Mehr als 100 Teilnehmende diskutierten zwei Tage lang über die Zukunft der Cybersecurity, digitale Resilienz und aktuelle regulatorische Herausforderungen.
Bochum, Juni 2026 – Wie können Unternehmen in einer zunehmend digitalen und gleichzeitig unsicheren Welt handlungsfähig bleiben? Mit dieser Frage beschäftigte sich die CYBICS 2026 am 10. und 11. Juni im O-WERK auf MARK 51°7 in Bochum. Die Veranstalterin, die isits AG International School of IT Security, konnte dabei ihr Ziel von 100 Teilnehmenden nicht nur erreichen, sondern sogar übertreffen.
Zwei Tage lang kamen Fach- und Führungskräfte, Sicherheitsverantwortliche, Forschende sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Verwaltung und Sicherheitsbehörden zusammen, um aktuelle Entwicklungen der Cybersecurity zu diskutieren. Im Mittelpunkt standen Themen wie Cyber-Resilienz, NIS-2, der Cyber Resilience Act, Künstliche Intelligenz, Post-Quanten-Kryptographie, Krisenmanagement und digitale Souveränität.
„Die große Resonanz zeigt, wie stark der Bedarf an Austausch und praxisnahen Lösungen im Bereich Cybersecurity aktuell ist. Cyber-Resilienz ist längst keine Aufgabe einzelner IT-Abteilungen mehr, sondern eine strategische Herausforderung für ganze Organisationen“, sagt Birgitte Baardseth, Vorständin der isits AG.
Besonders deutlich wurde während der Veranstaltung, dass Cybersecurity heute weit über technische Fragestellungen hinausgeht. In zahlreichen Vorträgen und Diskussionen standen auch organisatorische Resilienz, Krisenkommunikation, Risikomanagement und die Verantwortung von Führungskräften im Fokus.
Zu den Referierenden gehörten Expertinnen und Experten aus Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Behörden. Mit dabei waren unter anderem Vertreterinnen und Vertreter des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), des Zentrums für Digitale Souveränität (ZenDiS), des Fraunhofer IAIS sowie renommierter Unternehmen und Organisationen aus dem Cybersecurity-Umfeld.
Neben dem Fachprogramm war insbesondere der persönliche Austausch ein zentrales Element der Konferenz. Bereits beim Vorabend-Netzwerktreffen und in den Pausen entstanden zahlreiche Gespräche, neue Kontakte und Ideen für zukünftige Kooperationen.
Die CYBICS unterstrich damit einmal mehr die Bedeutung Bochums als Cybersecurity-Standort. Mit dem Horst-Görtz-Institut, der Ruhr-Universität Bochum, zahlreichen Unternehmen und Initiativen hat sich die Region in den vergangenen Jahren zu einem wichtigen Zentrum für Informationssicherheit in Deutschland entwickelt.
Nach dem erfolgreichen Jubiläumsjahr richtet sich der Blick bereits nach vorne: Die nächste CYBICS ist für 2027 geplant.
Weitere Informationen zur vergangenen Veranstaltung finden Interessierte auf dem LinkedIn-Account der CYBICS.
Die isits AG International School of IT Security wurde im Jahr 2001 gegründet und zählt heute zu den führenden Weiterbildungs- und Konferenzanbietern im Umfeld der IT-Sicherheit und Informationssicherheit. Unser Angebot richtet sich an Unternehmen, Organisationen und Privatpersonen.
Seit Jahren arbeitet die isits AG erfolgreich mit der Ruhr-Universität Bochum und dem Horst Görtz Institut zusammen und ist anerkannter Seminaranbieter der Zertifizierungsstelle PersCert TÜV. Alle Dozent/innen und Referent/innen der isits AG sind ausgewiesene Experten auf ihrem Fachgebiet und in der Praxis gefragte Berater für Informationssicherheit und IT-Sicherheit.
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- Cyber Resilience Act (Wikipedia)
Die Cyberresilienz-Verordnung (CRV), oft auch Cyber Resilience Act (CRA), ist eine Verordnung der Europäischen Union, mit der die Regeln zur Cybersicherheit von Produkten mit digitalen Elementen EU-weit vereinheitlicht werden. Dadurch soll ein hohes Cybersicherheitsniveau in der Union sichergestellt und der freie Verkehr von Produkten mit digitalen Elementen im europäischen Binnenmarkt gewährleistet werden. Im Kern etabliert sie Cybersicherheit als grundlegende Produkteigenschaft und damit als zwingende Voraussetzung für den Marktzugang für Produkte mit digitalen Elementen innerhalb der Europäischen Union. Die Verordnung wurde am 20. November 2024 im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht und trat 20 Tage später, am 10. Dezember 2024, in Kraft. Die Anwendung der Cyberresilienz-Verordnung erfolgt gestaffelt: Bestimmte Meldepflichten für Hersteller gelten bereits ab dem 11. September 2026, während die vollständigen Anforderungen für neue Produkte ab dem 11. Dezember 2027 verbindlich werden. Sie ergänzt die Datenschutz-Grundverordnung und die NIS-2-Richtlinie. Der Cyber Resilience Act wird durch EU-Durchführungsverordnungen in seiner Ausgestaltung ergänzt. - Cybersecurity (Wikipedia)
Informationssicherheit ist ein Zustand von technischen oder nicht-technischen Systemen zur Informationsverarbeitung und -speicherung, der die Schutzziele Vertraulichkeit, Verfügbarkeit und Integrität sicherstellen soll. Informationssicherheit dient dem Schutz vor Gefahren bzw. Bedrohungen, der Vermeidung von wirtschaftlichen Schäden und der Minimierung von Risiken. In der Praxis orientiert sich die Informationssicherheit im Rahmen des IT-Sicherheitsmanagements unter anderem an der internationalen ISO/IEC-27000-Reihe oder dem US-System der System and Organization Controls (SOC). Im deutschsprachigen Raum ist ein Vorgehen nach IT-Grundschutz verbreitet. Im Bereich der Evaluierung und Zertifizierung von IT-Produkten und -systemen findet die Norm ISO/IEC 15408 (Common Criteria) häufig Anwendung. Die Normenreihe IEC 62443 befasst sich mit der Informationssicherheit von „Industrial Automation and Control Systems“ (IACS) und verfolgt dabei einen ganzheitlichen Ansatz für Betreiber, Integratoren und Hersteller. Die Umsetzung aus der Cyberresilienz-Verordnung schafft dabei auch Sicherheit auf Hardwareebene und schützt dadurch auch die Betreiber von Anlagen und Maschinen, indirekt auch die Verbraucher. - Digitale Souveränität (Wikipedia)
Unter digitaler Souveränität werden im politischen Diskurs Möglichkeiten zur selbstbestimmten Nutzung und Gestaltung von Informationstechnik durch Gesellschaften, Staaten, Unternehmen und Individuen diskutiert. Dies umfasst sowohl die digitale Kompetenz als Sachkenntnis als auch die Kompetenz im Sinne von Befugnis, Tätigkeiten auch eigenständig ausüben zu dürfen. - Krisenkommunikation (Wikipedia)
Krisenkommunikation steht für Öffentlichkeitsarbeit in Krisensituationen, siehe Krisenkommunikation (Öffentlichkeitsarbeit) Kommunikation mit Personen in Krisen, siehe Krisenkommunikation (Sozialpsychologie) - Künstliche Intelligenz (Wikipedia)
Künstliche Intelligenz (kurz KI, englisch artificial intelligence, kurz AI) ist ein Forschungs- und Anwendungsgebiet der Informatik. Es handelt sich dabei um verschiedene Klassen von Problemlösungsverfahren, die anhand von Eingaben aus ihrer Umgebung Handlungen ausführen. Historisch ist der Begriff nicht einheitlich definiert, sondern kann sich einerseits auf „Intelligenz“ im Sinne der Nachbildung menschlichen Verhaltens beispielsweise bei der Bilderkennung oder der Interaktion in menschlicher Sprache beziehen, andererseits auf die Fähigkeit zu rationalem, logikbasiertem Schlussfolgern. In der öffentlichen Wahrnehmung werden häufig maschinelles Lernen und die auf diesem Prinzip aufbauenden Chatbots mit dem Begriff der künstlichen Intelligenz gleichgesetzt. Maschinelles Lernen ist jedoch nur eines von mehreren Teilgebieten des Felds; ihm stehen beispielsweise traditionelle logik- und regelbasierte Ansätze wie die der symbolischen künstlichen Intelligenz gegenüber, welche ergänzend auch in Chatbots zum Einsatz kommen. Im Laufe der Zeit haben sich innerhalb der KI-Forschung zahlreiche Teilgebiete und Methoden herausgebildet. Zudem wird unterschieden, welche Probleme mit den Methoden der KI gelöst werden sollen. Dabei werden zwei Bereiche unterschieden: schwache KI und starke KI. Die angewandte Informatik befasst sich damit, wie solche Systeme entwickelt und umgesetzt werden können. Beispiele dafür sind Multiagentensysteme, Expertensysteme, Transformer und serviceorientierte Architekturen.