als beheizte Objekte kommen neben Gebäuden aber auch ganz andere Arten von Objekten in Frage. Nach unterschiedlichen Kriterien werden viele verschiedene Arten von Heizungen unterschieden. Bevor es mithilfe von elektrischer Energie und elektromagnetischer Strahlung möglich wurde, Wärme an fast jedem Ort zu erzeugen, bestand eine Heizung fast immer aus einem Ofen, dessen Wärme gegebenenfalls durch Konvektion auch an weiter entfernt liegende Orte verteilt werden konnte (etwa durch wasserführende Heizkreise oder durch Warmluftkanäle). - Heizungsbauer (Wikipedia)
Ein Heizungsbauer hat die Aufgabe, Heizungs- sowie Lüftungsanlagen in Gebäuden zu montieren und zu warten. Die korrekte Berufsbezeichnung lautete in Deutschland Zentralheizungs- und Lüftungsbauer. Nach dem Berufsbild wird nicht mehr ausgebildet, es ist im Berufsbild des Anlagenmechanikers für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik aufgegangen. In Österreich ist der Beruf unter Sanitär- und Klimatechniker – Heizungsinstallation ein Teilbereich des Berufsbildes Sanitär- und Klimatechniker. In der Schweiz wird der Beruf als Heizungsinstallateur bezeichnet. Dabei existiert zudem auch eine weniger qualifizierte Berufslaufbahn als Haustechnikpraktiker. In Südtirol lautet die Berufsbezeichnung Feuerungsanlagenmonteur. - Monteur (Wikipedia)
Als Montage ([mɔnˈtaːʒə]) () bezeichnet man in der industriellen Fertigung nach VDI 2860 die Gesamtheit aller Vorgänge für den Zusammenbau von Körpern mit geometrisch bestimmter Form (Längen, Winkel). Die wesentlichen Teiloperationen eines Montageprozesses sind: Fügen (Verschrauben, Nageln, Schweißen, Kleben, Löten, Einclipsen) Handhaben (greifen, legen, umdrehen, bewegen, sichern, kontrollieren) Prüfen Justieren (z. B. Einstellen) Hilfsoperationen (z. B. reinigen, erwärmen oder kühlen für Pressverbindungen, entgraten, auspacken, abdichten, ölen, …) Die Umkehrung der Montage ist die Demontage mit entsprechenden Demontagetechniken. Die Montage bildet neben den Bereichen Arbeitsvorbereitung und Teilefertigung einen Teil des Produktionssystems eines Industriebetriebes. - politik (Wikipedia)
Politik bezeichnet die Strukturen (Polity), Prozesse (Politics) und Inhalte (Policy) zur Regelung der Angelegenheiten eines Gemeinwesens durch allgemein verbindliche und somit in der Regel auf politischer Macht beruhende Entscheidungen. Politik regelt dabei insbesondere das öffentliche, aber teilweise auch das private (Zusammen-)Leben der Bürger, die Handlungen und Bestrebungen zur Führung des Gemeinwesens nach innen und außen sowie die Willensbildung und Entscheidungsfindung über Angelegenheiten des Gemeinwesens. Abstrakt formuliert wird in der Politikwissenschaft auch von der „Verteilung von Werten (materiellen wie Geld oder nicht-materiellen wie Demokratie)“ gesprochen. - SHK (Wikipedia)
SHK ist eine Abkürzung für: Schwedische Handelskammer Schweizerische Hochschulkonferenz Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik-Branche SHK AG, Verbundgruppe in der SHK-Branche SHK (Messe) / SHK Essen, Fachmesse für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik, seit 2024 SHK+E Essen Schöninghsdorf-Hoogeveen-Kanal Stichodactyla-Toxin (Seeanemonengift; Gegenstand pharmazeutisch-medizinischer Forschung) Strategisches Handlungskonzept, ein Verfahren zur Erkundung und Sanierung von Altlasten St. Hedwig-Krankenhaus Berlin Stronghold (Computerspielreihe)#Stronghold Kingdoms (2012) (MMO-Strategiespiel) Studentische Hilfskraft Statens havarikommisjon, norwegische Unfalluntersuchungsstelle Statens haverikommission, die schwedische ständige Untersuchungskommission für Großunfälle Sun Hung Kai Properties, ein Immobilienentwickler in Hongkong SHK ist eine Musterbezeichnung für ein Segelflugzeug: Schempp-Hirth SHK SHK als Unterscheidungszeichen auf Kfz-Kennzeichen: Deutschland: Saale-Holzland-Kreis - Wärmepumpe (Wikipedia)
Eine Wärmepumpe ist allgemein eine Kraftwärmemaschine, die unter Aufwendung technischer Arbeit thermische Energie aus einem Reservoir mit niedrigerer Temperatur (in der Regel ist das die Umgebung) aufnimmt und – zusammen mit der Antriebsenergie – als Nutzwärme auf ein zu beheizendes System mit höherer Temperatur überträgt. Umgangssprachlich ist damit meist die Wärmepumpenheizung gemeint, die in Gebäuden für Heizzwecke eingesetzt wird. Weitere Anwendungen sind die Brauchwassererwärmung, die Erzeugung von Prozesswärme und der Einsatz in Wäschetrocknern. Den Kreisprozess der Wärmepumpe verwendet man auch zum Kühlen (so beim Kühlschrank oder der Klimaanlage). Im Gegensatz zur Wärmepumpe ist beim Kälteprozess die aus dem zu kühlenden Raum abgeführte Wärme die Nutzenergie, die zusammen mit der Antriebsenergie als Abwärme an die Umgebung abgeführt wird.