Fake News und ihre Folgen für unsere Gesellschaft

Fake News und ihre Folgen für unsere Gesellschaft

Der im April 2024 im GRIN Verlag erschienene Sammelband „Fake News in der aktuellen Berichterstattung. Medienkompetenz, Demokratiegefährdung und Soziale Medien“ zeigt eindrücklich, wie Falschinformationen unsere öffentliche Debatte prägen und welche Bedeutung Medienkompetenz heute besitzt. Das Buch versammelt aktuelle wissenschaftliche Perspektiven und liefert ein wichtiges Fundament, um Desinformation zu erkennen und ihr wirksam zu begegnen.

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Digitale Medien bestimmen unseren Alltag – und mit ihnen verbreiten sich Fake News schneller und massenhaft. Der Sammelband „Fake News in der aktuellen Berichterstattung. Medienkompetenz, Demokratiegefährdung und Soziale Medien“ beleuchtet die Mechanismen hinter Falschinformationen, zeigt ihre politischen und gesellschaftlichen Folgen auf und erklärt, weshalb Medienkompetenz zu einer unverzichtbaren Schlüsselkompetenz geworden ist. Die Beiträge geben einen fundierten Überblick über aktuelle Forschung, Beispiele aus der Praxis und zeigen, warum kritische Mediennutzung demokratische Grundpfeiler schützt.

Zwischen Wahrheit, Manipulation und öffentlicher Verantwortung

Fake News sind längst kein Randphänomen mehr: Ob manipulierte Wetterkarten, virale politische Botschaften oder Desinformation während der Corona-Pandemie – der Sammelband zeigt anhand konkreter Beispiele, wie schnell sich Falschinformationen verbreiten und welchen Einfluss sie auf Meinungsbildung und gesellschaftliche Stabilität nehmen. Die Autor:innen erklären, wie Echokammern, Social Bots und Algorithmen dazu beitragen, dass Fake News verstärkend wirken, und wie emotional zugeschnittene Inhalte gezielt öffentliche Stimmung beeinflussen.
Der Sammelband widmet sich zudem dem zentralen Konzept der Medienkompetenz. Die Beiträge veranschaulichen historisch wie aktuell, warum ein souveräner Umgang mit Medien – von Quellenkritik über Faktenchecks bis zur Einschätzung digitaler Öffentlichkeiten – als gesellschaftliche Querschnittsaufgabe verstanden werden muss. Die Analyse zeigt deutlich: Nur wer Medien verstehen, bewerten und einordnen kann, ist in der Lage, sich im digitalen Informationsraum sicher zu bewegen. Auch die zunehmende Bedeutung von Faktencheck-Formaten, die Rolle des Journalismus und die Herausforderungen der Messbarkeit von Medienkompetenz werden differenziert dargestellt. Die Publikation richtet sich an Studierende, Lehrende und Forschende der Medien , Kommunikations und Sozialwissenschaften, an Journalist:innen, politische Bildner:innen sowie an alle, die sich kritisch mit digitaler Öffentlichkeit, Desinformation und Demokratie auseinandersetzen möchten. Auch Institutionen der Medienbildung, zivilgesellschaftliche Organisationen und Bibliotheken profitieren von den fundierten Analysen des Bandes.

Das Buch ist im April 2024 bei GRIN erschienen (ISBN: 978-3-389-01061-7).

Direktlink zur Veröffentlichung: https://www.grin.com/document/1464641

Kostenlose Rezensionsexemplare sind direkt über den Verlag unter presse@grin.com zu beziehen.

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Themenrelevante Wikipedia-Infos:
  • Demokratie (Wikipedia)
    Demokratie (von altgriechisch δημοκρατία dēmokratía Volksherrschaft) ist ein Begriff für Formen der Herrschaftsorganisation auf der Grundlage der Partizipation bzw. Teilhabe aller an der politischen Willensbildung. Es handelt sich um einen zentralen Begriff der Politikwissenschaft, der ursprünglich aus der Staatsformenlehre stammt und in der Demokratietheorie erörtert wird. Die erste begriffliche Erwähnung findet sich bezogen auf die Attische Demokratie bei Herodot. Ideengeschichtlich wegweisend für den Begriff war die Definition der Politie bei Aristoteles. Eine schlagwortartige Beschreibung aus der Moderne liefert Abraham Lincolns Gettysburg-Formel von 1863: „Regierung des Volkes, durch das Volk, für das Volk“. Für auf staatlicher Ebene existierende neuzeitliche Demokratien ist eine Kombination von liberalen und repräsentativen Elementen gängig. Zur liberalen Demokratie, wie sie sich nach westlichen Mustern herausgebildet hat, gehören allgemeine, freie und geheime Wahlen, die Aufteilung der Staatsgewalt bei Gesetzgebung, Regierung und Rechtsprechung auf voneinander unabhängige Organe (Gewaltenteilung) sowie die Garantie der Grundrechte. In einer repräsentativen Demokratie, in der gewählte Repräsentanten zentrale politische Entscheidungen treffen, haben oft Parteien maßgeblichen Anteil an der politischen Willensbildung und an der durch Wahlen legitimierten Regierung. Die Opposition ist fester Bestandteil eines solchen demokratischen Systems, zu dem auch die freie Meinungsäußerung samt Pressefreiheit, die Möglichkeit friedlicher Regierungswechsel und der Minderheitenschutz gehören. In einer direkten Demokratie hingegen trifft das Stimmvolk politische Entscheidungen direkt. Je nach zugrundeliegendem Demokratiebegriff gibt es unterschiedliche Kriterien dafür, wann ein Staat als Demokratie gilt. Neben und auch statt der bereits genannten Begriffe werden unter anderem Volkssouveränität, Mehrheitsherrschaft, verfassungsmäßige Ordnung, allgemeine Wohlfahrt, Pluralismus, Rechts- und Sozialstaatlichkeit, Schutz des Privateigentums genannt. Daher unterscheiden sich die unter der Bezeichnung „Demokratie“ in Vergangenheit und Gegenwart registrierten politischen …
  • Desinformation (Wikipedia)
    Desinformation (Zusammensetzung aus des- lat. de‑ „ab-, weg-, fort-, herab-“ und Information von lat. informatio „Auskunft, Benachrichtigung“ bzw. informare „bilden, befähigen, unterrichten“) wird das gezielte Verbreiten von Informationen genannt, dessen Ziel ist, die öffentliche Meinung, einzelne Gruppen oder Einzelpersonen im Sinne politischer oder wirtschaftlicher Interessen zu täuschen. Selten bezeichnet „Desinformation“ auch die beschriebene (als Täuschungsversuch betrachtete) Falschinformation selbst (beispielsweise „schädliche Desinformationen verbreiten“). Die dazu übermittelte Information ist nicht nur nach objektiven Maßstäben unwahr, sondern wird vom Urheber bewusst zum Zweck der Täuschung in die Welt gesetzt (siehe dazu auch Fälschung und Fake). Die Desinformation kann etwa über Massenmedien verbreitet werden, wobei man auch von Medienmanipulation spricht. Die Desinformation ist entweder direkte Lüge oder besteht indirekt aus subtiler Unterdrückung, Verschweigen oder Ablenken von überprüften Fakten. In zahlreichen Gebieten von Politik und Wirtschaft werden Desinformationen gezielt eingesetzt. So besitzen viele Geheimdienste eigene Abteilungen für die Fälschung und Verbreitung von Informationen. Ein Beispiel dafür war die Hauptverwaltung A des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) der DDR. Im militärischen Bereich werden Desinformationen, beispielsweise über eigene Truppenstärken oder deren räumliche Verteilung, zur Täuschung des Gegners eingesetzt. Verbraucher werden durch Verbreitung von Gerüchten oder öffentlich zugängliche falsche Informationen dahingehend beeinflusst, Produkte eines Mitbewerbers nicht zu kaufen. 2024 kam der Weltrisikobericht des World Economic Forum, für den rund 1500 Experten befragt wurden, zum Ergebnis, dass über den Zeitraum von zwei Jahren betrachtet Desinformation und Falschinformationen noch vor dem Klimawandel das größte globale Risiko für die Gesellschaft darstelle.
  • Fake News (Wikipedia)
    Fake News (auch Fakenews; englisch fake news [ˈfɛɪ̯kˌnjuːz]) ist ein Anglizismus und bezeichnet absichtlich falsche oder irreführende Informationen, die oft in Form von Nachrichten verbreitet werden. Sie werden gezielt erstellt, um die öffentliche Meinung zu manipulieren, Fehlinformationen zu verbreiten oder bestimmte politische, soziale oder wirtschaftliche Ziele zu verfolgen. Fake News können in Form von Artikeln, Bildern, Videos oder Social-Media-Beiträgen auftreten und sind oft schwer von echten Nachrichten zu unterscheiden. Wegen ihres oft absichtlich emotionalen Charakters verbreiten sie sich, da ohne redaktionelle Kontrolle, in den sozialen Netzwerken häufig viral. Die Verbreitung von Fake News kann schwerwiegende Folgen haben, darunter die Verzerrung der öffentlichen Meinung, die Verbreitung von Misstrauen gegenüber etablierten Medien und Institutionen und in einigen Fällen sogar die Förderung von Gewalt oder sozialer Unruhe. Die Bekämpfung von Fake News erfordert Medienkompetenz, die Fähigkeit zur kritischen Analyse von Informationen und die Nutzung vertrauenswürdiger Quellen. Fake News ist auch zu einem politischen Schlagwort geworden.
  • medienkompetenz (Wikipedia)
    Medienkompetenz bezeichnet die Fähigkeit, Medien und ihre Inhalte den eigenen Zielen und Bedürfnissen entsprechend sachkundig zu nutzen.
  • soziale Medien (Wikipedia)
    Soziale Medien oder englisch Social Media sind digitale Medien bzw. Plattformen (Social Software), die es Nutzern ermöglichen, sich im Internet zu vernetzen, sich also untereinander auszutauschen und mediale Inhalte einzeln, in einer definierten Gemeinschaft oder offen in der Gesellschaft zu erstellen, zu diskutieren und weiterzugeben. Soziale Medien können als weltweit unmittelbar zugängliche Anwendungsart der neuen Medien das schnelle Verbreiten von Wissen, Meinungen und anderen Informationen unterstützen. Sie sind einer der meistgenutzten Onlinedienste. Von den 5,4 Milliarden Internetnutzern Anfang 2024 benutzten mehr als 5 Milliarden soziale Medien. Der verbreitetste und bekannteste Typ von sozialen Medien sind die sozialen Netzwerke.
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