Neustart für Brandenburgs Baupolitik: BFW Landesverband begrüßt neue Landesregierung und sieht Zusammenarbeit positiv entgegen

Neustart für Brandenburgs Baupolitik: BFW Landesverband begrüßt neue Landesregierung und sieht Zusammenarbeit positiv entgegen

Susanne Klabe, Geschäftsführerin BFW Landesverband Berlin/Brandenburg (Bildquelle: Claudius Pflug)

Nach der Einigung von SPD und CDU auf einen gemeinsamen Koalitionsvertrag und der bevorstehenden Kabinettsbildung blickt die Brandenburger Immobilienwirtschaft mit Zuversicht auf die kommende Legislaturperiode. Der BFW Landesverband Berlin/Brandenburg gratuliert der neuen Landesregierung und insbesondere Robert Crumbach (SPD) zur künftigen Leitung des Ministeriums für Infrastruktur und Landesplanung. Der Verband sieht der Zusammenarbeit mit der neuen Hausspitze positiv entgegen und setzt darauf, dass die nun gewonnene politische Stabilität genutzt wird, um den drängenden Herausforderungen am Wohnungsmarkt mit Pragmatismus und Tempo zu begegnen.

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Ein politischer Neuanfang in Brandenburg ist die Chance, den Blick nach vorne zu richten und gemeinsam Lösungen für die Menschen im Land zu gestalten. Dass SPD und CDU nun Verantwortung übernehmen, wertet die mittelständische Immobilienwirtschaft als Signal für Verlässlichkeit und Kontinuität in stürmischen Zeiten. Der BFW Landesverband begrüßt diese neue Konstellation und ist überzeugt, dass man gemeinsam, im Dialog, Regelungen schaffen kann, die das Bauen wieder einfacher, schneller und wirtschaftlicher machen.

Der BFW setzt dabei auf bewährte Formate wie das „Bündnis für Wohnen“, um die Expertise der privaten Wirtschaft direkt in die politische Gestaltung einzubringen. „Wir blicken der Zusammenarbeit mit Robert Crumbach und seinem Team sehr positiv entgegen“, betont Susanne Klabe, Geschäftsführerin des BFW Landesverband Berlin/Brandenburg. „Nach der Phase der politischen Neusortierung braucht Brandenburg jetzt klare Impulse für den Wohnungsbau. Die mittelständischen Immobilienunternehmen stehen bereit, als verlässliche Partner ihren Teil zur Wohnungsbauoffensive beizutragen.“

Als hervorragende Grundlage für einen zügigen Start in die Sacharbeit sieht der Verband den bereits vorliegenden Entwurf zur Novellierung der Brandenburger Bauordnung. „Dieser Entwurf ist eine exzellente fachliche Basis, die bereits Ende 2025 mit viel Expertise erarbeitet wurde“, führt Susanne Klabe weiter aus. „Es ist unser ausdrücklicher Wunsch, dass die neue Regierung diesen Weg nun konsequent weiterverfolgt. Die darin enthaltenen Maßnahmen zur Verfahrensbeschleunigung und Kostensenkung sind genau die Werkzeuge, auf die die Branche wartet. Wir haben hier ein Fundament, auf dem der neue Minister sofort aufbauen kann, damit der Wohnungsbau in Brandenburg wieder spürbar an Fahrt gewinnt.“

Tatsächlich zeigen die Baugenehmigungszahlen von 2025 einen deutlichen Rückgang von 12,1 % im Vergleich zum Vorjahr. Zwar stagnieren die Fertigstellungszahlen in Brandenburg zur Zeit auf einem relativ hohen Niveau, allerdings werden die sinkenden Genehmigungen in absehbarer Zeit für einen Abwärtstrend sorgen. Daher appelliert der BFW an die neue Koalition, keine Zeit zu verlieren und die vorliegenden, fachlich ausgereiften Reformen zügig in geltendes Recht zu überführen.

Hintergrund:
Der BFW Landesverband Berlin/Brandenburg e. V. ist seit 70 Jahren der regionale Interessenverband der privaten und mittelständischen Immobilienwirtschaft. Die ca. 250 Mitgliedsunternehmen aus Bestandsverwaltung und Immobilienentwicklung zeichnen für rund die Hälfte aller Wohnungsneubauprojekte und die Verwaltung großer Wohnungsbestände in Berlin und Brandenburg verantwortlich. Sie sind damit Hauptantriebskraft für eine moderne und nachhaltige Stadtentwicklung. Der Verband tritt als gemeinsame Stimme gegenüber Politik und Gesellschaft auf, ist der Beratungs- und Expertenpool für Verbandsmitglieder und Treiber von Innovations- und Zukunftsthemen.

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Themenrelevante Wikipedia-Infos:
  • Infrastruktur (Wikipedia)
    Als Infrastruktur (von lateinisch inf(e)ra ‚unterhalb‘ und lateinisch structura ‚Zusammenfügung‘) bezeichnet man alle Anlagen, Institutionen, Strukturen, Systeme und nicht-materiellen Gegebenheiten, die der Daseinsvorsorge und der Wirtschaftsstruktur eines Staates oder seiner Regionen dienen.
  • Landesregierung (Wikipedia)
    Als Landesregierung bezeichnet man die obersten kollegialen Regierungs- und Verwaltungsorgane der Gliedstaaten eines Bundesstaats oder in autonomen Gebietskörperschaften eines dezentralisierten Einheitsstaats. Deutschland, siehe Landesregierung (Deutschland) Österreich, siehe Landesregierung (Österreich) Südtirol, siehe Südtiroler Landesregierung Da die Gliedstaaten in der Schweiz nicht als Länder, sondern als Kantone bezeichnet werden, ist die analoge Schweizer Bezeichnung Kantonsregierung. Der Begriff Landesregierung hingegen ist in der Schweiz eine geläufige Umschreibung des Bundesrates.
  • Wohnungsbau (Wikipedia)
    Der Begriff Wohnungsbau (nahezu synonym: Wohnungsproduktion) bezeichnet den Bau von Gebäuden oder ganzen Siedlungen, die vornehmlich dem Wohnen dienen. Wohnungsbau beeinflusst das Stadtbild, die Siedlungsdichte, die Stadtentwicklung, Verkehrsströme und den Wohnungsmarkt. Wohnungsbau kann privat oder von der öffentlichen Hand initiiert sein. In vielen Staaten dominieren bis heute Bauten, in denen unter einem Dach gewohnt und gearbeitet wird. Im Zuge der Industrialisierung wuchs die Bevölkerung – insbesondere in den Städten – stark an. Vielerorts wurden neue Häuser oder ganze Straßenzüge mit Häusern neu gebaut. Miethäuser gelten teilweise als lukrative Geldanlage; sie können auch Objekt von Spekulation sein. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde der Wohnungsbau als soziale Aufgabe des Staates entdeckt. Es ging darum, Wohnungsnot zu beseitigen oder zu mildern und Mieten erschwinglich zu halten. Heute geht es darum, diese Bauten, die mit einfachsten oder den gerade zur Verfügung stehenden Mitteln errichtet wurden, zu sanieren. Immer wieder gibt es unterschiedlich geartete staatliche Wohnungsbauprogramme. Als eine Form ist der soziale Wohnungsbau zu nennen. In Kriegszeiten kommt der Wohnungsbau oft völlig zum Erliegen. Die Ressourcen gehen dabei im Rahmen einer Kriegsökonomie in militärische Anlagen. Nach dem Ende eines Krieges besteht entsprechender Nachholbedarf, nicht zuletzt auch durch die entstandenen Zerstörungen.
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