22 % haben bereits auf Basis einer KI-Empfehlung gekauft | 43 % nutzen KI-Tools aktiv beim Shoppen | 74 % passen ihr Kaufverhalten an die wirtschaftliche Lage an | Nur 9 % vertrauen Deals ungeprüft
Düsseldorf – 22. Juni 2026_ Anlässlich des bevorstehenden Amazon Prime Day hat Akeneo in einer aktuellen Pulse-Umfrage das Einkaufsverhalten von Verbrauchern untersucht. Die Ergebnisse zeigen: Künstliche Intelligenz gewinnt beim Online-Shopping zunehmend an Bedeutung. Gleichzeitig kaufen Konsumenten bewusster ein, vergleichen Preise intensiver und hinterfragen Angebote kritischer als noch vor einigen Jahren.
KI beeinflusst bereits konkrete Kaufentscheidungen
Künstliche Intelligenz ist längst mehr als nur ein Recherchewerkzeug. Bereits 22 Prozent der Befragten geben an, ein Produkt direkt auf Basis einer KI-Empfehlung gekauft zu haben. Insgesamt sagen 20 Prozent, dass KI ihre Produktauswahl beeinflusst hat.
Vor dem Prime Day haben zudem 43 Prozent der Verbraucher KI-Tools wie ChatGPT oder Google Gemini genutzt, um Rabatte zu finden, Produkte zu vergleichen, neue Marken zu entdecken oder Bewertungen zusammenfassen zu lassen.
Die Ergebnisse zeigen, dass sich KI zunehmend als Bestandteil des Einkaufsprozesses etabliert – insbesondere bei großen Shopping-Events, bei denen Verbraucher schnell und gezielt die besten Angebote finden möchten.
Preis bleibt wichtiger als KI
Trotz des wachsenden Einflusses von KI bleibt der Preis der entscheidende Faktor bei Kaufentscheidungen. Mehr als die Hälfte der Befragten (55 Prozent) nennt ihn als wichtigsten Treiber für Einkäufe am Prime Day. Dagegen betrachten lediglich drei Prozent KI-generierte Empfehlungen als ihren stärksten Kaufauslöser.
Verbraucher verlassen sich zudem nicht blind auf Angebote. 62 Prozent vergleichen die Preise mehrerer Händler, 32 Prozent nutzen Preisverlaufs-Tools und 29 Prozent prüfen detaillierte Produktinformationen. Nur neun Prozent vertrauen Deals, ohne diese weiter zu überprüfen.
Wirtschaftliche Unsicherheit prägt das Kaufverhalten
Hinter dem bewussteren Einkaufsverhalten steht auch die aktuelle wirtschaftliche Lage. Fast drei Viertel der Befragten (74 Prozent) sagen, dass diese ihre Planung für den Prime Day beeinflusst. Viele achten stärker auf ihre Ausgaben, entscheiden sich häufiger für günstigere Produkte oder warten gezielt auf attraktivere Rabatte, bevor sie einen Kauf tätigen.
„Verbraucher shoppen nicht aus dem Bauch heraus. Sie vergleichen kanalübergreifend, hinterfragen Angebote und nutzen KI, um klügere Entscheidungen zu treffen“, sagt Romain Fouache, CEO von Akeneo. „Sie erwarten bereits vor dem Kauf Genauigkeit und Transparenz. Ob über KI, Suchmaschinen oder Händler-Websites: Die Qualität der Produktinformationen entscheidet darüber, wie sicher sich Verbraucher beim Kauf fühlen.“
Zur Methodik
Die Umfrage wurde von Akeneo in Auftrag gegeben und von Dynata, dem weltweit größten Anbieter von First-Party-Daten, durchgeführt. Im Mai 2026 wurden 1.000 Verbraucher aus den USA ab 18 Jahren befragt.
Über Akeneo
Akeneo ist die Product Experience (PX) Company und weltweit führend im Bereich Product-Cloud-Lösungen für den KI-gestützten Handel. Mit der Product Cloud unterstützt Akeneo Marken, Hersteller, Distributoren und Händler dabei, Produktinformationen zentral zu verwalten, zu steuern und kanalübergreifend bereitzustellen. So entstehen Produkterlebnisse, die Verbraucher bei ihrer Kaufentscheidung unterstützen und Unternehmen dabei helfen, ihre Commerce-Ziele effizient zu erreichen.
Durch die Integration von PricingHUB vereint Akeneo Produktdaten und Preisinformationen auf einer Plattform. Unternehmen erhalten damit die Möglichkeit, ihre Produkt- und Preisstrategien besser aufeinander abzustimmen, ihre KI-Sichtbarkeit zu erhöhen und somit ihre Geschäftsergebnisse nachhaltig zu verbessern.
Führende globale Marken wie Fossil, Intersport, KaDeWe, Liqui Moly, Snipes und Wüsthof vertrauen auf Akeneo, um ihre Commerce-Initiativen zu skalieren und konsistente Produkterlebnisse zu schaffen.
Weitere Informationen unter: https://www.akeneo.com/de/
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- E-Commerce (Wikipedia)
Elektronischer Handel, auch Internethandel, Onlinehandel oder E-Commerce, bezeichnet Kaufvorgänge und Verkaufsvorgänge mittels Internet (oder anderer Formen von Datenfernübertragung). Frühe Ausprägungen des elektronischen Handels fanden sich in den Online-Portalen der 1980er Jahre, insbesondere in Form des Electronic Mall (elektronischen Einkaufszentrums) bei Compuserve. Käufer und Verkäufer schließen online Kaufverträge; oft wird das Geschäft weitgehend automatisiert abgewickelt. Im weiteren Sinne umfasst der elektronische Handel jede Art von geschäftlicher Transaktion, bei der Internet-Anbieter – auch solche, die keine Handelsunternehmen sind – und Internet-Nachfrager als Transaktionspartner im Rahmen von Leistungsanbahnung, -vereinbarung oder -erbringung elektronische Kommunikationstechniken einsetzen. Eine IBM-Werbekampagne Ende der 1990er Jahre popularisierte den Begriff des Electronic Business als „eBusiness“. Im engeren Sinne umfasst der elektronische Handel die über das Internet abgewickelten Geschäftsbeziehungen zwischen Internethändlern (also Handelsunternehmen, die das Internet ausschließlich oder (als Multi-Channel-Händler) zusätzlich zum stationären oder zum angestammten Versandgeschäft nutzen) und Internet-Nachfragern. Waren aus dem präsentierten Angebot können, analog zum Einkauf bei einem stationären Handelsbetrieb, ausgewählt und in einen 'Warenkorb' aufgenommen werden. Der Bestellvorgang wird abgeschlossen, indem die Bestellung online übermittelt und bestätigt wird. Mit der zunehmenden Verbreitung des elektronischen Handels steigt auch die Gefahr für Verbraucher, beim Kauf bei mit betrügerischer Absicht veröffentlichten Angeboten bzw. Internetseiten (Fakeshops) die bereits bezahlte Ware nicht zu erhalten.