Vebego optimiert Reinigung für CSRD-Vorgaben

Der Facility-Dienstleister Vebego liefert ab 2026 präzise Verbrauchsdaten für Scope-3-Emissionen, um die CSRD-Compliance der Kunden zu sichern.

Vebego optimiert Reinigung für CSRD-Vorgaben

Reinigungskraft von Vebego reinigt nachhaltig einen Tisch (Bildquelle: Vebego)

Die Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) verpflichtet mittelständische Unternehmen, ihre Lieferketten nach ökologischen Kriterien auszuwerten. Der Facility-Management-Dienstleister Vebego hat seine Gebäudereinigung auf die Vorgaben der European Sustainability Reporting Standards (ESRS) ausgerichtet. Das Unternehmen liefert seinen Kunden die exakten Verbrauchsdaten zu Reinigungschemie und verursachten Emissionen, die ab 2026 für die Pflichtberichterstattung zwingend erforderlich sind.

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Das Facility Management wirkt sich direkt auf den ökologischen Fußabdruck von Unternehmen aus. Ressourcenverbräuche durch externe Dienstleister fallen unter die Scope-3-Emissionen. Nach dem Prinzip der Doppelten Wesentlichkeit müssen Betriebe diese Werte transparent im Jahresabschluss offenlegen. Ein hoher Ressourcenverschleiß im Reinigungsbereich verschlechtert die Bilanz. Auftraggeber und Investoren knüpfen ihre Entscheidungen inzwischen direkt an diese ökologischen Metriken.

Um die CSRD-Compliance der Kunden zu sichern, nutzt Vebego biologisch abbaubare und nach Cradle-to-Cradle zertifizierte Reinigungsmittel. In der Industriereinigung werden umweltschädliche Lösungsmittel vollständig substituiert. Ergänzend kommen emissionsfreie Verfahren wie die Trockeneisreinigung zum Einsatz. Gesteuert werden die Prozesse über ein Umweltmanagement, das nach DIN EN ISO 14001 zertifiziert ist.

„Ein auditierungsfähiger Nachhaltigkeitsbericht erfordert konkrete Fakten aus der gesamten Gebäudeinfrastruktur“, erklärt Jörg Tobollik, Chief Operating Officer bei Vebego in Deutschland. „Wir reduzieren den Chemieeinsatz durch digital gesteuerte Dosieranlagen auf das physikalische Minimum. Die genauen Verbrauchsdaten übergeben wir unseren Kunden, damit sie in Verbindung mit ihren eigenen Strom- und Wasserwerten den vollständigen CO2-Fußabdruck berechnen können.“

Einen weiteren Hebel zur Reduktion der Scope-3-Emissionen bildet die Umstellung auf die Tagesreinigung. Vebego verlegt die Reinigungsarbeiten dafür in die regulären Betriebszeiten der Unternehmen. Die betreuten Gebäude gehen dadurch am Abend früher in den energetischen Ruhezustand über. Das senkt den Strom- und Heizbedarf außerhalb der Kernarbeitszeiten und reduziert die Emissionen der Immobilien messbar.

Das Familienunternehmen Vebego wurde 1943 in den Niederlanden gegründet. Heute ist die Gruppe in den Kernländern Belgien, Deutschland, Schweiz, den Niederlanden sowie in Liechtenstein und Österreich aktiv. Mit einer Kollegschaft von rund 39.000 Beschäftigten in den Bereichen Facility Management, haustechnische Leistungen und Reinigungsdienste, Landschaftsgestaltung, Sicherheitsdienste sowie Healthcare arbeiten wir jeden Tag daran, ein besseres und angenehmeres Lebens- und Arbeitsumfeld zu schaffen. In Deutschland sind rund 7.600 Mitarbeitende bei Vebego Facility Services tätig. Damit das Talent jeder einzelnen Person genutzt wird, geben wir allen Beschäftigten die Möglichkeit, sich weiterzuentwickeln, und ermutigen sie auch dazu. Unsere Arbeit erledigen wir mit Sorgfalt und Genauigkeit, stets lösungsorientiert und engagiert. Diesen Ansatz bezeichnen wir als „Great work“. Gemeinsam stehen wir für einen bedeutsamen Impact.

Kontakt
Vebego Facility Services B.V. & Co. KG
Iris le Claire
Konsumstr. 45
42285 Wuppertal
0202 9479-4395
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https://www.vebego.de/

Themenrelevante Wikipedia-Infos:
  • Facility Management (Wikipedia)
    Facilitymanagement ([fəˈsɪlɪtɪ ˌmænədʒmənt], gebräuchliche Abkürzung: FM; alternative Schreibweise Facility Management oder Facility-Management), auch Liegenschaftsverwaltung oder Gebäudemanagement, bezeichnet die Verwaltung und Bewirtschaftung von Gebäuden sowie deren technische Anlagen und Einrichtungen (englisch facilities). In Großbritannien, Australien und Kanada ist die Bezeichnung facility management üblich, in den USA ursprünglich facilities management. In Deutschland wurde dieser Anglizismus im April 2019 in der DIN EN ISO 41011 genormt. Facilitymanagement ist eine eigene Wissenschaftsdisziplin und wird als Studiengang an 22 Hochschulen angeboten. Gebäude, Liegenschaften und betriebliche Abläufe werden im FM ganzheitlich betrachtet. Ziel der koordinierten Abwicklung von Prozessen ist dabei der rechtssichere Betrieb von Anlagen und Gebäuden, die Betriebs- und Bewirtschaftungskosten dauerhaft zu senken, Fixkosten zu flexibilisieren, die technische Verfügbarkeit der Anlagen zu sichern sowie den Wert von Gebäuden und Anlagen langfristig zu erhalten oder gar zu steigern.
  • Gebäudereinigung (Wikipedia)
    Der Beruf des Gebäudereinigers bzw. der Gebäudereinigerin ist ein in Deutschland und Österreich anerkannter Ausbildungsberuf im Handwerk (vgl. Reinigungskraft). In Österreich nennt sich dieses Gewerbe Reinigungstechnik. Die dreijährige betriebliche Ausbildung wird durch eine theoretische und eine praktische Prüfung abgeschlossen. In Österreich wird der Beruf des Gebäudereinigers über den Lehrberuf Reinigungstechnik erlernt. Die Lehrausbildung beträgt in Österreich und Deutschland als duale Ausbildung 3 Jahre. Eine Verkürzung (in Deutschland), zum Beispiel mit Abitur oder besonders guten Leistungen, ist möglich. Die betrieblich-praktische Ausbildung findet im dualen Modell statt. Heißt: Um umfassend ausgebildet zu werden, arbeiten Azubis in einem ausbildungsberechtigten Betrieb und gehen zur Berufsschule. Der Unterricht findet entweder in Teilzeitform mit wöchentlichen Besuchen oder in Blöcken statt. Das Gebäudereiniger-Handwerk in Deutschland stellt mit knapp 700.000 Mitarbeitern das beschäftigungsstärkste Handwerk in Deutschland dar. Die rund 30.000 Unternehmen der Branche erzielten 2023 (vorläufige Zahlen) einen Umsatz von rund 26 Milliarden Euro.
  • nachhaltigkeitsbericht (Wikipedia)
    Nachhaltigkeitsberichte entstanden als Weiterentwicklung der in den 1990er Jahren von Unternehmen, aber auch von öffentlichen Einrichtungen veröffentlichten Umweltberichte. Sie stellen die Tätigkeiten und Leistungen der Organisationen im Hinblick auf die nachhaltige Entwicklung dar. Sie greifen die wichtigsten Themengebiete der Nachhaltigkeit auf: Ökonomie, Ökologie und Soziales (Triple Bottom Line). Der Nachhaltigkeitsbericht ist neben dem Geschäftsbericht ein wichtiger Bestandteil der Informationspolitik des Unternehmens. Er ist zugleich ein Instrument des Nachhaltigkeitsmanagements und ein Element des Marketings.
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