Neue Ablängsäge für Aluminium, Buntmetall, Voll- und Hohlprofile
Mit der xm 250 bringt IMA Schelling seine erste weitgehend standardisierte Ablängsäge auf den Markt – bereit für die Serienfertigung. Sie passt sich automatisch an Material und Querschnitt an und schließt damit eine langjährige Lücke. Auf der ALUMINIUM 2026 vom 6. bis 8. Oktober in Düsseldorf wird sie erstmals vorgestellt.
Wer Aluminium- oder Buntmetallprofile ablängt, hat bisher oft mit einer Plattensäge improvisiert. Das bedeutet: manuelles Nachschieben, eine Bedienperson pro Maschine und Ausschuss bei sensiblen Profilen.
Die Antwort für den Markt
Die xm 250 richtet sich an genau diese Kunden. Sie vereint die Erfahrungen, die IMA Schelling über die Jahre hinweg in zahlreichen kundenspezifischen Projekten gesammelt hat. Als universelle Ablängsäge ist die xm 250 geeignet für Aluminium und Buntmetall, Vollmaterial sowie Hohlprofile. „Unsere Kunden haben uns oft gefragt: Wann macht ihr dieses Produkt eigentlich? Jetzt haben wir geliefert“, sagt Dieter Zucalli, Produktmanager Precision bei IMA Schelling.
Automatisierung vom Einlegen bis zum Abtransport
Die xm 250 automatisiert den gesamten Prozess vom Einlegen bis zum Abtransport. Mit einem 62-kW-Motor, einer Schnitthöhe von 250 mm, einer Schnittlänge von 650 mm und einer Einschubtiefe von 3.000 bis 6.500 mm ist sie auf anspruchsvolle Serienaufgaben ausgelegt. Ihre Zielkunden sind Aluminium-Service-Center und Extrusionswerke.
Intelligenter Druckbalken für sensible Profile
Das zentrale Element der xm 250 ist ihr vollautomatischer Druckbalken. Einfach die Profilform auswählen, den Rest übernimmt die Maschine: Sie misst Höhe und Breite und stellt Druckkräfte und Schnittparameter automatisch ein. Das ist besonders wichtig für sensible Materialien: Ein sehr dünnwandiges Rohr muss auch beim Festklemmen in Form bleiben. Der elektronisch gesteuerte Druckbalken der xm 250 passt die Kraft präzise an, für jeden Werkstoff und jede Wandstärke.
Verschiedene Sägemodi für maximalen Durchsatz sowie die Möglichkeit, schmale oder sehr kleine Teile zu sägen, machen die Maschine zu einem flexiblen System. „Die xm 250 kann von 10 × 10-mm-Vierkantrohren bis 250-mm-Rund- oder Vierkantrohren alles schneiden. Mit den entsprechenden Druckkräften stellt sie sich komplett automatisch ein“, erklärt Zucalli.
Ein Bediener für zwei bis drei Sägen
Dank des hohen Automatisierungsgrads kann eine Fachkraft zwei bis drei Sägen gleichzeitig bedienen. Wer bereits eine Plattensäge von IMA Schelling betreibt, findet sich außerdem schnell zurecht: intuitives Bedienkonzept, dieselben Ansprechpartner. Die xm 250 ist modular aufgebaut und lässt sich schrittweise erweitern, bis hin zum mannlosen Betrieb. Offene Schnittstellen ermöglichen die Anbindung an MDE-, BDE- und Produktionsleitsysteme. Stefan Niederacher, Head of Sales Precision bei IMA Schelling, bringt den Anspruch auf den Punkt: „Präzise, hochwertig und schnell – dafür kauft man diese Maschine.“ Die kleine Schwester, die xm 150, ergänzt das Portfolio, bei identischem Footprint mit einer Schnitthöhe von 150 mm und 34 kW Motorleistung.
Premiere für die Branche im Oktober
Auf der ALUMINIUM 2026 in Düsseldorf vom 6. bis 8. Oktober, Stand 3E22, präsentiert IMA Schelling erstmals die xm 250 – komplett mit Absauganlage und allen Features der Serienmaschine. Besucherinnen und Besucher können die Anlage von außen und innen besichtigen. Live-Vorführungen zeigen die Säge bei schwierigen Profilformen, dünnwandigen Rohren und untypischen Querschnitten.
Engineering. Software. Systemkompetenz.
Die IMA Schelling Group ist ein international führender Anbieter von High-Tech-Anlagen sowie integrierten Produktionssystemen für die holz-, metall- und kunststoffverarbeitende Industrie. Das Unternehmen verbindet Engineering, Software und moderne Technologien zu leistungsstarken Konzepten für effiziente Fertigungsprozesse – von der Einzelmaschine bis zur vollständig vernetzten Produktionsinfrastruktur. Mit 2.000 Mitarbeitern, 350 Millionen Euro Umsatz und einem globalen Netzwerk entwickelt und realisiert IMA Schelling maßgeschneiderte Lösungen, die Transparenz, Stabilität und hohe Performance über den gesamten Lebenszyklus garantieren.
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- Aluminium (Wikipedia)
Aluminium ist ein chemisches Element mit dem Elementsymbol Al und der Ordnungszahl 13. Im Periodensystem gehört Aluminium zur dritten Hauptgruppe und zur 13. IUPAC-Gruppe, der Borgruppe, die früher als Gruppe der Erdmetalle bezeichnet wurde. Es gibt zahlreiche Aluminiumverbindungen. Aluminium ist ein silbrig-weißes Leichtmetall. In der Erdhülle ist es, nach Sauerstoff und Silicium, das dritthäufigste Element und in der Erdkruste das häufigste Metall. In der Werkstofftechnik werden mit „Aluminium“ alle Werkstoffe auf Basis des Elementes Aluminium verstanden. Dazu zählt Reinaluminium (mindestens 99,0 % Al), Reinstaluminium (min. 99,7 % Al) und insbesondere die Aluminiumlegierungen, die bis zu mit Stahl vergleichbare Festigkeiten besitzen – bei nur einem Drittel seiner Dichte. Entdeckt wurde Aluminium, das in der Natur fast ausschließlich in Form von chemischen Verbindungen vorkommt, im frühen 19. Jahrhundert. Im frühen 20. Jahrhundert setzte die industrielle Massenproduktion ein. Die Gewinnung erfolgt in Aluminiumhütten ausgehend von dem Mineral Bauxit zunächst im Bayer-Verfahren, mit dem Aluminiumoxid gewonnen wird, und anschließend im Hall-Héroult-Prozess einer Schmelzflusselektrolyse, bei der Aluminium gewonnen wird. 2016 wurden weltweit 115 Mio. Tonnen Aluminiumoxid (Al2O3) produziert. Daraus hat man 54,6 Mio. Tonnen Primäraluminium gewonnen. Das Metall ist sehr unedel und reagiert an frisch angeschnittenen Stellen bei Raumtemperatur mit Luft und Wasser zu Aluminiumoxid. Dies bildet aber sofort eine dünne, für Luft und Wasser undurchlässige Schicht (Passivierung) und schützt so das Aluminium vor Korrosion. Reines Aluminium weist eine geringe Festigkeit auf; bei Legierungen ist sie deutlich höher. Die elektrische und thermische Leitfähigkeit ist hoch, weshalb Aluminium für leichte Kabel und Wärmetauscher verwendet wird. Eines der bekanntesten Produkte ist Alufolie. Weitere sind Bauteile in Fahrzeugen und Maschinen, elektrische Leitungen, Rohre, Dosen und Haushaltsgegenstände. Das Aluminiumrecycling erreicht weltweit Raten von etwa 40 %. - Maschine (Wikipedia)
Eine Maschine (entlehnt aus französisch machine, von lateinisch machina, dieses von altgriechisch μηχανή mēchanḗ, deutsch ‚Werkzeug‘, ‚künstliche Vorrichtung‘, ‚Mittel‘) ist ein technisches Gebilde mit durch ein Antriebssystem bewegten Teilen. Maschinen werden als technische Arbeitsmittel vor allem für mechanische Einwirkung verwendet. In der Vergangenheit stand der Energie- und/oder Stofffluss im Vordergrund. Der Informationsfluss spielte zuerst in feinmechanischen Geräten eine Rolle, ist heute aber in fast allen Maschinen von Bedeutung (Automatisierung). Reizvolle Ziele für die Erfindung von Maschinen waren aus der Sicht eines Arbeiters eine Verstärkung der eigenen Kraft, Zeitgewinn, Genauigkeit, feinere Bearbeitungsmöglichkeit und Fertigung von größeren Mengen identischer Produkte. Es folgte auch eine Entlastung des Produktionsarbeiters von körperlicher und geistiger Arbeit durch Maschinen und Geräte. Diese modernen Arbeitsmittel übernehmen vor allem Routine- und auch gefährliche Arbeiten. Jede Maschine enthält individuell angefertigte Einzelteile, wie wenigstens Gestell und Gehäuse. Einen erheblichen Anteil nehmen Teile mit einer Standardfunktion ein; diese Maschinenelemente werden gesondert als Massenartikel produziert. Fixe Maschinenelemente sind zum Beispiel Schrauben und Dichtungen, bewegliche Elemente sind zum Beispiel Zahnräder und Hebel. - Metall (Wikipedia)
Metalle (von altgriechisch μέταλλον metallon, deutsch ‚Bergwerk, Erz, Metall‘) bilden diejenigen chemischen Elemente, die sich im Periodensystem der Elemente links und unterhalb einer Trennungslinie von Bor bis Astat befinden. Etwa 80 Prozent der chemischen Elemente sind Metalle, wobei der Übergang zu den Nichtmetallen über die Gruppe der Halbmetalle fließend ist, denn viele Halbmetalle können neben metallischen Modifikationen mit metallischen Bindungen auch nichtmetallische Modifikationen mit atomaren Bindungen bilden. Metalle finden seit Beginn der Zivilisation vielfältige Anwendungen als Werkstoffe. Unter dem Begriff Metallphysik oder auch Metallkunde beschäftigen sich Physiker und Materialwissenschaftler mit allen Grundlagen, siehe unter Festkörperphysik, und mit Anwendungen, siehe unter Materialwissenschaft. - Plattensäge (Wikipedia)
Plattensägen bilden eine Variante stationärer Kreissägen. Sie dienen zum Zuschneiden von Platten aus Holz, Holzwerkstoffen, Nichteisenmetallen oder Verbundwerkstoffen. In der Regel arbeiten Plattensägen mit fixierten Werkstücken und einem in einer Führung laufenden Sägeaggregat.