Das Open Source-Framework Mythic wird von Sicherheitsforschern für legitime Red Team- und Penetrationstests eingesetzt, kann aber auch von Bedrohungsakteuren zur Steuerung kompromittierter Systeme genutzt werden. Zu den Funktionen von Mythic gehören unter anderem Remote Command Execution, der Zugriff auf Anmeldedaten sowie Möglichkeiten zur lateralen Bewegung innerhalb eines kompromittierten Netzwerks. Eine aktuelle Analyse von Censys, einem führenden Anbieter im Bereich Internet Intelligence und Attack Surface Management, zeigt, wie verbreitet öffentlich erreichbare Mythic-Infrastrukturen im Internet sind und welche Rückschlüsse sich daraus für die Cybersicherheit ziehen lassen.
Bei der Untersuchung identifizierte Censys 131 öffentlich erreichbare Hosts mit Mythic-Installationen. Im weltweiten Vergleich liegt Deutschland mit sieben Hosts auf Platz vier, gefolgt von den Niederlanden mit sechs Hosts. Auffällig ist, dass ein großer Teil davon weiterhin charakteristische Standardkonfigurationen verwendet und damit mehrere unmittelbar nutzbare Erkennungsmerkmale hinterlässt. Bei 115 Hosts finden sich etwa TLS-Zertifikate mit „O = Mythic“ oder „O = Mythic C2“. Auch der häufig genutzte Port 7443 sowie weitere technische Merkmale können Hinweise auf entsprechende Systeme liefern.
Für Sicherheitsteams liegt die zentrale Herausforderung darin, dass Mythic eine Vielzahl unterschiedlicher Agents einsetzen kann, auch bislang unbekannter Agents. Das erschwert die Erkennung auf einzelnen Endgeräten. Umso wichtiger ist es, die zugehörige Infrastruktur frühzeitig auf Netzwerkebene zu identifizieren. Der Blogbeitrag von Censys erläutert die technischen Merkmale von Mythic, analysiert konkrete Infrastruktur-Cluster und zeigt, welche Netzwerk- und Host-Indikatoren Sicherheitsteams für die Erkennung und das Threat Hunting nutzen können.
Erfahren Sie mehr: https://censys.com/blog/mythic-c2/
Über Censys:
Censys, Inc.TM ist die führende Internet-Intelligence-Plattform für Threat Hunting und Attack Surface Management. Censys wurde 2017 in Ann Arbor in Michigan, USA, gegründet und bietet Unternehmen den weltweit umfassendsten Echtzeit-Überblick ihrer Internet-Infrastruktur, Assets und Geräte. Kunden wie Google, Cisco, Microsoft, Samsung, das U.S. Department of Homeland Security, das Office of the Director of National Intelligence (ODNI), die Cybersecurity & Infrastructure Security Agency (CISA) und mehr als 50 % der Fortune 500 vertrauen auf Censys für eine kontextualisierte Echtzeitansicht ihrer Internet- und Clouds-Assets. Um mehr zu erfahren, besuchen Sie www.censys.com und folgen Sie Censys auf LinkedIn, X, Bluesky und Mastodon.
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- Cybersecurity (Wikipedia)
Informationssicherheit ist ein Zustand von technischen oder nicht-technischen Systemen zur Informationsverarbeitung und -speicherung, der die Schutzziele Vertraulichkeit, Verfügbarkeit und Integrität sicherstellen soll. Informationssicherheit dient dem Schutz vor Gefahren bzw. Bedrohungen, der Vermeidung von wirtschaftlichen Schäden und der Minimierung von Risiken. In der Praxis orientiert sich die Informationssicherheit im Rahmen des IT-Sicherheitsmanagements unter anderem an der internationalen ISO/IEC-27000-Reihe oder dem US-Standard NIST 800. Im deutschsprachigen Raum ist ein Vorgehen nach IT-Grundschutz verbreitet. Im Bereich der Evaluierung und Zertifizierung von IT-Produkten und -systemen findet die Norm ISO/IEC 15408 (Common Criteria) häufig Anwendung. Die Normenreihe IEC 62443 befasst sich mit der Informationssicherheit von „Industrial Automation and Control Systems“ (IACS) und verfolgt dabei einen ganzheitlichen Ansatz für Betreiber, Integratoren und Hersteller. Die Umsetzung aus der Cyberresilienz-Verordnung schafft dabei auch Sicherheit auf Hardwareebene und schützt dadurch auch die Betreiber von Anlagen und Maschinen, indirekt auch die Verbraucher. - Cybersicherheit (Wikipedia)
Informationssicherheit ist ein Zustand von technischen oder nicht-technischen Systemen zur Informationsverarbeitung und -speicherung, der die Schutzziele Vertraulichkeit, Verfügbarkeit und Integrität sicherstellen soll. Informationssicherheit dient dem Schutz vor Gefahren bzw. Bedrohungen, der Vermeidung von wirtschaftlichen Schäden und der Minimierung von Risiken. In der Praxis orientiert sich die Informationssicherheit im Rahmen des IT-Sicherheitsmanagements unter anderem an der internationalen ISO/IEC-27000-Reihe oder dem US-Standard NIST 800. Im deutschsprachigen Raum ist ein Vorgehen nach IT-Grundschutz verbreitet. Im Bereich der Evaluierung und Zertifizierung von IT-Produkten und -systemen findet die Norm ISO/IEC 15408 (Common Criteria) häufig Anwendung. Die Normenreihe IEC 62443 befasst sich mit der Informationssicherheit von „Industrial Automation and Control Systems“ (IACS) und verfolgt dabei einen ganzheitlichen Ansatz für Betreiber, Integratoren und Hersteller. Die Umsetzung aus der Cyberresilienz-Verordnung schafft dabei auch Sicherheit auf Hardwareebene und schützt dadurch auch die Betreiber von Anlagen und Maschinen, indirekt auch die Verbraucher.