Pionierprojekt für Brandenburgs Wälder: Startschuss für den „Diedersdorfer Dauerwald“

Pionierprojekt für Brandenburgs Wälder: Startschuss für den "Diedersdorfer Dauerwald"

Kornelia Wehlan, Sabine Mühlbauer und Markus Mohn pflanzen erste Bäume (Bildquelle: Dohrn & Timm)

Diedersdorf, 20. Mai 2026 – Angesichts von Rekordtrockenheit und immer sichtbareren Waldschäden startet heute im Landkreis Teltow-Fläming ein wegweisendes Pionierprojekt: der „Diedersdorfer Dauerwald“. Auf einer rund 50 Hektar großen Fläche am südlichen Stadtrand von Berlin wird unter wissenschaftlicher Begleitung praktisch demonstriert, wie anfällige Monokulturen in zukunftsfähige, klimastabile Mischwälder umgewandelt werden können. Initiatoren des Projekts sind der Bio-Getränkehersteller A. Dohrn & A. Timm aus Diedersdorf, lokale Waldeigentümer sowie der Landkreis Teltow-Fläming.

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Die öffentlich-private Partnerschaft bündelt dabei erstmals regionale Wirtschaft, kommunale Akteure und private Waldbesitzer in einem gemeinsamen Modellprojekt für nachhaltigen Waldumbau und aktiven Wasserschutz. Ziel ist es, den Wald langfristig klimaresilient zu entwickeln und zugleich die natürliche Grundwasserneubildung deutlich zu stärken – Experten erwarten zusätzliche 24 Millionen Liter Wasser pro Jahr allein auf den Projektflächen.

Kern des Vorhabens ist ein innovatives Finanzierungsmodell: Mit einer sogenannten „Zukunftsprämie“ soll ökologische Waldbewirtschaftung für Eigentümer wirtschaftlich attraktiv werden und damit neue Anreize für den Umbau geschädigter Waldflächen schaffen.

Den feierlichen Startschuss für das Pioniervorhaben gaben heute Nico Karolzyk (Referent für Forstpolitik im Ministerium für Land- und Ernährungswirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg), Kornelia Wehlan (Landrätin Landkreis Teltow-Fläming) sowie Sabine und Charlotte Mühlbauer (Inhaberfamilie A. Dohrn & A. Timm). In einer gemeinsamen Aktion pflanzten die Partner die ersten Bäume, enthüllten projektbegleitende Schautafeln für Waldbesucher und setzten damit ein sichtbares Zeichen für den ökologischen Aufbruch der Region.

Vom kranken Wald zur lebendigen „Wasserfabrik“

Spezieller Hintergrund des Projekts ist der kritische Zustand der Brandenburger Wälder. Laut aktuellem Waldzustandsbericht 2025 weisen 92 Prozent der Brandenburger Bäume Schäden auf. Der Anteil der Waldflächen mit deutlich sichtbaren Schäden ist auf fast 40 Prozent gestiegen – sieben Prozentpunkte mehr als im Vorjahr. Hauptursache für den schlechten Zustand der Brandenburger Wälder ist der fortschreitende Klimawandel, der durch anhaltende Dürreperioden und sinkende Grundwasserspiegel zu chronischem Wasserstress führt. Verstärkt wird diese Krise durch die vielfach schon zu DDR-Zeiten angelegten Kiefern-Monokulturen, denen es an Widerstandskraft gegen Extremwetter und Schädlinge fehlt.

Das Diedersdorfer Projekt setzt hier an: Auf Basis neuer Erkenntnisse aus dem EU-geförderten Forschungsprojekt „LIFE Future Forest“ wird der von Monokulturen geprägte Wirtschaftswald zum langfristig lebensfähigen Dauerwald umgebaut. Ein zentraler Hebel ist dabei die von A. Dohrn & A. Timm finanzierte „Zukunftsprämie“, die das Unternehmen an umbauwillige Waldeigentümer auszahlt. Bis zu 400 Euro pro Jahr und Hektar machen es für Waldeigentümer auch wirtschaftlich attraktiv, auf die weitere Pflanzung anfälliger Kiefern-Monokulturen zu verzichten. Mit der Pflanzung alternativer und optimal auf den Standort abgestimmter Baumarten wie Edellaubhölzern, Linden, Hainbuchen oder Ahornarten, erhöht sich die Widerstandskraft des Waldes gegen Trockenheit, Schädlings- und Hitzestress sowie Waldbrände. Durch optimale Bewirtschaftung können langfristig Holzmenge und -qualität gesteigert, die Humusschicht und die CO -Speicherfähigkeit der Böden sowie die Artenvielfalt gestärkt werden. Außerdem wird die Erholungsfunktion des Waldes für die Bevölkerung der Region gestärkt, da so umgebaute Wälder in heißen Sommermonaten deutlich kühler sind.

Ergänzend betont Forstwirt Ludwig Pertl, der die Umsetzung wissenschaftlich berät, die Tragweite für die lokale Wasserversorgung: „Ein gesunder Dauerwald wirkt wie ein Schwamm. Der Diedersdorfer Dauerwald kann künftig mindestens 100 Liter mehr Wasser pro Quadratmeter speichern als konventionelle Flächen. Dieses Wasser steht den Pflanzen zur Verfügung, sorgt durch Verdunstung für Kühle oder fließt dem Grundwasser zu. Insgesamt entstehen durch das Projekt so jährlich rund 24 Millionen Liter zusätzliches Grundwasser. Wenn man die Wälder in ganz Brandenburg umbauen würde, wären das hochgerechnet bereits rund 350 Milliarden Liter. Das übertrifft den Wasserbedarf von ganz Berlin und Brandenburg.“

Stimmen zum Projektstart:

Nico Karolzyk, Referent für Forstpolitik im Ministerium für Land- und Ernährungswirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg: „Innovative Konzepte wie der Dauerwaldansatz sind essenziell, wenn wir den Brandenburger Wald klimaresilient machen wollen. Dass hier neueste wissenschaftliche Erkenntnisse direkt in die Fläche gebracht werden und Partner aus der Region so entschlossen gemeinsam anpacken, hat echten Pioniercharakter.“

Kornelia Wehlan, Landrätin Teltow-Fläming: „Der Landkreis hat sich früh auf den Weg gemacht, klare Leitlinien für die Bewirtschaftung der kreiseigenen Wälder zu entwickeln. Angesichts der bereits deutlich spürbaren Auswirkungen des Klimawandels setzt das Projekt ein wichtiges Zeichen: Es verleiht diesem Weg zusätzliche Kraft und Sichtbarkeit und stärkt unsere Wälder langfristig durch Investitionen in widerstandsfähige Wälder und Maßnahmen zur Klimaanpassung.“

Sabine Mühlbauer, Inhaberin A. Dohrn & A. Timm: „Als Hersteller von Bio-Säften und Bio-Mineralwasser haben wir die natürlichen Kreisläufe unserer Natur immer im Blick, ganz besonders den Wasserkreislauf. Fakt ist: Ein gesunder Wald mit gesunden Böden ist eine der wichtigsten Stellschrauben für sauberes Wasser. Und mit dem heute gestarteten Pionierprojekt tragen wir hier vor Ort dazu bei, dass auch zukünftige Generationen noch gutes Wasser haben. Ganz im Sinne der Qualitätsgemeinschaft Bio-Mineralwasser e.V., der wir mit unserer Schwesterfirma Brandenburger Mineralbrunnen angehören und deren Partner sich als „Bio-Wasserbauern“ verstehen.“

Weitere Informationen zum Familienunternehmen A. Dohrn & A. Timm und seinen Marken finden Sie unter www.dohrn-und-timm.de

Weitere Informationen zum Landkreis Teltow-Fläming finden Sie unter www.teltow-flaeming.de

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Themenrelevante Wikipedia-Infos:
  • Baum (Wikipedia)
    Als Baum (von westgermanisch mittelhochdeutsch, althochdeutsch boum, Herkunft ungeklärt, Teil der Swadesh-Liste) wird im allgemeinen Sprachgebrauch eine verholzte Pflanze verstanden, die aus einer Wurzel, einem daraus emporsteigenden, hochgewachsenen Stamm und einer belaubten oder benadelten Krone besteht. Die Botanik definiert Bäume als ausdauernde und verholzende Samenpflanzen, die eine dominierende Sprossachse aufweisen, die durch sekundäres Dickenwachstum an Umfang zunimmt. Diese Merkmale unterscheiden einen Baum von Sträuchern, Farnen, Palmen und anderen verholzenden Pflanzen. Im Gegensatz zu ihren entwicklungsgeschichtlichen Vorläufern verfügen die meisten Bäume zudem über wesentlich differenziertere Blattorgane, die mehrfach verzweigten Seitentrieben (Lang- und Kurztrieben) entspringen. Stamm, Äste und Zweige verlängern sich jedes Jahr durch Austreiben von End- und Seitenknospen, verholzen dabei und nehmen kontinuierlich an Umfang zu. Im Gegensatz zum Strauch ist es besonderes Merkmal der Bäume, dass die Endknospen über die Seitenknospen dominieren (Apikaldominanz) und sich dadurch ein vorherrschender Haupttrieb herausbildet (Akrotonie).
  • Bäume (Wikipedia)
    Bäume bezeichnet: holzige Pflanzen, die aus einer Wurzel, einem daraus hochgewachsenen Stamm und einer Krone bestehen, siehe Baum Die Bäume, Prosastück von Franz Kafka (1903/4) Siehe auch: Baum (Begriffsklärung)
  • Berlin (Wikipedia)
    Berlin ([bɛr'li:n] ) ist die Hauptstadt und ein Land der Bundesrepublik Deutschland. Die Großstadt ist mit rund 3,7 Millionen Einwohnern die bevölkerungsreichste und mit 891 Quadratkilometern die flächengrößte Gemeinde Deutschlands sowie die bevölkerungsreichste Stadt der Europäischen Union. In der Agglomeration Berlin leben mehr als 4,7 Millionen Menschen und in der Metropolregion Berlin-Brandenburg mehr als 6,2 Millionen. Der Stadtstaat besteht aus zwölf Bezirken. Neben den Flüssen Spree, Havel und Dahme befinden sich im Stadtgebiet kleinere Fließgewässer sowie zahlreiche Seen und Wälder. Berlin wurde im 13. Jahrhundert erstmals urkundlich erwähnt. Die Stadt war Hauptstadt der Mark Brandenburg, Preußens und Deutschlands. Im Laufe des 19. und frühen 20. Jahrhunderts entwickelte sich Berlin zur weltweit drittgrößten Stadt. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs unterlag die Stadt 1945 dem Viermächtestatus; Ost-Berlin war ab 1949 de facto Hauptstadt der Deutschen Demokratischen Republik, während West-Berlin eng an die Bundesrepublik gebunden wurde. Mit dem Fall der Berliner Mauer 1989 und der deutschen Wiedervereinigung im Jahr 1990 wuchsen die beiden Stadthälften wieder zusammen und Berlin erhielt seine Rolle als gesamtdeutsche Hauptstadt mit dem Berlin/Bonn-Gesetz zurück. Seit 1999 ist die Stadt Sitz der Bundesregierung, des Bundespräsidenten, des Deutschen Bundestages, des Bundesrates sowie der meisten Bundesministerien, zahlreicher Bundesbehörden und Botschaften. Berlin zählt zu den ökonomischen Zentren in Europa. Unter den wichtigen Zweigen der städtischen Wirtschaft sind der Tourismus, die Kreativ- und Kulturwirtschaft, die Biotechnologie und Gesundheitswirtschaft mit Medizintechnik und pharmazeutischer Industrie, die Informations- und Kommunikationstechnik, die Bau- und Immobilienwirtschaft, die Finanzwirtschaft, der Handel, die Optoelektronik, die Energietechnik, die Logistik sowie das Messe- und Kongresswesen. Die Stadt ist ein europäischer Verkehrsknotenpunkt des Straßen-, Schienen- und Luftverkehrs. Berlin ist ein internationaler Standort für innovative Unternehmensgründer und verzeichnet seit 2010 hohe Zuwachsraten bei der Zahl der …
  • Brandenburg (Wikipedia)
    Brandenburg ([ˈbʁandn̩ˌbʊʁk] ; niedersorbisch Bramborska; niederdeutsch Brannenborg; amtlich Land Brandenburg, Abkürzung BB) ist ein Land im Nordosten der Bundesrepublik Deutschland. Die Landeshauptstadt und bevölkerungsreichste Stadt ist Potsdam, weitere wichtige Zentren sind Cottbus, Brandenburg an der Havel und Frankfurt (Oder). Brandenburg umschließt in seinem Zentrum die deutsche Hauptstadt Berlin und bildet mit ihr die Metropolregion Berlin/Brandenburg, in der rund sechs Millionen Menschen leben. Mehr als ein Drittel der Fläche Brandenburgs sind Naturparks, Wälder, Seen und Wassergebiete. Als Gründungsjahr der Mark Brandenburg gilt 1157, in dem sich der Askanier Albrecht der Bär mit der Eroberung der Brandenburg das Gebiet aneignete und es zum Bestandteil des Heiligen Römischen Reiches machte. Von 1415 bis 1918 stand die Region unter der Herrschaft der Hohenzollern. Von 1701 bis 1946 entwickelte sich die Mark zum Kernland Preußens. Die 1815 geschaffene Provinz Brandenburg bestand bis 1947. Nach 1945 wurde aus dessen Teil östlich der Elbe und westlich von Oder und Neiße erstmals ein Land Brandenburg, das 1952 auf verschiedene DDR-Bezirke aufgeteilt wurde. Nach der deutschen Wiedervereinigung führte das Ländereinführungsgesetz 1990 zur erneuten Gründung als Land der Bundesrepublik Deutschland. Zu den wesentlichen Wirtschaftszweigen in Brandenburg gehören die Automobilfertigung, die Stahlindustrie, die Landwirtschaft, die Energiewirtschaft, der Tourismus, die Luftfahrtindustrie und die Filmwirtschaft.
  • Fläming (Wikipedia)
    Der Fläming ist ein bis zu 200,3 m ü. NHN (Hagelberg) hoher kaltzeitlich gebildeter Höhenzug und gleichzeitig eine historisch gewachsene Kulturlandschaft im südwestlichen Brandenburg und östlichen Sachsen-Anhalt. Er erstreckt sich östlich von Magdeburg über mehr als 100 Kilometer bis zur Dahme. Der Fläming ist als 30 bis 50 Kilometer breiter Höhenrücken Teil des Südlichen Landrückens, der insbesondere in der Saalekaltzeit geformt wurde. Den Namen führt der dünnbesiedelte Landstrich nach den Flamen (Flemingen), die nach der Gründung der Marken im Zuge der anschließenden deutschen Ostsiedlung in hoher Zahl den Höhenzug besiedelten. Jahrhundertelang war der Fläming Grenzgebiet, aufgeteilt zwischen dem Erzbistum Magdeburg, dem Bistum Brandenburg, der Grafschaft Brehna und der Markgrafschaft Meißen, dem späteren Kurfürstentum Sachsen. Die Markgrafschaft Brandenburg hatte bis zur Reformation so gut wie keinen Anteil. Mit der Schlacht bei Hagelberg und der Schlacht bei Dennewitz fanden 1813 wichtige Schlachten im Befreiungskrieg gegen die französische Fremdherrschaft im Fläming statt. Im Jahr 1815 wurde nach der französischen und sächsischen Niederlage der gesamte Fläming dem Königreich Preußen eingegliedert. Mittelalterliche Feldsteinkirchen prägen das Bild vieler Dörfer. Seit den 1990er Jahren haben sich in der land- und forstwirtschaftlich dominierten Hügellandschaft vielfältige touristische Infrastrukturen herausgebildet, wie beispielsweise die Flaeming-Skate, einer der längsten Rundkurse seiner Art. Der Naturpark Hoher Fläming, mit ersten Angeboten auch der im Jahr 2005 erklärte Naturpark Fläming, stellen eine Vielzahl von Touren, Wanderungen und Reitwegen bereit.
  • Forest (Wikipedia)
    Forest (englisch Wald, Forst) steht für: Forest (Album), Musikalbum von Marilyn Crispell und Harvey Sorgen (2024) Forest (Band), britische Folkband Forest, deutsche Waldbranderkennungssatelliten, siehe Ororatech-Konstellation Forest Laboratories, US-amerikanischer Pharmakonzern Forest Motor Car Company, US-amerikanischer Automobilhersteller Nottingham Forest, englischer Fußballclub De Forest, Krater auf dem Mond Forest ist der Name folgender Orte in Belgien: Forest/Vorst, Gemeinde in der Hauptstadtregion Brüssel in Frankreich: Forest-en-Cambrésis Forest-l’Abbaye La Forest-Landerneau Forest-Montiers Forest-Saint-Julien Forest-sur-Marque in Kanada: Forest (Ontario) in Tansania: Forest (Tansania) in den Vereinigten Staaten: Forest (Alabama) Forest (Delaware) Forest (Idaho) Forest (Indiana) Forest (Kalifornien) Forest (Louisiana) Forest (Maine) Forest (Mississippi) Forest (New York) Forest (North Carolina) Forest (Ohio) Forest (Virginia) Forest (Washington) Forest (Wisconsin), im St. Croix County Forest (Town, Fond du Lac County), Town(ship) in Wisconsin Forest (Town, Richland County), Town(ship) in Wisconsin Forest (Town, St. Croix County), Town(ship) in Wisconsin Forest (Town, Vernon County), Town(ship) in Wisconsin Forest ist der Familienname oder Teil des Familiennamens folgender Personen: Dan Forest (* 1967), US-amerikanischer Politiker Delphine Forest (1966–2020), französische Schauspielerin Emilio de la Forest de Divonne (1899–1961), italienischer Jurist, Politiker und Sportfunktionär Emmelie de Forest (* 1993), dänische Sängerin Éric Forest (* 1952), kanadischer Politiker, Bundessenator Eva Forest (1928–2007), spanische Schriftstellerin und Verlegerin Fred Forest (* 1933), algerisch-französischer Medienkünstler, Maler, Grafiker und Hochschullehrer Henry S. De Forest (1847–1917), US-amerikanischer Politiker Jean Forest (Schauspieler) (1912–1980), französischer Schauspieler, Hörspielautor und -produzent Jean Forest (Politikerin) (1926–2024), kanadische Politikerin Jean Forest (Linguist) (* 1942), kanadischer Linguist und Literaturwissenschaftler Jean-Baptiste Forest (1635–1712), französischer Landschaftsmaler Jean-Claude Forest (1930–1998), …
  • Future (Wikipedia)
    Der Terminkontrakt (englisch futures contract) ist ein Finanzkontrakt, der ein börsengehandeltes, unbedingtes Termingeschäft zum Gegenstand hat. Terminkontrakt und Termingeschäft werden vor allem in der Schweiz synonym gebraucht, doch ist der Terminkontrakt lediglich eine Unterart des Termingeschäfts. Konkret ist er ein börsengehandeltes unbedingtes Termingeschäft, das nur in seiner Form als Future an der Börse handelbar ist. Sämtliche übrigen Formen des unbedingten Termingeschäfts (wie Forwards oder Swaps) oder sämtliche bedingten Termingeschäfte (wie Optionen) werden außerbörslich gehandelt und sind keine Terminkontrakte.
  • Grundwasser (Wikipedia)
    Grundwasser ist Wasser unterhalb der Erdoberfläche, das durch Versickern von Niederschlägen und teilweise auch durch Infiltration/Migration des Wassers aus Seen und Flüssen dorthin gelangt. Der Gesteinskörper, in dem sich das Grundwasser aufhält und fließt, wird als Grundwasserleiter (aus dem Lateinischen auch: Aquifer, ‚wassertragend‘ bzw. ‚Wasserträger‘) bezeichnet. Die Fachgebiete, die sich mit Grundwasser befassen, sind die Hydrogeologie und die Grundwasserhydraulik. Das Gegenstück zum Grundwasser ist das Oberflächenwasser.
  • Hitze (Wikipedia)
    Den Begriff Hitze verwendet man für eine als ungewöhnlich hoch empfundene Temperatur. Den Prozess oder den Zustand von zu viel Hitze bezeichnet man als Überhitzung.
  • Klima (Wikipedia)
    Das Klima ist der mit meteorologischen Methoden ermittelte Durchschnitt der dynamischen Prozesse in der Erdatmosphäre: als Zusammenfassung der Wettererscheinungen kleinräumiger Örtlichkeiten (Meso- beziehungsweise Regionalklima) oder bezogen auf kontinentale Dimensionen (Makroklima), einschließlich aller Schwankungen im Jahresverlauf und basierend auf einer Vielzahl von Klimaelementen. Die klimatischen Bedingungen werden nicht nur von der Sonneneinstrahlung sowie den physikalischen und chemischen Abläufen innerhalb der Atmosphäre gesteuert, sondern zusätzlich von den Einflüssen und Wechselwirkungen der anderen vier Erdsphären (Hydrosphäre, Kryosphäre, Biosphäre und Lithosphäre). Um neben allen anderen Witterungsvorgängen auch den Temperaturverlauf in einem statistisch relevanten Zeitrahmen mit ausreichender Genauigkeit darzustellen, empfiehlt die Weltorganisation für Meteorologie (WMO) die Verwendung von Referenzperioden (auch Normalperioden oder CLINO-Perioden), in denen die Monatsmittelwerte als Zeitreihe über 30 Jahre in einem Datensatz zusammengefasst werden. Bis einschließlich 2020 war die Referenzperiode der Jahre 1961 bis 1990 der gültige und allgemein gebräuchliche Vergleichsmaßstab. Dieser wurde mit Beginn des Jahres 2021 von der neuen Normalperiode 1991 bis 2020 abgelöst. Die Gesetzmäßigkeiten des Klimas, seine Komponenten, Prozesse und Einflussfaktoren sowie seine mögliche künftige Entwicklung sind Forschungsgegenstand der Klimatologie. Als interdisziplinär geprägte Wissenschaft kooperiert die Klimatologie unter anderem mit Fachgebieten wie der Physik, Meteorologie, Geographie, Geologie und Ozeanographie und verwendet zum Teil deren Methoden beziehungsweise Nachweisverfahren. Die Paläoklimatologie ist ein bedeutender Teilbereich sowohl der Klimatologie als auch der Historischen Geologie. Ihre Aufgabe besteht darin, anhand von Isotopenuntersuchungen und Datenreihen aus Klimaarchiven und indirekten Klimaanzeigern (Proxys) die klimatischen Bedingungen über historische oder geologische Zeiträume in Form einer Klimageschichte zu rekonstruieren und die Mechanismen vergangener Klimawandel-Ereignisse zu entschlüsseln, wie zum Beispiel den Einfluss der sich …
  • Klimaschutz (Wikipedia)
    Klimaschutz ist der Sammelbegriff für (organisatorische bzw. technische usw.) Maßnahmen, die der durch den Menschen verursachten globalen Erwärmung entgegenwirken und mögliche Folgen der globalen Erwärmung abmildern (Mitigation) oder verhindern sollen. Als wichtige Grenze gilt die Zwei-Grad-Schwelle, die nicht überschritten werden sollte, wenn katastrophale Auswirkungen der globalen Erwärmung verhindert werden sollen. Einen gefährlichen Klimawandel zu verhindern gilt als eine der größten Herausforderungen der menschlichen Zivilisation. Da Kohlenstoffdioxid als wichtigster Treiber der gegenwärtigen Erderwärmung sehr lange in der Atmosphäre bleibt und manche Folgen des Klimawandels langfristig und irreversibel sind, werden die politischen Weichenstellungen der Gegenwart und unmittelbaren Zukunft tiefgreifende Auswirkungen für Tausende bis Zehntausende von Jahren haben. Kernelement des Klimaschutzes ist die drastische Verringerung des Ausstoßes von Treibhausgasen aus Energieerzeugung und Energienutzung in Industrie, Landwirtschaft, Verkehr und Privathaushalten, bis schließlich Netto-Null-Emissionen erreicht werden. Zur Begrenzung der globalen Erwärmung gemäß dem Pariser Übereinkommen sind bis in die 2030er Jahre hinein rasche und umfassende Emissionsminderungen notwendig, insbesondere durch eine Transformation des Energiesektors, wobei erneuerbare Energien eine zentrale Rolle spielen und je nach regionalen Voraussetzungen auch Kernenergie sowie CO2-Abscheidung und -Speicherung zur Emissionsminderung beitragen können. Die Begrenzung der globalen Erwärmung auf ein bestimmtes Niveau erfordert langfristig Klimaneutralität, da für jede Temperaturgrenze nur ein begrenztes Emissionsbudget zur Verfügung steht. Die Begrenztheit dieses Budgets bedeutet zugleich, dass jede Verzögerung des Klimaschutzes in der Gegenwart später deutlich schnellere und tiefgreifendere Maßnahmen erforderlich macht. Ebenfalls wichtig ist die Erhaltung und gezielte Förderung von Kohlenstoffsenken, also natürlichen Bestandteilen wie insbesondere Wäldern, die Kohlenstoffdioxid aufnehmen und binden können. Solche Klimaschutzmaßnahmen mindern zudem die Luftverschmutzung und haben weitere positive …
  • Resilienz (Wikipedia)
    Resilienz (von lateinisch resilire „zurückspringen, abprallen“) steht für: Resilienz (Systemtheorie), Fähigkeit eines Systems zum Selbsterhalt Resilienz (Psychologie), psychische Widerstandsfähigkeit Resilienz (Soziologie), Fähigkeit von Gesellschaften, externe Störungen zu verkraften Resilienz (Ingenieurwissenschaften), Fähigkeit technischer Systeme, bei einem Teilausfall nicht vollständig zu versagen Resilienz (Ökosystem), Fähigkeit eines Ökosystems, nach einer Störung zum Ausgangszustand zurückzukehren Resilienz, systemische Widerstandsfähigkeit von Unternehmen gegenüber Störungen, siehe Resilienz-Management Resilienz (Zahnmedizin), Nachgiebigkeit der Mundschleimhaut bei Belastung Resilienz (Energiewirtschaft), Ausfallsicherheit in der Energieversorgung Resilienz (Mathematik), ein Begriff aus der Theorie der Blätterungen Resilienz (Betriebswirtschaftslehre), ein Konzept aus dem strategischen Management und Risikomanagement Siehe auch: organisatorische Resilienz (BSI-Standard) Robustheit gegen Benutzungsfehler (Resilienz technischer Systeme) Klimaresilienz (sozial-ökologische Resilienz bei Klimawandelfolgen)
  • Teltow (Wikipedia)
    Teltow ['tɛltoː], ist mit rund 28.000 Einwohnern die bevölkerungsreichste Stadt im brandenburgischen Landkreis Potsdam-Mittelmark. Sie liegt direkt am südwestlichen Stadtrand von Berlin. Der Ort Teltow wurde erstmals in einer Urkunde von Markgraf Otto III. im Jahr 1265 erwähnt und war 1375 auch im Landbuch Karls IV. verzeichnet. Wahrzeichen Teltows ist die in der Altstadt gelegene Stadtkirche St. Andreas, deren Ursprünge in das 12. Jahrhundert zurückreichen. Nach der Eröffnung des Teltowkanals im Jahr 1906 entwickelte sich die kleine Ackerbürgerstadt zu einer Industriestadt. Die Teltower nennen ihre Stadt selbst auch Rübchenstadt nach den Teltower Rübchen, einer seit über 300 Jahren rund um Teltow angebauten Speiserübe. Nach der deutschen Wiedervereinigung im Jahre 1990 hat sich Teltow durch die Nähe zu Berlin zunehmend zum Industriestandort und zur beliebten Wohnstadt entwickelt. Seine Altstadt wurde zwischen 1994 und 2011 weitgehend saniert und steht seit 1997 vollständig unter Denkmalschutz.
  • Trockenheit (Wikipedia)
    Als Trockenheit wird die Abwesenheit von Flüssigkeit oder Feuchtigkeit in Boden, Luft und Materie bezeichnet. Gegensatz ist die Feuchtigkeit.
  • Wald (Wikipedia)
    Wald (auch Waldung) im alltagssprachlichen Sinn und im Sinn der meisten Fachsprachen ist ein Ausschnitt der Erdoberfläche, der von Bäumen bedeckt wird und eine gewisse, vom Deutungszusammenhang abhängige Mindestdeckung und Mindestgröße überschreitet. Die Definition von Wald ist notwendigerweise vage und hängt vom Bedeutungszusammenhang (alltagssprachlich, geographisch, biologisch, juristisch, ökonomisch, kulturell usw.) ab. Präzisere Definitionen decken jeweils nur einen Teil des Bedeutungszusammenhangs ab. Eine in der deutschen Forstwissenschaft verbreitete Definition definiert Wald als eine Pflanzenformation, die „im Wesentlichen aus Bäumen aufgebaut ist und eine so große Fläche bedeckt, dass sich darauf ein charakteristisches Waldklima entwickeln kann“. Nach § 2 des deutschen Bundeswaldgesetzes ist ein Wald „… jede mit Forstpflanzen bestockte Grundfläche. Als Wald gelten auch kahlgeschlagene oder verlichtete Grundflächen, Waldwege und Lichtungen“.
  • Waldsterben (Wikipedia)
    Als Waldsterben (auch: neuartige Waldschäden) werden Schädigungen des Waldes bezeichnet, die seit etwa 1980 großflächig auftreten. Das Verbreitungsgebiet umfasst Mittel-, Nord- und Osteuropa. Charakteristisch ist, dass sich die Schadensbilder im Wald unabhängig von Klima, Standort und waldbaulichen Praktiken zeigen. Die Symptomatik differiert zwischen Holzarten, Regionen und Forstorten. Typische Merkmale des geschädigten Waldes: Auflichtung des Kronenbereichs aufgrund vorzeitigen Blattfalls Ausbildung weniger und kleinerer Blattorgane sowie Verzweigungsanomalien, geringe Reproduktionsfähigkeit des Wurzelsystems und verminderte Interaktion mit Mykorrhiza-Pilzen Absterben von Feinwurzeln Eine einzelne auslösende Ursache des Waldsterbens konnte nicht ermittelt werden. Zentral scheinen die komplexen Wirkungen verschiedener Luftschadstoffe zu sein. Neuerdings sterben vermehrt ältere Bestände und Einzelbäume zahlreicher Baumarten, was in Zusammenhang mit dem Klimawandel gesehen wird.
  • Waldumbau (Wikipedia)
    Der Waldumbau ist eine forstwirtschaftliche Maßnahme zur massiven Änderung der Waldbilder, insbesondere der Verteilung von Baumarten und Altersklassen. In der Regel ist das Ziel die Erschaffung von Waldbeständen mit natürlichen Strukturen und Lebensabläufen. Meist sollen einschichtige, standortsfremde Nadelwälder durch waldbauliche Maßnahmen hin zu strukturierten, standortsgerechten Laub- und Mischwäldern entwickelt werden.
  • Wasser (Wikipedia)
    Wasser (lateinisch Aqua; altgriechisch hydor) ist die chemische Verbindung H2O, bestehend aus den Elementen Sauerstoff (O) und Wasserstoff (H). Die Bezeichnung Wasser wird dabei für den flüssigen Aggregatzustand verwendet. Im festen Zustand spricht man von Eis, im gasförmigen Zustand von Wasserdampf. In der Natur kommt Wasser selten rein vor, sondern enthält meist gelöste Anteile von Salzen, Gasen und organischen Verbindungen. Wasser ist die Grundlage allen Lebens auf der Erde. Als die wichtigste Flüssigkeit wird es auch als das Blaue Gold bezeichnet. Die international anerkannte Hydrologin Malin Falkenmark bezeichnete den Wasserkreislauf als den „Blutkreislauf der Biosphäre“. Biologische Vorgänge laufen nur dank Wasser ab. Der Mensch als biologisches Wesen (Wasseranteil ca. 70 %) nutzt das Wasser zur Sicherung seines eigenen Überlebens und für seine kulturelle und wirtschaftliche Entwicklung. Da Wasser als einziger natürlicher Stoff auf der Erde im festen, flüssigen und gasförmigen Zustand vorkommt, prägt es die Natur über das Klima, die Gewässer und Gletscher. Es gilt als eine der naturwissenschaftlich am besten untersuchten chemischen Verbindungen.
  • Wasserschutz (Wikipedia)
    Als Gewässerschutz bezeichnet man die Gesamtheit der Bestrebungen, die Gewässer (Küstengewässer, Oberflächengewässer und das Grundwasser) vor Beeinträchtigungen zu schützen. Da zahlreiche Oberflächengewässer sich bereits in einem stark beeinträchtigten Zustand befinden, schließt ihr Schutz auch Maßnahmen zur Renaturierung mit ein. Der Gewässerschutz hat verschiedene Zwecke: Reinhaltung des Wassers als Trink- oder Brauchwasser, um die Grundwasserbelastung gering zu halten; Schutz aquatischer (d. h. vom Wasser abhängiger) Ökosysteme als Teilaufgabe des Naturschutzes. Gewässerschutz wird deswegen teils nutzungsorientiert, teils losgelöst von Nutzungsinteressen betrieben. Zwischen diesen Ausrichtungen kann es zu Konflikten kommen. Hinsichtlich des Grundwassers steht er in engem Zusammenhang mit dem Bodenschutz. Grundwasserverschmutzung als Teilaspekt der Umweltverschmutzung stellt ein ernstzunehmendes Problem dar. Eng verbunden als Sonderfälle sind der Meeresschutz und der Feuchtgebietsschutz.
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