Liebessucht verstehen: Neues Fachbuch gegen Stigmatisierung

Liebessucht verstehen: Neues Fachbuch gegen Stigmatisierung

Sinkende Geburtenraten, steigende Trennungszahlen und wachsende psychische Belastungen in Partnerschaften rücken ein Thema zunehmend in den Fokus, das bislang häufig tabuisiert oder missverstanden wird: Liebessucht. Mit ihrem neuen Buch „Liebessucht, Selbstwert, emotionale Abhängigkeit. Weiterentwicklung und Validierung des LiSu-Fragebogens zur Erfassung von Liebessucht“, das im Januar 2026 bei AcademicPlus erschienen ist, legt Gülsah Sirin Özel eine wissenschaftlich fundierte und zugleich praxisnahe Auseinandersetzung mit diesem Phänomen vor.
Vor dem Hintergrund veränderter Beziehungsdynamiken – insbesondere im digitalen Zeitalter – gewinnt Liebessucht sowohl gesellschaftlich als auch klinisch an Relevanz. Dennoch bleibt sie häufig unscharf definiert und wird nicht selten mit „normalem“ Bindungsverhalten oder anderen psychischen Störungsbildern vermischt. Das Buch „Liebessucht, Selbstwert, emotionale Abhängigkeit. Weiterentwicklung und Validierung des LiSu-Fragebogens zur Erfassung von Liebessucht“ setzt genau hier an: Es leistet einen differenzierten Beitrag zur fachlichen Einordnung von Liebessucht und eröffnet einen neuen, entstigmatisierenden Zugang zu einem bislang wenig klar erfassten Themenfeld.

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Liebessucht verstehen und diagnostisch erfassen

Im Zentrum der Publikation steht die Weiterentwicklung und wissenschaftliche Validierung des LiSu-Fragebogens, eines psychometrischen Instruments zur Erfassung von Liebessucht, emotionaler Abhängigkeit und selbstwertbezogenen Beziehungsmustern. Durch die Verbindung von sucht- und bindungstheoretischen Ansätzen mit verhaltenstherapeutischer Perspektive und empirischer Forschung zeigt das Buch auf, wie Liebessucht valide, differenziert und praxisnah diagnostisch erfasst werden kann. Damit eröffnet es zugleich neue Möglichkeiten für therapeutische Einordnung und Intervention. Die Publikation richtet sich insbesondere an Psycholog:innen, Therapeut:innen, Studierende sowie Fachkräfte im psychosozialen und suchttherapeutischen Bereich, spricht jedoch auch interessierte Leser:innen an, die sich mit Beziehungsmustern, emotionaler Abhängigkeit und Selbstwertthemen auseinandersetzen möchten.

Über die Autorin
Gülsah Sirin Özel ist verhaltenstherapeutisch orientierte Suchttherapeutin (M.Sc.) sowie psychosozialer Coach und in eigener Praxis tätig. Ihr fachlicher Schwerpunkt liegt an der Schnittstelle von Sucht, Bindung, Selbstwert und Beziehungsgestaltung. In ihrer Arbeit verbindet sie klinische Praxis mit wissenschaftlicher Forschung und verfolgt das Ziel, neue diagnostische und therapeutische Zugänge für komplexe und gesellschaftlich noch stigmatisierte Beziehungsphänomene zu entwickeln.

Das Buch ist im Januar 2026 im GRIN Verlag erschienen (ISBN 978-3-38917-283-4).
Direktlink zur Veröffentlichung: https://www.grin.com/document/1682800
Kostenlose Rezensionsexemplare sind direkt über den Verlag unter presse@grin.com zu beziehen.

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Themenrelevante Wikipedia-Infos:
  • Beziehung (Wikipedia)
    Beziehung steht für: Liebesbeziehung bzw. Partnerschaft fachsprachlich eine Relation Strukturierungselement eines Entity-Relationship-Modells Siehe auch: Soziale Beziehung Sexbeziehung Eltern-Kind-Beziehung etc. Geschäftsbeziehung Handelsbeziehung Internationale Beziehungen Liste aller Wikipedia-Artikel, deren Titel mit Beziehung beginnt Liste aller Wikipedia-Artikel, deren Titel Beziehung enthält
  • Psychologie (Wikipedia)
    Die Psychologie (von altgriechisch ψυχή psȳchḗ für „Seele, Gemüt“, und λόγιος lógios für „Kunde, Wissenschaft“), deutsch historisch auch Seelenkunde genannt, ist eine empirische Wissenschaft, deren Ziel es ist, menschliches Erleben und Verhalten, deren Entwicklung im Laufe des Lebens sowie alle dafür maßgeblichen inneren und äußeren Faktoren und Bedingungen sowie Verfahren zu ihrer Veränderung zu erforschen, zu beschreiben und zu erklären. Personen, deren Berufsbild durch die Anwendung psychologischen Wissens charakterisiert ist und deren Bezeichnung in Deutschland ein Hochschulstudium im Hauptfach Psychologie voraussetzt, sind Psychologen.
  • Selbstwert (Wikipedia)
    Unter Selbstwert (auch: Selbstwertgefühl, Selbstwertschätzung, Selbstachtung) versteht man in der Psychologie die Bewertung, die man an sich selbst vorgenommen hat. Die Begriffe werden wenig trennscharf verwendet, wobei Selbstvertrauen (Selbstsicherheit) sich auf die Kompetenzüberzeugungen (Fähigkeiten des Individuums) bezieht und als Teilkomponente des Selbstwertes verstanden werden kann, der sich darüber hinaus auch auf Eigenschaften beziehen kann, die nichts mit Kompetenzen zu tun haben. Der Selbstwert könnte sich beispielsweise auf Persönlichkeit und die Erinnerungen an die Vergangenheit und das Ich-Empfinden oder auf das Selbstempfinden beziehen. Auf das Selbstvertrauen wird in der Verhaltenstherapie vor allem unter dem Begriff Selbstwirksamkeitserwartung Bezug genommen. Sowohl ein gesteigertes als auch ein geringes Selbstwertgefühl (Insuffizienzgefühl) kann ein Symptom einer psychischen Störung sein. Unterschieden wird nicht nur, ob der Selbstwert einer Person hoch oder niedrig ist, sondern auch ob er stabil oder instabil, kontingent oder nicht-kontingent, explizit (bewusst kognitiv) oder implizit (unbewusst affektiv erfahrungsbedingt), sicher oder fragil ist. Laut Leary und Mitarbeitern dient der Selbstwert als ein Indikator für die soziale Integration eines Menschen (Soziometer-Theorie). Nach dem kognitiven Modell von Aaron T. Beck wird der Selbstwert auch stark von Denkprozessen (Grundannahmen, automatische Gedanken, verzerrte Informationsverarbeitung) beeinflusst. Äußere Faktoren können das Selbstvertrauen prägen, wenn bei bestimmten Anforderungen hinreichend objektive Gründe gegeben sind, wie zum Beispiel Methodenkompetenz, ausreichende Kenntnisse oder Erfahrungen, wiederholte Tätigkeiten in ähnlichen Situationen oder Ähnliches. Selbstwert ist darüber hinaus auch eine politisch-moralische Kategorie, die beispielsweise die Gewissheit begründet, in einer bestimmten Situation „im Recht“ zu sein, bzw. ein zustehendes Recht wahrzunehmen, einzufordern oder zu erstreiten. Im allgemeinen Sprachgebrauch wird Selbstwert auch unpräziser Weise mit Selbstbewusstsein gleichgesetzt. Seltener wird der Begriff Eigenwert benutzt, der heute eine Eigenschaft linearer …
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