Erste zentrale Duke of Edinburgh’s International Award-Verleihung in Leipzig

Erste zentrale Duke of Edinburgh

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Am Freitag, den 2. Oktober 2026, werden im Ratsplenarsaal des Neuen Rathauses Leipzig erstmals im Rahmen einer zentralen Feier Jugendliche aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen mit dem renommierten Duke of Edinburgh’s International Award (DofE/ Duke Award) ausgezeichnet.
Die Schirmherrschaft übernimmt Susann Rüthrich, Kinder- und Jugendbeauftragte der Sächsischen Staatsregierung. Leipzigs Bürgermeisterin für Jugend, Schule und Demokratie, Vicki Felthaus, begrüßt die rund 100 anwesenden Gäste – darunter die ausgezeichneten Schülerinnen und Schüler, ihre ehrenamtlichen Award Leader sowie Familien und Freunde. Damit reiht sich Leipzig ein in die seit Jahren etablierten zentralen Verleihungsfeiern im Roten Rathaus Berlin und im Bürgermeisterhaus Essen-Werden (NRW).

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Das DofE-Programm wurde 1956 von Kurt Hahn und Prinz Philip, dem verstorbenen Herzog von Edinburgh, ins Leben gerufen und erreicht heute jährlich über eine Million junge Menschen in mehr als 130 Ländern. In Deutschland lizenziert der seit 1995 bestehende Verein The Duke of Edinburgh’s International Award – Germany e. V. Schulen und weitere Bildungseinrichtungen als Programmanbieter. Unter dem Motto „Du kannst mehr, als du glaubst!“ fördert der Award über ehrenamtliches Engagement, Sport, neue Fähigkeiten und Abenteuer die Persönlichkeitsentwicklung von 14- bis 24-Jährigen.

„Diese Erfahrung hat mich verändert. […] Seit diesem Tag versuche ich Menschen nicht mehr so schnell zu beurteilen. Denn wir kennen nie den ganzen Weg, den jemand gerade geht“, lässt Seyma, 16 Jahre alt und Youth Ambassador für den Duke, die Anwesenden im Ratsplenarsaal wissen.

Susann Rüthrich, Kinder-und Jugendbeauftragte der Sächsischen Staatsregierung, betont anlässlich der Verleihung: „Der Duke Award macht das Recht auf Beteiligung ganz praktisch erlebbar: Jugendliche gestalten aktiv mit, übernehmen Verantwortung und engagieren sich in ihrer Gemeinschaft – auf Augenhöhe.“

Seit dem Aufbau einer eigenen Regionalkoordination für Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen im Jahr 2023 ist die Beteiligung deutlich gewachsen. Aus anfänglich einer Schule (Leipzig International School) wurden inzwischen sechzehn Schulen in Sachsen, darunter seit 2024 mit der Rosa-Parks-Schule Leipzig auch die erste öffentliche Oberschule. In Thüringen und Sachsen-Anhalt sind jeweils zwei weitere Schulen als Programmanbieter vertreten. Im Jahr 2024 und 2025 meldeten sich allein in der Region Mitteldeutschland rund 214 Jugendliche neu für den Award an.

Vicki Felthaus, Bürgermeisterin für Jugend, Schule und Demokratie der Stadt Leipzig, nimmt die Bedeutung des Preises in den Blick: „Leipzig steht wie kaum eine andere Stadt für Zivilcourage, demokratische Teilhabe und internationale Verständigung. Der Duke of Edinburgh’s International Award macht diese Werte für junge Menschen konkret erfahrbar: Sie übernehmen Verantwortung, engagieren sich für andere, entwickeln eigene Fähigkeiten und sammeln dabei wichtige Erfahrungen. Gerade diese Verbindung von persönlicher Entwicklung, gesellschaftlichem Engagement und internationalem Austausch macht den Award so besonders. Ich freue mich, dass junge Menschen aus Leipzig und der Region heute hier für ihr Engagement und ihre persönlichen Leistungen ausgezeichnet werden.“

Bildungseinrichtungen aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen sind herzlich eingeladen, sich über den DofE Award zu informieren und beraten zu lassen, um jungen Menschen die Teilnahme an diesem besonderen Programm zu ermöglichen:

Lilo Bauer

Regionalkoordination Sachsen, Sachsen-Anhalt & Thüringen

lilo.bauer@duke-award.de

Weiterführende Zahlen und Wirkungsgeschichten finden sich im aktuellen Bericht des Vereins:

https://duke-award.de/wp-content/uploads/2026/04/Duke-Wirkungsbericht-2025_final_hA-1.pdf

Kontakt
The Duke of Edinburgh’s International Award – Germany e.V.
Lilo Bauer
Branitzer Platz 2
14050 Berlin
015630108757
a3c60d0890b26e8d49c4f51c2cac00ac88587809
https://duke-award.de

Themenrelevante Wikipedia-Infos:
  • Bildung (Wikipedia)
    Bildung (von althochdeutsch bilidōn ‚bilden', ‚sich bilden', ‚gestalten', ‚erschaffen', ‚versinnbildlichen', ‚nachahmen'; Abstraktum: bildunga ‚Vorstellung, Vorstellungskraft‘) ist ein vielschichtiger, unterschiedlich definierter Begriff, den man im Kern als Maß für die Übereinstimmung des persönlichen Wissens und Weltbildes eines Menschen mit der Wirklichkeit verstehen kann. Je höher die Bildung ist, desto größer wird die Fähigkeit, Verständnis für Zusammenhänge zu entwickeln und wahre Erkenntnisse zu gewinnen. Der Ausdruck wird sowohl für den Bildungsvorgang („sich bilden“, „gebildet werden“) wie auch für den Bildungszustand („gebildet sein“) einer Person verwendet. Im Hinblick auf den innerhalb einer Bevölkerung gemeinhin erwartbaren Bildungsstand wird von Allgemeinbildung gesprochen. Im weiteren Sinn bezeichnet Bildung die Entwicklung eines Menschen hinsichtlich seiner Persönlichkeit zu einem „Menschsein“, das weitgehend den geistigen, sozialen und kulturellen Merkmalen entspricht, die jeweils in der Gesellschaft als Ideal des voll entwickelten Menschen gelten können, wie zum Beispiel das humboldtsche Bildungsideal. Ein Merkmal von Bildung, das nahezu allen modernen Bildungstheorien entnehmbar ist, lässt sich umschreiben als das reflektierte Verhältnis zu sich, zu anderen und zur Welt. Im Gegensatz zur beruflichen oder zweckbestimmten Ausbildung bezieht sich Bildung auf eine grundsätzliche und grundlegende kulturelle Formung des Menschen. Vorausgesetzt, wenn auch selten angesprochen, sind hierbei elementare Kulturtechniken wie Auswendiglernen, Lesen, Schreiben, Rechnen. Solche Kulturtechniken werden stets in einem sozialen Kontext vermittelt, dem Bildungswesen im weitesten Sinne. Zum Bildungswesen gehören spezielle Institutionen wie beispielsweise Schulen und Hochschulen, aber auch alle anderen Lehr- und Lernverhältnisse, etwa in Familie, Beruf oder aus eigener Initiative. Der moderne, dynamische und ganzheitliche Bildungsbegriff steht für den lebensbegleitenden Entwicklungsprozess des Menschen zu der Persönlichkeit, die er sein kann, aber noch nicht ist. Diesem Prozess sind allerdings Grenzen gesetzt: durch persönliche Voraussetzungen – bezüglich …
  • Jugend (Wikipedia)
    Unter Jugend ist im Allgemeinen eine soziale Altersgruppe gemeint, die sich in ihrem Alter und ihrem Status in der Gesellschaft unterscheidet und in der Altersperiode zwischen Kindheit und mittlerem Alter liegt. Die unteren Altersgrenzen werden zwischen 14 und 16 Jahren festgelegt, die oberen Altersgrenzen zwischen 25 und 35 Jahren und sogar später festgelegt. Wegen ihrer Länge wird die Lebensphase Jugend auch in die Abschnitte Adoleszenz und Postadoleszenz untergliedert, wobei umstritten ist, wo die Grenze verläuft. In der Praxis ist die Volljährigkeit relevant und nicht eine wissenschaftliche Abgrenzung. Die rechtliche Einstufung als Jugendlicher ist in vielen Ländern ausgesprochen kurz (vgl. unten „Rechtliche Definitionen“, siehe auch Jugendrecht). Der englische Begriff Teenager bezieht sich auf den Bereich der englischen Zählwörter, die auf -teen enden: Thirteen, fourteen usw., also den Bereich von 13 bis 19 Jahren.
  • Persönlichkeit (Wikipedia)
    Der Begriff Persönlichkeit (abgeleitet von Person) hat die Individualität jedes einzelnen Menschen oder Tiers zum Gegenstand und bezeichnet meist einen lebenserfahrenen, reifen Menschen mit ausgeprägten Charaktereigenschaften. Dabei geht es um die Frage, hinsichtlich welcher psychischen Eigenschaften sich Menschen als Individuen oder in Gruppen voneinander unterscheiden. „Temperament“ und „Charakter“ sind ältere Fachbezeichnungen und nicht als Synonym zu verwenden, da sie zum Teil eine andere Bedeutung haben. Es werden zahlreiche Persönlichkeitseigenschaften unterschieden. Die normale menschliche Variation von Persönlichkeitsmerkmalen steht dabei ebenso im Interesse der Forschung wie die Identifikation von Persönlichkeitsstörungen. Kernfragen sind beispielsweise die Stabilität oder Veränderung von Persönlichkeitsmerkmalen, ihre dispositionelle Funktion (Bedeutung für zukünftiges Verhalten) oder die Art ihrer Repräsentation und Manifestation (Konstrukte oder Rekonstrukte). In der Philosophie werden eher die Begriffe Personalität und Person verwendet (vgl. Philosophische Anthropologie).
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