Und viele merken es nicht einmal. Ein Gespräch mit Bernhard Schindler.
Interview mit Bernhard Schindler zum Thema: Künstliche Intelligenz in einer der brutalsten Phasen des Mittelstands
Frage: Herr Schindler, der Mittelstand steht unter Druck: Kosten, Bürokratie, Unsicherheit. Und gleichzeitig reden alle über KI. Ist das gerade ein Hype – oder bittere Realität?
Antwort:
Es ist keine Zukunft mehr. Es ist Gegenwart. Und ehrlich gesagt: Für viele ist es schon zu spät, ohne dass sie es wissen.
Die größte Gefahr ist nicht, dass KI kommt. Die größte Gefahr ist, dass sie längst da ist – und der Mittelstand sie ignoriert. Vor drei Jahren wollten alle „die Welt retten“. ESG, Purpose, Nachhaltigkeit auf Hochglanzfolien. Viel davon war gut gemeint, aber oft operativ leer. Heute passiert jeden Tag ein echter Meilenstein – durch KI. Leise. Radikal. Und ohne Rücksicht auf die, die noch diskutieren.
Frage: Warum tun sich so viele Unternehmer noch schwer damit?
Antwort:
Weil sie glauben, sie müssten es komplett verstehen, bevor sie anfangen. Das ist der größte Denkfehler. Kein Unternehmer versteht sein ERP-System in der Tiefe. Trotzdem nutzt er es. Bei KI ist es genauso – nur schneller, mächtiger und gnadenloser.
Dazu kommt Angst: Angst vor Komplexität, vor Kontrollverlust, und die Angst, „dumm dazustehen“. Und ganz ehrlich: Viele haben schlicht keine Zeit. Aber genau das ist das Problem. Wer keine Zeit hat, KI zu verstehen, wird bald sehr viel Zeit haben – weil er keine Aufträge mehr hat.
Frage: Was unterschätzen Unternehmer aktuell am meisten?
Antwort:
Die Geschwindigkeit. KI entwickelt sich nicht linear – sondern exponentiell. Das bedeutet: Was heute noch „ganz nett“ ist, ist morgen Standard – und übermorgen Voraussetzung.
Und noch etwas wird komplett unterschätzt: KI ersetzt nicht den Menschen. Aber sie ersetzt jeden, der KI nicht nutzt. Das ist der entscheidende Satz.
Frage: Klingt drastisch. Was heißt das konkret für den Mittelstand?
Antwort:
Ganz konkret: Die Marge wird durch Effizienz entschieden. Und Effizienz wird durch KI entschieden.
Wer heute noch Angebote manuell schreibt, verliert gegen jemanden, der es in 30 Sekunden mit KI macht. Wer seine Vertriebsprozesse nicht automatisiert, verliert gegen jemanden, der Leads KI-basiert vorqualifiziert. Wer Marketing „nach Gefühl“ macht, verliert gegen datengetriebene Systeme. Das ist kein Zukunftsszenario. Das passiert jetzt.
Frage: Geben Sie uns konkrete Lösungen. Was kann ein Unternehmer heute sofort tun?
Antwort:
Ich gebe Ihnen fünf Dinge, die jeder Mittelständler sofort umsetzen kann:
1. KI im Vertrieb einsetzen
Tools wie HubSpot oder Salesforce mit KI-Erweiterungen analysieren Kundenverhalten und sagen Ihnen, wann Sie wen anrufen müssen.
Das ist kein Luxus – das ist Umsatz.
2. Angebote und Kommunikation automatisieren
Mit Tools wie ChatGPT oder Microsoft Copilot können Sie Angebote, E-Mails, Präsentationen in Minuten erstellen – in einer Qualität, für die früher Agenturen nötig waren.
3. Recruiting neu denken
KI kann Bewerbungen vorsortieren, Profile matchen und sogar Erstgespräche vorbereiten.
In Zeiten von Fachkräftemangel ist das ein Gamechanger.
4. Prozesse radikal hinterfragen
Jeder Prozess, der länger als 5 Minuten dauert, ist ein KI-Kandidat.
Buchhaltung, Reporting, Kundenservice – alles automatisierbar.
5. Mitarbeiter befähigen statt ersetzen
Die besten Unternehmen machen ihre Mitarbeiter zu „KI-gestützten High Performern“.
Ein guter Mitarbeiter mit KI ist plötzlich 3x so produktiv.
Frage: Und was sind typische Fehler beim Einstieg?
Antwort:
Der größte Fehler: Perfektionismus. Unternehmer starten nicht, weil sie glauben, sie bräuchten die perfekte Strategie. Falsch. KI lernt man nicht in PowerPoint. KI lernt man durch Anwendung.
Der zweite Fehler: Man delegiert das Thema komplett an die IT. KI ist kein IT-Thema. KI ist ein Geschäftsmodell-Thema.
Frage: Wo stehen wir in zwei bis drei Jahren?
Antwort:
Wir werden zwei Arten von Unternehmen sehen: Die, die KI integriert haben – effizient, profitabel, wachsend. Und die, die es nicht getan haben – und sich fragen, warum alles schwieriger geworden ist. Und das Bittere ist: Viele werden es nicht einmal verstehen.
Sie werden sagen: „Der Markt ist schwierig.“ „Die Kunden sind zurückhaltend.“
„Die Zeiten sind hart.“ Nein. Die anderen sind einfach besser geworden.
Frage: Ihr persönliches Fazit?
Antwort:
KI ist kein Trend. Es ist die größte wirtschaftliche Verschiebung seit dem Internet. Und wer heute noch glaubt, er könne das aussitzen, der sitzt bald ganz woanders – aber nicht mehr am Tisch.
Der Mittelstand war immer stark, weil er sich angepasst hat.
Jetzt ist wieder so ein Moment. Nur diesmal reicht „anpassen“ nicht mehr.
Diesmal geht es um Geschwindigkeit.
Der SCHINDLER Circle ist die Heimat für Unternehmer:innen, die echten Fortschritt wollen. Mit Bernhard als persönlichem Sparringspartner entwickelst du monatlich live und persönlich neue Brands, gehst mutige Wege in deiner Positionierung, entfaltest klare Strategien, öffnest ungeahnte Türen und bringst sogar neue Produkte konsequent auf die Straße. Dazu kommen die starken Matches der legendären Powerdays und die Fähigkeit, deine unternehmerische Helikopterperspektive zu schärfen. Eine einmalige Kombination aus Sparring, Umsetzung und Matchmaking, die dein Business nachhaltig transformiert.
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- ai (Wikipedia)
Ai steht für: Ai (Familienname), chinesisch – siehe dort zu Namensträgern Ai (Sängerin) (* 1981), japanische Sängerin Ai (Schimpanse) (1976–2026), beteiligt an Studien zu Wahrnehmung, Lernen und Gedächtnis in Japan Ai Ogura (* 2001), japanischer Motorradrennfahrer Ai, Weißkehl-Faultier (Bradypus tridactylus) Ai(x), die Airy-Funktion in der Mathematik Geografie: Ai (historischer Stadtstaat), bei Bethel in Palästina Ai (Banda-Inseln), indonesische Insel der Banda-Inseln Ai (Raja Ampat), indonesische Insel im Raja-Ampat-Archipel Ai (Alabama), Cleburne County, USA Ai (Georgia), Gilmer County, USA Ai (North Carolina), Person County, USA Ai (Ohio), Fulton County, USA Tour d’Aï, Berg und See Lac d'Aï in den Schweizer Alpen Gewässer: Ai (Taiwan), Fluss in Taiwan Ai (Ufa), Zufluss der Ufa in Russland Ai Brook, Fließgewässer im Cumberland County, Maine, USA Ai Creek, Fließgewässer im Lucas County, Ohio, USA ai steht für: .ai, Dateiendung von Adobe Illustrator .ai, Top-Level-Domain von Anguilla AI steht für: AI (Computer), Name eines Computers vom Typ PDP-10 Accuracy International, britischer Waffenhersteller Ad Impression, Aufrufe von Werbemitteln im Marketingjargon Adobe Illustrator, vektorbasiertes Grafik- und Zeichenprogramm Air India, indische Fluggesellschaft, laut IATA-Code Air Interdiction, englisch für Abriegelung aus der Luft, einer Operationsart im Luftkrieg All inclusive, Leistungsbeschreibung in der Touristik Alternative Investments, Geldanlage in Derivaten American Idiot, Musikalbum der Band Green Day American Idol, US-amerikanische Fernsehsendung Amnesty International, Menschenrechtsorganisation Amtsinspektor, Beamte des mittleren Dienstes in Deutschland Angewandte Informatik, Anwendung in informatikfremden Gebieten Anguilla, Karibikinsel, laut ISO 3166-1 Aortenklappeninsuffizienz Kanton Appenzell Innerrhoden, Schweiz Appreciative Inquiry, Methode in der Unternehmensberatung Artificial intelligence, siehe Künstliche Intelligenz (KI) Artikulationsindex, akustische Kenngröße, gemäß Norm ANSI S3.5-1969 R 1986 Radio Algerien International, Auslandssender A.I. steht für: A.I. – Künstliche Intelligenz, US-amerikanischer Spielfilm von Steven Spielberg … - CEO (Wikipedia)
Chief Executive Officer (CEO) bezeichnet in vielen anglophonen Staaten ein geschäftsführendes Vorstandsmitglied (vgl. Geschäftsführer), einen Vorstandsvorsitzenden oder einen Generaldirektor (vgl. Vorsitzender oder Präsident der Geschäftsleitung) eines Unternehmens oder allgemein dessen allein zeichnungsberechtigten Geschäftsführer. Gelegentlich werden angelsächsische Titulierungen wie diese im Zuge der Internationalisierung von Unternehmen im deutschsprachigen Raum verwendet, ohne dass sie jedoch eine handels- oder gesellschaftsrechtliche Relevanz besitzen. - interview (Wikipedia)
Ein Interview [ˈɪntɐvjuː] ist als Anglizismus im Journalismus eine Form der Befragung mit dem Ziel, persönliche Informationen, Sachverhalte oder Meinungen zu ermitteln. - KI (Wikipedia)
KI steht für: sumerische Gottheit, siehe Uraš (Göttin) Adam Air, ehemalige indonesische Fluggesellschaft nach dem IATA-Code Canadian Regional Airlines (IATA-Code), kanadische Fluggesellschaft Kaliumiodid, chemische Verhältnisformel Kanzerogenitätsindex, Gefahreneinstufung von Mineralfasern Karolinska-Institut, medizinische Hochschule bei Stockholm Kategorischer Imperativ, grundlegendes ethisches Prinzip des Philosophen Immanuel Kant Kiribati, Ländercode nach ISO 3166 Knabeninstitut Wilhelmsdorf, heute Gymnasium Wilhelmsdorf in Wilhelmsdorf (Württemberg) Kombiinstrument, Instrumentenblock in Kraftfahrzeugen Kommunistische Internationale, auch Komintern Konfidenzintervall, statistischer Vertrauensbereich Konfigurationsidentifizierung, Teil des Konfigurationsmanagements Konstanzer Inventar, Sammlung kriminologischer und kriminalstatistischer Informationen Kontraindikation, in der Medizin ein Umstand, der gegen eine Maßnahme spricht Kreditinstitut Künstliche Insemination, künstliche Befruchtung bei Rindern und anderen Tieren Künstliche Intelligenz, Teilgebiet der Informatik Trabajos Aéreos del Sahara (ICAO-Code), ehemalige spanische Fluggesellschaft Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Kiel-Holtenau, Kleinfahrzeugkennzeichen der Binnenschifffahrt KI als Unterscheidungszeichen auf Kfz-Kennzeichen: Deutschland: kreisfreie Stadt Kiel Griechenland: Kilkis Mazedonien: Kičevo Österreich: Bezirk Kirchdorf, Oberösterreich Serbien: Kikinda Slowakei: Košice (noch nicht vergeben) Tschechien: Karviná (auslaufend) KÍ steht für: KÍ Klaksvík, färöischer Fußballverein aus Klaksvík K.I steht für: AEG K.I (AEG G.I), (das „I“ steht aber für „römisch eins“), deutsches Doppeldecker-Bombenflugzeug Fokker K.I (Fokker M.9), (das „I“ steht aber für „römisch eins“), deutsches Zweirumpf-Experimentalflugzeug Ki steht für: Ki, Papuasprache, siehe Amto Ki (Papua), Distrikt (Distrik) in der indonesischen Provinz Papua Selatan Einheitenvorsilbe mit dem Zahlenwert 1024, siehe Binärpräfix Ki (Album) des kanadischen Musikers Devin Townsend Ki (Klan), alte Familie in Japan Begriff für Kraft bzw. Lebensenergie in der japanischen Philosophie, siehe Qi Kikuyu (Sprache) nach ISO 639-1 Ki ist der … - mittelstand (Wikipedia)
Als (gewerblicher) Mittelstand werden im deutschsprachigen Raum (mit Ausnahme der Schweiz, siehe Mittelschicht) je nach gewählter Definition die Gesamtheit aller Unternehmen bezeichnet, die als kleines oder mittleres Unternehmen gelten (nicht mehr als 500 Beschäftigte und nicht mehr als 50 Mio. € Jahresumsatz), oder bei denen noch mindestens ein wirtschaftlich unabhängiges Gründungsmitglied beteiligt ist. Eine allgemein gültige und akzeptierte Definition gibt es nicht. Der Ausdruck aus der Ständegesellschaft bekam diese Hauptbedeutung erst in jüngeren Jahren. Im Duden steht er noch im Jahre 2001 für die Mittelschicht. Besonders in der Schweiz wird er weiterhin so benutzt. Mangels äquivalenter Übersetzungen hat das Wort als Lehnwort mittelstand in die englische und spanische Sprache Eingang gefunden. - Unternehmer (Wikipedia)
Unternehmer ist, wer als natürliche oder juristische Person allein oder gemeinsam mit anderen Mitunternehmern ein Unternehmen betreibt. - Unternehmertum (Wikipedia)
Der Begriff Unternehmertum (englisch entrepreneurship, von französisch entreprendre ‚unternehmen‘), auch Unternehmergeist, Gründertum, Gründerszene oder Gründerkultur, beschäftigt sich als wirtschaftswissenschaftliche Teildisziplin mit dem Gründungsgeschehen oder der Gründung von neuen Organisationen als Reaktion auf identifizierte Möglichkeiten und als Ausdruck spezifischer Gründerpersönlichkeiten, die ein persönliches Kapitalrisiko tragen. Entrepreneur war im Französischen seit dem 16. Jahrhundert eigentlich ein Begriff für einen militärischen Anführer. So wurde im 18. Jahrhundert zuerst von B. F. de Belister eine Person genannt, die Waren zum kontrahierten Preis verkauft und versucht, sie möglichst billig einzukaufen (sog. Arbitrage, also im Unterschied zu späteren Definitionen ein risikoloses Geschäft). Die klassischen Definitionen des Entrepreneurs heben seine gesamtwirtschaftliche Erneuerungsfunktion hervor. In der modernen Entrepreneurship-Literatur finden sich zahlreiche, teils breitere Definitionsansätze. Entrepreneurship ist mehr als Unternehmensgründung und effiziente Nutzung von Ressourcen. Es schließt kreative Elemente wie die systematische Identifizierung von (Markt-)Chancen, das Finden von neuen (Geschäfts-)Ideen und deren Umsetzung in Form von neuen Geschäftsmodellen ein und ist nicht zwingend mit der Eigentümerfunktion verbunden. Das heißt, Unternehmertum kann auch innerhalb bestehender Unternehmen von Nicht-Eigentümern praktiziert werden (Intrapreneurship). Der deutsche Begriff „Unternehmertum“ bezeichnet außerdem die Gesamtheit der Unternehmer eines Landes bzw. die soziale Klasse der Unternehmer (z. B. das „österreichische Unternehmertum“), wobei die Abgrenzung zum Kleinunternehmertum unscharf verläuft. Zur Kennzeichnung der Charakteristika von innovativen, persönlich risikotragenden Gründern wird heute in der deutschen Sprache meist der Entrepreneurbegriff verwendet. Hingegen wird ein Gründer ohne innovative Geschäftsideen, ohne eigene Mitarbeiter und ohne Wachstumspotenzial im Unterschied zum Entrepreneur oft als Existenzgründer bezeichnet. Als Start-Up bezeichnet man eine frühe und zeitlich begrenzte Entwicklungsphase eines innovativen …