Algolia-Studie: AI − The Key to Personalized Shopping Experiences
Künstliche Intelligenz (KI) könnte das Online-Shopping nachhaltig verändern. Die Deutschen sind zunehmend überzeugt: Die zunehmende Verbreitung von KI führt zu besseren Einkaufserlebnissen. Das zeigt eine repräsentative Studie von Algolia, die unter 1.000 deutschen Verbraucherinnen und Verbrauchern im Juni 2026 durchgeführt wurde. Laut ihr sehen sie in KI vermehrt einen Schlüssel für relevantere und komfortablere Einkaufserlebnisse.
„Verbraucher erwarten heute, dass digitale Einkaufserlebnisse ihren Bedürfnissen zuvorkommen und relevante personalisierte Ergebnisse liefern“, so Christina Schönfeld, Director DACH & CEMEA bei Algolia. „Moderne AI-Search- und Retrieval-Technologie schafft die Grundlage hierfür. Sie hilft Händlern, Suchanfragen besser zu interpretieren, Produkte schneller auffindbar zu gestalten und individuelle Einkaufserlebnisse in Echtzeit bereitzustellen. Damit wird KI zu einem wichtigen Baustein für die nächste Generation des E-Commerce.“
Auch 41,6 Prozent der Befragten sind davon überzeugt, dass die zunehmende Verbreitung von KI zu besseren Shopping-Erlebnissen führt. Besonders ausgeprägt ist diese Zustimmung bei jüngeren Verbrauchern. So teilen 60,71 Prozent der unter 25-Jährigen die Einschätzung. Bei den 25- bis 35-Jährigen liegt die Zustimmung bei 55,48 Prozent. Ebenso zeigen sich regionale Unterschiede: In München etwa fällt die Zustimmung mit 49,11 Prozent im Vergleich mit der in anderen deutschen Großstädten überdurchschnittlich hoch aus.
Vom Hype zur Alltagshilfe
Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass KI im Handel zunehmend als hilfreiches Tool wahrgenommen wird – insbesondere dann, wenn sie konkrete Probleme löst oder Entscheidungen vereinfacht. Entsprechend nennen 39,1 Prozent der Befragten die Entdeckung neuer Produkte, die zu ihren Interessen passen, als wichtigen Mehrwert der KI-gestützten Suche. 35,6 Prozent sehen einen Vorteil in KI-gestützten Kundenservice-Chatbots. Und ungefähr ein Drittel (31,9 Prozent) wünscht sich einen digitalen Shopping-Assistenten, der bei der Produktauswahl unterstützt. Weitere 29,6 Prozent halten personalisierte Angebote und Rabatte für hilfreich.
Je konkreter der Nutzen, desto größer die Akzeptanz
Bei der Frage nach möglichen Verbesserungen ihres Online-Shopping-Erlebnisses steht für Verbraucherinnen und Verbraucher eine leistungsfähigere Produktsuche an erster Stelle. Mehr als vier von zehn Befragten (42,4 Prozent) wünschen sich präzise Suchergebnisse, unabhängig davon, wie sie ihre Anfrage formulieren. Für Händler wird die Suche damit zunehmend zum entscheidenden Berührungspunkt entlang der Customer Journey.
Suche wird zum entscheidenden Erlebnisfaktor
Die Ergebnisse zeigen, dass Verbraucherinnen und Verbraucher heute nicht mehr nur möglichst viele Produkte erwarten, sie möchten vor allem die richtigen Waren und Services schneller finden. Damit rückt die Qualität der Produktsuche zunehmend in den Mittelpunkt der Customer Experience: Während klassische Suchfunktionen häufig auf exakten Begriffen basieren, setzen Konsumentinnen und Konsumenten heute einen Suchassistenten voraus, der ihre Absicht versteht, Zusammenhänge erkennt und relevante Ergebnisse liefert – auch dann, wenn Suchanfragen unvollständig, ungenau oder umgangssprachlich formuliert werden. Sie wünschen sich eine insgesamt bessere Shopping-Erfahrung.
Genau hier setzen moderne AI-Search- und Retrieval-Technologien an. Sie helfen Händlerinnen und Händlern dabei, Produktkataloge intelligenter zu erschließen, Suchanfragen besser zu interpretieren und individuelle Präferenzen in Echtzeit zu berücksichtigen.
Preisvergleich und Verfügbarkeitsmeldungen stoßen auf hohe Zustimmung
Besonders deutlich wird die Akzeptanz von KI bei konkreten Einkaufsaufgaben: So würden 71,8 Prozent der Befragten einen KI-Agenten nutzen, der für sie den besten Preis über verschiedene Händler hinweg findet. 65,8 Prozent würden sich automatisch benachrichtigen lassen, sobald ein gewünschter Artikel wieder verfügbar ist. Die Ergebnisse verdeutlichen, dass KI vor allem dort akzeptiert wird, wo sie einen klar erkennbaren Mehrwert bietet.
Gleichzeitig zeigt sich, dass deutsche Verbraucherinnen und Verbraucher weiterhin differenzieren: Bei alltäglichen Nachbestellungen von Haushaltsartikeln oder automatisch generierten Wunschlisten fällt die Zustimmung geringer aus.
Vertrauen bleibt ein entscheidender Faktor
Vertrauen bleibt ein wichtiger Aspekt des digitalen Einkaufens. Gerade bei persönlichen Entscheidungen – etwa bei der Auswahl von Geschenken – verlassen sich viele Verbraucher weiterhin lieber auf Empfehlungen von Freunden, Familienmitgliedern oder nahestehenden Personen.
„Wenn es um emotionale Kaufentscheidungen geht, genießen Menschen aus dem persönlichen Umfeld nach wie vor einen besonderen Vertrauensvorschuss“, weiß Christina Schönfeld. „Gleichzeitig sehen wir in den Studienergebnissen eine bemerkenswert hohe Offenheit gegenüber KI-gestützten Shopping-Erlebnissen. Und je häufiger Verbraucher positive Erfahrungen mit intelligenten Such- und Empfehlungssystemen machen, desto stärker dürfte auch das Vertrauen in diese Technologien weiterwachsen.“
KI ist mehr als technische Spielerei
Die Ergebnisse zeigen: Verbraucher erwarten von KI konkrete Unterstützung beim Finden, Vergleichen und Entdecken von Produkten und Preisen. Für Händler eröffnet sich damit die Chance, Such- und Einkaufserlebnisse stärker an den tatsächlichen Bedürfnissen ihrer Kunden auszurichten.
Die vollständigen Ergebnisse der Studie stellt Algolia im Rahmen der K5 Future Retail Conference vom 23. bis 24. Juni 2026 in Berlin vor. Für weitere Informationen zur Studie besuchen Sie Algolia am K5-Stand Nummer 44 oder die Website des Unternehmens.
Über Algolia
Algolia bietet eine führende Plattform für AI Search and Retrieval und verarbeitet jährlich rund 1,75 Billionen Suchanfragen für mehr als 18.000 Unternehmen weltweit. Mit einer einheitlichen Engine für Keyword- und Vektorsuche bietet Algolia eine leistungsstarke und skalierbare Technologie für Suche und Discovery. Unternehmen nutzen Algolia, um agentische, generative und suchbasierte Anwendungen zu entwickeln, unter anderem mit Werkzeugen wie Agent Studio. Mit mehr als zehn Jahren Erfahrung treibt Algolia die Weiterentwicklung von Retrieval-basierten Anwendungen und KI-gestützter Discovery voran.
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- Berlin (Wikipedia)
Berlin ([bɛr'li:n] ) ist die Hauptstadt und ein Land der Bundesrepublik Deutschland. Die Großstadt ist mit rund 3,7 Millionen Einwohnern die bevölkerungsreichste und mit 891 Quadratkilometern die flächengrößte Gemeinde Deutschlands sowie die bevölkerungsreichste Stadt der Europäischen Union. In der Agglomeration Berlin leben mehr als 4,7 Millionen Menschen und in der Metropolregion Berlin-Brandenburg mehr als 6,2 Millionen. Der Stadtstaat besteht aus zwölf Bezirken. Neben den Flüssen Spree, Havel und Dahme befinden sich im Stadtgebiet kleinere Fließgewässer sowie zahlreiche Seen und Wälder. Berlin wurde im 13. Jahrhundert erstmals urkundlich erwähnt. Die Stadt war Hauptstadt der Mark Brandenburg, Preußens und des Deutschen Reichs. Im Laufe des 19. und frühen 20. Jahrhunderts entwickelte sich Berlin zur weltweit drittgrößten Stadt. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs unterlag die Stadt 1945 dem Viermächtestatus; Ost-Berlin war ab 1949 de facto Hauptstadt der Deutschen Demokratischen Republik, während West-Berlin eng an die Bundesrepublik gebunden wurde. Mit dem Fall der Berliner Mauer 1989 und der deutschen Wiedervereinigung im Jahr 1990 wuchsen die beiden Stadthälften wieder zusammen und Berlin erhielt seine Rolle als gesamtdeutsche Hauptstadt mit dem Berlin/Bonn-Gesetz zurück. Seit 1999 ist die Stadt Sitz der Bundesregierung, des Bundespräsidenten, des Deutschen Bundestages, des Bundesrates sowie der meisten Bundesministerien, zahlreicher Bundesbehörden und Botschaften. Berlin zählt zu den ökonomischen Zentren in Europa. Unter den wichtigen Zweigen der städtischen Wirtschaft sind der Tourismus, die Kreativ- und Kulturwirtschaft, die Biotechnologie und Gesundheitswirtschaft mit Medizintechnik und pharmazeutischer Industrie, die Informations- und Kommunikationstechnik, die Bau- und Immobilienwirtschaft, die Finanzwirtschaft, der Handel, die Optoelektronik, die Energietechnik, die Logistik sowie das Messe- und Kongresswesen. Die Stadt ist ein europäischer Verkehrsknotenpunkt des Straßen-, Schienen- und Luftverkehrs. Berlin ist ein internationaler Standort für innovative Unternehmensgründer und verzeichnet seit 2010 hohe Zuwachsraten bei der Zahl der … - E-Commerce (Wikipedia)
Elektronischer Handel, auch Internethandel, Onlinehandel oder E-Commerce, bezeichnet Kaufvorgänge und Verkaufsvorgänge mittels Internet (oder anderer Formen von Datenfernübertragung). Frühe Ausprägungen des elektronischen Handels fanden sich in den Online-Portalen der 1980er Jahre, insbesondere in Form des Electronic Mall (elektronischen Einkaufszentrums) bei Compuserve. Käufer und Verkäufer schließen online Kaufverträge; oft wird das Geschäft weitgehend automatisiert abgewickelt. Im weiteren Sinne umfasst der elektronische Handel jede Art von geschäftlicher Transaktion, bei der Internet-Anbieter – auch solche, die keine Handelsunternehmen sind – und Internet-Nachfrager als Transaktionspartner im Rahmen von Leistungsanbahnung, -vereinbarung oder -erbringung elektronische Kommunikationstechniken einsetzen. Eine IBM-Werbekampagne Ende der 1990er Jahre popularisierte den Begriff des Electronic Business als „eBusiness“. Im engeren Sinne umfasst der elektronische Handel die über das Internet abgewickelten Geschäftsbeziehungen zwischen Internethändlern (also Handelsunternehmen, die das Internet ausschließlich oder (als Multi-Channel-Händler) zusätzlich zum stationären oder zum angestammten Versandgeschäft nutzen) und Internet-Nachfragern. Waren aus dem präsentierten Angebot können, analog zum Einkauf bei einem stationären Handelsbetrieb, ausgewählt und in einen 'Warenkorb' aufgenommen werden. Der Bestellvorgang wird abgeschlossen, indem die Bestellung online übermittelt und bestätigt wird. Mit der zunehmenden Verbreitung des elektronischen Handels steigt auch die Gefahr für Verbraucher, beim Kauf bei mit betrügerischer Absicht veröffentlichten Angeboten bzw. Internetseiten (Fakeshops) die bereits bezahlte Ware nicht zu erhalten. - Künstliche Intelligenz (Wikipedia)
Künstliche Intelligenz (kurz KI, englisch artificial intelligence, kurz AI) ist ein Forschungs- und Anwendungsgebiet der Informatik. Es handelt sich dabei um verschiedene Klassen von Problemlösungsverfahren, die anhand von Eingaben aus ihrer Umgebung Handlungen ausführen. Historisch ist der Begriff nicht einheitlich definiert, sondern kann sich einerseits auf „Intelligenz“ im Sinne der Nachbildung menschlichen Verhaltens beispielsweise bei der Bilderkennung oder der Interaktion in menschlicher Sprache beziehen, andererseits auf die Fähigkeit zu rationalem, logikbasiertem Schlussfolgern. In der öffentlichen Wahrnehmung werden häufig maschinelles Lernen und die auf diesem Prinzip aufbauenden Chatbots mit dem Begriff der künstlichen Intelligenz gleichgesetzt. Maschinelles Lernen ist jedoch nur eines von mehreren Teilgebieten des Felds; ihm stehen beispielsweise traditionelle logik- und regelbasierte Ansätze wie die der symbolischen künstlichen Intelligenz gegenüber, welche ergänzend auch in Chatbots zum Einsatz kommen. Im Laufe der Zeit haben sich innerhalb der KI-Forschung zahlreiche Teilgebiete und Methoden herausgebildet. Zudem wird unterschieden, welche Probleme mit den Methoden der KI gelöst werden sollen. Dabei werden zwei Bereiche unterschieden: schwache KI und starke KI. Die angewandte Informatik befasst sich damit, wie solche Systeme entwickelt und umgesetzt werden können. Beispiele dafür sind Multiagentensysteme, Expertensysteme, Transformer und serviceorientierte Architekturen. - Retrieval (Wikipedia)
Retrieval (aus dem Englischen: gewinnen, finden, abholen) steht für: Im Kontext von Datenbank- oder Informationssystemabfragen: Information-Retrieval Dokumentenretrieval Erweitertes Boolesches Retrieval Fuzzy Retrieval Sound Retrieval System Vektorraum-Retrieval Siehe auch: Anfragesprache Sonstiges: Retrieval, internationaler Titel des 2006 veröffentlichten polnischen Dramafilms Z odzysku von Slawomir Fabicki The Retrieval, US-amerikanisches Filmdrama von Chris Eska aus dem Jahr 2013