Schöpferische Zerstörung: Innovationen sind der Motor für Zukunft

Schöpferische Zerstörung: Innovationen sind der Motor für Zukunft

TEDx-Organisatorin Karola Sakotnik gratuliert Mag.a Monika Herbstrith-Lappe (Bildquelle: TEDx Graz, Johannes Pechmann)

Unternehmen, die sich zu lange auf vergangenen Erfolgen ausruhen, werden nachweislich von agileren Wettbewerbern überholt. Neue Marktteilnehmer mit mutigen Ideen und digitalen Geschäftsmodellen stellen ganze Branchen auf den Kopf, während etablierte Firmen an ihrer mangelnden Innovationsbereitschaft scheitern. Schumpeters Prinzip der „schöpferischen Zerstörung“ ist daher heute von signifikanter, aber auch unbarmherziger Relevanz. Umso entscheidender ist eine strategische Zukunftsgestaltung.

Stimmungsbarometer:unverb. KI-Analyse*

Bereits Ende Oktober 2025 fand an der Med Uni Graz die TEDxMedUniGraz unter dem Motto „Tomorrow Starts Now – Perspectives To Shape The Future“ statt. In Anlehnung an das globale TEDx-Format bot die unabhängig organisierte Veranstaltung eine Plattform für Vordenker*innen. Ziel war es, aufzuzeigen, wie sich die Welt von morgen durch das Denken und Handeln von heute gestalten lässt. Was dabei ebenso wichtig ist: Der interdisziplinäre Dialog. In Keynotes beleuchteten die Rektorin der Med Uni Graz, Andrea Kurz, die Molekularbiologin Caroline Schober und die Neurowissenschaftlerin und Zukunftsmanagerin Monika Herbstrith-Lappe unter anderem die Themen medizinische Innovationen, KI im Gesundheitswesen und strategische Zukunftsgestaltung. Mit diesem Programm knüpfte TEDxMedUniGraz an seine Rolle als etablierte Plattform für interdisziplinären Austausch an und setzte zum Jahresende ein deutliches Signal, wie wichtig inspirierende Perspektiven für die Welt von morgen sind.

Die Zukunftsmanagerin Mag.a Monika Herbstrith-Lappe beschäftigt sich seit Jahren mit den Herausforderungen, die Veränderung, VUCA und disruptive Innovation darstellen. Bedeutsam in diesem Zusammenhang ist die Frage, warum Menschen in der Regel zunächst irritiert auf Neues reagieren. „Dieses anfängliche Gefühl der Ungewissheit ist ein Katalysator für zukünftige Weiterentwicklungen“, betont sie. Dies gelte sowohl für Einzelpersonen als auch für Organisationen. In ihrem Vortrag „Innovation beginnt mit Irritation“ bei TEDxMedUniGraz ordnete sie diese Reaktionen evolutionspsychologisch ein und zeigte, dass Irritation nicht unbedingt etwas Hemmendes oder Negatives sein muss. Denn: Irritation kann dabei helfen, Stagnation und lähmende Ängste zu überwinden. Die moderne VUCA-Welt fordert uns permanent heraus, vertraute Muster zu hinterfragen, so Herbstrith-Lappe. Dies treffe besonders auf Europa zu, wo Unternehmen die Wucht der digitalen Transformation derzeit intensiv zu spüren bekommen. „Überraschung aktiviert das Gehirn, und auf die Veränderung folgt zunächst Verwirrung: Man ist irritiert. Doch genau daraus entsteht die Fähigkeit, nicht nur anders, sondern gänzlich neu zu denken. Ungewissheit schärft schließlich das Risikobewusstsein und macht uns bewusst, dass echter Fortschritt nur möglich ist, wenn wir alte Denkmuster hinter uns lassen und Innovation bewusst gestalten“, erklärt die Keynote-Speakerin.

Unternehmen in Europa stehen auch 2026 besonders unter dem Druck der digitalen Transformation und der VUCA-Welt. Deren Tempo und Komplexität haben längst auch jede einzelne Arbeitskraft erreicht. Für die wirtschaftliche Zukunft Europas ist entscheidend, wie gut es gelingt, sich in dieser Phase der Unsicherheit flexibel auf neue Rahmenbedingungen einzustellen und Wandel nicht nur zu ertragen, sondern aktiv zu gestalten. „Nur wer die Kunst beherrscht, Irritation als treibende Kraft für Innovationen zu nutzen, kann schneller, kreativer und nachhaltiger handeln. Dann ist der digitale Fortschritt keine Bedrohung, sondern eine enorme Chance“, so die Zukunftsmanagerin Mag.a Monika Herbstrith-Lappe

Keynote Speakerin Mag.a Monika Herbstrith-Lappe ist Mathematikerin und Physikerin, Motivationspsychologin und Neurowissenschaftlerin sowie KI- und Zukunftsmanagerin. Sie ist Gründerin und Geschäftsführerin der „Impuls & Wirkung – Herbstrith Management Consulting GmbH“ und seit über 40 Jahren in der Erwachsenenbildung tätig. Das Magazin TRAiNiNG, führendes Medium für Personalentwicklung in Österreich, hat sie zur „Speaker des Jahres 2024“ gekürt. Von der Trainingsorganisation imh GmbH (Vorläufer: IIR), dem Premium Konferenz- und Seminaranbieter in Österreich, wurde sie seit 2008 jährlich als „Speaker/Trainer of the Year“ ausgezeichnet. Als High Performance Coach hat sie sich auf die Schnittstelle zwischen der subjektiven Sicht des Menschen und der objektiven Welt der Zahlen, Daten, Fakten spezialisiert. Mag.a Monika Herbstrith-Lappe ist DIE Expertin für Innovationsfreude, gesunde Leistungsstärke und Resilienz in der Ära der KI.

Die Motivationspsychologin ist außerdem Speakerin und Zukunftsgestalterin im Future Inspiration Team des österreichischen und deutschen Zukunftsinstituts sowie Vordenkerin im Think Tank Net of Brains und im IDG-Hub. Ferner gehört zu den vielfältigen Erfahrungsschätzen von Mag.a Monika Herbstrith-Lappe ihre Arbeit als Lektorin und Entwicklungspartnerin an der Weiterbildungsuniversität in Krems. Ehrenamtlich engagiert sie sich u.a. als Gründungsvorständin des Clubs Max Reinhardt Seminar, dem Förderverein für Schauspiel- und Regiestudierende an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien. Als Bündnispartnerin der idg Initiative Digitalisierung Chancengerechtigkeit und im Inner Circle von WOMENinICT setzt sie sich für Digitalen Humansimus und Human Centred AI ein. Von 2021 bis 2023 Vorständin der Vereinigung der Business-Trainer*innen und von 2023 bis 2025 war sie als Vizepräsidentin des Chapters Austria der German Speakers Association.

Kontakt
Impuls & Wirkung – Herbstrith Management Consulting GmbH
Mag.a Monika Herbstrith-Lappe
Liniengasse 33/2/31
1060 Wien
+43 1 292 95 03
90683892c22d663b0780da3be489a9975de800de
https://vortrag-motivation-humor.de

Themenrelevante Wikipedia-Infos:
  • Disruption (Wikipedia)
    Disruption steht für: Disruption (1843), Abspaltung der Free Church of Scotland von der Church of Scotland im Jahr 1843 Disruption, Form der Selektion in der Evolutionsbiologie, siehe Selektion (Evolution) #Disruptive Selektion Disruptive Technologie, Ersetzen veralteter Technologien Disruption (Politik), Ersetzen von unerwünschten Ideologien oder Staatszielen Siehe auch: Disrupt Disruptor
  • innovation (Wikipedia)
    Innovation (wörtlich „Neuerung“ oder „Erneuerung“; von lateinisch innovare ‚erneuern‘ abgeleitet) wird in der Umgangssprache im Sinne von neuen Ideen und Erfindungen und für deren wirtschaftliche Umsetzung verwendet. Im engeren Sinne resultieren Innovationen erst dann aus Ideen, wenn diese in neue Produkte, Dienstleistungen oder Verfahren umgesetzt werden, die tatsächlich erfolgreich Anwendung finden und den Markt durchdringen (Diffusion). Der komplementäre Prozess zur Innovation ist die Exnovation, die Abschaffung von nicht mehr wirksamen oder gewünschten Prozessen, Produkten oder Technologien. In die Wirtschaftswissenschaft wurde der Begriff durch Joseph Schumpeter mit seiner Theorie der Innovationen eingeführt; hier ist er als Aufstellung einer neuen Produktionsfunktion definiert. Die Innovation ist ein willentlicher und gezielter Veränderungsprozess hin zu etwas Erstmaligem, „Neuem“. Wirtschaft und Gesellschaft wandeln sich, wenn Produktionsfaktoren auf eine neuartige Art und Weise kombiniert werden. Auch in der Geisteswissenschaft und der Kultur wird der Begriff Innovation verwendet. Das forschende Suchen nach neuen Erkenntnissen oder künstlerischen Lösungswegen und Lösungen setzt Neugier, Kreativität und Lust auf Erneuerung voraus. Merkmal künstlerischer Avantgarden ist es, bisher unbekannte („innovative“) Ausdrucksformen zu finden und zu nutzen.
  • Irritation (Wikipedia)
    Unter Irritation versteht man einen Reiz oder eine Erregung, die meist von negativer Bedeutung ist. Das Wort Irritation wird im landläufigen Sprachgebrauch vor allem als eine Umschreibung für eine Missstimmung oder Unmut zwischen einzelnen Personen verwendet und bezeichnet ein Ärgernis. In der Regel handelt es sich aber nicht um eine tiefgreifende Verstimmung zwischen den einzelnen Personen, sondern eine spontan aufgetretene Haltung eines Menschen. Oft wird dies gerade durch das Bekanntwerden einer Handlung oder durch Bekanntwerden von Aussagen eines Dritten ausgelöst. Das Wort selbst ist gemeinsam mit seiner Verbform irritieren im 16. Jahrhundert in Deutschland aufgetaucht, in seiner ursprünglichen Bedeutung reizen, erregen, provozieren. Es ist dem lateinischen irritare mit gleicher Wortbedeutung entlehnt. Im volkstümlichen Sprachgebrauch entstand durch die klangliche Nähe zu irr und irren im 19. Jahrhundert die Bedeutung von ablenken, verunsichern, stören, verwirren.
  • VUCA (Wikipedia)
    VUCA (Akronym für englisch volatility, uncertainty, complexity, ambiguity) bezeichnet die Herausforderungen in der von schnellem und unvorhersehbarem Wandel beeinflussten Welt. Als eine Weiterentwicklung gilt der Begriff BANI.
  • Zukunft (Wikipedia)
    Die Zukunft ist die Zeit, die subjektiv gesehen der Gegenwart nachfolgt. Das Wort geht auf das Verb kommen zurück und hatte im Mittelhochdeutschen noch eine religiöse Dimension im Sinne eines bevorstehenden „Herabkommens Gottes“, was sich auch an der identischen Wortbildung des lat. ad-ventus „An-kunft, Zu-kunft“ (vgl. Advent) zeigt. Forschungsansätze, die sich mit den Methoden unterschiedlicher Disziplinen mit Zukunft befassen, werden als Zukunftsforschung und Futurologie bezeichnet.
  • Zuversicht (Wikipedia)
    Zuversicht ist laut Duden ein „festes Vertrauen auf eine positive Entwicklung in der Zukunft, auf die Erfüllung bestimmter Wünsche und Hoffnungen“. Als positive Grundhaltung ist Zuversicht verwandt mit dem Optimismus.
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