Der ehemalige Mordermittler David M. Seil zeigt, wie Menschen unter extremem Druck handlungsfähig und psychisch gesund bleiben
Ingelheim am Rhein, 13.05.2026 – Was geschieht mit Menschen, die regelmäßig mit Gewalt, Tod, Verzweiflung und menschlichen Abgründen konfrontiert werden? Wie gelingt es ihnen, professionell zu handeln, ohne innerlich abzustumpfen oder an der Belastung zu zerbrechen? In seinem neuen Sachbuch „Mental gesund trotz Mord und Totschlag – Erkenntnisse eines Mordermittlers“ gibt David M. Seil außergewöhnliche Einblicke in eine Arbeitswelt, in der psychische Extremsituationen zum Alltag gehören. Das Buch erscheint am 27. Mai 2026 im Mentoren-Media-Verlag.
David M. Seil arbeitet seit mehr als 25 Jahren im Bereich der schweren Gewaltkriminalität. Als Polizist und ehemaliger Leiter einer Mordkommission hat er erlebt, wie Einsatzkräfte mit Tatorten, menschlichem Leid, schwierigen Entscheidungen und einer hohen Verantwortung umgehen müssen.
Doch sein Buch ist weder eine Sammlung spektakulärer Kriminalfälle noch eine sensationsorientierte True-Crime-Erzählung. Im Mittelpunkt steht eine andere Frage: Wie können Menschen dauerhaft mit außergewöhnlichen Belastungen umgehen und dabei ihre psychische Stabilität, Empathie und Menschlichkeit bewahren?
Resilienz ohne Durchhalteparolen„Mental gesund trotz Mord und Totschlag“ erzählt offen davon, was Hochbelastung mit Denken, Fühlen und Körper machen kann. Bilder bleiben im Kopf. Entscheidungen müssen häufig unter Zeitdruck getroffen werden. Gleichzeitig erwarten das berufliche Umfeld und oftmals auch die Betroffenen selbst, dass sie funktionieren.
David M. Seil zeigt, warum es nicht genügt, belastende Erfahrungen zu verdrängen oder sich lediglich ein dickeres Fell zuzulegen. Wirklicher Selbstschutz bedeutet nicht, nichts mehr an sich heranzulassen. Es geht vielmehr darum, Nähe und Distanz bewusst zu regulieren, Warnsignale frühzeitig zu erkennen und geeignete Wege zur Verarbeitung zu entwickeln.
Der Autor verbindet seine langjährige Einsatzerfahrung mit Erkenntnissen aus Psychologie, Resilienzforschung und Führungslehre. Daraus entstehen konkrete und alltagstaugliche Werkzeuge für Stabilität, Selbstführung und mentale Gesundheit – ohne Pathos, ohne leere Motivationssätze und ohne den Anspruch, Belastungen kleinzureden.
Was Menschen unter Druck wirklich schütztDas Buch beschäftigt sich unter anderem mit der Frage, wie Menschen mit Dauerstress, Entscheidungsdruck und belastenden Bildern umgehen können. David M. Seil beschreibt Routinen und Haltungen, die dabei helfen, auch unter schwierigen Bedingungen handlungsfähig zu bleiben.
Eine zentrale Rolle spielen dabei nicht nur individuelle Widerstandskraft und persönliche Selbstfürsorge. Auch Führung, Zusammenarbeit und Teamkultur können darüber entscheiden, ob Belastungen aufgefangen oder langfristig verstärkt werden.
Denn psychische Stabilität ist nicht allein Privatsache. Gerade in Berufen mit hoher Verantwortung müssen Organisationen Bedingungen schaffen, unter denen offen über Belastungen gesprochen werden kann. Führungskräfte benötigen ein Bewusstsein dafür, wie sie Sicherheit, Orientierung und Vertrauen vermitteln – besonders dann, wenn Situationen unübersichtlich werden und schnelle Entscheidungen erforderlich sind.
David M. Seil macht deutlich: Resilienz ist keine angeborene Eigenschaft, über die manche Menschen verfügen und andere nicht. Sie kann entwickelt und trainiert werden – durch Klarheit, Reflexion, verlässliche Routinen, tragfähige Beziehungen und den bewussten Umgang mit den eigenen Grenzen.
Nicht nur für Polizei und EinsatzkräfteObwohl das Buch aus der Perspektive eines erfahrenen Mordermittlers geschrieben ist, richtet es sich nicht ausschließlich an Menschen aus dem Polizeidienst.
„Mental gesund trotz Mord und Totschlag“ ist besonders relevant für Beschäftigte in Hochstress- und Einsatzberufen, darunter Polizei, Rettungsdienst, Feuerwehr, Bundeswehr und Pflege. Gleichzeitig spricht es Führungskräfte und Menschen an, die in ihrem Berufsalltag regelmäßig unter hohem Druck entscheiden, Verantwortung übernehmen oder emotionale Belastungen auffangen müssen.
Auch Leserinnen und Leser, die ihre eigenen Stressmuster, Warnsignale und persönlichen Grenzen besser verstehen möchten, erhalten konkrete Orientierung. Das Buch zeigt, wie Belastungen verarbeitet werden können, ohne sie zu verdrängen – und wie Selbstschutz möglich ist, ohne den Kontakt zu anderen Menschen zu verlieren.
Tatortnah, aber niemals sensationshungrigDer Titel „Mental gesund trotz Mord und Totschlag“ ist bewusst direkt gewählt. Das Buch verschweigt die Realität schwerer Gewalt nicht, stellt die Fälle und Taten aber nicht zur Unterhaltung aus.
David M. Seil erzählt verantwortungsvoll und mit Respekt gegenüber Betroffenen, Angehörigen sowie den Menschen, die beruflich mit Extremsituationen umgehen müssen. Seine Erfahrungen dienen nicht dem Nervenkitzel, sondern der Frage, was andere Menschen daraus für ihre eigene psychische Gesundheit und ihren Berufsalltag lernen können.
So verbindet das Sachbuch die unmittelbare Perspektive eines erfahrenen Ermittlers mit einem gesellschaftlich hochaktuellen Thema: Wie können Menschen in belastenden Zeiten stabil bleiben, ohne hart oder gleichgültig zu werden?
Über den AutorDavid M. Seil arbeitet seit mehr als 25 Jahren dort, wo psychische Belastung keine theoretische Frage ist: in der schweren Gewaltkriminalität. Er ist Polizist und war Leiter einer Mordkommission.
In seiner Arbeit mit Angehörigen, Zeugen, Kolleginnen und Kollegen hat er erfahren, wie wichtig es ist, auch unter extremem Druck zuzuhören, Situationen präzise einzuordnen, Grenzen zu wahren und gleichzeitig menschlich zu bleiben.
Als Speaker, Seminarleiter und Autor beschäftigt sich David M. Seil mit mentaler Gesundheit in Hochbelastungssituationen, emotionaler Führung und einer Teamkultur, die auch dann trägt, wenn es ernst wird. Er verbindet seine Einsatzerfahrung mit Erkenntnissen aus Resilienzforschung, Psychologie und Führungslehre.
Bibliografische AngabenDavid M. Seil Mental gesund trotz Mord und Totschlag Erkenntnisse eines Mordermittlers
Sachbuch Mentoren-Media-Verlag Erscheinungstermin: 27. Mai 2026 Softcover 172 Seiten 18,00 Euro ISBN 978-3-98641-324-8
Die 2021 gegründete Mentoren-Media-Verlags-Gruppe in Ingelheim publiziert Bücher, die Menschen befähigen, die Welt positiv zu gestalten. Die Verleger glauben an das Potenzial jedes Einzelnen – ob Unternehmer, Kreative, Wissenshungrige oder Kinder – und begleiten sie mit Büchern, die Mut machen, Horizonte erweitern und nachhaltige Impulse setzen. Mit den Imprints des Verlagshauses werden unternehmerisches Denken und gesellschaftliches Bewusstsein gefördert. Dazu gehören kulturelle Tiefe, ästhetisches Empfinden, kindliche Vorstellungskraft und genussvolle Entdeckungsfreude – für eine freie, demokratische, mündige, gesunde und vielfältige Gesellschaft.
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- mentale Gesundheit (Wikipedia)
Psychische Gesundheit (auch seelische, geistige, oder mentale Gesundheit; englisch Mental Health) ist ein Zustand des Wohlbefindens, in dem eine Person ihre Fähigkeiten ausschöpfen, die normalen Lebensbelastungen bewältigen, produktiv arbeiten und einen Beitrag zu ihrer Gemeinschaft leisten kann. Psychische Gesundheit ist eine wesentliche Voraussetzung für Lebensqualität, Lebensbewältigung und soziale Teilhabe. In angelsächsischen Ländern wird mental health auch damit assoziiert, dass sich ein Mensch produktiv in seine Gemeinschaft einbringen, also erfolgreich für sich und sein Gemeinwesen oder seine Gemeinschaft agieren kann. Umgekehrt wird dort auch betont (und ist empirisch belegt), wie wichtig die Gemeinschaft und das Gefühl von Dazugehörigkeit für die psychische Gesundheit sind. Dadurch wird die Bedeutung sozialer gemeindebasierter Interventionen zum Erhalt der psychischen Gesundheit im Vergleich zu rein psychiatrischen Interventionen deutlich. - Mordkommission (Wikipedia)
Eine Mordkommission (MK) ist eine polizeiliche Organisationseinheit der Kriminalpolizei zur Aufklärung von Kapitalverbrechen (Straftaten gegen das Leben; z. B. Mord und Totschlag). In der Volkspolizei der DDR hieß sie Morduntersuchungskommission. - psychische Belastung (Wikipedia)
Psychische Belastung ist nach der Norm EN ISO 10075 „die Gesamtheit aller erfassbaren Einflüsse, die von außen auf den Menschen zukommen und psychisch auf ihn einwirken.“ Auch gemäß Arbeitsschutzgesetz (siehe auch Norm EN ISO 9241) ergibt sich für Arbeitsplätze die Pflicht des Arbeitgebers, psychomentale Belastungen zu ermitteln und zu beurteilen. Im Unterschied zur psychischen Belastung ist psychische Beanspruchung „die unmittelbare (nicht die langfristige) Auswirkung der psychischen Belastung im Individuum in Abhängigkeit von seinen jeweiligen überdauernden und augenblicklichen Voraussetzungen, einschließlich der individuellen Bewältigungsstrategien“. Es existieren viele (psycho-)physiologische Messverfahren, welche mehr oder weniger gut mit der psychischen Belastung (mental oder emotional) korrelieren und somit als möglicher Indikator genutzt werden. Alleine im physiologischen Bereich der Okulomotorik stehen mehrere adäquate Reaktionen im Verdacht, unterschiedliche Beanspruchungssituationen personenbezogen und objektiv – also nicht mittels einer subjektiven Erhebung (u. a. einer Befragung) – zu detektieren. Zum Beispiel über die Augenbewegung und dem Blickverhalten, über das Pupillenverhalten sowie über den Lidschlag. Gemäß EN ISO 10075 kann auch von mentaler Belastung gesprochen werden. Gegenstand der Norm ist also nicht irgendeine Art von individuellem psychischem Defizit einer Person, sondern die Belastung von Geist und Seele. Psychomentale Belastung ist dafür der treffende Begriff. Psychosoziale Belastung ist ein weiterer Begriff, der in der Diskussion zum Thema der psychischen Belastung verwendet wird. Psychische Belastungen wirken ausgehend von einer Situation auf den Menschen. Sie beanspruchen seine Ressourcen. Der Begriff der Belastung beschreibt also eine Eigenschaft von Situationen und nicht Eigenschaften von Personen. Im Unterschied zum Begriff der Belastung bezeichnet der Begriff Stress „die unspezifische Reaktion des Organismus auf jede Form von Belastung“. Eine psychische Belastung, die Stress auslöst, wird Stressor genannt. In Abhängigkeit von der Art der Belastung und den individuellen psychischen Voraussetzungen kann eine Belastung – und … - psychische Gesundheit (Wikipedia)
Psychische Gesundheit (auch seelische, geistige, oder mentale Gesundheit; englisch Mental Health) ist ein Zustand des Wohlbefindens, in dem eine Person ihre Fähigkeiten ausschöpfen, die normalen Lebensbelastungen bewältigen, produktiv arbeiten und einen Beitrag zu ihrer Gemeinschaft leisten kann. Psychische Gesundheit ist eine wesentliche Voraussetzung für Lebensqualität, Lebensbewältigung und soziale Teilhabe. In angelsächsischen Ländern wird mental health auch damit assoziiert, dass sich ein Mensch produktiv in seine Gemeinschaft einbringen, also erfolgreich für sich und sein Gemeinwesen oder seine Gemeinschaft agieren kann. Umgekehrt wird dort auch betont (und ist empirisch belegt), wie wichtig die Gemeinschaft und das Gefühl von Dazugehörigkeit für die psychische Gesundheit sind. Dadurch wird die Bedeutung sozialer gemeindebasierter Interventionen zum Erhalt der psychischen Gesundheit im Vergleich zu rein psychiatrischen Interventionen deutlich. - Resilienz (Wikipedia)
Resilienz (von lateinisch resilire „zurückspringen, abprallen“) steht für: Resilienz (Systemtheorie), Fähigkeit eines Systems zum Selbsterhalt Resilienz (Psychologie), psychische Widerstandsfähigkeit Resilienz (Soziologie), Fähigkeit von Gesellschaften, externe Störungen zu verkraften Resilienz (Ingenieurwissenschaften), Fähigkeit technischer Systeme, bei einem Teilausfall nicht vollständig zu versagen Resilienz (Ökosystem), Fähigkeit eines Ökosystems, nach einer Störung zum Ausgangszustand zurückzukehren Resilienz, systemische Widerstandsfähigkeit von Unternehmen gegenüber Störungen, siehe Resilienz-Management Resilienz (Zahnmedizin), Nachgiebigkeit der Mundschleimhaut bei Belastung Resilienz (Energiewirtschaft), Ausfallsicherheit in der Energieversorgung Resilienz (Mathematik), ein Begriff aus der Theorie der Blätterungen Resilienz (Betriebswirtschaftslehre), ein Konzept aus dem strategischen Management und Risikomanagement Siehe auch: organisatorische Resilienz (BSI-Standard) Robustheit gegen Benutzungsfehler (Resilienz technischer Systeme) Klimaresilienz (sozial-ökologische Resilienz bei Klimawandelfolgen) - Selbstführung (Wikipedia)
Der Begriff Selbstmanagement bezeichnet die Kompetenz, die eigene persönliche und berufliche Entwicklung weitgehend unabhängig von äußeren Einflüssen zu gestalten. Dazu gehören Teilkompetenzen wie zum Beispiel selbständige Motivation, Zielsetzung, Planung, Zeitmanagement, Organisation, Lernfähigkeit und Erfolgskontrolle durch Feedback. - Selbstschutz (Wikipedia)
Selbstschutz ist zunächst das Sichschützen gegen bestimmte negative Einflüsse durch Vorsorge oder Notwehr. - Stressbewältigung (Wikipedia)
Stressmanagement oder Stressbewältigung ist ein Sammelbegriff für Methoden und Bewältigungsstrategien, um psychisch und physisch belastenden Stress zu verringern oder ganz abzubauen. Stressmanagementmethoden können hilfreich sein, wenn Widerstandsfähigkeit und Selbstheilungskräfte des Menschen wegen innerer und äußerer Belastungen zur Erhaltung der Leistungsfähigkeit oder der Gesundheit nicht ausreichen.