In Podcastfolge 3226 von „Ergebnisorientiert“ spricht Ernst Crameri darüber, warum Menschen Entscheidungen aufschieben, weshalb verlorene Zeit nicht zurückkommt und warum Veränderung ein zentraler Bestandteil eines erfüllten Lebens ist.

Podcast 3226: Dein Leben wartet nicht auf dich

Ernst Crameri, Unternehmer, Coach und Autor des Podcasts „Ergebnisorientiert“

Viele Menschen haben Angst, Entscheidungen zu treffen.

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Sie fürchten, falsch zu wählen. Sie zögern. Sie warten. Sie hoffen auf den perfekten Zeitpunkt.

Doch genau dieses Warten kann zum eigentlichen Problem werden.

In Folge 3226 seines Podcasts „Ergebnisorientiert“ beschäftigt sich Ernst Crameri mit der Frage, wie Menschen mit ihrer Zeit, ihren Entscheidungen und ihrer persönlichen Entwicklung umgehen.

Seine zentrale Botschaft: Wer keine Entscheidung trifft, entscheidet sich indirekt dafür, dass alles so bleibt, wie es ist.

Für Crameri gehört Veränderung untrennbar zum Leben. Was heute gut ist, könne morgen noch besser werden. Voraussetzung dafür sei jedoch, nicht dauerhaft im Abwarten zu verharren.

Besonders deutlich wird er beim Thema Aufschieben.

Crameri bezeichnet permanentes Verschieben als eine der größten Zeittötungsmaschinen. Zeit könne weder gekauft noch angespart werden. Was vorbei sei, komme nicht zurück.

Daraus ergibt sich eine zentrale Frage: Wie viel Lebenszeit wurde bereits mit Warten, Zögern und Aufschieben verloren?

Gleichzeitig geht es in der Folge nicht darum, vergangene Entscheidungen zu bereuen. Entscheidend sei vielmehr, aus der Vergangenheit zu lernen und künftig bewusster zu handeln.

Crameri fordert dazu auf, Entscheidungen klarer zu treffen, Chancen schneller zu erkennen und das eigene Leben aktiv zu gestalten.

Am Ende gehe es darum, sagen zu können: Ich habe wirklich gelebt. Ich habe Chancen genutzt. Ich habe Entscheidungen getroffen. Ich habe mein Leben nicht auf später verschoben.

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Themenrelevante Wikipedia-Infos:
  • Aufschieben (Wikipedia)
    Als Prokrastination (vom lateinischen Substantiv procrastinatio („Aufschub“, „Vertagung“), das zusammengesetzt ist aus dem Präfix pro- („vor-, vorwärts-“) und dem Substantiv crastinum,-i („morgiger Tag“; vgl. das Adverb cras = „morgen“)), auch „extremes Aufschieben“, wird das Leiden an einer Störung bezeichnet, die durch ein unnötiges Vertagen des Beginns oder durch Unterbrechen von Aufgaben gekennzeichnet ist, sodass ein Fertigstellen nicht oder nur unter Druck zustande kommt. Das Gegenteil der Prokrastination ist die Präkrastination, d. h., alles möglichst schnell erledigen zu wollen.
  • Entscheidungen (Wikipedia)
    Entscheidungen ist ein deutscher Fernsehfilm von Franziska Hörisch aus dem Jahr 2019. Es handelt sich um den dritten Film der ARD-Reihe Der Ranger – Paradies Heimat. Die deutsche Erstausstrahlung erfolgte am 3. Januar 2020 auf dem ARD-Sendeplatz „Endlich Freitag im Ersten“.
  • handeln (Wikipedia)
    Handeln und Handlungen sind Sammelbegriffe für bestimmte Verhaltensweisen, die ein Mensch absichtlich unternimmt, tut bzw. macht. Verschiedene Geisteswissenschaften beschäftigen sich mit dem Handeln, darunter die Philosophie, die Psychologie, die Pädagogik, die Rechtswissenschaft und die Soziologie.
  • Lebenszeit (Wikipedia)
    Lebenszeit steht für: die Dauer, für die ein Lebewesen lebt, siehe Lebenserwartung einen Schwank in den Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm, siehe Die Lebenszeit Siehe auch:
  • selbstbestimmung (Wikipedia)
    Als Autonomie (altgriechisch αὐτονομία autonomía ‚Eigengesetzlichkeit‘, ‚Selbstständigkeit‘, aus αὐτός autós ‚selbst‘ und νόμος nómos ‚Gesetz‘) bezeichnet man den Zustand der Selbstbestimmung des freien Willens, deren der Mensch als vernünftiges Wesen fähig ist. Ihr Gegenteil ist die Heteronomie, die Fremdbestimmung. Sie ist in der idealistischen Philosophie die Fähigkeit, sich als Wesen der Freiheit zu begreifen und aus dieser Freiheit heraus zu handeln. Auch wird die Existenz von Autonomie in der Ethik als ein Kriterium herangezogen, nach dem Individuen ethische Rechte zugeordnet werden können. Ein zentrales Ziel jeder philosophischen Theorie der Autonomie ist, die Eigenschaft und Fähigkeit zu bestimmen, aufgrund derer Personen in der Lage sind, ihr Leben als eigenes autonom zu führen. Nach allgemein geteilter Ansicht muss eine autonome Person zumindest in der Lage sein, eine kritische Selbstbewertung der eigenen Werte und Normen durchzuführen, wenn sie aufgrund von Kritik oder neuen Problemkonstellationen dazu aufgefordert wird.
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