Berlin erlebt am 20. Juni 2026 einen historischen Kampfsportabend: Mit Oktagon 90 gastiert erstmals die größte europäische MMA-Organisation in der Uber Arena. Rund 17.000 Zuschauer werden erwartet, die Veranstaltung ist nahezu ausverkauft und gilt als die größte MMA-Veranstaltung sowie die größte Kampfsportveranstaltung, die jemals in Berlin stattgefunden hat. Besonders im Fokus steht das Berliner Spitfire Gym aus dem Wedding: Gleich fünf Athleten des Gyms kämpfen vor heimischem Publikum auf Europas größter MMA-Bühne – ein außergewöhnlicher Erfolg, der selbst im internationalen Spitzensport Seltenheitswert besitzt.
Wenn am 20. Juni die ersten Kämpfer den Käfig in der Uber Arena betreten, wird ein neues Kapitel der Berliner Sportgeschichte geschrieben. Mit Oktagon 90 feiert die größte europäische Mixed-Martial-Arts-Organisation (MMA) ihre Premiere in der Hauptstadt und bringt eines der größten Kampfsportevents Europas nach Berlin.
MMA steht für „Mixed Martial Arts“ und vereint verschiedene Kampfsportarten wie Boxen, Kickboxen, Ringen und Bodenkampf in einem sportlich klar geregelten Wettkampf. In vielen Ländern gehört MMA inzwischen zu den populärsten Kampfsportarten überhaupt und füllt regelmäßig große Arenen. Mit Oktagon hat sich in den vergangenen Jahren eine Organisation etabliert, die heute als europäischer Marktführer gilt und Veranstaltungen vor Zehntausenden Zuschauern ausrichtet.
Fünf Geschichten, fünf Wege auf Europas größte Bühne
Die fünf Kämpfer des Spitfire Gyms stehen beispielhaft für die Vielfalt und die besonderen Geschichten, die den Berliner Kampfsport ausmachen.
Timo Feucht lebt heute in Berlin und hat über den Kampfsport einen neuen Lebensweg gefunden. Der ehemalige rechtsradikale Hooligan distanzierte sich von seiner Vergangenheit und engagiert sich inzwischen dafür, Menschen beim Ausstieg aus extremistischen Milieus zu unterstützen.
Niko Samsonidse, studierter Sozialarbeiter und langjähriger Spitzenkämpfer im Federgewicht, greift nach seinem Wechsel ins Leichtgewicht den nächsten Karriereschritt an. In Berlin trifft er auf den Iren Dennis Frimpong.
Davlet Karataev gilt als eines der größten Leichtgewichts-Talente Europas. Der Berliner begeistert Fans und Experten gleichermaßen mit seinem kreativen und technisch anspruchsvollen Kampfstil. Sein Gegner ist der erfahrene Mexikaner Daniel Salas.
Attila Korkmaz, studierter Informatiker, wird von vielen Beobachtern als einer der strategisch stärksten Athleten im gesamten Oktagon-Kader angesehen. Er trifft auf den Polen Dawid Smielowski.
Ahmad Halimson repräsentiert Deutschland und Afghanistan und gehört seit Jahren zu den festen Größen des Spitfire Gyms. Auch er steht beispielhaft für die internationale Vielfalt der Berliner Kampfsportszene.
Aus dem Wedding an die Weltspitze
Für das Berliner Spitfire Gym ist die Veranstaltung ein ganz besonderer Meilenstein. Gleich fünf Kämpfer aus dem Gym werden bei Oktagon 90 antreten. Dass ein einzelnes Gym bei einer Veranstaltung dieser Größenordnung mit fünf Athleten vertreten ist, kommt selbst auf internationaler Ebene nur äußerst selten vor.
„Dass wir die Uber Arena ausverkaufen, ist ein klares Zeichen dafür, wie stark der MMA-Sport in Berlin geworden ist. Wir sind glücklich, dass wir nicht nur jungen Menschen einen Platz geben können, um sich zu entwickeln, sondern auch den Profisport voranbringen können“, sagt Yigit Muk, Eigentümer des Spitfire Gyms.
Das Spitfire Gym an der Müllerstraße im Wedding ist mit rund 3.600 Quadratmetern Trainingsfläche das größte MMA-Kampfsportzentrum Europas. Hier trainieren Freizeitsportler, Nachwuchstalente und internationale Profis unter einem Dach. Die Entwicklung des Gyms ist eng mit der Geschichte seines Gründers verbunden. Yigit Muk schaffte selbst einen bemerkenswerten Lebenswandel und fand über den Kampfsport neue Perspektiven. Heute engagiert er sich dafür, insbesondere jungen Menschen Chancen und Orientierung zu bieten.
Neben den Kämpfen der Berliner Athleten stehen in der Uber Arena auch zwei Titelkämpfe auf dem Programm. Sowohl im Leichtgewicht als auch im Schwergewicht werden die Oktagon-Champions ermittelt.
Für Berlin bedeutet die Premiere von Oktagon jedoch weit mehr als nur einen großen Kampfabend. Die nahezu ausverkaufte Arena zeigt, wie stark sich MMA in den vergangenen Jahren entwickelt hat und welchen Stellenwert der Sport inzwischen in der Hauptstadt besitzt. Dass dabei gleich fünf Kämpfer aus einem Berliner Gym vor heimischem Publikum antreten, macht den Abend auch zu einer Erfolgsgeschichte für den Berliner Sport.
Yigit Muk blickt deshalb bereits über den 20. Juni hinaus: „Unsere Vision ist es, dass wir eines Tages eine ausverkaufte MMA-Veranstaltung im Berliner Olympiastadion erleben. Die Entwicklung des Sports zeigt, dass dieses Ziel längst nicht mehr unrealistisch ist.“
Mit Oktagon 90 erhält Berlin nun erstmals die Gelegenheit, sich als einer der wichtigsten Standorte des europäischen MMA-Sports zu präsentieren – und das Spitfire Gym steht dabei im Mittelpunkt des Geschehens.
Das Spitfire Gym, an der Müllerstraße in Berlin-Wedding, wurde 2024 von Yigit Muk gegründet und gilt seither als erfolgreichstes und wichtigstes Trainingszentrum für Kampfsport im Osten Deutschlands. Es ist mit rund 3.600 Quadratmetern Trainingsfläche das größte MMA-Kampfsportzentrum Europas. Hier trainieren Freizeitsportler, Nachwuchstalente und internationale Profis unter einem Dach. Die Entwicklung des Gyms ist eng mit der Geschichte seines Gründers verbunden. Yigit Muk schaffte selbst einen bemerkenswerten Lebenswandel und fand über den Kampfsport neue Perspektiven. Heute engagiert er sich dafür, insbesondere jungen Menschen Chancen und Orientierung zu bieten.
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- Kampfsport (Wikipedia)
Kampfsport ist im deutschsprachigen Raum der in der Öffentlichkeit (außerhalb der Fachkreise) benutzte Sammelbegriff für die vielen verschiedenen Kampfstile, vor allem solche, bei denen keine Schusswaffen verwendet werden. Besonders häufig wird der Begriff mit der asiatischen Tradition des japanischen Budō, des chinesischen Kung Fu (eigentlich Wushu) oder des koreanischen Taekwondo verknüpft. Kampfsport wurde bereits in der Antike betrieben. Zu den in Europa bekanntesten Kampfsportarten gehören Boxen, Karate, Judo, Ringen, Aikido sowie lokal bedeutende Sportarten wie das schweizerische Schwingen, das russische Sambo oder das türkische Ölringen. - MMA (Wikipedia)
MMA steht für: Mixed Martial Arts, eine eigenständige Art des Vollkontaktwettkampfes das Madrider Abkommen über die internationale Registrierung von Marken Maldives Monetary Authority, Zentralbank der Malediven die Schweißtechnik Manual Metal Arc Welding (Lichtbogen-Handschweißen) das Mastitis-Metritis-Agalaktie Syndrom beim Schwein Method of Moving Asymptotes, einen Algorithmus zur Strukturoptimierung Methylmalonazidurie, eine Stoffwechselerkrankung Metropolitan Museum of Art in New York Minimum – Maximum – Average spanisches Kfz-Kennzeichen für Ministerio del Medio Ambiente (Landwirtschafts- und Umweltministerium) Mobile Marketing Association, ein internationaler Industrieverband Montreal, Maine and Atlantic Railway, ein ehemaliges Schienenverkehrsunternehmen in Nordamerika Multi Medien Agentur Multilingual Management Assistant, eine Berufsausbildung MultiMediaArt, ein Studiengang Multimission Maritime Aircraft, siehe Boeing P-8 Myanmar Airways International, eine Fluggesellschaft von Myanmar (ICAO-Code) Chemikalien: Methacrylsäuremethylester, chemische Verbindung (CH2=C(CH3)-COOCH3) Methylmalonic acid, siehe Methylmalonsäure Monomethylamin, siehe Methylamin Musik: Melodisch Moll aufwärts, eine vor allem im Jazz verwendete Tonleiter MIDI Manufacturers Association, MIDI Standardisierungs-Organisation MMA Club bzw. Mixed Munich Arts, einen Techno-Club in München Monuments de la musique ancienne der französischen musikwissenschaftlichen Gesellschaft Musical MIDI Accompaniment, eine freie Begleitautomatik für MIDI-Instrumente Siehe auch: Militärmedizinische Akademie Mergers and Acquisitions (M&A) - Uber Arena (Wikipedia)
Die Uber Arena (bis 2015: O2 World Berlin, bis März 2024: Mercedes-Benz Arena) ist eine Mehrzweckhalle in Berlin, in der Sportveranstaltungen wie Eishockey und Basketball sowie Konzerte und sonstige Veranstaltungen stattfinden. Mit bis zu 17.000 Sitz- und Stehplätzen, 59 Zuschauersuiten und rund 2000 Parkplätzen ist die Uber Arena nach der Lanxess Arena in Köln die zweitgrößte Multifunktionsarena Deutschlands.