Die Saalfelder Feengrotten sind erstmals für die Wahl zum „Naturwunder des Jahres 2026“ nominiert. Damit gehören die „farbenreichsten Schaugrotten der Welt“ zu neun außergewöhnlichen Naturattraktionen aus ganz Deutschland, die in diesem Jahr von der Heinz Sielmann Stiftung für die bundesweite Publikumswahl ausgewählt wurden.
Ein Naturwunder, das der Bergbau entstehen ließ
Was die Saalfelder Feengrotten heute so einzigartig macht, ist das Zusammenspiel von Farben, Formen und Legenden. Ursprünglich wurde hier Alaunschiefer abgebaut. Nachdem der Bergbau endete, begann die Natur, die zurückgelassenen Hohlräume langsam zu verwandeln. Tropfen für Tropfen entstanden über Jahrzehnte hinweg außergewöhnliche mineralische Formationen und eine Farbenvielfalt, die Besucherinnen und Besucher bis heute staunen lässt. Gelb, Ocker, Rot, Braun, Grün und viele feine Zwischentöne prägen die unterirdische Welt der Feengrotten. Diese außergewöhnliche Farbigkeit brachte ihnen schließlich einen ganz besonderen Titel ein: Laut Guinness World Records sind die Saalfelder Feengrotten “die farbenreichsten Schaugrotten der Welt“. Dass dieser besondere Ort nun erstmals für das „Naturwunder des Jahres“ nominiert wurde, macht uns deshalb umso glücklicher.
Neun besondere Naturorte aus ganz Deutschland
Die Wahl zum „Naturwunder des Jahres“ wird seit 2010 von der Heinz Sielmann Stiftung durchgeführt. Im Mittelpunkt stehen außergewöhnliche Landschaften, Naturphänomene und Geotope in Deutschland. Eine Jury aus Vertreterinnen und Vertretern der Heinz Sielmann Stiftung und des Deutschen Wanderverbands hat aus den eingereichten Bewerbungen neun Finalisten für das Jahr 2026 ausgewählt. Die Saalfelder Feengrotten sind zum ersten Mal dabei. Für Geschäftsführerin Yvonne Wagner ist allein diese Nominierung bereits etwas Besonderes: „Eine Auszeichnung als ‚Naturwunder des Jahres‘ wäre weit mehr als eine Publikumsentscheidung. Sie würde das Bewusstsein für die geologische Bedeutung und den Schutz besonderer Naturräume stärken und zugleich die Aufmerksamkeit auf Thüringen als das ‚Grüne Herz Deutschlands‘ lenken. Die erstmalige Nominierung erfüllt uns mit Stolz.“
Eine besondere Anerkennung für die Feengrotten
Wer durch die schmalen Gänge des ehemaligen Bergwerks geht und schließlich vor den farbenreichen Tropfsteinformationen steht, erlebt einen Ort, der sich nur schwer mit wenigen Worten beschreiben lässt. Die Feengrotten erzählen von Bergbaugeschichte und Geologie, von der Kraft des Wassers und von Veränderungen, die so langsam geschehen, dass sie für uns Menschen kaum wahrnehmbar sind.Vielleicht liegt genau darin ein Teil ihrer Faszination: Was heute selbstverständlich erscheint, ist über einen langen Zeitraum hinweg entstanden – verborgen im Inneren des Berges. Die erstmalige Nominierung zum „Naturwunder des Jahres 2026“ ist für uns deshalb vor allem eines: eine schöne Würdigung dieser außergewöhnlichen Untertagewelt.
Abstimmung bis zum 27. September 2026
Wer die Saalfelder Feengrotten bei der Wahl unterstützen möchte, kann noch bis zum 27. September 2026 online abstimmen. Teilnahmeberechtigt sind Personen ab 18 Jahren.Die Abstimmung findet auf dem Portal der Heinz Sielmann Stiftung statt:
https://www.sielmann-stiftung.de/naturwunder
Wir freuen uns sehr, dass die Saalfelder Feengrotten in diesem Jahr Teil dieser besonderen Auswahl sind.
Die Saalfelder Feengrotten und Tourismus GmbH ist eines der größten Tourismusunternehmen in Thüringen und vermarktet das Ausflugsziel Feengrotten, den Erlebnispark Feenweltchen sowie zahlreiche Zusatzangebote, wie zum Beispiel untertägige Hochzeiten, Inhalationskuren, Gruppenreisen u.v.m.
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- Feengrotten (Wikipedia)
Die Feengrotten (meist: Saalfelder Feengrotten) sind ein aus einem stillgelegten Bergwerk entstandenes Schaubergwerk im thüringischen Saalfeld, am Rande des Thüringer Schiefergebirges. Es wurde 1914 eröffnet. Berühmt sind die Feengrotten vor allem für ihre farbigen Tropfsteine. Heute ist um das Schaubergwerk herum eine ganze Erlebniswelt mit Erlebnismuseum, Abenteuerfreizeitwald und Naturheilstollen entstanden. - Naturwunder (Wikipedia)
Weltwunder oder die sieben Weltwunder waren schon in der Antike eine Auflistung besonderer Bauwerke oder Standbilder. Die älteste Überlieferung einer Liste von Weltwundern geht auf den Geschichtsschreiber Herodot zurück (etwa 450 v. Chr.). - Saalfeld (Wikipedia)
Saalfeld/Saale ist die Kreisstadt des Landkreises Saalfeld-Rudolstadt im Südosten Thüringens und als Ort mit Heilstollenkurbetrieb ein staatlich anerkannter Kurort. Es liegt an der Saale in der Mitte des Saalebogens. Südwestlich der Stadt beginnt das Thüringer Schiefergebirge. Bekannteste Sehenswürdigkeit sind die Feengrotten. Außerdem ist die Stadt ein bedeutender Eisenbahnknoten. Saalfeld bildet gemeinsam mit Rudolstadt und Bad Blankenburg ein Mittelzentrum mit Teilfunktionen eines Oberzentrums mit 60.000 Einwohnern. Die drei Städte kooperieren im Rahmen des „Städtedreiecks am Saalebogen“ miteinander. - Thüringen (Wikipedia)
Thüringen ([tʰyːʁɪŋən] ; amtlich Freistaat Thüringen, Abkürzung TH) ist ein Land der Bundesrepublik Deutschland. Es gehört zu den kleineren von 16 Ländern (zwölftgrößtes nach Bevölkerung, elftgrößtes nach Fläche). Größte Stadt ist die Landeshauptstadt Erfurt, einzige weitere Großstadt ist Jena. Der Name Thüringen tritt als Gebietsbezeichnung seit dem Thüringerreich im frühen 6. Jahrhundert auf. Danach bildete Thüringen kein zusammenhängendes Herrschaftsgebiet mehr, auch wenn es dem Landgrafen von Thüringen für kurze Zeit gelang, große Teile der Region zu kontrollieren. Dennoch blieb der Name für die Landschaft erhalten und wurde 1920 aufgegriffen, als sich sieben der acht „Thüringischen Staaten“ vereinigten und das Land Thüringen gründeten. Infolge der Auflösung Preußens kam am 9. Juli 1945 dessen Regierungsbezirk Erfurt hinzu. Nach der Auflösung der Länder in der DDR 1952 wurde es erst am 3. Oktober 1990 aus den drei Bezirken Erfurt, Gera und Suhl sowie einigen angrenzenden Gebieten wiedergegründet und ist heute in 17 Landkreise sowie fünf kreisfreie Städte gegliedert. Seit 1993 trägt Thüringen wie Bayern und Sachsen offiziell den Namenszusatz Freistaat, der historisch auf die Ablösung der Monarchie durch die Republik zurückzuführen ist. Die Wirtschaft Thüringens konnte sich nach anfänglichen Schwierigkeiten nach der Wende in der Zeit nach der Jahrtausendwende stabilisieren, sodass die Arbeitslosenquote heute etwa im Bundesdurchschnitt liegt. Die Struktur wird vor allem von kleinen Unternehmen dominiert, wobei einige Regionen wie Südthüringen oder das Eichsfeld nach wie vor vom produzierenden Gewerbe geprägt sind. Größere Unternehmen finden sich hauptsächlich in Jena (Zeiss, Jenoptik, Schott) und Eisenach (Opel, Bosch), während Erfurt mit seiner diversifizierten Struktur das wichtigste wirtschaftliche Zentrum des Landes ist. Bedeutende Standorte von Bildung und Forschung im Freistaat sind Jena mit der viertgrößten Universität der neuen Bundesländer, Erfurt und Ilmenau mit seiner Technischen Universität. Kulturelles Zentrum des Landes ist Weimar mit seiner traditionsreichen Bauhaus-Universität Weimar, der Musikhochschule und seinen zahlreichen … - Wahl (Wikipedia)
Eine Wahl im Sinne der Politikwissenschaft ist ein Abstimmungsverfahren in Staaten, Gebietskörperschaften und Organisationen zur Bestellung einer repräsentativen Person oder mehrerer Personen als entscheidungs- oder herrschaftsausübendes Organ.