Flying Blue entwertet günstigsten Prämientarif – keine Umbuchungen und Stornierungen mehr

Setzt sich das Light-Prinzip jetzt auch bei Prämienflügen durch?

Flying Blue entwertet günstigsten Prämientarif - keine Umbuchungen und Stornierungen mehr

Viele Prämientickets zeichneten sich lange durch einen entscheidenden Vorteil aus: Die meisten Award-Buchungen ließen sich in der Regel kostenlos oder gegen eine überschaubare Gebühr ändern oder stornieren. Mit Flying Blue stellt nun das nächste Vielfliegerprogramm dieses Prinzip teilweise infrage. Für neue Prämienbuchungen auf von Air France und KLM durchgeführten Flügen führt das Programm ab dem 08. September 2026 die Tarife Light, Standard und Flex ein. Die günstigste Option ist weder umbuchbar noch erstattbar.

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Niedriger Meilenpreis, weniger Leistung

Flying Blue stellt die Neuerung als zusätzliche Auswahl dar. Die Staffelung scheint jedoch auch dazu zu dienen, den optisch niedrigen Einstiegspreis in Meilen zu halten, während bisher enthaltene Leistungen in höhere Tarifstufen wandern. Das zeigt sich besonders in der Business Class. Bislang umfassen Flying-Blue-Prämientickets zwei Gepäckstücke à 32 Kilogramm, Loungezugang sowie Umbuchungen oder Erstattungen gegen 70 Euro. Business Light enthält künftig nur noch ein Aufgabegepäckstück. Loungezugang und kostenlose Sitzplatzwahl entfallen. Zudem sind freiwillige Änderungen und Erstattungen ausgeschlossen. Wer einen vergleichbaren Leistungsumfang wie vor diesen Anpassungen wünscht, muss Standard wählen und mehr Meilen einsetzen. Flex umfasst zusätzlich gebührenfreie Änderungen, Erstattungen und die Sitzplatzwahl im Voraus.

Prämientickets verlieren ihren Sonderstatus

Damit verlieren Prämientickets ein Stück ihres bisherigen Sonderstatus, der meist eine größere Flexibiliät als bei Cash-Buchungen beinhaltete. Das aus günstigen Kauftickets bekannte Prinzip – niedriger Grundpreis, weitere Leistungen gegen Aufpreis – erobert immer mehr auch die Meilenwelt. Flying Blue ist nämlich kein Einzelfall: Miles & More unterscheidet bereits zwischen Light, Comfort, Comfort Plus und Flex. Light wird dort für geringere Meilenwerte angeboten, Flex dafür mit großzügigeren Bedingungen.

Doch nicht alle Programme folgen diesem Modell. Bei American Airlines AAdvantage fallen für Änderungen von Prämientickets grundsätzlich keine separaten Gebühren an. Vollständig ungenutzte Tickets können vor dem ersten Abflug storniert werden; die eingesetzten Meilen werden anschließend kostenfrei auf das Meilenkonto zurückgebucht. Beim British Airways Club lassen sich Prämienflüge weiterhin gegen Gebühr ändern oder mehr als 24 Stunden vor Abflug stornieren. Diese Beispiele zeigen, dass der Trend, Prämientickets in unflexible Einstiegs- und höherpreisige Flex-Tarife aufzuteilen, keinesfalls alternativlos ist.

Vielfliegerstatus und Know-how gewinnen an Bedeutung

Bei Flying Blue bleiben statusabhängige Vorteile unabhängig vom gewählten Prämientarif bestehen. Ein passender Vielfliegerstatus kann gestrichene Leistungen deshalb teilweise auffangen. Zugleich wird es in Zukunft immer wichtiger, neben dem Meilenwert auch Gepäck, Loungezugang, Flexibilität und mögliche Zusatzkosten zu berücksichtigen.

Das Reiseoptimierungsportal First Class & More unterstützt seine Premium-Mitglieder bei der Wahl des passenden Vielfliegerprogramms und Tarifs, bei der schnellen und kostengünstigen (Re)-Qualifikation des gewünschten Vielfliegerstatus sowie beim effizienten Sammeln und Einlösen von Meilen. Diese Leistungen sind Teil der PLATIN- und DIAMANT-Mitgliedschaft. Neukunden sparen mit dem Gutscheincode NEWMEMBER26 aktuell 20 Prozent.

Über den Anbieter: „Luxusreisen zu Insider-Preisen“ ist das Motto von First Class & More, dem Spezialisten für die optimale Ausnutzung von Kundenbindungsprogrammen a la Lufthansa Miles & More in den Bereichen Airlines, Hotels und Autovermietungen. Seit mehr als 15 Jahren Jahren versorgt Alexander Koenig, Gründer von First Class & More, seine Kunden regelmäßig mit den besten Insider-Informationen rund um dieses Thema. Darüber hinaus liefert First Class & More umfassende Informationen zu den interessantesten Reisezielen weltweit.

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Themenrelevante Wikipedia-Infos:
  • Air France (Wikipedia)
    Die Air France mit Sitz in Roissy-Charles de Gaulle Cedex ist die nationale Fluggesellschaft Frankreichs. Sie ist eine der weltgrößten Fluggesellschaften und Gründungsmitglied der Luftfahrtallianz SkyTeam. Ihre Drehkreuze befinden sich am Flughafen Paris-Charles-de-Gaulle und am Flughafen Paris-Orly. Zusammen mit der niederländischen KLM Royal Dutch Airlines bildet Air France die börsennotierte Holdinggesellschaft Air France–KLM.
  • Business Class (Wikipedia)
    Als Beförderungsklasse (englisch class of carriage) wird im Transportwesen die Einteilung des Personen- und Güterverkehrs in mehrere, nach Preisen und Leistungen abgestufte Klassifizierungen bezeichnet. Im Personen- und Gütertransport ist es weltweit üblich, das Niveau der Dienstleistungsqualität für eine bestimmte Transportleistung nach Preisklassen zu staffeln, um unterschiedliche Zahlungsbereitschaften der Kunden zu nutzen. Je höher die Preisklasse, umso höher ist der Kundennutzen. Je nach Verkehrsträger werden folgende Beförderungsklassen unterschieden:
  • First Class (Wikipedia)
    First Class (englisch für „1. Klasse“) steht für: First Class (Band), britische Popgruppe First Class (Spiel), ein Brettspiel von Helmut Ohley First Class (Film), US-amerikanische Filmkomödie von Carlson Young (2024) FirstClass, E-Mail- und Konferenzsoftware Flugtarif, siehe Beförderungsklasse #First Class 1st Class, amerikanisches Musikalbum von Large Professor (2003) X-Men: Erste Entscheidung, original Film X-Men: First Class (2011) Siehe auch First-Class Cricket (Wettkampfsport) First-Class-Funktion (Programmierung) First-Class-Objekt (Programmierung) Erste Klasse (Begriffsklärung)
  • Flugbuchung (Wikipedia)
    Als Flugbuchung bezeichnet man in der Reisebranche die verbindliche Reservierung der Beförderung eines Flugpassagiers oder von Frachtgut durch Buchung einer bestimmten Flugreise gegen Bezahlung des ausgestellten Flugtickets. Diese Buchung bildet die Voraussetzung für den Abschluss eines Beförderungsvertrags und den Antritt der Flugreise – anders als etwa im Eisenbahnverkehr, wo eine Reise in der Regel kurzfristig angetreten werden kann und ein Fahrschein teilweise auch noch nach Fahrtantritt erworben werden darf. Der mit der Flugbuchung verbundene Erwerb des Flugtickets ist an eine bestimmte Verbindung gebunden; sie kennzeichnet sich durch ein Flugdatum, eine Flugnummer und die damit korrespondierende Flugstrecke. Ein konkreter Sitzplatz darf in der Regel erst reserviert werden, wenn der Fluggast eincheckt und die zum Einstieg in das Flugzeug berechtigende Bordkarte erhält. Grund hierfür ist, dass häufig erst relativ spät feststeht, welches Flugzeug bzw. Flugzeugmuster die Fluggesellschaft für den konkreten Flug einsetzen wird.
  • Flying Blue (Wikipedia)
    Flying Blue ist das Vielfliegerprogramm von Air France-KLM.
  • KLM (Wikipedia)
    KLM Royal Dutch Airlines (niederländisch Koninklijke Luchtvaart Maatschappij, kurz KLM; deutsch „Königliche Luftfahrtgesellschaft“) ist die nationale Fluggesellschaft der Niederlande und die älteste noch existierende Fluggesellschaft der Welt. Die Fluggesellschaft mit Sitz in Amstelveen und Basis auf dem Flughafen Amsterdam Schiphol ist Mitglied der Luftfahrtallianz SkyTeam und bildet mit Air France das Dachunternehmen Air France–KLM.
  • Meilen (Wikipedia)
    Meilen ist eine politische Gemeinde in der Schweiz und Hauptort des gleichnamigen Bezirks im Kanton Zürich.
  • Stornierung (Wikipedia)
    Eine Stornierung (oder Stornobuchung, kurz: Storno; aus italienisch stornare, „rückgängig machen“, aus lateinisch extornare, „ausdrehen“) ist im Rechnungswesen und allgemein in der Wirtschaft das Rückbuchen zur Aufhebung einer auf einem Konto vorgenommenen unrichtigen Buchung wegen Irrtums, Schreibfehlers oder Widerrufs. Auch die Rückabwicklung eines Vertrags wird umgangssprachlich Stornierung genannt, rechtlich handelt es sich jedoch um einen Rücktritt.
  • Vielfliegerprogramm (Wikipedia)
    Die Vielfliegerprogramme der großen Fluggesellschaften sollen die Kundenbindung verstärken, indem sie die häufige Nutzung derselben Gesellschaft mit Rabatten in Form von Freiflügen oder „Prämien“ belohnen. Betriebswirtschaftlich bezeichnet man diesen Vorgang als Lock-in-Effekt.
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