Das ZukunftsForum Edelmetalle zeigt, wie Vermögensverwalter und Family Offices vom Edelmetallboom profitieren und sich strategisch differenzieren können
Frankfurt am Main, 04. März 2026 – Edelmetalle haben sich vom taktischen Beimischungsbaustein zum strategisch relevanten Asset entwickelt. Getrieben von geopolitischen Spannungen, strukturellen Inflationsrisiken und einer zunehmenden Fragmentierung der Weltwirtschaft gewinnen Gold und andere Edelmetalle in institutionellen Portfolios deutlich an Gewicht. Wie Vermögensverwalter, Privatbanken und Family Offices diese Entwicklung nutzen und sich im Wettbewerb klar positionieren können, zeigt das ZukunftsForum Edelmetalle am 23. und 24. März 2026.
Institutionelle Investoren erhöhen Goldallokation deutlich
Internationale Großinvestoren haben ihre Engagements zuletzt spürbar ausgebaut. Häuser wie Morgan Stanley und Bank of America setzen verstärkt auf Gold – vielfach über börsengehandelte Produkte. Im Fokus steht dabei insbesondere der weltweit größte Gold-ETF, der SPDR Gold Shares, in den allein im vergangenen Quartal Mittelzuflüsse von über fünf Milliarden Euro verzeichnet wurden. Diese Entwicklung unterstreicht: Gold ist in der strategischen Asset Allocation institutioneller Investoren angekommen – liquide, transparent und effizient umsetzbar.
Family Offices agieren zurückhaltend – Chance zur Differenzierung
Ein anderes Bild zeichnet der J. P. Morgan 2026 Global Family Office Report: Family Offices investieren im Durchschnitt lediglich bis zu zwei Prozent ihres Vermögens in Gold; mehr als 70 Prozent der befragten Adressen halten derzeit weder Gold noch Silber.
Auch unter deutschen Vermögensverwaltern und Privatbanken zeigt sich ein heterogenes Bild. Während einzelne Häuser Edelmetalle strategisch integrieren, bleiben andere deutlich untergewichtet. Gerade hierin liegt eine unternehmerische Chance: „Eine fundierte, strategisch begründete Edelmetallallokation kann als klares Differenzierungsmerkmal im Wettbewerb um anspruchsvolle Mandate dienen“, so Wolfgang Wrzesniok-Roßbach, Edelmetallexperte und Organisator des ZukunftsForums Edelmetalle. „Insbesondere in einem Umfeld wachsender Unsicherheit und steigender Nachfrage nach realen Werten.“
Notenbankperspektive als strategischer Kompass
Angesichts der aktuellen politischen und finanzpolitischen Lage wird der Vortrag von Dr. Karsten Stroborn, Leiter des Zentralbereichs Märkte der Deutsche Bundesbank, über die aktuelle Sicht seines Hauses auf die Finanzmärkte und auf Gold als Bestandteil der Währungsreserven, sicher auf besondere Aufmerksamkeit stoßen. Sein Beitrag ordnet u.a. ein, welche Rolle Gold in der Reservepolitik spielt und welche Signalwirkung die anhaltenden Goldkäufe von Zentralbanken damit möglicherweise haben. Die Perspektive der Bundesbank kann so unter Umständen auch einen strategischen Rahmen für professionelle Anleger setzen.
Tokenisierung von Gold – Innovation mit Potenzial
Abgerundet wird die Investoren-Session durch den Vortrag „Tokenisierung von Gold – Ist das die Zukunft?“ von Dr. Philipp Reisert, geschäftsführender Gesellschafter der C.Hafner GmbH & Co. KG. Die Digitalisierung physischer Vermögenswerte eröffnet neue Möglichkeiten für effizientere Handels- und Abwicklungsprozesse, verbesserte Transparenz, die Erschließung neuer Investorengruppen und eine Kombination aus physischer Hinterlegung und digitaler Handelbarkeit. Für Vermögensverwalter stellt sich zunehmend die Frage, ob tokenisierte Edelmetalle künftig als ergänzender Baustein in modernen Mandatsstrukturen dienen können.
Ganzheitlicher Blick: Kapitalmarkt trifft Industrie
Das ZukunftsForum Edelmetalle beleuchtet Marktanalysen, strategische Perspektiven und industriepolitische Fragen gleichermaßen – mit Stimmen aus Zentralbanken, internationalen Organisationen, Industrie, Vermögensverwaltung und Wissenschaft.
– Tag 1 – Investment + Märkte: Fokus auf Kapitalmärkte, institutionelle Strategien und Investmentlösungen.
– Tag 2 – Industrie, Rohstoffpolitik und strukturelle Zukunftsfragen: Analyse globaler Rohstoffstrategien, ESG-Anforderungen und industrieller Nachfrage.
Edelmetalle als strategischer Baustein moderner Vermögensverwaltung
Wolfgang Wrzesniok-Roßbach erläutert: „Die Dynamik der Mittelzuflüsse institutioneller Investoren zeigt: Edelmetalle sind längst kein Randthema mehr. Für Vermögensverwalter und Family Offices eröffnet sich die Möglichkeit, Portfolios robuster aufzustellen, Inflations- und Systemrisiken zu adressieren und sich zugleich im Wettbewerbsumfeld klar zu positionieren. Das ZukunftsForum Edelmetalle bietet hierfür die fundierte Plattform – praxisnah, strategisch und zukunftsorientiert.“
Veranstaltungsdetails:
Datum: 23. und 24. März 2026 (mit Vorprogramm am 22. März)
Ort: Kongresszentrum Kap Europa der Messe Frankfurt
Themen: Gold, Silber, Platinmetalle, Bergbau, Recycling, Nachhaltigkeit, wirtschaftliche und politische Entwicklungen, industrielle Anwendungen, Investment
Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie auf der offiziellen Webseite des ZukunftsForums: www.zukunftsforum-edelmetalle.de und in dem Magazin „Gold & Weiss“, das kürzlich erschienen ist.
Über die Fragold Connect GmbH:
Die Fragold Connect GmbH wurde 2024 von Unternehmensberater und Edelmetallexperten Wolfgang Wrzesniok-Roßbach und Marketingberaterin Corinna Schmitz gegründet, um die Edelmetallbranche der DACH-Region durch innovative Veranstaltungen und Publikationen wie das ZukunftsForum Edelmetalle und die Fachzeitschrift „Gold & Weiss“ nachhaltig zu fördern und weiterzuentwickeln. Hinter dem Unternehmen stehen zwei Branchenexperten, die auf jahrzehntelange Erfahrung und umfassendes Fachwissen in der Welt der Edelmetalle zurückblicken.
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- Bergbau (Wikipedia)
Der Bergbau ist ein zur Urproduktion gehörender Wirtschaftssektor und Teil der Montanindustrie, der sich mit dem Abbau, der Aufsuchung, Exploration und der Gewinnung von Bodenschätzen und Rohstoffen aus der oberen Erdkruste befasst. - Gold (Wikipedia)
Gold (mittelhochdeutsch golt; bereits althochdeutsch auch gold, zu einer indogermanischen Wurzel *ghel- ‚gelb‘) ist ein chemisches Element mit dem Elementsymbol Au (lateinisch aurum) und der Ordnungszahl 79. Es steht im Periodensystem zusammen mit Kupfer, Silber und Roentgenium in der 1. Nebengruppe (Gruppe 11). Gold gehört zudem zu den Übergangsmetallen und den Edelmetallen. Bei Gold handelt es sich um ein gelblich glänzendes, inertes, seltenes, relativ weiches und sehr gut verformbares Metall. Es ist der Menschheit bereits seit der Antike bekannt und besitzt einen enormen kulturellen Einfluss als Symbol für Reichtum und Macht. Historisch hat es eine große Rolle als Zahlungsmittel in Form von Goldmünzen gespielt. Viele Kriege und Raubzüge sind auf die Gier nach Gold zurückzuführen. Es gibt viele Anwendungen von Gold. Von den im Jahre 2024 geförderten etwa 3661 Tonnen Gold wurde über die Hälfte von der Schmuckbranche verarbeitet, ein Viertel diente als Geldanlage (Investment), rund 11 % wurde von den Zentralbanken und rund 8 % von der Industrie nachgefragt. In der Natur kommt Gold wegen seiner Reaktionsunlust vor allem in gediegener (elementarer) Form vor. - Investment (Wikipedia)
Investment steht für: Investition, englisch für Kapitalanlage Einbettmasse, englisch für feuerfeste Masse für den Gießvorgang in der Zahntechnik Siehe auch: Investmentgesellschaft Investmentgesetz (Deutschland) - nachhaltigkeit (Wikipedia)
Nachhaltigkeit ist ein Handlungsprinzip bei der Nutzung von Ressourcen. Hierbei soll eine dauerhafte Bedürfnisbefriedigung gewährleistet werden, indem die natürliche Regenerationsfähigkeit der beteiligten Systeme bewahrt wird, vor allem von Lebewesen und Ökosystemen. Das Handlungsprinzip der Nachhaltigkeit ist ein Zielkonflikt, ein veränderlicher bestmöglicher Zustand, in dem es nicht möglich ist, die Ziel-Eigenschaft Ressourcennutzung zu verbessern, ohne zugleich die andere Eigenschaft des Ressourcen-Erhalts verschlechtern zu müssen. Im Allgemeinen wird Nachhaltigkeit heute als Form der Ressourcennutzung verstanden, die nach dem Drei-Säulen-Modell auf dem gleichzeitigen und gleichberechtigten Umsetzen von Umweltschutz, langfristigem Wirtschaften und einem fairen Miteinander beruht, damit auch zukünftige Generationen gut leben können. Im entsprechenden englischen Wort sustainable ist dieses Prinzip wörtlich erkennbar: to sustain im Sinne von „aufrechterhalten“ bzw. „erhalten“. Mit anderen Worten: Die beteiligten Systeme können ein bestimmtes Maß an Ressourcennutzung „dauerhaft aufrechterhalten“, ohne Schaden zu nehmen. Das Prinzip wurde zuerst in der Forstwirtschaft angewendet: Im Wald ist nur so viel Holz zu schlagen wie permanent nachwächst. Als in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts erkannt wurde, dass alle Rohstoffe und Energievorräte auf der Welt auszugehen drohen, ging sein Gebrauch auf den Umgang mit allen Ressourcen über. In seiner ersten und älteren Bedeutung weist „nachhaltig“ als Adjektiv oder bei adverbialem Gebrauch darauf hin, dass eine Handlung längere Zeit anhaltend wirkt. Beispiel: Die (ungeregelte) Ressourcennutzung führt über längere Zeit zum Verlust der Ressourcen. Da das oben genannte Handlungsprinzip das Gegenteil, nämlich die Ressourcenerhaltung trotz Nutzung zum Ziel hat, ist darauf zu achten, dass die erste und die hinzugekommene Bedeutung zueinander nicht widerspruchsfrei sind. - Platinmetalle (Wikipedia)
Als Platinmetalle oder Platinoide, im Englischen auch Platinum Group Metals (PGM) oder Platinum Group Elements (PGE), werden bezeichnet: die Elemente der Gruppen 8 bis 10 der 5. Periode (die „leichten Platinmetalle“: Ruthenium (Ru), Rhodium (Rh), Palladium (Pd)) und die Elemente der Gruppen 8 bis 10 der 6. Periode (die „schweren Platinmetalle“: Osmium (Os), Iridium (Ir), Platin (Pt)). Alle Platinmetalle sind Edelmetalle, haben hohe Dichten und ähnliche physikalische und chemische Eigenschaften; sie fallen bei der Nickel- und Kupferherstellung als Nebenprodukte an. - Recycling (Wikipedia)
Beim Recycling (gelegentlich als RC abgekürzt) bzw. bei der regenerativen Abfallverwertung werden nicht mehr gebrauchte Produkte und Materialien wiederverwertet, indem sie vollständig oder teilweise zu Sekundärrohstoffen aufbereitet werden. Die so produzierten Stoffe werden als Rezyklate (seltener: Recyclate) oder Regenerate bezeichnet. Der Begriff „Recycling“ ist ein Lehnwort aus dem Englischen (recycling – ausgesprochen [ɹɪˈsaɪklɪŋ] – für „Wiederverwertung“ oder „Wiederaufbereitung“); etymologisch leitet er sich vom griechischen kýklos (Kreis) sowie dem lateinischen Präfix re- (zurück, wieder) ab. Recycling trägt als wesentlicher Bestandteil der Kreislaufwirtschaft dazu bei, Materialkreisläufe zu schließen oder zu verlangsamen und so den Einsatz natürlicher Ressourcen und die Erzeugung von Emissionen zu vermindern. Gesetzlich wird erst von Recycling gesprochen, wenn der Rohstoff zuvor als Abfall einzustufen war; andernfalls handelt es sich um Wiederverwendung. Der umgangssprachliche Gebrauch des Begriffs „Recycling“ umfasst oft beide Bedeutungen. - Silber (Wikipedia)
Silber (in der Pharmazie auch lateinisch Argentum) ist ein chemisches Element mit dem Elementsymbol Ag und der Ordnungszahl 47. Es zählt zu den Übergangsmetallen. Im Periodensystem steht es in der 5. Periode und der 1. Nebengruppe (Gruppe 11) oder Kupfergruppe. Das Elementsymbol Ag leitet sich vom lateinischen Wort argentum für „Silber“ ab. Silber gehört zu den Edelmetallen. Es ist ein hellgraues, weiches, edles, eher ungiftiges sowie gut verformbares (duktiles) Schwermetall mit der höchsten elektrischen Leitfähigkeit aller Elemente im unmodifizierten Zustand (Kohlenstoff in der Form von Graphen besitzt nochmals eine höhere Leitfähigkeit) und der höchsten thermischen Leitfähigkeit aller Metalle. Lediglich Supraflüssigkeiten und ungestörte kristalline Ausprägungen des Kohlenstoffs (Diamant, Graphen und graphennaher Graphit, Kohlenstoffnanoröhren) und des Bornitrids weisen eine bessere thermische Leitfähigkeit auf. Silber reflektiert zudem das Licht besser als jedes andere Metall. Silber war bereits vor der Antike bekannt. Es wird unter anderem für Legierungen und Katalysatoren verwendet, doch es gibt auch einige medizinische sowie hygienische Anwendungen. Früher wurde Silber oft auch als Metall für Besteck und Münzen verwendet (heutzutage nur in einem begrenzten Maße). Das meiste Silber wird in Mexiko produziert. Reines Silber kommt in der Natur vor. - Vermögensverwaltung (Wikipedia)
Vermögensverwaltung (auch englisch Asset Management) ist eine Finanzdienstleistung, die sich mit der Verwaltung von in Finanzinstrumenten angelegtem Vermögen befasst. Der Vermögensverwalter trifft dabei auch Anlageentscheidungen im eigenen Ermessen für seine Kunden. Der Begriff genießt in Deutschland keinen gesetzlichen Schutz und wird auch von unregulierten Finanzdienstleistern verwendet.