Unsichtbare Sicherheit: Antirutsch-Beschichtung für Holzbrücken

Hohes Rutschrisiko in der Verbandsgemeinde Weilerbach gebannt

Unsichtbare Sicherheit: Antirutsch-Beschichtung für Holzbrücken

Holzoberflächen entpuppen sich bei Nässe als gefährlich rutschig (Bildquelle: SWISSGRIP)

„Wo die Zukunft zu Hause ist!“ Unter diesem Motto wirbt die Verbandsgemeinde Weilerbach in Rheinland-Pfalz für sich. Wer hier lebt und arbeitet, darf sich nun über noch mehr Sicherheit freuen. Denn zwei Brücken, die bei Feuchtigkeit gefährlich rutschig wurden, haben nun eine Antirutschbeschichtung erhalten. Bei weiteren sieben Brücken soll diese Vorsichtsmaßnahme ebenso noch durchgeführt werden.

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Ein roter Reichsapfel, ein schwarzer Löwe und eine goldene Pflugschar – das sind die zentralen Motive im Wappen der Verbandsgemeinde Weilerbach. Der Gebietskörperschaft im Landkreis Kaiserslautern gehören acht eigenständige Ortsgemeinden an. Dem Bauamtsleiter ist dabei sehr an der Sicherheit der Bürger gelegen: „Die Sache sind wir fokussiert angegangen“, sagt Diplomingenieur Reiner Engbarth, der ehemalige Bauamtsleiter.

Bei der gemeinten „Sache“ handelt es sich um zwei Brücken, deren Holzoberfläche bei Regen und Nässe sich als gefährlich rutschig entpuppten. Eine der beiden Brücken befindet sich zwischen der Verwaltung und dem DRK-Heim in Weilerbach. Auf beiden Seiten gibt es betreute Wohnungen. Gerade für ältere Personen oder Menschen mit Handicap zeigte sich bei Feuchtigkeit und Kälte immer wieder die heikle Situation vor Ort. Wer mit Rollatoren oder im Rollstuhl unterwegs, insgesamt schlecht zu Fuß oder auf Gehhilfen angewiesen war, hatte an der Brücke echte Probleme durch das hohe Rutschrisiko. „Zwar kam glücklicherweise niemand schwer zu Schaden, doch es kam regelmäßig vor, dass jemand mal weggerutscht ist“, erinnert sich Engbarth.

Holz im Außenbereich neigt zu schneller Moos- und Pilzbildung. Bei nasser Witterung wird die Oberfläche rutschig. Gerade Brücken entpuppen sich als echte Rutschbahnen. Wie also die Sicherheit der Bewohner, Besucher und Mitarbeiter gewährleisten? Wie sowohl Fußgängern als auch Radfahrern auch bei Regen, Feuchtigkeit und überfrierender Nässe einen sicheren Weg bieten? Welche Möglichkeiten gibt es für Holz, welches Material eignet sich – erst recht im Außenbereich? Was macht Sinn, um einen nachhaltigen Antirutscheffekt zu erzielen? Was gibt es überhaupt auf dem Markt? Welche Produkte besitzen Standhaftigkeit für draußen – und halten auch, was sie versprechen?

Oberfläche aus Douglasienholz beschichtet

Der damalige Bauamtsleiter machte sich mit Unterstützung des Bautechnikers Matthias Höfli im Internet schlau, sie stieß auf der Suche nach einer handfesten Lösung auf die GriP Safety Coatings AG. Die Schweizer Spezialisten haben sich der Herausforderung angenommen, Holz zu beschichten – auch und erst recht im Außenbereich.
Denn nicht nur Brücken, sondern auch Terrassen, Fahrradstrecken und Laufwege aus Holz sind zwar natürlich und schön, bergen jedoch auch das hohe Rutschrisiko. Weil Holz eine Oberfläche ist, die non-stop lebt und arbeitet, ist es fast unmöglich, etwas darauf zu applizieren, das überhaupt oder sogar längerfristig hält. Feuchtigkeit im Material, Temperaturwechsel, Trocknungszeiten und Härte – das alles erschwert die Oberflächenbeschichtung von Holz. Das gilt unabhängig von der Holzart und der Oberflächenbeschaffenheit.

In Weilerbach wurden zeitgleich zwei Brücken angegangen: Das erste Objekt an der Verwaltung ist eine Stahlkonstruktion, die einen Belag aus Douglasie besitzt. Die zweite Brücke ist auch eine Gehwegbrücke aus Douglasienholz. Damit die Restfeuchte im Holz maximal 12 % beträgt, wurde das Projekt im Sommer durchgeführt. Für Fahrzeuge wurde die Brücke komplett abgesperrt, für Fußgänger abwechselnd die Seiten – damit die Anwohner sie weiterhin nutzen konnten.

Zuerst wurden die beiden Holzflächen mit Hochdruckreiniger zwei Tage vorher komplett gereinigt und anschließend wo nötig mit dem Gasbrenner nachgetrocknet. Eingesetzt wurde die transparente und wetterfeste Antirutschbeschichtung GriP New WOOD P5/R12 mit Rutschsicherheitsklasse R12/P5. Die körnige Zwei-Komponenten-Beschichtung ist exakt für diese Aufgabenstellung entwickelt. Das Material ist lösemittelfrei, umweltfreundlich und beschädigt den Untergrund nicht. Die Beschichtung entspricht der DIN EN 16165 Anhang C, ist LGA-zertifiziert und UV-beständig.

GriP New WOOD P5/R12 eignet sich für naturbelassene Hölzer im Außenbereich. Das Material wurde auf den insgesamt 51 Quadratmetern Fläche gleichmäßig mit einer Malerrolle aufgetragen, also gewalzt. Engbarth: „Das ging ja sehr schnell, die Arbeiten haben nur kurze Zeit gedauert und nach einer Stunde Trocknung war die Brücke wieder begehbar.“ Über die Entscheidung, den Holzsteg zu beschichten und so eine dauerhafte Rutschhemmung zu erzeugen, ist er genauso zufrieden wie mit dem Ergebnis: „Der Effekt ist sehr deutlich und auch seitens der DRK-Leitung haben wir viele positive Rückmeldungen erhalten.“

Weitere sieben Brücken in Eigenregie beschichten

Um auch andernorts die witterungsbedingte Unfallgefahr auf Holz zu minimieren, beabsichtigt die Verbandsgemeinde Weilerbach in diesem Sommer mit der Antirutschbeschichtung GriP New WOOD weitere Objekte zu behandeln. Geplant sind in der Ortsgemeinde Weilerbach drei weitere Brücken, in der Ortsgemeine Rodenbach ebenfalls drei Brücken und auf dem Bachbahnradweg vor Reichenbach-Steegen eine etwa 40 Meter lange Geh- und Radwegebücke. Dies soll durch die Bauhöfe der Ortsgemeinden Weilerbach und Rodenbach sowie den Bauhof der Verbandsgemeinde Weilerbach erfolgen. Die Mitarbeiter hatten sich die Vorgehensweise vor Ort bei der Ausführung der beiden bereits beschichteten Brücken angesehen.

Die Applikation der Antirutschbeschichtung GriP New WOOD können auch die kommunalen Mitarbeiter ganz einfach und praktisch selbst vornehmen. Wenig Equipment und lediglich eine Einweisung vor Ort oder auch online – mehr braucht es tatsächlich nicht, um die Holzflächen im Außenbereich rutschfest zu bekommen. Für die Ausführung bedarf es keiner spezifischen handwerklichen Fähigkeiten oder zusätzlichen Schulungen.

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Grip AntiRutsch wurde Mitte der neunziger Jahre entwickelt und hat sich über Jahrzehnte zur weltweit meist verwendeten Anti-Rutsch-Beschichtung entwickelt. Grip AntiRutsch (in der Schweiz: SWISSGrip) eignet sich ideal für alle Duschbereiche, Frei- und Hallenbäder, Eingangs- und Übergangsbereiche, Treppen, Terrassen und Balkone. Und auch Nassbereiche auf Schiffen und Booten ebenso wie in Großküchen und Lagerhallen werden damit abgesichert. Führende Sanitärhersteller beschichten ihre Wannen und Duschtassen mit dem Produkt. Weltbekannte Hotelketten verwenden Grip AntiRutsch in Bädern und Duschen genau wie in Saunalandschaften sowie Pool- und Wellnessbereichen.

GriP AntiRutsch erfüllt alle gängigen Hygienestandards und ist in unterschiedlichen Rutschsicherheitsklassen (von GB2/C für den privaten Verwender bis zu R11-13 für den kommerziellen Einsatz) erhältlich. Die Oberflächenbeschichtung ist leicht in 30 Minuten aufzubringen, nach bereits zwölf Stunden ist die Fläche wieder benutzungsbereit. Für den Privatanwender ist das Produkt „Badezimmer“ als Do-It-Yourself-Produkt im Internetshop erhältlich.

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Themenrelevante Wikipedia-Infos:
  • Brücke (Wikipedia)
    Eine Brücke ist ein Bauwerk, das Verkehrswege (Straßen, Geh- und Radwege, Eisenbahnstrecken, Wasserstraßen) oder Versorgungseinrichtungen (Rohrleitungen, Kabel, Förderbänder) über natürliche Hindernisse (Bäche, Flüsse, Seen, Schluchten) oder andere Verkehrswege hinwegführt. Häufige Bauformen sind Balkenbrücken, Bogenbrücken und Hängebrücken.
  • Douglasie (Wikipedia)
    Die Gewöhnliche Douglasie (Pseudotsuga menziesii), oft einfach nur Douglasie oder umgangssprachlich auch Douglastanne, Douglasfichte, Douglaskiefer bzw. nach der Herkunft Oregon pine genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Douglasien (Pseudotsuga). Sie ist ein in Nordamerika heimisches und in Europa forstlich angebautes, eingeführtes Nadelgehölz.
  • Grip (Wikipedia)
    Grip steht für: Grip (Filmberuf), filmtechnischer Beruf, zu dessen Aufgaben das Befestigen und Bewegen der Filmkamera gehört, auch Kamerabühne oder Maschinist genannt die Haftreibung einer Fläche an einer anderen, beispielsweise bei Autoreifen Grip – Das Motormagazin, ein Fernsehmagazin des Senders RTL II Grip (Norwegen), eine Inselgruppe und ein verlassenes Fischerdorf und eine ehemalige Kommune vor Kristiansund in Norwegen Name einer norwegischen Fähre, siehe Havyard 934 Grip (Ripper), ein CD-Ripper glutamate receptor interacting protein: ein Protein, welches aus einem AMPA-Rezeptor und Ephrin einen stabilen Komplex bildet Grip Inc., eine 1993 von Dave Lombardo gegründete Thrash-Metal-Band Grip ist der Familienname folgender Personen: Bo Jonsson Grip († 1386), schwedischer Reichsrat, Reichsdrost und Großgrundbesitzer Joel Grip (* 1982), schwedischer Jazz- und Improvisationsmusiker Jouko Grip (* 1949), finnischer Skilangläufer und Leichtathlet Roland Grip (1941–2024), schwedischer Fußballspieler und -trainer Tord Grip (* 1938), schwedischer Fußballspieler und -trainer GRIP steht als Abkürzung für: Greenland Ice Core Project, europäisches Projekt zum Bohren eines Eiskerns auf Grönland (1989–1992) Groupement Romand de l’Industrie Pharmaceutique, 1987 gegründete Vereinigung Schweizer Pharmaunternehmen Siehe auch: Le Grip Vagel Grip (Begriffsklärung) Gripp (Begriffsklärung) Grib (Begriffsklärung) Kripp Saab Gripen
  • Holz (Wikipedia)
    Holz (von germanisch *holta(z), ‚Holz‘, ‚Gehölz‘; aus indogermanisch *kl̩tˀo; ursprüngliche Bedeutungen, abgeleitet von indogermanisch *kel-, ‚schlagen‘: ‚Abgeschnittenes‘, ‚Gespaltenes‘, ‚schlagbares Holz‘; lateinisch lignum) bezeichnet im allgemeinen Sprachgebrauch das harte Gewebe der Sprossachsen (Stamm, Äste und Zweige) von Bäumen und Sträuchern. Botanisch wird Holz als das vom Kambium erzeugte sekundäre Xylem der Samenpflanzen definiert. Nach dieser Definition sind die holzigen Gewebe der Palmen und anderer höherer Pflanzen allerdings kein Holz im engeren Sinn. Kennzeichnend ist aber auch hier die Einlagerung von Lignin in die Zellwand. In einer weitergehenden Definition wird Holz daher auch als lignifiziertes (verholztes) pflanzliches Gewebe begriffen. Kulturhistorisch gesehen zählen Gehölze wohl zu den ältesten genutzten Pflanzen. Als vielseitiger, insbesondere aber nachwachsender Rohstoff ist Holz bis heute eines der wichtigsten Pflanzenprodukte als Rohstoff für die Weiterverarbeitung und auch ein regenerativer Energieträger. Gegenstände und Bauwerke aus Holz (z. B. Bögen und Schilde, Holzkohle, Grubenholz, Bahnschwellen, Holzboote, Holzhäuser, Pfahlbauten und Forts, siehe auch Holzbau) sowie die Holzwirtschaft waren und sind ein Teil der menschlichen Zivilisation und Kulturgeschichte. Die Abholzung von Wäldern an den Küsten des Mittelmeers war einer der ersten großen Eingriffe des Menschen in ein Ökosystem. Rodungen waren der erste Schritt, um das zu großen Teilen bewaldete Europa urbar zu machen.
  • Oberfläche (Wikipedia)
    Oberfläche steht für: Flächeninhalt, das Ausmaß einer Fläche im Sinne der Mathematik Fläche (Mathematik), die Begrenzung eines dreidimensionalen geometrischen Körpers Dekoroberfläche bei Werkstoffen Grenzfläche im Sinne der Physik und Chemie eine Phasengrenze Erdoberfläche, die äußere Begrenzung der Erde in der Technik die zu bearbeitende Materialschicht, siehe Oberflächentechnik in der Beschichtungstechnik eine Oberflächenveredelung, siehe Dünne Schichten der Teil eines interaktiven Systems (z. B. von Computern) zum Datenaustausch mit dem Menschen, die Benutzerschnittstelle Siehe auch: Fläche Innere Oberfläche, Freie Oberfläche Meeresspiegel Oberflächenphysik
  • öffentliche Hand (Wikipedia)
    Der öffentliche Sektor (englisch: Public Sector) umfasst alle staatlichen Einrichtungen, Institutionen und Unternehmen, die der Verwaltung und Daseinsvorsorge dienen und durch Steuern und andere Abgaben finanziert werden. Er dient dem Gemeinwohl und ist auf die Erfüllung gesetzlicher Aufgaben und das öffentliche Interesse ausgerichtet. Hauptbestandteile des öffentlichen Sektors sind Gebietskörperschaften: Bund, Länder, Gemeindeverbände, Gemeinden Parafisci ("intermediäre Finanzgewalten") Öffentliche Unternehmen/Betriebe: Stadtwerke, Verkehrsbetriebe (ÖPNV), Landesbanken sowie Öffentliche Verwaltung: Ministerien, Behörden, Bürgerämter, Ordnungsämter Sozialversicherungsträger: Gesetzliche Krankenversicherung, Rentenversicherung, Arbeitslosenversicherung Staatliche Institutionen: Polizei, Feuerwehr, Schulen, Universitäten, Forschungseinrichtungen, Museen
  • Sicherheit (Wikipedia)
    Sicherheit bezeichnet allgemein den Zustand, der für Individuen, Gemeinschaften sowie andere Lebewesen, Objekte und Systeme frei von unvertretbaren Risiken ist oder als gefahrenfrei angesehen wird. Für Individuen und Gemeinschaften bezeichnet Sicherheit den Zustand des Nicht-bedroht-Seins der Freiheit ihrer ungestörten Eigenentwicklung in zweierlei Hinsicht: im Sinne des tatsächlichen (objektiven) Nichtvorhandenseins von Gefährdung – als Sicherheit im objektiven Sinne, sowie im Sinne der Abwesenheit von (subjektiver) Furcht vor Gefährdung – als Sicherheit im subjektiven Sinne. Der Begriff „Sicherheit“ umfasst innere wie äußere Sicherheit von Gemeinschaften und schließt – insbesondere im Fall von Staaten – die politische, militärische, ökonomische, soziale, rechtliche, kulturelle, ökologische, technische u. a. Sicherheiten in sich ein.
  • Weilerbach (Wikipedia)
    Weilerbach ist eine Ortsgemeinde im rheinland-pfälzischen Landkreis Kaiserslautern. Die Gemeinde ist Verwaltungssitz der Verbandsgemeinde Weilerbach, der sie auch angehört, und gemäß Landesplanung als Grundzentrum ausgewiesen.
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