Der Stairfinder von EeStairs fungiert als inspirierendes Design- und Spezifikationstool und unterstützt Architekten dabei, komplexe Treppenanlagen zu realisieren, ohne Kompromisse zwischen formalem Anspruch und technischer Machbarkeit eingehen zu müssen. Das Projekt Carre van Bloemendaal in den Niederlanden verdeutlicht, wie eine enge Zusammenarbeit und ein integrierter Prozess eine räumliche Beschränkung in ein prägendes architektonisches Statement verwandeln können.
Mit der Umnutzung des Carre van Bloemendaal realisieren Bijsterbosch & Jacobs Architects ein anspruchsvolles Beispiel für den sensiblen Umgang mit denkmalgeschützter Bausubstanz. Das 1848 errichtete Gebäude – ursprünglich die erste psychiatrische Klinik der Niederlande – wurde in 44 Wohnungen überführt, ohne seine monumentale Raumwirkung zu verlieren.
Im Zentrum des Entwurfs steht die Frage nach dem richtigen Maßstab: Großzügige Raumhöhen und offene Volumen verlangten nach präzisen architektonischen Eingriffen, um Intimität und Wohnlichkeit zu erzeugen. Neben eingezogenen Ebenen und differenzierten Lichtkonzepten übernehmen insbesondere die Treppen eine zentrale Rolle in der räumlichen Organisation.
Die von EeStairs gefertigten Wendeltreppen fungieren dabei nicht nur als vertikale Erschließung, sondern als integraler Bestandteil des Raumflusses. Mit präzisionsgeschweißten Stahlbalustraden und einem ultrafeinen „EeSoffit“-Finish entwickeln sie eine skulpturale Präsenz, die die geschwungene Geometrie betont und zugleich zurückhaltend in das historische Umfeld eingebettet ist.
Holzstufen greifen die Materialität des Bestands auf und schaffen eine subtile Verbindung zur historischen Substanz, während transparente Glasgeländer zusätzliche Leichtigkeit erzeugen. So entsteht ein Spannungsfeld zwischen Alt und Neu, in dem die Treppe als vermittelndes Element wirkt – funktional, atmosphärisch und gestalterisch zugleich.
Das Projekt zeigt exemplarisch, wie Treppen in der Innenarchitektur über ihre reine Funktion hinausgehen können: als räumliche Schnittstelle, identitätsstiftendes Gestaltungselement und präzise gesetzter Maßstabgeber innerhalb komplexer Bestandsstrukturen.
Mit dem digitalen Stairfinder unterstützt EeStairs Architekten dabei, ihre konzeptionellen Absichten in technisch präzise und ästhetisch anspruchsvolle Realisierungen zu übersetzen – von der frühen Inspiration bis zur finalen Ausführung.
Link Stairfinder: https://www.eestairs.de/projekte/stairfinder
Über EeStairs:
EeStairs ist ein niederländischer Treppenhersteller mit Sitz in Barneveld, 60 km südlich von Amsterdam. Das Unternehmen wurde im Jahr 2000 von Cornelis van Vlastuin und Dick Cluistra gegründet und drückt bereits in seinem Namen sein Streben nach Perfektion aus, denn das Kürzel „Ee“ steht für „Exponent of Excellence“, wobei der gesamte Herstellungsprozess – die Konzeption, das Design, die Produktion in der firmeneigenen Fabrik bis hin zum kleinsten Detail – dem Anspruch der Exzellenz unterliegt. So erfüllen die Produkte von EeStairs die höchsten internationalen Qualitäts- und Sicherheitsstandards. Am Hauptsitz von Eestairs in Barneveld arbeiten etwa 60 Personen. Hinzu kommen 10 Außenstellen in Europa (Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Belgien usw.) und 35 Niederlassungen in den USA. Das Unternehmen arbeitet eng mit Architekten, Innenarchitekten und renommierten Privatkunden zusammen, darunter Zaha Hadid Architects, UNStudio, Allford Hall Monaghan Morris, Gensler Architectes Paris, Snøhetta und Peter Marino, sowie mit großen Luxusmarken wie Chanel, Dior und Louis Vuitton.
EeStairs“ Streben nach Exzellenz drückt sich auch in seinem Hauptquartier in Barneveld aus: Das Gebäude wurde mit dem internationalen BREEAM-Zertifikat ausgezeichnet mit der Note „Outstanding“, das die Umweltverträglichkeit von Industriegebäuden bewertet.
Kontakt
EeStairs bv
Ira Imig
De Landweer 8
3771 LN Barneveld
00 33 6 20 49 44 39

https://www.eestairs.com/
- Altbau (Wikipedia)
Als Altbau wird ein Wohngebäude überwiegend aufgrund seiner Beschaffenheit und der während bestimmter Zeitperioden üblichen Bauweise bezeichnet. Hiermit ist im Wesentlichen die bis zum Zweiten Weltkrieg übliche Bauweise im Wohnungsbau gemeint, bei der typischerweise Mauerwerkswände, Holzbalkendecken und Kastenfenster verwendet wurden. Der Beginn der Bauausführung von Betonwänden und -decken sowie Verbund- und Isolierglasfenstern markiert deshalb allgemein das Ende der Altbauära. Der Begriff steht im Gegensatz zum Begriff des Neubaues. Mischbauformen werden gelegentlich als Altneubauten bezeichnet. Es gibt auch neue Gebäude, die vollständig in der soliden Bauweise im Stile von Altbauten errichtet werden, was sich häufig auch durch entsprechend klassische Architektur äußert. Mittlerweile sind jedoch auch die meisten Altbauten saniert und daher mit Zentralheizung, Isolierglasfenstern und Bädern innerhalb der Wohnung ausgestattet. Daher assoziiert man mit dem Begriff Altbau auf dem Wohnungsmarkt oftmals die für Bauten aus der industriellen Revolution und Gründerzeit typischen Wohnelemente wie großzügige Raumhöhen und Fenstergrößen, Ornamentik, Stuck sowie Parkett- bzw. Dielenböden. Doch auch deutlich ältere Gebäude werden als Altbau bezeichnet. Stilistisch können mit dem Begriff also Bauten von der Gotik über den Barock bis zum Historismus und teils Expressionismus abgedeckt werden. Viele dieser Bauten sind geschützte Baudenkmale. Für die Verwendung des Begriffs Altbau für ein zu einem bestimmten Zeitpunkt bereits vorhandenes Bauwerk im Unterschied zu einem neu zu errichtenden Neubau siehe Bestand (Bauwesen). - Bauwesen (Wikipedia)
Der Begriff Bauwesen bezeichnet ein Fachgebiet, das sich mit dem Bauen im engeren Sinne, d. h. mit der Gesamtheit der Vorgänge bei der Planung, Errichtung, dem Unterhalt, der Sanierung, Instandsetzung und dem Rückbau von Bauten (Bauwerken bzw. Bauliche Anlagen) über den gesamten Lebenszyklus auseinandersetzt. Der Begriff umfasst alle Themen, Arbeitsbereiche und Fachdisziplinen, die mit dem Bauen von Gebäuden, Freianlagen, Ingenieurbauwerken und weiteren Konstrukten zu tun haben, sowohl die Beteiligten des Bauprozesses als auch die gesamte Bauwirtschaft, Architektur und Bautechnik. Die einzelnen Fachdisziplinen dagegen betrachten das Bauen in der Regel unter bestimmten Blickwinkeln mit verschiedenen Zielen und Spezialisierungen. So stehen im Bauingenieurwesen eher technische Fragen im Mittelpunkt, während die Architektur stärker gestalterische und Nutzungsaspekte bearbeitet. Das Baurecht beschäftigt sich mit der Gesamtheit der auf das Bauwesen bezogenen gesetzlichen Regelungen, beispielsweise das Bauplanungsrecht mit der geordneten städtebaulichen Entwicklung (Baugesetzbuch), das Bauordnungsrecht mit der baulichen Gestaltung und Genehmigung einzelner Bauvorhaben oder das Bauarbeitsrecht mit den speziellen arbeitsrechtlichen Bestimmungen im Baugewerbe. Die Akteure des Bauwesens sind „die am Bau Beteiligten“ (übliche zusammenfassende Bezeichnung): Der Bauherr, die Planer (z. B. Architekten und Fachingenieure), die ausführenden Unternehmen, der (spätere) Nutzer, die Bauleitung und Bauüberwachung sowie die Baugenehmigungsbehörden, also im Wesentlichen alle am Bau beteiligten Vertragspartner und Einflussnehmer. Das Baugewerbe ist in Deutschland mit etwa 4 % der realen Bruttowertschöpfung eine der wichtigsten Wirtschaftsgruppen in Deutschland. In Deutschland gehörten 2022 dem Baugewerbe nach Angaben des Statistischen Bundesamtes 20.047 Betriebe mit 970.000 Beschäftigten an; der Umsatz belief sich 2022 auf gut 174,7 Milliarden Euro. - Innenarchitektur (Wikipedia)
Unter Innenarchitektur versteht man die Planung und Gestaltung von Innenräumen. Sie umfasst technisch-konstruktive Aspekte ebenso wie ästhetisch-künstlerische Belange. Im englischsprachigen Bereich gibt es die Besonderheit, dass Studiengänge sowohl für interior architecture als auch für interior design angeboten werden, wobei die Schwerpunkte entweder auf die technisch-funktionelle Gestaltung oder auf die formalästhetische Entwurfsarbeit gelegt wird. Während die Berufsbezeichnung Innenarchitekt gesetzlich geschützt und im deutschen Architektenrecht verankert ist, gilt dies nicht für die Bezeichnung Interior Designer. - Modernisierung (Wikipedia)
Modernisierung steht für: Modernisierung (Soziologie), sozialer Wandel von Gesellschaften Modernisierung (Mietrecht), bauliche Maßnahmen zur Wertsteigerung einer Immobilie als Rechtsbegriff Modernisierung, Einbau zeitgemäßer Ausstattung in ein Gebäude, siehe Sanierung (Bauwesen) Siehe auch: Liste aller Wikipedia-Artikel, deren Titel mit Modernisierung beginnt Liste aller Wikipedia-Artikel, deren Titel Modernisierung enthält Althaus modernisieren (Zeitschrift) Modernismus (Begriffsklärung) Moderne (Begriffsklärung) Modern (Begriffsklärung) - Systembau (Wikipedia)
Der Systembau ist ein Bauverfahren, bei dem das Gebäude aus vorgefertigten Bauteilen oder Modulen zusammengesetzt wird. Die Bauteile werden in einem Werk gefertigt, dann zur Baustelle transportiert und nach dem Baukastenprinzip zusammengesetzt. Vorteile der Systembauweise sind eine relativ kurze Bauzeit, Witterungsunabhängigkeit während der Vorfertigungsphase, eine hohe Präzision der oft seriell gefertigten Bauteile sowie die Möglichkeit, das fertige Gebäude nachträglich umzusetzen. Ein Beispiel für die erfolgreiche Anwendung der Systembauweise ist der Christus-Pavillon, eine Glas-Stahl-Konstruktion des Architekten Meinhard von Gerkan, die auf der Expo 2000 in Hannover von der evangelischen und katholischen Kirche errichtet wurde. Im Jahr 2001 wurde sie im Kloster Volkenroda wiedererrichtet. - Treppenbau (Wikipedia)
Eine Treppe (süddt. und österr. Stiege) ist ein aus Stufen gebildeter Auf- oder Abgang, der es ermöglicht, Höhenunterschiede bequem und trittsicher zu überwinden. Das Verhältnis von Steigungshöhe zum Auftritt ist das (genormte) Steigungsverhältnis der Treppensteigung. Eine Treppe besteht aus mindestens drei aufeinander folgenden Stufen. Häufig sind auch Kombinationen aus Treppenläufen und Podest (Treppenabsätzen) sowie, für die sichere Benutzung, Geländer als Absturzsicherung und ein Handlauf zum Festhalten. - Wendeltreppe (Wikipedia)
Eine Wendeltreppe (seltener Wendelstiege), in der Schweiz und alemannisch Schnegge bzw. Schnecke, ist eine gewendelte Treppenform (von Wendel „schraubenförmige Struktur“), bei der die Wegführung einer Helix entspricht. Eine Wendeltreppe windet sich schraubenförmig um ein zentrales Treppenauge, das auch als Hohl- oder Lichtspindel bezeichnet wird. Eine solche Treppe wird auch Hohltreppe genannt. Wird die Treppe durch eine zentrale Säule (oder Spindel) getragen, spricht man von einer Spindeltreppe. Die Treppenspindel kann sich aus zylindrischen Teilen der einzelnen Stufen zusammensetzen, oder es kann sich um eine durchgehende Säule handeln, an der die Stufen im Nachhinein befestigt sind. Die meisten Spindeltreppen sind heute aus Stahl gefertigt; mögliche andere Materialien waren und sind Naturstein, Betonwerkstein, Gusseisen oder Holz. Eine doppelläufige Wendeltreppe ist eine zweiarmige Wendeltreppe, bei der die Antritte und Austritte der Treppenarme um 180° versetzt liegen. Die Treppenläufe sind teilweise übereinander angeordnet (vgl. Doppelhelix). Die bekannteste doppelläufige Wendeltreppe befindet sich im Loireschloss Chambord. Die Erfindung dieser Treppenform wird Leonardo da Vinci zugeschrieben. Ein Beispiel aus neuerer Zeit ist die Treppe zur Aussichtsplattform des Killesbergturmes in Stuttgart.