PXM: Warum Produktdaten allein nicht mehr reichen

Wie Unternehmen mit PXM aus reinen Produktdaten kanalübergreifende Kauferlebnisse machen

PXM: Warum Produktdaten allein nicht mehr reichen

Kunden erwarten heute mehr als korrekte Artikelnummern und Maßangaben – sie erwarten ein Erlebnis. Product Experience Management (PXM) wird zum entscheidenden Differenzierungsmerkmal im E-Commerce.

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Die Anforderungen an digitale Produktkommunikation haben sich grundlegend verändert. Während Unternehmen jahrelang in Product Information Management (PIM) investiert haben, um Datenqualität und Konsistenz sicherzustellen, zeigt sich zunehmend: Saubere Daten sind notwendig, aber längst nicht hinreichend.

Kunden kaufen keine Datensätze. Sie kaufen Erlebnisse. Sie erwarten kontextuelle, kanalspezifische und emotional ansprechende Produktinformationen – ob im Onlineshop, auf einem Marktplatz oder im stationären Handel. Genau hier setzt Product Experience Management an.

Vom Datenverwalter zum Erlebnisgestalter

PXM erweitert den klassischen PIM-Ansatz um eine entscheidende Dimension: die kundenzentrierte Aufbereitung und Ausspielung von Produktinformationen. Es geht nicht mehr nur darum, dass Daten korrekt und vollständig sind, sondern dass sie im richtigen Kontext, im richtigen Format und mit der richtigen Ansprache beim Kunden ankommen.

„Viele Unternehmen haben in den letzten Jahren starke PIM-Infrastrukturen aufgebaut – das war richtig und wichtig“, sagt Philipp Foreman, Geschäftsführer der E-Commerce-Beratung onacy. „Aber wer heute wettbewerbsfähig bleiben will, muss den nächsten Schritt gehen: von der reinen Datenverwaltung hin zur aktiven Gestaltung des Produkterlebnisses.“

Was PXM konkret verändert

Der Unterschied zeigt sich im Alltag: Ein PIM-System stellt sicher, dass ein Produkt auf allen
Kanälen dieselbe EAN, denselben Titel und dieselbe Beschreibung hat. Ein PXM-Ansatz sorgt dafür, dass die Produktpräsentation auf Amazon anders aussieht als im eigenen Shop – weil die Zielgruppe, der Kontext und die Kaufmotivation unterschiedlich sind.

Das betrifft nicht nur Texte, sondern auch Bilder, Videos, Größentabellen, Anwendungsbeispiele und Cross-Selling-Logiken. PXM orchestriert all diese Elemente kanalübergreifend und zielgruppenspezifisch.

Kein Technologiewechsel, sondern ein Strategiewechsel

Wichtig dabei: PXM ersetzt PIM nicht. Es baut darauf auf. Die technologische Basis – ein leistungsfähiges PIM-System – bleibt essenziell. PXM ist vielmehr ein strategischer Paradigmenwechsel in der Art, wie Unternehmen über ihre Produktdaten denken und diese einsetzen.

„Die Technologie ist in den meisten Fällen schon da“, so Foreman. „Was fehlt, ist oft die Denkweise: Produktdaten nicht als internes Verwaltungsobjekt zu betrachten, sondern als kundengerichtetes Erlebnis zu gestalten.“

Ausblick: PXM als Wettbewerbsvorteil

Unternehmen, die den Schritt von PIM zu PXM strategisch angehen, berichten von höheren Conversion Rates, niedrigeren Retourenquoten und stärkerer Kundenbindung. In einem Marktumfeld, in dem Produkte zunehmend austauschbar werden, entscheidet die Qualität der Produktkommunikation über den Erfolg.

Weiterführende Informationen zum Thema bietet onacy in einem aktuellen Fachbeitrag:
https://www.onacy.de/warum-ihr-pim-system-allein-nicht-mehr-ausreicht/

Die onacy GmbH ist eine E-Commerce-Agentur mit Sitz in Münster, die sich auf die Entwicklung maßgeschneiderter Lösungen für B2B- und B2C-Unternehmen spezialisiert hat. Mit einem starken Fokus auf UX, Conversion-Optimierung, Datenmanagement, datengetriebene KI-Lösungen und Shopware-Integration bietet onacy innovative Dienstleistungen, die Unternehmen dabei helfen, ihre Geschäftsprozesse zu automatisieren und ihr Wachstum zu beschleunigen.

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https://www.onacy.de

Themenrelevante Wikipedia-Infos:
  • E-Commerce (Wikipedia)
    Elektronischer Handel, auch Internethandel, Onlinehandel oder E-Commerce, bezeichnet Kaufvorgänge und Verkaufsvorgänge mittels Internet (oder anderer Formen von Datenfernübertragung). Frühe Ausprägungen des elektronischen Handels fanden sich in den Online-Portalen der 1980er Jahre, insbesondere in Form des Electronic Mall (elektronischen Einkaufszentrums) bei Compuserve. Käufer und Verkäufer schließen online Kaufverträge; oft wird das Geschäft weitgehend automatisiert abgewickelt. Im weiteren Sinne umfasst der elektronische Handel jede Art von geschäftlicher Transaktion, bei der Internet-Anbieter – auch solche, die keine Handelsunternehmen sind – und Internet-Nachfrager als Transaktionspartner im Rahmen von Leistungsanbahnung, -vereinbarung oder -erbringung elektronische Kommunikationstechniken einsetzen. Eine IBM-Werbekampagne Ende der 1990er Jahre popularisierte den Begriff des Electronic Business als „eBusiness“. Im engeren Sinne umfasst der elektronische Handel die über das Internet abgewickelten Geschäftsbeziehungen zwischen Internethändlern (also Handelsunternehmen, die das Internet ausschließlich oder (als Multi-Channel-Händler) zusätzlich zum stationären oder zum angestammten Versandgeschäft nutzen) und Internet-Nachfragern. Waren aus dem präsentierten Angebot können, analog zum Einkauf bei einem stationären Handelsbetrieb, ausgewählt und in einen 'Warenkorb' aufgenommen werden. Der Bestellvorgang wird abgeschlossen, indem die Bestellung online übermittelt und bestätigt wird. Mit der zunehmenden Verbreitung des elektronischen Handels steigt auch die Gefahr für Verbraucher, beim Kauf bei mit betrügerischer Absicht veröffentlichten Angeboten bzw. Internetseiten (Fakeshops) die bereits bezahlte Ware nicht zu erhalten.
  • Omnichannel (Wikipedia)
    Omnichannel ist ein kanalübergreifendes Geschäftsmodell für Unternehmen zum Verbessern des Kundenerfahrungsmanagements. Der Ansatz wird in den Bereichen Gesundheitswesen, Regierungsbehörden und Finanzdienstleistungen sowie in der Einzelhandels- und Telekommunikationsbranche genutzt, wobei als Kanäle z. B. physische Standorte, FAQ-Webseiten, soziale Medien, Live-Webchats, mobile Anwendungen und Telefonkommunikation zum Einsatz kommen. Unternehmen, die das Omnichannel-Konzept umsetzen, argumentieren, dass Kunden über mehrere Kanäle gleichzeitig in ständigem Kontakt mit einem Unternehmen sein möchten.
  • PIM (Wikipedia)
    PIM ist die Abkürzung für: Passive Intermodulation, Störungsart in der Kommunikationstechnik Personal Information Manager, Software zur Verwaltung persönlicher Daten Personal Iterations Multiplier, Funktion der Datenverschlüsselungssoftware VeraCrypt Processor in Memory, Rechnerarchitektur, bei der Prozessor und Speicher eine Einheit bilden Platform Independent Model, spezielle Art von Modell in der modellgetriebenen Softwareentwicklung Polymere mit intrinsischer Mikroporösität Potenziell inadäquate Medikation (englisch) Potentially Inappropriate Medication, wegen ihrer pharmakokinetischen und pharmakodynamischen Wirkungen gelten zahlreiche Medikamente als potentiell inadäquate Medikation (PIM) für ältere Menschen Powder injection moulding, Verfahren zur Herstellung von Funktionsbauteilen durch Pulverspritzgießen Privileged Identity Management, Verfahren um spezielle Identitäten im Rahmen von Identity Management zu verwalten Produktinformationsmanagement, Bereitstellung von Produktinformationen Protocol Independent Multicast, Verfahren in der Netzwerktechnik Psychoanalytisch-interaktionelle Methode, Therapiemethode Pim steht für: Willem, als Kurzform, siehe Pim Pim (Fluss), einen Nebenfluss des Ob in Russland Pim (Währungseinheit), ein antikes Zahlungsmittel Pim ist der Familienname folgender Personen: Joshua Pim (1869–1942), irischer Tennisspieler Siehe auch: Pimm Pym
  • Produktdatenmanagement (Wikipedia)
    Das Produktdatenmanagement (PDM) speichert und verwaltet produktdefinierende, repräsentierende und präsentierende Daten als Ergebnis der Produktentwicklung und stellt sie in nachgelagerten Phasen des Produktlebenszyklus zur Verfügung. Grundlage dieses Wirkens ist ein integriertes Produktmodell. Des Weiteren ist die Unterstützung der Produktentwicklung durch geeignete Methoden auf Basis von Prozessmodellen dem PDM zuzurechnen. Begleitend zum PDM entwickelt sich das Produktinformationsmanagement (PIM), welches auf die Bereitstellung von Produktinformationen für verschiedene Ausgabemedien, besonders im kaufmännischen Umfeld und Vertrieb, spezialisiert ist. Bevor der Begriff Produktdatenmanagement (PDM) allgemein gebräuchlich wurde, war in den 1980er Jahren Engineering-Data-Management (EDM) der verbreitete Terminus. Ein PDM-System ist Teil des betrieblichen Informations- und Koordinationssystems. Es implementiert die Methoden und Regeln des Produktdatenmanagements. PDM-Systeme beinhalten Programmschnittstellen zu CAx-Software, ERP-Software, Software der eigenen Klasse u. a. Sie sind somit nicht als monolithische Anwendungssysteme zu begreifen, sondern eher als Kern einer PDM-Lösung. Nicht alle Methoden und/oder Regeln des PDM werden zwingend durch ein PDM-Anwendungssystem zur Verfügung gestellt. Vielmehr können Systeme der CAx-Klasse oder Systeme des Dokumentenmanagements oder Workflow-Managements solche Funktionen zur Verfügung stellen. Für den Datenaustausch zwischen den beteiligten Systemklassen sowie die Beschreibung von Produktmodellen hat sich weitestgehend die Normenreihe ISO 10303 (STEP) als Standard etabliert. Die auf dem Markt befindlichen PDM-Systeme haben sich aus drei verschiedenen Richtungen entwickelt: DMS (Dokumentenmanagementsysteme)-Systeme CAD (CAD)-Systeme: rechnergestützter Entwurf oder rechnerunterstützte Konstruktion ERP (Enterprise-Resource-Planning)-Systeme: Planung [des Einsatzes/der Verwendung] der Unternehmensressourcen Dabei können CAD-Systeme als Ursprung des PDM angesehen werden. Die Disziplin erwuchs maßgeblich aus Problemen der CAD-Modell- bzw. Zeichnungsverwaltung, verursacht durch dramatische Zunahme der Produktdatenmenge im …
  • PXM (Wikipedia)
    PXM steht für: Flughafen Puerto Escondido, Mexiko, IATA-Code Polimex Mostostal, polnisches Bauunternehmen pxm steht für: Mixe-Sprache, indigene Sprache in Mexiko, ISO-639-3-Code
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