Firmenpleiten: Das Aus kommt nicht plötzlich, sondern durch Wegsehen

Firmenpleiten: Das Aus kommt nicht plötzlich, sondern durch Wegsehen

Viele Unternehmenskrisen entstehen, weil aus Fehlern nicht gelernt wird (Bildquelle: iStock/encrier)

Krisen kommen selten über Nacht, sondern kündigen sich in Zahlen an. Doch die werden oft lange ignoriert. Deshalb scheitern viele Betriebe nicht an äußeren Faktoren, sondern an immer gleichen betriebswirtschaftlichen Fehlern – denn sie lernen nicht dazu. Wer Warnsignale ignoriert und „aus dem Bauch heraus“ steuert, darf sich über die nächste Schieflage nicht wundern.

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Unternehmen geraten nicht aufgrund fehlender Nachfrage, sondern wegen vermeidbarer betriebswirtschaftlicher Fehler in wirtschaftliche Turbulenzen – denn sie lernen nicht aus ihren Fehlern. Oft mangelt es an strukturierter Planung, regelmäßigen Analysen und klaren Steuerungsprozessen. Entscheidungen werden dann eher aus dem Bauch heraus getroffen und Risiken nicht früh genug erkannt. Das hat zur Folge, dass Chancen ungenutzt bleiben, Ressourcen falsch eingesetzt werden und problematische Entwicklungen sich mit der Zeit verstärken. Ohne Bewusstsein für diese Schwächen können sich interne Defizite zu einer existenzbedrohenden Krise entwickeln, da nicht gegengesteuert wird. Der Unternehmensberater, Firmengründer und ehemalige Flugkapitän Bruno Dobler kennt die Mechanismen der Abwärtsspirale: „Eine sich anbahnende Krise wird durch Nicht-Kommunikation zusätzlich verschärft. Der Punkt ist dabei nicht, wer „den“ Fehler gemacht hat, sondern, wer Fehler bemerkt, aber nichts sagt. Während eines Fluges führt ein solches Verhalten unweigerlich zum Crash.“

Dobler erlebte selbst mit, wie die Luftfahrt erst aus vielen – oft tragischen – Fehlern lernen musste. Besonders in den 1970er Jahren kam es zu zahlreichen Abstürzen und Problemen bei Flugzeugen. Die Erkenntnis: Die Luftfahrt kann nur dann eine Zukunft haben, wenn sie sich in Bezug auf Sicherheit und Kommunikation radikal ändert. Heute genießt die Luftfahrt wieder hohes Vertrauen, denn sie ist vorbildlich in puncto Sicherheit, Planung, Agilität und Vorbereitung. Deshalb zieht der Schweizer Keynote-Speaker Dobler in seinen Vorträgen gerne Parallelen zwischen der Fliegerei und der Wirtschaft. In seinem Vortrag „Ready for Take-off – Vertrauen schafft Sicherheit“ zeigt der Unternehmensberater, welche Auswirkungen unerwartete Veränderungen und Turbulenzen trotz Planung auf Abläufe haben. „Selbst bei einem Routineflug unter besten Flugbedingungen lauert das Risiko oft in Form von nicht erkennbaren Turbulenzen. Dann heißt es, entschlossen zu handeln. Gleiches gilt für die Wirtschaft. Das Risiko taucht nicht erst mit der Krise auf, sondern vorher!“, betont der Schweizer Keynote-Speaker.

Neben der komplexen Technik eines Flugzeugs müssen Piloten auch die Kommunikation und Koordination der Crew in jeder Situation beherrschen. „Bei unerwarteten Ereignissen ist Verschweigen kein guter Ratgeber. In strukturierten Trainings lernen Piloten all das. Dieser Beruf eignet sich daher besonders gut als Benchmark für Führungskräfte. Neben der Fliegerei müssen Piloten Prinzipien wie das Crew Resource Management (CRM) erlernen. Seit der Einführung des CRM hat sich die Sicherheit in der Luftfahrt enorm verbessert und die Fehlerquote ist signifikant gesunken“, erklärt der Unternehmensberater. Ein praxisorientiertes Führungstraining, wie es in der Luftfahrt angewendet wird, ist nach Überzeugung des Schweizer Keynote-Speakers Bruno Dobler der Schlüssel, um die Führungskompetenz auf allen Ebenen zu verbessern, Erfolg zu sichern und das Vertrauen der Teams zu gewinnen.

Bruno Dobler ist eine faszinierende Persönlichkeit mit einer facettenreichen Karriere, die von seinen Erfahrungen als Verkehrspilot bei der Swiss bis zu den Leistungen als CEO und Mitglied verschiedener Verwaltungsräte reicht – wie etwa als Aufsichtsrat bei der Zürcher Kantonalbank. Während sich seine Kollegen auf ihre akademische Laufbahn konzentrierten, sammelte Dobler als Ausbilder von Militärpiloten in Uganda, Irak und Indonesien wertvolle Erfahrungen. Seine Leidenschaft für die Fliegerei führte zur Gründung der Horizon Swiss Flight Academy, wo er sein Wissen an angehende Verkehrspiloten weitergab.

Auf seine Zeit als Chefpilot der Crossair folgte eine politische Karriere, in der Dobler die Bürgerinnen und Bürger im Zürcher Kantonsrat vertrat. Als Flugkapitän der Swiss und CEO von Helvetic Airways setzte er seine Erfahrung und sein Know-how in der Luftfahrtbranche ein, um komplexe wirtschaftliche Herausforderungen erfolgreich zu meistern und strategische Neuausrichtungen voranzutreiben. Als Mitglied des Präsidiums der Zürcher Kantonalbank trug Dobler mit seinen Kollegen zur Sicherheit des Finanzsektors bei.

Neben seinen beruflichen Verpflichtungen ist Dobler als Coach und Mentor tätig und gibt seine umfangreichen Erfahrungen und Einsichten aus der Luftfahrt und dem Geschäftsleben an Führungskräfte und Teams weiter. Seine Erkenntnisse aus der Fliegerei überträgt Bruno Dobler in seinen international gefragten Vorträgen auf die Wirtschaft, aber auch auf das private Leben. Trotz seiner beeindruckenden Karriere schätzt Dobler die Natur und verbringt gerne Zeit in Andermatt, Schweiz, wo er ständig auf der Suche nach neuen Entdeckungen ist.

Kontakt
Keynote Speaker & Coach
Bruno Dobler
Gotthardstraße 22
6490 Andermatt
+41 (0) 79 725 51 98
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https://www.dobler.ch

Themenrelevante Wikipedia-Infos:
  • Agilität (Wikipedia)
    Agilität steht für: Agilität (Management), Merkmal einer Organisation Agility, selten verwendete deutsche Übersetzung der Hundesportart agil (von lateinisch agilis „flink, beweglich“) bezieht sich auf: Agiles Marketing, Vorgehensweise in der Vermarktung agile Softwareentwicklung, Vorgehensmodell zur Softwareentwicklung agiles Lernen, Anwendung agiler Werte, Prinzipien und Methoden auf Lernprozesse agiles Testen, Prüfung von Software im Rahmen eines Entwicklungsprojekts Siehe auch: AGIL-Schema (systemtheoretisches Modell) AGIL Volley Novara (Frauen-Volleyballverein) Liste aller Wikipedia-Artikel, deren Titel mit agil beginnt Vitalität (Lebensfähigkeit)
  • Change (Wikipedia)
    Change (englisch „Veränderung“) steht für: Change (Sugababes-Album), Album der Sugababes Change (Yvonne-Catterfeld-Album), Album der deutschen Sängerin Yvonne Catterfeld Change (In the House of Flies), Lied der US-amerikanischen Alternative-Metal-Band Deftones (2000) Change (Band), italienisch-amerikanisches Musikprojekt Change (Magazin), eine Publikation der Bertelsmann Stiftung Change (Theaterstück), Theaterstück von Wolfgang Bauer Change (Film), österreichisch-deutsche Verfilmung des Theaterstücks The Change (Kletterroute), Kletterroute bei Flatanger, Norwegen im Jazz die Harmoniewechsel eines Stückes, die die Grundlage für die Improvisation bilden, siehe Harmonik das englische Wort für Kleingeld in der Organisationsentwicklung eine Veränderung bzw. ein Veränderungsprozess in der IT die Änderung eines Produktes oder Services, siehe Change Management (ITIL) dänisches Unterwäschemarke, siehe Change of Scandinavia Geographie: Le Change, französische Gemeinde im Département Dordogne Change (Saône-et-Loire), eine französische Gemeinde Siehe auch: The Change Changé Chang’e (Begriffsklärung) Changes Change.org Monument to Change as it Changes
  • Sicherheit (Wikipedia)
    Sicherheit bezeichnet allgemein den Zustand, der für Individuen, Gemeinschaften sowie andere Lebewesen, Objekte und Systeme frei von unvertretbaren Risiken ist oder als gefahrenfrei angesehen wird. Für Individuen und Gemeinschaften bezeichnet Sicherheit den Zustand des Nicht-bedroht-Seins der Freiheit ihrer ungestörten Eigenentwicklung in zweierlei Hinsicht: im Sinne des tatsächlichen (objektiven) Nichtvorhandenseins von Gefährdung – als Sicherheit im objektiven Sinne, sowie im Sinne der Abwesenheit von (subjektiver) Furcht vor Gefährdung – als Sicherheit im subjektiven Sinne. Der Begriff „Sicherheit“ umfasst innere wie äußere Sicherheit von Gemeinschaften und schließt – insbesondere im Fall von Staaten – die politische, militärische, ökonomische, soziale, rechtliche, kulturelle, ökologische, technische u. a. Sicherheiten in sich ein.
  • Vertrauen (Wikipedia)
    Vertrauen bezeichnet eine bestimmte Art von subjektiver, auch emotional gefärbter, Überzeugung, nach der man sein Verhalten einrichtet. Es kommt in verschiedenen Ausrichtungen vor, je nachdem, was der unmittelbare Gegenstand des Vertrauens ist. Das Vertrauen auf eine andere Person beinhaltet Überzeugungen über ihre Redlichkeit und ihre zukünftigen Handlungsweisen: Man erwartet, dass diese Person einem hilfreich sein oder jedenfalls nicht schaden werde. Vertrauen bringt daher Kooperation hervor. Hierbei macht der Vertrauende Aspekte seines eigenen Wohlergehens und seiner Sicherheit vom Verhalten des Kooperationspartners abhängig, geht mit seinem Vertrauen also auch ein Risiko ein. Das Gegenteil des Vertrauens ist das Misstrauen; es beinhaltet wesentlich, dass man gegenüber anderen Personen, weil man sie negativ bewertet, Vorsichtsmaßnahmen ergreift, um Schädigung durch sie auszuschließen. Mindestens trifft man eigene Vorkehrungen, um sich zu sichern, und lässt das eigene Wohlergehen nicht vom Verhalten des anderen abhängen. Misstrauen reduziert daher das Ausmaß von Kooperation. Vertrauen und Misstrauen haben gemeinsam, dass Erwartungen und Bewertungen in Bezug auf andere Menschen bestehen, nicht etwa Gleichgültigkeit. Entsprechend gibt es auch das Vertrauen auf eine Information, also etwa auf den Inhalt von Nachrichten, Lehren und Anleitungen: Es beinhaltet die Überzeugung, dass darin keine Täuschung oder Unwahrheit liegt und dass man sein Handeln schadlos danach ausrichten kann. Ein weiterer Sonderfall ist der Begriff des Selbstvertrauens: Hierbei erstreckt sich Vertrauen auch auf Überzeugungen über die eigenen Fähigkeiten, wünschenswerte Ziele zu verwirklichen (als ein Aspekt des Selbstwertgefühls). Neben einem psychologisch-persönlichkeitstheoretischen Ansatz, der die Quelle des Vertrauens in sozialisationsbedingten oder kulturell vermittelten Persönlichkeitsstrukturen sucht, gibt es ökonomische, soziologische, politologische und sozialpsychologische Theorien (transaktionsanalytische Modelle), die versuchen, die Entstehung von Vertrauen in institutionellen Zusammenhängen (z. B. in Organisationen) bzw. in interpersonalen Beziehungen zu erklären.
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