ARAG Experten erklären, was Verbraucher für den Ernstfall vorbereiten sollten
Die beste Vorsorge hilft wenig, wenn Angehörige im Ernstfall nicht wissen, wo sie wichtige Unterlagen finden. Ob ein Unfall, eine plötzliche Erkrankung, ein Pflegefall oder Schäden am Hausrat – in solchen Situationen bleibt meist keine Zeit, wichtige Unterlagen zusammenzusuchen. Ein Notfallordner bündelt alles Wesentliche an einem einzigen Ort und erleichtert Angehörigen oder bevollmächtigten Personen schnelles Handeln, wenn der Betroffene selbst dazu nicht in der Lage ist. Die ARAG Experten erklären, was hineingehört, wie der Ordner sinnvoll strukturiert wird und wo er aufbewahrt werden sollte.
Warum ist ein Notfallordner wichtig?
Die meisten Menschen bewahren wichtige Unterlagen an verschiedenen Stellen auf: in Schubladen, Ordnern, auf dem Computer oder in der Cloud. Doch im Krisenfall muss es schnell gehen und oft bleibt keine Zeit, alle Unterlagen zusammenzusuchen. Abhilfe schafft ein gut geführter Notfallordner. Er erspart die Suche und kann laut ARAG Experten als zusätzliche Absicherung dienen, falls Originale durch Feuer, Hochwasser oder einen Hackerangriff verloren gehen.
Welche Dokumente gehören zwingend hinein?
Zu den wichtigsten Unterlagen gehören Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht, Bankvollmachten und – sofern vorhanden – ein Testament. Die ARAG Experten weisen darauf hin, dass bei diesen Dokumenten unbedingt auf die Einhaltung der nötigen Formalitäten geachtet werden muss. Vollmachten, die Formfehler enthalten, werden im Ernstfall nicht anerkannt. Wer eine Vorsorgevollmacht erstellt hat, kann sie zudem beim Zentralen Vorsorgeregister der Bundesnotarkammer registrieren lassen. Wichtig ist außerdem, dass Angehörige oder bevollmächtigte Personen wissen, wo die Originale dieser Dokumente aufbewahrt werden. Im Notfallordner selbst sollten sich darüber hinaus Kopien persönlicher Dokumente wie Personalausweis, Reisepass, Geburtsurkunde und Sozialversicherungsnummer befinden. Sinnvoll sind außerdem Hinweise darauf, wo wichtige Ersatzschlüssel für Wohnung oder Auto hinterlegt sind oder wer Zugang zu ihnen hat.
Was muss ich zu Gesundheit und Medikamenten festhalten?
Auch ein vorübergehender Krankenhausaufenthalt oder eine Reha kann Angehörige ohne die richtigen Unterlagen schnell überfordern. Daher sollten die eigene Krankengeschichte, eine Liste aktueller Medikamente, Informationen zu Allergien, der Impfpass sowie, falls vorhanden, ein Blut- oder Organspendeausweis im Notfallordner abgelegt sein. Auch der Name und die Kontaktdaten des behandelnden Hausarztes gehören dazu. Wer eine Betreuung für Haustiere regeln möchte, dem raten die ARAG Experten, entsprechende Hinweise festzuhalten.
Wie behalte ich Versicherungen, Vermögen und Verträge im Überblick?
Im Ernstfall müssen oft viele Stellen gleichzeitig informiert werden. Kopien aller Versicherungspolicen wie zum Beispiel der Kranken-, Lebens- oder Rentenversicherung gehören deshalb in den Ordner. Gleiches gilt für eine Übersicht aller Geldanlagen: Girokonten, Sparbücher, Tagesgeldkonten, Wertpapierdepots oder Schließfächer sollten mit Angabe der jeweiligen Bank und einer bevollmächtigten Person aufgeführt sein. Die ARAG Experten raten Immobilieneigentümern, Kopien der Grundbuchauszüge abzulegen. Laufende Verträge und Verbindlichkeiten wie Miet- oder Leasingverträge oder Vereinsmitgliedschaften sowie Abonnements gehören auch aufgelistet, damit Angehörige einen vollständigen Überblick über laufende Verpflichtungen und finanzielle Angelegenheiten erhalten.
Wie sichere ich mein digitales Leben richtig ab?
Auch der digitale Nachlass sollte geregelt werden. Dazu gehört festzulegen, wer im Todesfall Zugang zu E-Mail- und Online-Konten, Cloud-Diensten oder sozialen Netzwerken erhalten soll. Passwörter und Zugangsdaten für Online-Banking, E-Mail- und Online-Konten oder Social-Media-Profile sollten allerdings nicht offen im Notfallordner liegen. Die ARAG Experten empfehlen stattdessen, alle Zugangsdaten auf einem passwortgeschützten USB-Stick zu speichern und diesen in einem versiegelten Umschlag im Ordner abzuheften.
Wo bewahre ich den Notfallordner am besten auf?
Der Ordner muss im Ernstfall sofort greifbar sein. Ein Banksafe ist zwar sicher, aber ungeeignet, da er aufgrund der Öffnungszeiten einer Bank nicht jederzeit zugänglich ist. Sinnvoll ist es, den Ordner zu Hause aufzubewahren und ein zweites Exemplar oder zumindest Kopien der wichtigsten Dokumente einer Vertrauensperson zu übergeben. Das sollte jemand sein, der im Notfall tatsächlich handeln muss und weiß, wie er mit den Unterlagen umgeht. Diese Vertrauensperson sollte darüber hinaus wissen, dass ein Notfallordner existiert und wo er aufbewahrt wird.
Wer eine digitale Version bevorzugt, kann Dokumente als PDF auf einem verschlüsselten USB-Stick oder in der Cloud ablegen. Beides zusammen – analog und digital – bietet die größte Sicherheit. Vom Handy als Ablageort raten die ARAG Experten ab: Bei Verlust oder Diebstahl ist das Risiko groß, dass sensible Daten schnell in falsche Hände geraten.
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Die ARAG ist das größte Familienunternehmen in der deutschen Assekuranz und versteht sich als vielseitiger Qualitätsversicherer. Sie ist der weltweit größte Rechtsschutzversicherer. Aktiv in insgesamt 18 Ländern – inklusive den USA und Kanada – nimmt die ARAG über ihre internationalen Niederlassungen, Gesellschaften und Beteiligungen in vielen internationalen Märkten mit ihren Rechtsschutzversicherungen und Rechtsdienstleistungen eine führende Position ein. Ihren Kunden in Deutschland bietet die ARAG neben ihrem Schwerpunkt im Rechtsschutzgeschäft auch eigene einzigartige, bedarfsorientierte Produkte und Services in den Bereichen Komposit und Gesundheit. Mit mehr als 6.500 Mitarbeitenden erwirtschaftet der Konzern ein Umsatz- und Beitragsvolumen von über 3,2 Milliarden Euro.
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- Angehörige (Wikipedia)
Als Angehöriger oder Angehörige wird eine Person bezeichnet, wenn ihr besonderes rechtliches oder soziales Verhältnis zu einer anderen Person oder zu einer Gruppe von Personen hervorgehoben werden soll. Meist sind Personen gemeint, die in engem familiären oder persönlichen Verhältnis zueinander stehen. Der Begriff ist weiter gefasst als „Familie“ und schließt insbesondere den (in der Regel nicht verwandten) Ehe- oder Lebenspartner sowie verschwägerte Personen ein. Darüber hinaus kann der Begriff im Sinne von „zugehören“ auch Personen umfassen, die in das Lebensumfeld der betreffenden Person gehören. Die Bezeichnung wird gelegentlich auch bei Tieren verwendet, manchmal sächlich: das Angehörige, ein Angehöriges. - ARAG (Wikipedia)
ARAG bezeichnet die ARAG SE, ein Versicherungskonzern die ARAG (Range), bestehend aus den Häfen Amsterdam, Rotterdam, Antwerpen und Gent - Bankvollmacht (Wikipedia)
Die Bankvollmacht ist im Bankwesen eine Vollmacht, die durch den Kontoinhaber eines Bankkontos einem Dritten erteilt wird und diesen ermächtigt, über das Bankkonto im Umfang der Vollmacht zu verfügen. Begünstigte Dritte einer Bankvollmacht können Angehörige des Kontoinhabers, andere Personen oder Angestellte eines Unternehmens als Kontoinhaber sein. Während die Bankvollmacht die vollumfängliche Vertretungsmacht des Bevollmächtigten im Rahmen der bestehenden Geschäftsverbindung zu einem Kreditinstitut meint, bezieht sich eine bloße Kontovollmacht auf ein bestimmtes Bankkonto. - Cloud (Wikipedia)
Cloud ([klaʊd], engl. ‚Wolke‘) steht für: Cloud Computing, Rechnernetzwerk, im Web-2.0-Kontext onlinebasierte Speicher- und Serverdienste Cloud, speziell ein externer Datenspeicher, siehe Filehosting Word cloud, Tag cloud, die Schlagwortwolke The Cloud, Folge von Star Trek: Raumschiff Voyager, siehe Der mysteriöse Nebel Saunders-Roe Cloud, britisches Flugboot geographische Objekte: Cloud County, Kansas, Vereinigte Staaten Cloud (Iowa), Ort in Marion County, Vereinigte Staaten Cloud (Ohio), abgekommener Ort in Morgan County, Vereinigte Staaten Cloud Bayou, Fließgewässer im Brazoria County, Texas, Vereinigte Staaten Cloud Brook, Fließgewässer im Caledonia County, Vermont, Vereinigte Staaten Baulichkeiten: Cloud Home, Pottsville, Pennsylvania Cloud House, Lexington, Kentucky Cloud No. 7, Gebäude in Stuttgart Personen: Cloud, englische Variante des Vornamens Claudius, siehe französisch Claude (Vorname) – dort auch zu Namensträgern Angus Cloud (1998–2023), US-amerikanischer Schauspieler Henry Cloud (* 1956), US-amerikanischer Psychologe, Psychotherapeut und Autor Jason Cloud (* 1991), US-amerikanischer Darsteller Michael Cloud (* 1975), US-amerikanischer Politiker Mike Cloud (* 1975), amerikanischer Footballspieler der New England Patriots Natasha Cloud (* 1992), US-amerikanische Basketballspielerin Preston Cloud (1912–1991), US-amerikanischer Paläontologe Red Cloud (Machpiya-luta; 1822–1909), Anführer der Bad Faces (Ite Sica), einer militanten Gruppe der Oglala-Lakota-Indianer Roger Cloud (1909–1988), US-amerikanischer Politiker Tavoris Cloud (* 1982), US-amerikanischer Boxer CLOUD steht als Abkürzung für: Cosmics Leaving Outdoor Droplets, Projekt am CERN zur Untersuchung kosmischer Strahlung auf Wolkenbildung, siehe CLOUD-Experiment Siehe auch: Claud Clouds Wolke (Begriffsklärung) Clout St. Cloud McCloud Liste aller Wikipedia-Artikel, deren Titel mit Cloud beginnt Liste aller Wikipedia-Artikel, deren Titel Cloud enthält - Computer (Wikipedia)
Ein Computer (englisch; deutsche Aussprache [kɔmˈpjuːtɐ]) oder Rechner ist ein Gerät, das mittels programmierbarer Rechenvorschriften Daten verarbeitet. Dementsprechend werden vereinzelt auch die abstrahierenden beziehungsweise veralteten, synonym gebrauchten Begriffe Rechenanlage, Datenverarbeitungsanlage oder elektronische Datenverarbeitungsanlage sowie Elektronengehirn und Elektronenrechenmaschine verwendet. Charles Babbage und Ada Lovelace (geborene Byron) gelten durch die von Babbage 1837 entworfene Rechenmaschine Analytical Engine als Vordenker des modernen universell programmierbaren Computers. Konrad Zuse (Z3, 1941 und Z4, 1945) in Berlin, John Presper Eckert und John William Mauchly (ENIAC, 1946) bauten die ersten funktionstüchtigen Geräte dieser Art. Bei der Klassifizierung eines Geräts als universell programmierbarer Computer spielt die Turing-Vollständigkeit eine wesentliche Rolle. Sie ist benannt nach dem englischen Mathematiker Alan Turing, der 1936 das logische Modell der Turingmaschine eingeführt hatte. Die frühen Computer wurden auch (Groß-)Rechner genannt; ihre Ein- und Ausgabe der Daten war zunächst auf Zahlen beschränkt. Zwar verstehen sich moderne Computer auf den Umgang mit weiteren Daten, beispielsweise mit Buchstaben und Tönen. Diese Daten werden jedoch innerhalb des Computers in Zahlen umgewandelt und als solche verarbeitet, weshalb ein Computer auch heute eine Rechenmaschine ist. Mit zunehmender Leistungsfähigkeit eröffneten sich neue Einsatzbereiche. Computer sind heute in allen Bereichen des täglichen Lebens vorzufinden, meistens in spezialisierten Varianten, die auf einen vorliegenden Anwendungszweck zugeschnitten sind. So dienen integrierte Kleinstcomputer (eingebettetes System) zur Steuerung von Alltagsgeräten wie Waschmaschinen und Videorekordern oder zur Münzprüfung in Warenautomaten; in modernen Automobilen dienen sie beispielsweise zur Anzeige von Fahrdaten und steuern in „Fahrassistenten“ diverse Manöver selbst. Universelle Computer finden sich in Smartphones und Spielkonsolen. Personal Computer (engl. für persönliche Computer, als Gegensatz zu von vielen genutzten Großrechnern) dienen der Informationsverarbeitung in … - Dokument (Wikipedia)
Dokument (lateinisch documentum ‚beweisende Urkunde‘, über docere ‚lehren‘) steht für: Schriftstück im Allgemeinen Urkunde im Speziellen Elektronisches Dokument, Text-, Bild- und/oder Audioinformationen, die durch Digitalisieren in Dateiform angelegt oder überführt wurden Datei, die durch ein Computerprogramm verwaltet oder bearbeitet werden kann Verbunddokument, eine Datei, die andere Datenformate enthält (Word-Dokument, PDF-Dokument etc.) Dokumentarische Bezugseinheit (DBE), beliebiger Träger von Informationen Informationsquelle der Dokumentenanalyse Zeitzeugnis von Bedeutung, siehe Denkmal (Zeugnis) Siehe auch: Liste aller Wikipedia-Artikel, deren Titel mit Dokument beginnt Liste aller Wikipedia-Artikel, deren Titel Dokument enthält Dokumente/Documents Textdatei documenta - Ernstfall (Wikipedia)
Ernstfall (Eigenschreibweise: ErnstFall) ist eine deutsche Rockband aus Weil am Rhein. Die Deutschrock-Band steht derzeit beim Label Rookies & Kings unter Vertrag. - Hausrat (Wikipedia)
Hausrat (über hußrat von mittelhochdeutsch rāt, ‚Rat, vorhandene Mittel, Vorrat an Lebensmitteln‘) sind sämtliche, in einer Wohnung befindlichen und zur Hauswirtschaft und Lebensführung erforderlichen Gebrauchs- und Verbrauchsgüter von Privatpersonen. Er gehört zum Hausstand. - Patientenverfügung (Wikipedia)
Eine Patientenverfügung, genannt auch Patienten-Testament, ist eine Willenserklärung einer Person für den Fall, dass sie ihren Willen nicht (wirksam) gegenüber Ärzten, Pflegekräften oder Einrichtungsträgern erklären kann. Sie bezieht sich auf medizinische Maßnahmen wie ärztliche Heileingriffe und steht oft im Zusammenhang mit der Verweigerung lebensverlängernder Maßnahmen. Was genau unter einer Patientenverfügung zu verstehen ist, richtet sich nach der jeweiligen (nationalen) Rechtsordnung. - Schaden (Wikipedia)
Der Schaden (veraltet auch Schade, von mittelhochdeutsch schade ‚Schaden, Körperschaden, Wunde, Geschwür‘) ist jeder materielle oder immaterielle Nachteil, den eine Person oder Sache durch ein Ereignis erleidet. Die Begriffe Schädigung und Beschädigung stehen dabei sowohl für das Zufügen beziehungsweise Erleiden eines Schadens wie auch synonym für den Schaden selbst. - Testament (Wikipedia)
Ein Testament (lat. testamentum, von testari „bezeugen“) ist eine Form der Verfügung von Todes wegen, eine Regelung für den Erbfall. Nach deutschem Recht wird diese Verfügung auch als letztwillige Verfügung bezeichnet (§ 1937 BGB), die Rechtsbegriffe Verfügung von Todes wegen und letztwillige Verfügung sind jedoch keine Synonyme. Eine letztwillige Verfügung ist eine einseitige formbedürftige, jederzeit widerrufbare Willenserklärung des Erblassers (Testator) über sein Vermögen, die erst im Falle seines Todes (Erbfall) Wirkung entfaltet. Eine andere Form der Verfügung von Todes wegen ist der Erbvertrag (§§ 1941, § 2274 ff. BGB), Erbverträge sind keine letztwilligen Verfügungen. In Österreich heißen nur letztwillige Verfügungen, durch die ein Erbe eingesetzt wird, Testament (§ 552 Abs 2 ABGB). Liegt kein Testament vor, gilt die gesetzliche Erbfolge. - Unterlagen (Wikipedia)
Mit Unterlagen (meist im Plural, siehe auch: Unterlage) bezeichnet man Informationen, die die Erledigung von bestimmten Aufgaben dokumentieren. Bei diesen Aufgaben handelt es sich beispielsweise um die Geschäfte und Tätigkeiten von Behörden, Unternehmen, Vereinen, Familien oder Einzelpersonen. Die Form und die Träger der Information spielen für die Definition des Unterlagenbegriffs keine Rolle. Unterlagen können beispielsweise in der Form von analogen oder digitalen Einzelschriftstücken, Akten, Datenbanken, grauer Literatur, Websites, Urkunden, Karten, Daten- oder Dateisammlungen, Fotos oder Videos auftreten. Als Informationsträger fungieren meist Papier oder digitale Datenträger. Man vergleiche die Definition von Archivgut (= zeitlich unbefristet zu erhaltende Unterlagen) sowie die Legaldefinitionen des Unterlagenbegriffs in den Archivgesetzen. - Versicherung (Wikipedia)
Versicherung steht für: Versicherung (Kollektiv), das Prinzip der Risikoabsicherung durch Einbringung des Risikos in ein Kollektiv Versicherungsvertrag, ein Vertrag, der die Gewährung von Versicherungsschutz zum Gegenstand hat Versicherungsverhältnis, ein Rechtsverhältnis zwischen Parteien, das in der Gewährung von Versicherungsschutz besteht Versicherer, die Partei eines Versicherungsvertrages bzw. das Unternehmen, die Versicherungsschutz gewährt Versicherung an Eides statt, eine Rechtsform der Wahrheitsgemäßheit Siehe auch: Assurance - Vorsorge (Wikipedia)
Vorsorge steht allgemein für: vorbeugendes Handeln, siehe Prävention Altersvorsorge Arbeitsmedizinische Vorsorge Bestattungsvorsorge, als Teil der Vorsorge für den eigenen Todesfall Vorsorgevollmacht, eine Handlungsvollmacht für einen Stellvertreter für den Fall einer Notsituation Vorsorgeprinzip, ein Grundsatz von Umwelt- und Gesundheitspolitik in Europa, nach dem die Vermeidung von Schäden anzustreben ist Vorsorgezusatzversicherung Medizin und Gesundheit (Synonyme Prävention und Prophylaxe): Krankheitsprävention, Maßnahmen zum Erhalt der Gesundheit Krankheitsvorbeugung, etwa durch diätetische Maßnahmen oder Impfung, siehe Wunde#Tetanusprophylaxe Vorsorgeuntersuchung zur Früherkennung von Krankheiten Vorsorgeprogramm, Vorsorgeuntersuchungen der gesetzlichen Krankenversicherung Prophylaxe (Zahnmedizin), Vorbeugung von Zahn-, Mund- und Kieferkrankheiten Krebsprävention, Maßnahmen zur Vorbeugung von Krebserkrankungen Postexpositionsprophylaxe, Maßnahmen nach möglichem Kontakt mit Erregern Credé-Prophylaxe, vorbeugende Behandlung von Neugeborenen Siehe auch: - Vorsorgevollmacht (Wikipedia)
Mit einer Vorsorgevollmacht bevollmächtigt nach deutschem Recht eine Person eine andere Person, im Falle einer Notsituation alle oder bestimmte Aufgaben für den Vollmachtgeber zu erledigen. Mit der Vorsorgevollmacht wird der Bevollmächtigte zum Vertreter im Willen, d. h., er entscheidet an Stelle des Vollmachtgebers. Deshalb setzt eine Vorsorgevollmacht unbedingtes und uneingeschränktes persönliches Vertrauen zum Bevollmächtigten voraus. Für Deutschland findet sich die Rechtsgrundlage für das Handeln des Bevollmächtigten in § 164 ff. BGB, für das Verhältnis zwischen Vollmachtgeber und Bevollmächtigtem (sogenannter Auftrag) in § 662 ff. BGB. Der Bundesgerichtshof entschied, dass es zur Ausstellung einer Vorsorgevollmacht ausreichend ist, dass der Vollmachtgeber partiell geschäftsfähig ist, also noch erfassen kann, welche Auswirkungen das Ausstellen einer Vollmacht hat. In Österreich wurde die Vorsorgevollmacht mit dem Sachwalterrechts-Änderungsgesetz 2006 im ABGB §§ 284 f-h gesetzlich verankert. Dieses trat mit 1. Juli 2007 in Kraft und entspricht im Wesentlichen den Regeln des Rechts der Bundesrepublik Deutschland.