VERBRAUCHER INITIATIVE stärkt ältere Verbraucherinnen und Verbraucher

Berlin, 01.10.2026. Heute ist der Internationale Tag der älteren Generation. Die VERBRAUCHER INITIATIVE (Bundesverband) nimmt ihn zum Anlass, auf ihr kostenfreies Veranstaltungs- und Informationsangebot für ältere Verbraucherinnen und Verbraucher aufmerksam zu machen.

Deutschland altert spürbar. Nach aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes lebten 2025 in Deutschland rund 19,3 Millionen Menschen ab 65 Jahren. Ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung ist von 15 Prozent im Jahr 1991 auf 23 Prozent im Jahr 2025 gewachsen. Besonders stark gestiegen ist die Zahl der Hochbetagten ab 85 Jahren: Sie hat sich seit 1991 auf 3,2 Millionen mehr als verdoppelt. Damit gewinnen Fragen an Gewicht, die viele Ältere ganz konkret im Alltag beschäftigen: Wie lässt sich auch mit kleinem Budget klug haushalten? Wie gelingt gutes Wohnen im Alter? Und wie bleibt man in einer zunehmend digitalen Welt sicher und selbstbestimmt?

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Hier setzt das geförderte Projekt „Verbraucher60plus“ der VERBRAUCHER INITIATIVE an. Es bietet ein niedrigschwelliges und kostenfreies Programm. Dazu gehören Online-Vorträge, denen Interessierte bequem von zu Hause aus folgen können. Hinzu kommen regionale Verbraucherkonferenzen, die gemeinsam mit örtlichen Partnern in Nordrhein-Westfalen stattfinden, zuletzt in Dorsten zum Thema „Clever haushalten“ und gemeinsam mit dem Seniorenbeirat in Rheine zum Thema „Wohnen: Selbstbestimmt handeln im Alter“. Die Themen reichen von Ernährung, Gesundheit, Umwelt und Wohnen bis zum sicheren Umgang mit dem Internet. Zusätzlich erscheint vier Mal im Jahr ein Online-Magazin. Es kann nach formloser Anmeldung per E-Mail an mail@verbraucher.org kostenfrei bezogen werden.

„Ältere Menschen sind eine große und vielfältige Gruppe. Sie haben ein Recht auf verlässliche, verständliche Informationen, die sie im Alltag wirklich weiterbringen“, sagt Caprice Twumasi Ankrah, Referatsleiterin „Verbraucher60plus“ bei der VERBRAUCHER INITIATIVE.
Alle Informationen finden Interessierte unter www.verbraucher60plus.de. Dort stehen auch die Termine und Themen der kostenfreien Online-Akademie ( https://www.verbraucher60plus.de/themen-termine/) sowie Informationen zu den Veranstaltungen vor Ort in Nordrhein-Westfalen ( https://www.verbraucher60plus.de/veranstaltungen/).

Das Projekt wird vom Ministerium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz NRW gefördert und in Kooperation mit der Landesseniorenvertretung NRW umgesetzt.

Die VERBRAUCHER INITIATIVE e.V. ist der 1985 gegründete Bundesverband kritischer Verbraucherinnen und Verbraucher. Schwerpunkt ist die ökologische, gesundheitliche und soziale Verbraucherarbeit.

Kontakt
Die VERBRAUCHER INITIATIVE e.V.
Miriam Bätzing
Wollankstr. 134
13187 Berlin
030 53 60 73 41
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https://www.verbraucher.org

Themenrelevante Wikipedia-Infos:
  • Alter (Wikipedia)
    Unter dem Alter versteht man den Lebensabschnitt rund um die mittlere Lebenserwartung des Menschen, also das Lebensalter zwischen dem mittleren Erwachsenenalter und dem Tod. Das Altern in diesem Lebensabschnitt ist meist mit einem Nachlassen der Aktivität und einem allgemeinen körperlichen Niedergang (Seneszenz) verbunden. Von diesen – in allen Gesellschaften anerkannten – Grundtatsachen abgesehen, ist das Altersbild kulturell geprägt. Eine zentrale Rolle spielen dabei religiöse Traditionen, und zwar selbst in säkularen Gesellschaften, deren Mitglieder sich dieser Traditionen oft kaum noch bewusst sind. Uneinheitlich ist auch das Ansehen des Alters. In vielen Kulturen wird es besonders respektiert und geehrt; in manchen, wie dem Judentum, gilt das Altsein sogar als ein fast idealer Lebensumstand. In anderen dagegen, z. B. im antiken Athen, wurden alte Menschen systematisch ausgegrenzt. Auf Beschluss der Vereinten Nationen wird seit 1991 am 1. Oktober der internationale Tag der älteren Generation begangen. In Japan ist der Tag der Ehrung der Alten (敬老の日) seit 1966 ein gesetzlicher jährlicher Feiertag. Solchen kulturellen Gegensätzen entsprechen auf philosophischer und psychologischer Ebene Aktivitäts-, Kompetenz- und Chancenmodelle des Alters einerseits und Defizitmodelle andererseits. Das Alter ist Gegenstand biologischer, medizinischer, juristischer, entwicklungspsychologischer, philosophischer, kulturanthropologischer, sozialgeschichtlicher, sozial-, wirtschafts-, politik- und kulturwissenschaftlicher Betrachtung. Um eine interdisziplinäre Beschreibung des Alters bemüht sich die Gerontologie. Die Geragogik befasst sich mit der Bildung im Alter, die Geriatrie mit der Behandlung älterer Menschen.
  • demografischer Wandel (Wikipedia)
    Der demografische Wandel beschreibt im allgemeinen Sprachgebrauch die Veränderung der Bevölkerungszusammensetzung einer Gesellschaft.
  • Gesundheit (Wikipedia)
    Gesundheit ist ein körperlicher und geistiger Zustand eines Menschen oder der Zustand einer Gruppe (bspw. Familiengesundheit, Bevölkerungsgesundheit). Dazu gibt es verschiedene Definitionen. Das Wiedererlangen von Gesundheit wird als Gesunden, Gesundwerden oder Genesen bezeichnet. Der gesunde körperliche Zustand wird als Salubrität bezeichnet.
  • senioren (Wikipedia)
    Senior bezeichnet einen älteren Menschen, beispielsweise im Rentenalter oder Ruheständler. Ferner wird ein Ältester in einem Kreis, Kollegium oder Ähnlichem als Senior bezeichnet. Als gesellschaftliche Gruppe sind Senioren unter anderem als Zielgruppe des Marketings relevant, die mit Schlagworten wie Best Ager belegt werden. Auf kommunaler Ebene werden Senioren von Seniorenvertretungen, einem Oberbegriff für Seniorenräte, Seniorenbeiräte und Seniorenbeauftragte, vertreten. Als Bindeglied zwischen Politik, Verwaltung und älteren Menschen ermöglichen und sichern sie die Teilhabe älterer Menschen an gesellschaftlichen Aktivitäten.
  • Verbraucher (Wikipedia)
    Als Verbraucher oder Konsument wird eine natürliche Person bezeichnet, die eine oder mehrere Waren oder Dienstleistungen zur eigenen privaten Bedürfnisbefriedigung käuflich erwirbt. Ihnen widmet sich die Verbraucherforschung und die Konsumsoziologie.
  • Verbraucherbildung (Wikipedia)
    Verbraucherbildung (auch Konsumentenbildung, engl. Consumer Education; früher Verbrauchererziehung) bezieht sich auf die Vermittlung von Alltagskompetenzen. Dazu zählt unter anderem die Vermittlung von Finanzkompetenzen wie etwa die Budgetplanung für die Gestaltung und Bewältigung des alltäglichen Finanzmanagements. Daneben vermittelt Verbraucherbildung insbesondere Kompetenzen in den Bereichen gesunde Ernährung, Umweltbildung, Bildung für nachhaltige Entwicklung, Medien oder Umgang mit Werbung. Verbraucherbildung will Konsumenten dazu befähigen, dass sie verantwortlich einkaufen, sie ihr zur Verfügung stehendes Budget verantwortlich verwalten, sie Vorsorge für kritische Lebenssituationen treffen (Alter, Krankheit, Unfall etc.), die Gesundheitsvorsorge für die Erwachsenen und die ihnen anvertrauten Kinder gelingt und ökologische und sozial-ethische Werte in Konsumentscheidungen berücksichtigt werden. Der Gegenstandsbereich der Verbraucherbildung umfasst damit unter anderem ökonomische, ökologische, technische, rechtliche, politische, kulturelle, sozial- und naturwissenschaftliche Dimensionen. Verbraucherbildung kann deshalb nicht einer bestimmten Fachwissenschaft zugeordnet werden. Als geeignete Grundlage steht die Warenlehre in Österreich zur Diskussion. Verbraucherbildung in Deutschland ist bislang nur rudimentärer Bestandteil schulischer Bildungsangebote. Angebote zur Verbraucherbildung finden sich vor allem in der Erwachsenenbildung und im Fernunterricht. Die Situation der Verbraucherbildung an den Regelschulen ist uneinheitlich und unübersichtlich. In der Verbraucherbildung engagierte Organisationen wie etwa der deutsche Verbraucherzentrale Bundesverband e. V. fordern daher seit Langem eine bundesweite Aufwertung der Verbraucherbildung innerhalb der Lehrplänen der Bundesländer.
  • wohnen (Wikipedia)
    Die Geschichte des Wohnens beginnt mit der Sesshaftwerdung des Menschen seit der neolithischen Revolution. Seither bildeten sich unterschiedliche Wohnformen und -kulturen heraus, die für jede historische Epoche prägend waren und die Kultur- und Sozialgeschichte von Gesellschaften maßgeblich beeinflussten. Weltweit weisen Wohnformen in historischer Perspektive sehr vielschichtige und disparate Entwicklungen auf, weshalb hier der Fokus exemplarisch auf die vielfältigen Forschungen und Veröffentlichungen zur Entwicklung im heute deutschsprachigen Raum gelegt wird, die im Zusammenhang der Alltagsgeschichtsschreibung in der deutschsprachigen Geschichtswissenschaft von den 1970er bis 1990er Jahren entstanden sind. Forschungen zur Geschichte des Wohnens erweisen sich aufgrund mangelnder Überlieferung oft als schwierig. Archäologische Funde oder Bild- und Textquellen geben weit häufiger Auskunft über die Wohnverhältnisse privilegierter Bevölkerungsschichten, während das Wohnen oder Hausen der nichtprivilegierten Menschen oft gar nicht zu rekonstruieren ist.
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