Konferenz und Fachmesse für energetische Sanierungen im Rhein-Main-Gebiet findet am 23. Februar 2027 in Darmstadt statt

GGP Energy Lab 2027: Ticketverkauf gestartet, neues Veranstaltungskonzept angekündigt

GGP Energy Lab

Das GGP Energy Lab geht 2027 in die nächste Runde. Die Veranstaltung verbindet Fachkonferenz, Fachmesse und Networking für die Akteure der energetischen Sanierung im Rhein-Main-Gebiet. Der Ticketverkauf startet heute.

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Das GGP Energy Lab versteht sich nicht als klassische Branchenmesse. Ziel ist es, relevante Marktteilnehmer zusammenzubringen, Wissen zugänglich zu machen und den Austausch zwischen Praxis, Forschung, Industrie und weiteren Akteuren der Energiewende zu fördern. Bereits 2026 hat sich das Format als Plattform für Wissenstransfer und fachlichen Austausch rund um die energetische Sanierung etabliert.

Neues Veranstaltungskonzept für 2027Für 2027 wird das Konzept gezielt weiterentwickelt.

Neu sind unter anderem Workshops, die erstmals Bestandteil des Formats werden. Sie ergänzen die Fachvorträge und schaffen zusätzliche Möglichkeiten für Diskussionen, Erfahrungsaustausch und konkrete Fragestellungen aus der Praxis. Geplant sind vier Workshops. Die Inhalte befinden sich derzeit noch in der Ausarbeitung.

Darüber hinaus erweitert das Energy Lab sein Netzwerk deutlich. Neben Energieberatern richtet sich die Veranstaltung künftig verstärkt an Architekten, Fachplaner, Handwerksunternehmen, Kommunen, Wohnungswirtschaft, Immobilienwirtschaft, Hersteller und weitere Entscheider der Energiewende.

Fokus auf Wissen, Praxis und Zusammenarbeit

Energetische Sanierungen zählen zu den zentralen Herausforderungen der Energiewende im Gebäudebestand. Gleichzeitig werden die Anforderungen an Planung, Beratung, Förderung und Umsetzung zunehmend komplexer. Das Energy Lab möchte deshalb Orientierung bieten und den Austausch zwischen den beteiligten Akteuren stärken.

Auf dem Programm stehen erneut dena-anerkannte Fachvorträge, Impulse aus Forschung und Wissenschaft, Praxisbeispiele aus realen Sanierungsprojekten sowie der direkte Austausch mit Herstellern und Branchenpartnern. Als wissenschaftlicher Partner wird voraussichtlich erneut die TU Darmstadt vertreten sein.

Eigene Eventplattform entwickelt

Mit dem Start des Ticketverkaufs geht zudem eine neue digitale Infrastruktur online.

Für das GGP Energy Lab wurde erstmals eine eigene Eventplattform entwickelt. Ticketverkauf, Teilnehmerverwaltung, Ausstellerverwaltung, Newsletterversand und weitere organisatorische Prozesse werden künftig über eine zentrale Anwendung abgewickelt.

Die Entwicklung entstand aus dem Wunsch, bestehende Prozesse zu vereinfachen und verschiedene Einzellösungen in einer Plattform zusammenzuführen.

Ticketverkauf gestartetDer Ticketverkauf für das GGP Energy Lab 2027 läuft ab sofort. Für Besucher gilt ein gestaffeltes Ticketmodell. Zusätzlich stehen separate Ticketkategorien für Studierende, Presse, Hersteller und Aussteller zur Verfügung.

Weitere Informationen zur Veranstaltung, zum Programm und zum Ticketverkauf finden Interessierte unter:

https://www.ggp-bau.de/energy-lab

Die GGP Bau GmbH bündelt als systemanbieter für Bestandssanierungen die Kompetenz von Handwerkern, Energieberatern und Architekten.
Mit einer tiefgreifenden Expertise in der energetischen Sanierung und hocheffizienten Gebäudetechnik setzt das Unternehmen Maßstäbe in der praktischen Umsetzung der Energiewende, indem sie innovative Systemlösungen, das reibungslose Ineinandergreifen aller Gewerke und nachhaltige Wertsteigerung von Immobilien in den Mittelpunkt stellt.

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Themenrelevante Wikipedia-Infos:
  • Darmstadt (Wikipedia)
    Darmstadt () ist eine kreisfreie Großstadt mit 168.253 Einwohnern (31. Dezember 2025) im Süden Hessens, Verwaltungssitz des Regierungsbezirks Darmstadt und des Landkreises Darmstadt-Dieburg. Die Stadt gehört zum Rhein-Main-Gebiet und ist eines der zehn Oberzentren des Landes Hessen. Darmstadt ist nach Frankfurt am Main, Wiesbaden und Kassel die viertgrößte Stadt des Landes. Sie trägt seit dem 13. August 1997 die amtliche Zusatzbezeichnung Wissenschaftsstadt, mit der sie sich bereits seit der Nachkriegszeit profiliert. Darmstadt war von 1567 bis 1945 Haupt- und Residenzstadt der Landgrafschaft Hessen-Darmstadt, des Großherzogtums Hessen und des Volksstaats Hessen. Der Ruf als „Zentrum des Jugendstils“ geht unmittelbar auf die 1899 von Großherzog Ernst Ludwig eingerichtete Darmstädter Künstlerkolonie Mathildenhöhe zurück, welche seit 2021 UNESCO-Weltkulturerbe ist. Nach dem Luftangriff während des Zweiten Weltkriegs war ein Großteil der Alt- und Innenstadt zerstört. Heute ist etwa jedes dritte Gebäude aus der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg. In der Stadt befinden sich eine Reihe von Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Die circa 50.000 Studierenden verteilen sich auf die 1877 gegründete Technische Universität, die Hochschule Darmstadt, die Evangelische Hochschule und die Wilhelm Büchner Hochschule. Zu den über 30 weiteren Forschungseinrichtungen gehören das GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung, das Europäische Raumflugkontrollzentrum (ESA/ESOC), die Europäische Organisation für die Nutzung meteorologischer Satelliten (EUMETSAT) und drei Institute der Fraunhofer-Gesellschaft. Hinzu kommen zahlreiche Unternehmen und Einrichtungen des Kommunikations- und Informationstechniksektors, die angewandte Forschung und Entwicklung betreiben. Dazu zählen unter anderem der zweitgrößte Standort der Deutschen Telekom, die Software AG und mit der Merck KGaA auch ein DAX-Konzern.
  • energetische Sanierung (Wikipedia)
    Energetische Sanierung, auch thermische Sanierung, bezeichnet in der Regel die Modernisierung eines Gebäudes zur Minimierung des Energieverbrauchs für Heizung, Warmwasser und Lüftung.
  • Energieberatung (Wikipedia)
    Energieberatung ist eine Dienstleistung mit Informationen und Analysen zu den Themen Erzeugung, Speicherung, Transport, Bereitstellung, Verbrauch, Einsatz, Einsparung, Umwandlung und Rückgewinnung von Energie unter ökologischen sowie ökonomischen Aspekten. In der Bautechnik wurde mit den Anforderungen aus der Wärmeschutzverordnung und seit 2002 mit der Energieeinsparverordnung die Energieberatung zunehmend erforderlich, um geeignete Konzepte zur Wärmedämmung und Energieeinsparung auszuarbeiten. Um die energetische Sanierung von Wohngebäuden zu fördern, wurde vom Bundeswirtschaftsministerium das Programm Energiesparberatung vor Ort gestartet. Bei der Vor-Ort-Beratung für Wohngebäude, die vor dem 1. Januar 1984 gebaut wurden, wird das Gebäude zunächst untersucht und darauf aufbauend Vorschläge für sinnvolle Sanierungsmaßnahmen unterbreitet. Sie dient der Unterstützung des Eigentümers in seiner Entscheidung für Sanierungsmaßnahmen und stellt eine Vorbereitung für die Beantragung von vielen Förderprogrammen (z. B. das CO2-Gebäudesanierungsprogramm der KfW) dar. Seit 1. Dezember 2017 gibt der individuelle Sanierungsfahrplan (iSFP) als vereinheitlichte Ergebnisdarstellung und Beratungsnachweis im Förderprogramm Vor-Ort-Beratung einen verständlichen Überblick über die in einem Gebäude langfristig anstehenden Sanierungsmaßnahmen. Er ist aber in Deutschland nicht zwingend zu nutzen. Ausführliche Abschlussberichte einer BAFA-Vor-Ort-Beratung sind mitunter deutlich umfang- und detailreicher. Durchgeführt wird die Beratung durch speziell vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) zugelassene Energieberater. Listen über Energieberater findet man z. B. auf der Webseite des BAFA. Darüber hinaus fördert das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie seit 1978 die Energieberatung der Verbraucherzentralen. Die Energieberater der Verbraucherzentralen beantworten bundesweit in acht Beratungsangeboten (Telefonberatung, Onlineberatung, Stationäre Beratung, Basis-Check, Gebäude-Check, Heiz-Check, Solarwärme-Check und Detail-Check) interessenneutral und anbieterunabhängig Fragen zum Thema Energieeinsparung sowie zur Verwendung regenerativer Energien in …
  • energiewende (Wikipedia)
    Energiewende, auch Energietransition, bezeichnet im Deutschen den Übergang von einer fossilen Energieversorgung zu einem nachhaltigen Energiesystem auf Basis erneuerbarer Energien. In einigen Ländern – etwa Deutschland – umfasst dieser Prozess auch den Ausstieg aus der Kernenergie. International ist überwiegend der englische Begriff energy transition gebräuchlich, während Energiewende im engeren Sinne meist die deutsche Ausprägung dieses Transformationsprozesses bezeichnet. Der Begriff wurde nach dem 1980 erschienenen Buch Energiewende – Wachstum und Wohlstand ohne Erdöl und Uran des Öko-Instituts kulturell rezipiert und teilweise als Lehnwort in andere Sprachen übernommen (beispielsweise „The German Energiewende“ oder „A Energiewende alemã“). Ziel der Energiewende ist, die von der konventionellen Energiewirtschaft verursachten ökologischen, gesellschaftlichen und gesundheitlichen Probleme zu minimieren und die dabei anfallenden, bisher im Energiemarkt kaum eingepreisten, externen Kosten vollständig zu internalisieren. Angesichts der maßgeblich vom Menschen verursachten Globalen Erwärmung ist heutzutage besonders die Dekarbonisierung der Energiewirtschaft durch Beendigung der Nutzung von fossilen Energieträgern wie Erdöl, Kohle und Erdgas von Bedeutung. Ebenso stellen die Endlichkeit fossiler Energieträger sowie die Gefahren der Kernenergie wichtige Gründe für die Energiewende dar. Die Lösung des globalen Energieproblems gilt als zentrale Herausforderung des 21. Jahrhunderts. Die Energiewende umfasst die drei Sektoren Strom, Wärme und Verkehr, ferner auch die perspektivische Abkehr von fossilen Rohstoffen etwa zur Herstellung von Kunststoff oder zur Stickstoffdünger-Synthese (Haber-Bosch-Verfahren). Ein mit der Energiewende verbundener Kohle- und Ölausstieg bedeutet auch, dass wesentliche Mengen dieser vorhandenen Energieträger nicht gefördert werden dürfen. Wesentliche Elemente der Wende sind der Ausbau der erneuerbaren Energien, verbunden mit dem Aufbau von Energiespeichern, die Steigerung der Energieeffizienz sowie Energieeinsparung. Zu den erneuerbaren Energien zählen Bioenergie, Erdwärme, Wasserkraft, Meeresenergie, Sonnenenergie (Solarthermie, …
  • Fachkonferenz (Wikipedia)
    Das Wort Konferenz (aus lateinisch conferre für „zusammentragen, vergleichen“) steht für: Besprechung Wissenschaftliche Konferenz z. B. eine Tagung (ähnlich: Kongress) im kleinen Rahmen: Besprechung von Wissenschaftlern Eine ständige Einrichtung oder ein Zusammenschluss von politischen Organisationen, Amtsträgern oder Gebietskörperschaften, z. B. die Internationale Bodenseekonferenz die Konferenz der internationalen Nichtregierungsorganisationen (CINGO) im Europarat die Kultusministerkonferenz Konferenz (Schifffahrt) – Zusammenschluss mehrerer Reedereien in der Seeschifffahrt, Konferenzschaltung (Rundfunk) – Fernseh- oder Radioübertragung mehrerer Berichterstattungen, Telefonkonferenz – Telefonat mit mehreren Gegenstellen, Politische Konsultativkonferenz des chinesischen Volkes Doppelconférence – Form der satirischen Bühnenunterhaltung, von Farkas und Waldbrunn in Wien entwickelt. Fachkonferenz (Schule) – Mitwirkungsgremium an deutschen Schulen innerhalb eines Fachs oder Fachbereichs Webkonferenz Die Konferenz steht für: Die Konferenz, deutscher Fernsehfilm aus dem Jahr 2004 Siehe auch: Conference (Begriffsklärung) Conférence – französische Schreibung Pressekonferenz, Generalkonferenz (Generalversammlung) – Unterbegriffe Konferenzraum – Wortbildung Liste von Frauenkonferenzen Tagung#Unkonferenz Sitzung
  • Fachmesse (Wikipedia)
    Unter einer Fachmesse versteht man eine Veranstaltung mit Marketing-Hintergrund, die zeitlich begrenzt ist und sich in der Regel jährlich wiederholt. Im Gegensatz zu Publikumsmessen ermöglicht sie es Herstellern oder Verkäufern einer Ware oder einer Dienstleistung, diese zur Schau zu stellen, zu erläutern und zu verkaufen. Sie ist damit eine Unterform der Mustermesse. Oft werden auch B2B-Kontakte geknüpft. Fachmessen haben (in der Definition des Ausstellungs- und Messe-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft AUMA) einen deutlich höheren Anteil (über 50 %) an Fachbesuchern als Publikumsmessen. Es gibt Fachmessen, die nahezu ausschließlich von Fachbesuchern genutzt werden (wie etwa Maschinenbaumessen oder Konsumgütermessen, die oft allein Fachbesucher zulassen), und solche, die zugleich einen nennenswerten Anteil Privatbesucher aufweisen (etwa Baumessen). Umgekehrt können sich Publikumsmessen fast ausschließlich an öffentliches Publikum richten (etwa Bootsmessen, regionale Publikumsmessen) oder zugleich einen nennenswerten Anteil an Fachbesuchern haben (z. B. die IFA in Berlin). Daneben gibt es Mischformen, die sich in etwa gleichem Maße an beide Zielgruppen richten (z. B. die FIBO in Essen oder die photokina in Köln) sowie solche Fachbesuchermessen, auf denen zu bestimmten Zeiten das öffentliche Publikum zugelassen ist (z. B. die Internationale Möbelmesse in Köln). Die in der Gewerbeordnung beschriebene Differenzierung nach Messen (vorrangig an Fachbesucher gerichtet) und Ausstellungen (vorrangig an Privatbesucher gerichtet) hat heute in der Praxis an Bedeutung verloren.
  • Fachplaner (Wikipedia)
    Fachplanung bezeichnet im Bauwesen eine spezialisierte Planung, einen besonderen Planungsabschnitt, durch einen sogenannten Fachplaner. Außerdem wird der Begriff bei sektoralen überörtlich raumbedeutsamen Planungen verwendet. Im Bereich der Veranstaltungsplanung werden Fachplaner eingesetzt, die je nach Aufgabengebiet planerische und konzeptionelle Aufgaben wahrnehmen.
  • Gebäudesanierung (Wikipedia)
    Unter einer Sanierung versteht man im Bauwesen die baulich-technische Wiederherstellung oder Modernisierung einer oder mehrerer Etagen bzw. eines gesamten Bauwerks oder mehrerer Bauwerke, um Schäden zu beseitigen und/oder den Wohnstandard zu erhöhen. In erster Linie geht es um die Werterhaltung der Bausubstanz. Dies betrifft sowohl die Fassade als auch den Kern. Eine Sanierung geht über die Instandhaltung und Instandsetzung hinaus. Sie kann erhebliche Eingriffe in die Bausubstanz beinhalten wie u. a. Kernsanierung unter Beibehaltung der Fassaden und beinhaltet meist eine Modernisierung. Ein Teilgebiet ist die energetische Sanierung. Für behindertengerechtes Wohnen bzw. Arbeiten kann auch das barrierefreie Bauen Ziel einer Teilmodernisierung sein. Die Sanierung der Grundsubstanz von Baudenkmälern kommt zum Beispiel dann in Frage, wenn die Erhaltung des Gebäudes gefährdet ist. Nach Maßgabe des Denkmalschutzes muss die Untere Denkmalbehörde bei diesen weitreichenden Eingriffen in das Baudenkmal die Grenze zwischen der substanzerhaltenden Sanierung und der reversiblen Restaurierung festlegen. Ziel einer Sanierung ist die Wiederherstellung eines standsicheren, gebrauchstauglichen und zweckbestimmt nutzbaren Zustands. Der Zustand der Bausubstanz hängt hierbei maßgeblich von der Baustoffqualität, der Ausführungsqualität sowie externen natürlichen und menschlichen Einflussfaktoren ab und kann mittels geeigneter Verfahren ermittelt werden. Um vorhandene Mängel festzustellen, wird häufig eine Voruntersuchung (Gutachten) gemacht, das Schadensursachen benennt, das Schadensbild beschreibt sowie Sanierungsmaßnahmen vorschlägt.
  • Klimaschutz (Wikipedia)
    Klimaschutz ist der Sammelbegriff für (organisatorische bzw. technische usw.) Maßnahmen, die der durch den Menschen verursachten globalen Erwärmung entgegenwirken und mögliche Folgen der globalen Erwärmung abmildern (Mitigation) oder verhindern sollen. Als wichtige Grenze gilt die Zwei-Grad-Schwelle, die nicht überschritten werden sollte, wenn katastrophale Auswirkungen der globalen Erwärmung verhindert werden sollen. Einen gefährlichen Klimawandel zu verhindern gilt als eine der größten Herausforderungen der menschlichen Zivilisation. Da Kohlenstoffdioxid als wichtigster Treiber der gegenwärtigen Erderwärmung sehr lange in der Atmosphäre bleibt und manche Folgen des Klimawandels langfristig und irreversibel sind, werden die politischen Weichenstellungen der Gegenwart und unmittelbaren Zukunft tiefgreifende Auswirkungen für Tausende bis Zehntausende von Jahren haben. Kernelement des Klimaschutzes ist die drastische Verringerung des Ausstoßes von Treibhausgasen aus Energieerzeugung und Energienutzung in Industrie, Landwirtschaft, Verkehr und Privathaushalten, bis schließlich Netto-Null-Emissionen erreicht werden. Zur Begrenzung der globalen Erwärmung gemäß dem Pariser Übereinkommen sind bis in die 2030er Jahre hinein rasche und umfassende Emissionsminderungen notwendig, insbesondere durch eine Transformation des Energiesektors, wobei erneuerbare Energien eine zentrale Rolle spielen und je nach regionalen Voraussetzungen auch Kernenergie sowie CO2-Abscheidung und -Speicherung zur Emissionsminderung beitragen können. Die Begrenzung der globalen Erwärmung auf ein bestimmtes Niveau erfordert langfristig Klimaneutralität, da für jede Temperaturgrenze nur ein begrenztes Emissionsbudget zur Verfügung steht. Die Begrenztheit dieses Budgets bedeutet zugleich, dass jede Verzögerung des Klimaschutzes in der Gegenwart später deutlich schnellere und tiefgreifendere Maßnahmen erforderlich macht. Ebenfalls wichtig ist die Erhaltung und gezielte Förderung von Kohlenstoffsenken, also natürlichen Bestandteilen wie insbesondere Wäldern, die Kohlenstoffdioxid aufnehmen und binden können. Solche Klimaschutzmaßnahmen mindern zudem die Luftverschmutzung und haben weitere positive …
  • Wärmewende (Wikipedia)
    Die Wärmewende (englisch energy transition in heating) ist neben der Stromwende und der Verkehrswende eine der drei Säulen der Energiewende. Ziel der Energiewende ist es, den Verbrauch fossiler Brennstoffe drastisch zu reduzieren oder im Idealfall auf Null zu senken, also Klimaneutralität zu erreichen. Damit soll der mit der Verbrennung von fossilen Energieträgern verbundene Ausstoß von Treibhausgasen beendet und somit die weitere Erderwärmung verhindert werden. Da der Gebäudesektor eine erhebliche Quelle für Treibhausgasemissionen ist, ist aus Klimaschutzgründen eine Umstellung der Wärmeversorgung nötig. Diese „Wärmewende“ basiert dabei auf zwei grundlegenden Strategien, die sich gegenseitig ergänzen müssen: dem Einsatz erneuerbarer Energien sowie der Steigerung der Energieeffizienz. Die Wärmewende ist ein sozialer Prozess und kann – wie viele andere soziale Prozesse auch – durch politische Entscheidungen beeinflusst werden.
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