Berliner Fortbildungswoche Psychotherapie: Moderne Psychotherapie trifft Psychosomatik | 31.08. bis 05.09.2026

Grundlagenwissen, aktuelle Forschung und konkrete Methoden für die therapeutische Praxis – in Berlin und Online

Berliner Fortbildungswoche Psychotherapie: Moderne Psychotherapie trifft Psychosomatik | 31.08. bis 05.09.2026

Key Facts

Stimmungsbarometer:unverb. KI-Analyse*

– Was? 14. Berliner Fortbildungswoche Psychotherapie 2026 mit dem Schwerpunkt „Moderne Psychotherapie trifft Psychosomatik“
– Wann? 31. August bis 5. September 2026
– Wo? Haus der Psychologie, Am Köllnischen Park 2, 10179 Berlin sowie im Online-Format
– Für wen? Psychologische und ärztliche PsychotherapeutInnen, Kinder- und JugendpsychotherapeutInnen, PsychotherapeutInnen in Ausbildung, PsychologInnen sowie Fachkräfte aus klinischen, psychosozialen und beratenden Arbeitsfeldern
– Format: 20 Präsenzworkshops, 5 Online-Seminare, 4 Live-Online-Vorträge
– Zertifizierung: Fortbildungspunkte bei der Psychotherapeutenkammer Berlin beantragt; CME-Punkte fürÄrztInnen anerkannt
– Anmeldung: psychologenakademie.de

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Die Deutsche Psychologen Akademie lädt vom 31. August bis 5. September 2026 zur 14. Berliner Fortbildungswoche Psychotherapie ein. Die diesjährige Ausgabe widmet sich dem Schwerpunkt „Moderne Psychotherapie trifft Psychosomatik“ und bietet ein breites Spektrum an Präsenz- und Online-Formaten für PsychotherapeutInnen, PsychologInnen und ärztliche Fachkräfte.

Körper und Psyche zusammen denken

Psychosomatische Erkrankungen stellen die therapeutische Praxis vor besondere Herausforderungen. Viele Betroffene fühlen sich durch rein psychologische Erklärungsmodelle nicht ausreichend ernst genommen, was die therapeutische Beziehung von Beginn an belastet. Gleichzeitig zeigt die Forschung zunehmend, wie eng körperliche und psychische Prozesse miteinander verwoben sind. So begünstigen beispielsweise chronische Schmerzen Depressionen und Angststörungen, während Stress das Immunsystem und den Verdauungstrakt beeinflusst. Zudem gehen kardiovaskuläre Erkrankungen häufig mit psychischen Komorbiditäten einher, die den Krankheitsverlauf maßgeblich mitbestimmen. Hinzu kommen Erkrankungen wie Diabetes, bei denen psychologische Faktoren nicht nur die Krankheitsbewältigung, sondern auch die Therapieadhärenz direkt beeinflussen. Ein differenziertes Verständnis dieser Wechselwirkungen ist deshalb keine Zusatzqualifikation, sondern eine Grundvoraussetzung für wirksame psychotherapeutische Arbeit. Die Fortbildungswoche setzt genau hier an und vermittelt evidenzbasierte Strategien zur Diagnostik und Behandlung an diesen komplexen Schnittstellen.

Thematische Breite mit klinischer Tiefe

Das Programm spannt einen weiten Bogen durch die Schnittstellen von Psyche und Körper. Neben klassischen Feldern wie Psychokardiologie, Psychoonkologie und Psychodermatologie werden auch Themen wie Tinnitus, Long-/Post-Covid, Psychopneumologie sowie somatoforme Symptome im Kontext von Trauma und Dissoziation aufgegriffen. Auch weniger verbreitete Perspektiven kommen zu Wort: Ein Seminar beleuchtet psychosomatische Zusammenhänge in der Zahnmedizin, ein weiteres nähert sich dem Thema über die Traditionelle Chinesische Medizin und die therapeutische Nutzung von Qi Gong. Methodisch reicht das Angebot von der Imagery Rescripting and Reprocessing Therapy (IRRT) über hypnosystemische Ansätze bei somatischen Beschwerden bis hin zu psychodynamischen Perspektiven als Ergänzung zu anderen Behandlungsansätzen. Einen eigenen inhaltlichen Strang bilden zudem aktuelle Fragen rund um Digitalisierung und Künstliche Intelligenz in der psychotherapeutischen Praxis, die sowohl in einem Online-Vortrag als auch in einem Präsenzseminar aufgegriffen werden.

Zu den ReferentInnen zählen unter anderem:

– Prof. Dr. Christoph Herrmann-Lingen zu Behandlungskonzepten in der Psychokardiologie
– Dipl.-Psych. Christa Diegelmann zu aktuellen Entwicklungen in der Psychoonkologie und Resilienzforschung
– Prof. Dr. Karin Lange zu psychologischen Aspekten der Diabetestherapie bei Typ-1- und Typ-2-Diabetes
– Prof. Dr. Gabriele Moser zur Bauch-Hirn-Achse und psychologischen Behandlungsmöglichkeiten bei Reizdarm
– Prof. Dr. Christian Stierle zur Psychodermatologie
– M.Sc. Sina Hulten zu somatoformen Symptomen im Kontext von Trauma und Dissoziation
– Dr. Udo Boessmann zur Gestaltung der therapeutischen Beziehung und zum Umgang mit schwierigen Interaktionen
– Prof. Dr. Frank Jacobi zu Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz in der Psychotherapie

Programm am Samstag kostenfrei

Alle TeilnehmerInnen, die mindestens ein Seminar innerhalb der Fortbildungswoche gebucht haben, können die Live-Online-Vorträge am Samstag, den 5. September 2026, kostenfrei besuchen. Eintägige Präsenzseminare werden mit 8 Fortbildungseinheiten bei der Psychotherapeutenkammer Berlin beantragt, halbtägige mit 4 und Vorträge mit 2 Fortbildungseinheiten. Die Anerkennung durch die Landesärztekammer für CME-Punkte ist gegeben.

Weitere Informationen und Anmeldung unter: psychologenakademie.de

Die Deutsche Psychologen Akademie ist der führende Fort- und Weiterbildungsanbieter im Bereich der angewandten Psychologie in Deutschland. Seit über 30 Jahren bietet die Bildungseinrichtung des Berufsverbandes Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP) ein breites Angebot von rund 450 Veranstaltungen jährlich bundesweit an. In kooperativer Zusammenarbeit mit renommierten Universitätsinstituten, Fachgesellschaften und spezialisierten Praktikerinnen und Praktikern werden anspruchsvolle Bildungsangebote auf höchstem Niveau entwickelt. Alle Dozentinnen und Dozenten bringen als anerkannte Expertinnen und Experten in ihrem Fachgebiet langjährige Praxiserfahrung mit.

Kontakt
Deutsche Psychologen Akademie
Meike Stöckl
Grünberger Straße 54
10245 Berlin
030 – 209 166 317
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Themenrelevante Wikipedia-Infos:
  • Berlin (Wikipedia)
    Berlin ([bɛr'li:n] ) ist die Hauptstadt und ein Land der Bundesrepublik Deutschland. Die Großstadt ist mit rund 3,7 Millionen Einwohnern die bevölkerungsreichste und mit 891 Quadratkilometern die flächengrößte Gemeinde Deutschlands sowie die bevölkerungsreichste Stadt der Europäischen Union. In der Agglomeration Berlin leben mehr als 4,7 Millionen Menschen und in der Metropolregion Berlin-Brandenburg mehr als 6,2 Millionen. Der Stadtstaat besteht aus zwölf Bezirken. Neben den Flüssen Spree, Havel und Dahme befinden sich im Stadtgebiet kleinere Fließgewässer sowie zahlreiche Seen und Wälder. Berlin wurde im 13. Jahrhundert erstmals urkundlich erwähnt. Die Stadt war Hauptstadt der Mark Brandenburg, Preußens und Deutschlands. Im Laufe des 19. und frühen 20. Jahrhunderts entwickelte sich Berlin zur weltweit drittgrößten Stadt. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs unterlag die Stadt 1945 dem Viermächtestatus; Ost-Berlin war ab 1949 de facto Hauptstadt der Deutschen Demokratischen Republik, während West-Berlin eng an die Bundesrepublik gebunden wurde. Mit dem Fall der Berliner Mauer 1989 und der deutschen Wiedervereinigung im Jahr 1990 wuchsen die beiden Stadthälften wieder zusammen und Berlin erhielt seine Rolle als gesamtdeutsche Hauptstadt mit dem Berlin/Bonn-Gesetz zurück. Seit 1999 ist die Stadt Sitz der Bundesregierung, des Bundespräsidenten, des Deutschen Bundestages, des Bundesrates sowie der meisten Bundesministerien, zahlreicher Bundesbehörden und Botschaften. Berlin zählt zu den ökonomischen Zentren in Europa. Unter den wichtigen Zweigen der städtischen Wirtschaft sind der Tourismus, die Kreativ- und Kulturwirtschaft, die Biotechnologie und Gesundheitswirtschaft mit Medizintechnik und pharmazeutischer Industrie, die Informations- und Kommunikationstechnik, die Bau- und Immobilienwirtschaft, die Finanzwirtschaft, der Handel, die Optoelektronik, die Energietechnik, die Logistik sowie das Messe- und Kongresswesen. Die Stadt ist ein europäischer Verkehrsknotenpunkt des Straßen-, Schienen- und Luftverkehrs. Berlin ist ein internationaler Standort für innovative Unternehmensgründer und verzeichnet seit 2010 hohe Zuwachsraten bei der Zahl der …
  • Diabetes (Wikipedia)
    Diabetes (griechisch διαβήτης ‚Harnruhr‘) steht für: Diabetes mellitus, eine Gruppe von Stoffwechselerkrankungen des Menschen Feliner Diabetes mellitus, Stoffwechselerkrankung der Hauskatze Caniner Diabetes mellitus, Stoffwechselerkrankung des Haushundes Diabetes insipidus, Erkrankung, die durch vermehrte Urinausscheidung charakterisiert ist Diabetes insipidus renalis, die Tubuluszellen reagieren nicht auf Vasopressin Diabetes renalis, Störung der Nierenfunktion mit konstanter Glucoseausscheidung Amindiabetes, vermehrtes Ausscheiden von Aminen über die Niere, siehe Cystinose Phosphatdiabetes, vererbte Störung der Phosphatrückresorption Siehe auch:
  • Digitalisierung (Wikipedia)
    Unter Digitalisierung (von lateinisch digitus ‚Finger‘ und englisch digit ‚Ziffer‘) versteht man die Umwandlung von analogen, d. h. stufenlos darstellbaren Werten bzw. das Erfassen von Informationen über physische Objekte in Formate, welche sich zu einer Verarbeitung oder Speicherung in digitaltechnischen Systemen eignen. Die Information wird hierbei in ein digitales Signal umgewandelt, das nur aus diskreten Werten besteht. Zunehmend wird unter Digitalisierung auch die Nutzung primär digitaler Repräsentationen, zum Beispiel durch Digitalkameras oder digitale Tonaufzeichnungssysteme verstanden. Die Möglichkeit der informationstechnischen (Weiter-)Verarbeitung ist ein Prinzip, das allen Erscheinungsformen der Digitalen Revolution und der Digitalen Transformation im Wirtschafts-, Gesellschafts-, Arbeits- und Privatleben zugrunde liegt.
  • Dissoziation (Wikipedia)
    Dissoziation (von lat. dissociare ‚trennen‘, ‚scheiden‘) steht für: Dissoziation (Chemie), Zerfall eines Moleküls Dissoziation (Entwicklungstheorie), Forderung nach einer temporären Herauslösung von Entwicklungsländern aus dem Weltmarkt Dissoziation (Neuropsychologie), Trennung neuronaler Prozesse Dissoziation (Psychologie), Auseinanderfallen für gewöhnlich zusammenhängender psychischer Funktionen Siehe auch:
  • Fortbildung (Wikipedia)
    Die Fortbildung ist neben der Berufsausbildungsvorbereitung, der Berufsausbildung und der beruflichen Umschulung ein Teilbereich der Berufsbildung. Sie gehört zur beruflichen Weiterbildung.
  • IRRT (Wikipedia)
    IRRT (Imagery Rescripting & Reprocessing Therapy) ist eine Therapiemethode, die primär bei posttraumatischen Belastungsstörungen und anderen Traumafolgestörungen eingesetzt wird. Bei der Therapie erfolgen visuelle und verbale Interventionen, um eine Verbindung zu den traumabezogenen Sinneseindrücken zu gewinnen. Patienten sollen diese Sinneseindrücke dabei in einer sicheren Umgebung konfrontieren, transformieren und bewältigen können.
  • Künstliche Intelligenz (Wikipedia)
    Künstliche Intelligenz (kurz KI, englisch artificial intelligence, kurz AI) ist ein Forschungsgebiet der Informatik. Es handelt sich dabei um verschiedene daraus hervorgegangene Klassen algorithmischer Problemlösungsverfahren, die anhand von Eingaben aus ihrer Umgebung bestimmte Handlungen ausführen. Historisch ist der Begriff nicht einheitlich definiert, sondern kann sich einerseits auf „Intelligenz“ im Sinne der Nachbildung menschlichen Verhaltens beispielsweise bei der Bilderkennung oder der Interaktion in menschlicher Sprache beziehen, andererseits auf die Fähigkeit zu rationalem, logikbasierten Schlussfolgern. In der öffentlichen Wahrnehmung werden häufig maschinelles Lernen und die auf diesem Prinzip aufbauenden Chatbots mit dem Begriff der künstlichen Intelligenz gleichgesetzt. Maschinelles Lernen ist jedoch nur eines mehrerer Teilgebiete des Felds, ihm stehen beispielsweise logik- und regelbasierte Ansätze wie die der symbolischen künstlichen Intelligenz gegenüber. Im Laufe der Zeit haben sich innerhalb der KI-Forschung zahlreiche Teilgebiete und Methoden herausgebildet. Zudem wird unterschieden, welche Probleme mit den Methoden der KI gelöst werden sollen. Dabei werden zwei Bereiche unterschieden: schwache KI und starke KI. Die angewandte Informatik befasst sich damit, wie solche Systeme entwickelt und umgesetzt werden können. Beispiele dafür sind Multiagentensysteme, Expertensysteme, Transformer und serviceorientierte Architekturen.
  • Long Covid (Wikipedia)
    Long COVID bezeichnet vorübergehende oder dauerhafte gesundheitliche Folgen einer SARS-CoV-2-Infektion. Eine einheitliche Definition liegt bislang nicht vor. Eine akute COVID-19-Erkrankung dauert in der Regel bis zu vier Wochen, sie kann allerdings, etwa bei erforderlicher stationärer Behandlung auf einer Intensivstation, auch mehrere Monate anhalten. Längerfristige Symptome, die über diesen Zeitraum hinaus bestehen oder zusätzlich auftreten, werden oft als Long COVID bezeichnet. Als Post-COVID(-19)-Syndrom oder Post-COVID-Syndrom (PCS), bzw. Post-COVID-Zustand werden Folgen einer akuten SARS-CoV-2-Infektion bezeichnet, die länger als zwölf Wochen (bei Kindern und Jugendlichen acht Wochen) nach Infektion andauern oder neu auftreten. Die Ausprägungen von Long COVID sind sehr unterschiedlich. Sie umfassen eine Verschlechterung bestehender Krankheiten, neu aufgetretene Erkrankungen, Organschäden und postinfektiöse Symptome. Häufige Symptome sind Fatigue (eine starke Entkräftung), post-exertionelle Malaise (Zustandsverschlechterung nach Belastung), Störungen der geistigen Leistungsfähigkeit und autonomer Körperfunktionen, Atembeschwerden sowie mehrere Arten von Schmerzen. Die genauen Krankheitsmechanismen sind unbekannt. Beschrieben werden vor allem Störungen des Immunsystems, des Nervensystems, der Durchblutung, des Stoffwechsels und des Magen-Darm-Trakts. Die Behandlung richtet sich nach den jeweiligen Ausprägungen. Eine ursächliche Therapie gibt es nicht, einige Symptome können jedoch gelindert werden. Zur Verbreitung gibt es verschiedene Schätzungen. Long COVID betrifft Erwachsene häufiger als Kinder und Jugendliche. Frauen haben ein höheres Risiko als Männer. Langzeitfolgen kommen nach schwerem Krankheitsverlauf häufiger vor, können aber auch nach mildem Verlauf oder einer unbemerkten Infektion auftreten.
  • Psychokardiologie (Wikipedia)
    Psychokardiologie ist eine Spezialdisziplin der Humanmedizin, die sich mit dem wechselseitigen Zusammenhang zwischen psychischen Faktoren und Herzerkrankungen befasst. Sie beschreibt also die Wechselwirkung zwischen Herz und Psyche, die Schnittstelle zwischen Psychosomatik und Kardiologie. Psychologische Psychotherapeuten (Facharztstatus) und Ärzte können eine Weiterbildung zum "Psychokardiologen " machen. Neuere epidemiologische Studien belegen, dass unabhängig von den bekannten Risikofaktoren wie Rauchen, Diabetes mellitus, Bluthochdruck oder Fettstoffwechselstörungen ein Zusammenhang zwischen bestimmten psychischen Erkrankungen einerseits und bestimmten Erkrankungen des Herzens besteht. So haben an Depressionen erkrankte Menschen im Vergleich zu psychisch Gesunden mit ansonsten gleichem kardiovaskulärem Risikoprofil ein erheblich erhöhtes Risiko, an Verengungen der Herzkranzgefäße (Koronare Herzkrankheit, KHK) oder auch an einem Herzinfarkt zu erkranken. Auch haben Depressionen einen negativen Einfluss auf den Verlauf bereits bestehender Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Des Weiteren konnte gezeigt werden, dass ein chronisch erhöhtes Anspannungsniveau bei Männern einen Risikofaktor für das Auftreten einer bestimmten Herzrhythmusstörung (Vorhofflimmern) darstellt. Angsterkrankungen erhöhen bei Männern und Frauen die Sterblichkeit insgesamt. Erste biologische Erklärungsmodelle für diese Befunde liegen vor und beziehen sich auf veränderte Hormonspiegel bei psychischen Erkrankungen (vor allem das Cortisol und das Noradrenalin betreffend); daneben ist aber auch klar, dass depressive Menschen sich weniger um ihre Herzgesundheit kümmern können als psychisch Gesunde. Daraus folgt, dass Depressionen und Angsterkrankungen auch als Risikofaktor für Herzerkrankungen wie z. B. die KHK behandelt werden. Speziell die koronare Herzkrankheit hat in Verbindung mit einer Depression mehr denn je als eine psychosomatische Erkrankung zu gelten, also als eine Krankheit, in der psychische und körperliche Faktoren in der Entstehung und im Verlauf zusammen spielen.
  • Psychoonkologie (Wikipedia)
    Psychoonkologie (aus Psychologie und Onkologie) bezeichnet die psychologische Betreuung von Krebspatienten (Krebsberatung). Eine weitere Bezeichnung ist Psychosoziale Onkologie. Die Psychoonkologie ist damit eine interdisziplinäre Form der Psychotherapie beziehungsweise der klinischen Psychologie, die sich mit den psychischen, sozialen und sozialrechtlichen Bedingungen, Folgen und Begleiterscheinungen einer Krebserkrankung befasst.
  • Psychosomatik (Wikipedia)
    Psychosomatik ist ein Teilgebiet der Medizin, das die Wechselwirkungen zwischen Psyche (von ψυχή psyché „Atem, Hauch, Seele“) und Körper (von σῶμα soma „Körper, Leib“) untersucht. Als Krankheitslehre berücksichtigt Psychosomatik psychische Einflüsse auf somatische (körperliche) Vorgänge und umgekehrt. Die theoretischen Modelle zur Erklärung der dabei festgestellten Zusammenhänge variierten seit der Begründung der wissenschaftlichen Medizin durch Hippokrates von Kos um 400 v. Chr. erheblich. Friedrich Schiller wird aufgrund seiner Idee von der „Mittelkraft“ oft als ein Pionier der Psychosomatik beschrieben. Komplementär zur Psychosomatik befasst sich die Somatopsychologie mit den umgekehrten Zusammenhängen, d. h. mit den Auswirkungen von körperlichen Erkrankungen auf emotionale und kognitive Prozesse, wird begrifflich aber nicht immer von der Psychosomatik unterschieden.
  • Psychotherapie (Wikipedia)
    Psychotherapie (von altgriechisch ψυχή psyche „Seele“, und therapeia „Behandlung, Therapie“) als Behandlung seelischer Leiden bezeichnet die „gezielte professionelle Behandlung psychischer (seelischer) Störungen oder psychisch bedingter körperlicher Störungen mit psychologischen Mitteln“. Die dabei angewandten Verfahren, Methoden und Konzepte sind durch verschiedene Psychotherapieschulen geprägt. Die Psychotherapieforschung überprüft einige der Konzepte und Verfahren in Form von Prozessforschung und Wirksamkeitsprüfung nach dem Konzept der Evidenzbasiertheit. Damit wird auch versucht, die Kluft zwischen Wissenschaft und praktischer Anwendung durch ein besseres Verständnis der aktiven Wirkprinzipien und Veränderungsprozesse zu überbrücken.
  • Tinnitus (Wikipedia)
    Tinnitus aurium (deutsch „Klingeln der Ohren“, lateinisch tinnītus von tinnīre, „klingeln“, auris „Ohr“), kurz Tinnitus oder Ohrgeräusch genannt, bezeichnet ein Symptom, bei dem der Betroffene Geräusche wahrnimmt, denen keine äußeren Schallquellen zugeordnet werden können. Ähnliche Bezeichnungen sind Ohrensausen und Phantomgeräusch.
  • Trauma (Wikipedia)
    Trauma (von altgriechisch τραῦμα „Wunde, Verletzung“, Mehrzahl: Traumata, auch Traumen) steht für: Trauma (Medizin), Verletzung oder Schädigung lebenden Gewebes Trauma (Psychologie), seelische Verletzung Buch-Titel Trauma (Roman) (Originaltitel: Life Expectancy) des US-Amerikaners Dean Koontz von 2004 Film- und TV-Titel Trauma (Fernsehserie), US-amerikanische Fernsehserie Trauma (kanadische Fernsehserie), kanadische Fernsehserie Trauma (1983), deutsches Psychodrama von Gabi Kubach Trauma (1993), Originaltitel von Aura (Film), italienischer Horrorfilm (Giallo) von Dario Argento Trauma (1972), deutsch-italienisch-spanischer Thriller von Karl Heinz Zeitler Trauma (2004), Originaltitel von Traumata (Film), britischer Psychothriller von Marc Evans Trauma (2017) Rosa Roth – Trauma, deutscher Fernsehfilm von Carlo Rola (2012) Bandnamen Trauma (deutsche Band), deutsche Dark-Wave-Band Trauma (polnische Band), polnische Death-Metal-Band aus Elbląg, 1986 unter Thanatos gegründet Trauma (US-amerikanische Band), US-amerikanische Heavy-Metal-Band Gründungsname der italienischen Speed-Metal-Band Hammered (Band) TRAUMA steht für: TRAUMA, Computerspiel, siehe Humble Indie Bundle #Humble Frozen Synapse Bundle Siehe auch:
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