Gemeinsames Projekt der Kunststoff-Initiative, bonnorange und RSAG mit der Universität Bonn

Teilnehmende für Studie zur Verbesserung der Bioabfalltrennung gesucht

Die Partner zu Projektbeginn

Bonn/Rhein-Sieg, 02.06.2026 – Wie lässt sich die Trennung von Bioabfällen im Haushalt verbessern, und welchen Beitrag leisten Aufklärung, Kommunikation und konkrete Maßnahmen vor Ort? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt eines gemeinsamen Projekts von bonnorange AöR, der RSAG AöR und der Kunststoff-Initiative Bonn/Rhein-Sieg in Kooperation mit der Universität Bonn, die für die wissenschaftliche Konzeption und Begleitung des Projekts verantwortlich ist.
Im Rahmen einer Masterarbeit der Forschungsgruppe Marktforschung der Agrar- und Ernährungswirtschaft wird untersucht, wie sich die Trennung von Bioabfällen im Haushalt unterstützen und vereinfachen lässt. Ziel ist es zu ermitteln, welche konkreten Maßnahmen im Alltag tatsächlich helfen, die Qualität der Bioabfalltrennung zu verbessern und daraus praxisnahe Empfehlungen für Kommunen und Abfallberatung abzuleiten. RSAG und bonnorange bringen dafür ihre langjährige Erfahrung aus der Entsorgungs- und Beratungspraxis ein. Die Kunststoff-Initiative Bonn/Rhein-Sieg ergänzt das Projekt mit ihrer Expertise in der verständlichen Vermittlung von Themen rund um Wertstoffe und Kreislaufwirtschaft.
„Wir wollen das Thema Abfallvermeidung nicht nur erklären, sondern sichtbar und greifbar machen“, sagt Jasmin Mangold, Sachgebietsleitung Kundenservice & Abfallberatung bei der bonnorange AöR.
„Die Kombination aus wissenschaftlicher Analyse und praktischen Erfahrungen aus der Region eröffnet uns neue Perspektiven“, ergänzt Tanja Riesop, Geschäftsbereichsleiterin Unternehmenskommunikation der RSAG AöR.
Jetzt mitmachen und die Zukunft der Bioabfalltrennung mitgestalten
Für die Studie werden aktuell Haushalte aus der Region Bonn/Rhein-Sieg gesucht, die aktiv teilnehmen möchten. Jede Teilnahme hilft dabei, Bioabfalltrennung im Alltag besser zu verstehen und weiterzuentwickeln und leistet damit einen konkreten Beitrag zu mehr Ressourcenschutz in der Region.
Die Teilnahme ist unkompliziert und in mehreren Schritten möglich: Interessierte Haushalte können zunächst über einen ihr Interesse bekunden und ihre Kontaktdaten hinterlassen. Anschließend erhalten sie einen kurzen Fragebogen der Universität Bonn, in dem die Teilnahme bestätigt und erste Angaben gemacht werden.
Im nächsten Schritt können die Teilnehmenden entscheiden, ob sie mit einem Vorsortierer, einem kleinen Behälter für die Küche, in dem Bioabfälle vor der Entsorgung in der Biotonne gesammelt werden, arbeiten möchten oder nicht. RSAG und bonnorange stellen die ausgewählten Vorsortierer anschließend direkt zur Verfügung.
Nach einer dreiwöchigen Testphase folgt eine zweite kurze Befragung durch die Universität Bonn. Alle Teilnehmenden, die beide Fragebögen vollständig ausfüllen, dürfen den Vorsortierer behalten und erhalten zusätzlich eine kleine Aufmerksamkeit als Dankeschön.
Die Ergebnisse werden am 26. November 2026 im Rahmen einer Veranstaltung in der Bildungsgesellschaft der IHK in Bonn-Beuel vorgestellt. Die Präsentation findet im Rahmen der Europäischen Woche der Abfallvermeidung statt und wird durch eine begleitende Ausstellung ergänzt, die anschauliche Beispiele für Ressourcenverschwendung zeigt und Impulse für einen bewussteren Umgang mit Konsum gibt.

Stimmungsbarometer:unverb. KI-Analyse*

Hier geht es zur Anmeldung für Interessierte.

„Kunststoff – das Material mit Perspektiven“ – mit dieser Aussage ist die Kunststoff-Initiative in der Region angetreten. Gemeinsam will man aufklären, die Verbraucher der Region mit korrekten Daten und Fakten versorgen und zur sachgerechten Diskussion zum Material Kunststoff beitragen. Anhand von verschiedenen Einsatzfeldern soll gezeigt werden, wie wichtig gerade in Zeiten von hohen Hygieneanforderungen und CO2 Reduzierung Kunststoffe sind.
Zu den Mitmachern der Kunststoff-Initiative gehören: Hennecke GmbH, IHK Bildungszentrum Bonn/Rhein-Sieg, Kautex Maschinenbau, Kuhne Group, LEMO Maschinenbau GmbH, Siegfried Pohl Verpackungen GmbH und Röchling Industrial.

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Kunststoff-Initiative Bonn/Rhein-Sieg
Christine Lötters
Zur Marterkapelle 30
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+49 228 209478-23
e32011c03d99a242eb2788a1b036667d0ecb7696
https://kunststoff-initiative.com/

Pressekontakt
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Christine Lötters
Zur Marterkapelle 30
53127 Bonn
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http://www.sc-loetters.de

Themenrelevante Wikipedia-Infos:
  • Abfallvermeidung (Wikipedia)
    Unter Abfallvermeidung werden alle Vorkehrungen und Maßnahmen verstanden, die dazu dienen, die Menge des anfallenden Abfalls zur Beseitigung zu reduzieren. In einer engeren Wortbedeutung wird die Ansammlung von Abfall dadurch vermieden, dass eine Herstellung von Produkten, die als „unnütz“ erscheinen, gar nicht erst stattfindet. Mit dem Begriff Precycling (in Anlehnung an Recycling) wird vor allem die Vermeidung von Verpackungsmaterial bezeichnet. Der Entstehung von Problemmüll nach Beendigung der Nutzungsdauer eines Produkts kann dadurch vorgebeugt werden, dass Kriterien der Schadstoff­freiheit, der Länge der Nutzungsdauer und der Recyclingfähigkeit auf hohem Qualitätsniveau schon durch die Konzeption und durch das Design der künftig zu vermarktenden Produkte – insbesondere durch die Auswahl und den Einsatz von Stoffen – berücksichtigt werden. Der Wortbedeutung im weiteren Wortsinn liegt die Unterscheidung zwischen „Abfall zur Beseitigung“ und „Abfall zur Verwertung“ zugrunde. Im Sinne dieser Unterscheidung gelten verwertbare Materialien und Substanzen nur dann als Abfall, wenn sie nicht entsprechend ihrer potenziellen Eignung als Wertstoffe behandelt, sondern beseitigt werden. Die wichtigste Methode, Abfall in Wertstoffe zu verwandeln, besteht darin, ihm „Störstoffe“ zu entziehen, z. B. – bei Altpapier und Zellstoff – durch Pulper. Die wieder in Wert gesetzten Materialien und Substanzen gelten rechtlich nicht mehr als „Abfall“. Auch bei der Reinigung von Abwasser und Klärschlamm in Kläranlagen ist das gereinigte Wasser zumindest als Brauchwasser verwertbar und muss nicht „beseitigt“ werden.
  • Bonn (Wikipedia)
    Die Bundesstadt Bonn ist eine kreisfreie Großstadt im Regierungsbezirk Köln im Süden des Landes Nordrhein-Westfalen. Mit 323.336 Einwohnern (31. Dezember 2024) zählt Bonn zu den zwanzig größten Städten Deutschlands. Bonn gehört zu den Metropolregionen Rhein-Ruhr (10,2 Millionen Einwohner) und Rheinland (8,7 Millionen Einwohner) sowie zur Region Köln/Bonn. Die Stadt an beiden Ufern des Rheins war von 1949 bis 1990 Bundeshauptstadt und noch bis 1999 Regierungssitz der Bundesrepublik Deutschland. Nach der Wiedervereinigung 1990 fasste der Deutsche Bundestag 1991 den Bonn/Berlin-Beschluss, infolgedessen der Parlaments- und Regierungssitz 1999/2000 in die Bundeshauptstadt Berlin und im Gegenzug zahlreiche Bundesbehörden nach Bonn verlegt wurden. Seitdem haben in der Bundesstadt der Bundespräsident, der Bundeskanzler und der Bundesrat einen zweiten Dienstsitz, gemäß dem Berlin/Bonn-Gesetz sechs Bundesministerien ihren ersten Dienstsitz, die anderen neun einen Zweitsitz. Mit der Bezeichnung Bundesstadt stärkt der Bund den Standort Bonn als Sitz zahlreicher Bundesministerien und -behörden. 1948/49 tagte in Bonn der Parlamentarische Rat und arbeitete das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland aus, deren erster Parlaments- und Regierungssitz Bonn 1949 wurde. In der Folge erfuhr die Stadt eine umfangreiche Erweiterung und wuchs über das neue Parlaments- und Regierungsviertel mit Bad Godesberg zusammen. Daraus resultierte die Neubildung der Stadt durch Zusammenschluss der Städte Bonn, Bad Godesberg, des rechtsrheinischen Beuel und Gemeinden des vormaligen Landkreises Bonn am 1. August 1969. Bonn ist seit 1951 ein bedeutender Standort der Vereinten Nationen (UN). Die Stadt weist als Sitz von 20 Organisationen der Vereinten Nationen einen hohen Grad internationaler Verflechtung auf, trägt die Bezeichnung UN-Stadt und wird häufig als „Welthauptstadt für Nachhaltigkeit und Klimaschutz“ bezeichnet. Zudem sind die beiden DAX-Unternehmen Deutsche Post und Deutsche Telekom in Bonn gesetzlich ansässig. Bonn kann auf eine mehr als 2000-jährige Geschichte zurückblicken, die auf germanische und römische Siedlungen zurückgeht, und ist damit eine der ältesten Städte …
  • Kreislaufwirtschaft (Wikipedia)
    Eine Kreislaufwirtschaft (englisch circular economy) ist ein regeneratives System, in dem Ressourceneinsatz und Abfallproduktion, Emissionen und Energieverschwendung durch das Verlangsamen, Verringern und Schließen von Energie- und Materialkreisläufen minimiert werden; dies kann durch langlebige Konstruktion, Instandhaltung, Reparatur, Wiederverwendung, Remanufacturing, Refurbishing und Recycling erzielt werden. Das Konzept der Kreislaufwirtschaft spielt auch bei der Verbundproduktion eine zentrale Rolle. Die Kreislaufwirtschaft zielt auf die Ersetzung des traditionellen linearen Wirtschaftsmodells – das Modell der Entnahme, Herstellung und Entsorgung – durch ein regeneratives System. Sie strebt eine nachhaltige Nutzung von Ressourcen an. Sie wird oft als Lösung für große Umweltprobleme wie Ressourcenknappheit, Umweltverschmutzung und Verlust der Biodiversität vorgeschlagen. Die Kreislaufwirtschaft wird gelegentlich mit Recycling verwechselt, geht jedoch weit über das Recycling hinaus; Recycling ist zumeist lediglich das Mittel letzter Wahl zur Etablierung einer Kreislaufwirtschaft. Das Gegenteil zur Kreislaufwirtschaft wird zumeist Linearwirtschaft (auch „Wegwerfwirtschaft“) genannt. Dabei wird ein Großteil der eingesetzten Rohstoffe nach der jeweiligen Nutzungsdauer der Produkte deponiert oder verbrannt; nur ein geringer Anteil wird einer Wiederverwendung zugeführt.
  • RSAG (Wikipedia)
    RSAG steht für: Rostocker Straßenbahn AG, das städtische Nahverkehrsunternehmen der Stadt Rostock Radio Schweiz AG, vormaliger Name von Skyguide Rhein-Sieg-Abfallwirtschaftsgesellschaft, der kommunale Entsorgungsdienstleister des Rhein-Sieg-Kreises Reparatur- und Sanierungstechnik AG
  • Universität Bonn (Wikipedia)
    Die Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn ist eine der großen Universitäten in Deutschland. Die nach dem preußischen König Friedrich Wilhelm III. benannte und im Jahr 1818 gegründete Hochschule hat ihren Sitz in Bonn am Rhein. Im Dezember 2022 waren 33.000 Studierende immatrikuliert. Unter den Absolventen, Ehrendoktoren und Professoren befinden sich sieben Nobelpreisträger – darunter Harald zur Hausen, Wolfgang Paul, Reinhard Selten, Thomas Mann und Otto Wallach –, vierzehn Laureaten des Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Preises, drei Preisträger der Fields-Medaille sowie Joseph Ratzinger (der spätere Papst Benedikt XVI.), Heinrich Heine, Karl Marx, Konrad Adenauer, Robert Schuman, Joseph Schumpeter, Friedrich Nietzsche, Jürgen Habermas, Max Ernst, Karl Barth, August Kekulé, Justus von Liebig, Rudolf Clausius und Heinrich Hertz, aber auch führende Nationalsozialisten wie Joseph Goebbels.
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