Innovationen zur Elektrifizierung vom 9.-11. Juni 2026 in Stuttgart live erleben
Schonach/Schwarzwald, den 02.06. 2026 – Steigende Anforderungen an Thermomanagement, Bauraum und Variantenvielfalt verändern die Entwicklung mechatronischer Komponenten für elektrifizierte Fahrzeuge grundlegend. Auf der Battery Show Europe 2026 in Stuttgart zeigt die BURGER GROUP ( www.burger-group.com), ein internationaler Systemanbieter für mechatronische Antriebslösungen auf Basis modularer Plattformen, technologische Ansätze für diese Herausforderungen – von modularen Aktuator-Plattformen über integrierte Thermomanagementmodule bis hin zu komplexen stromführenden Baugruppen für batterieelektrische und hybride Antriebssysteme.
Fachbesucher erhalten am Messestand in Halle 5, Stand B-40, Einblicke in die Realisierung plattformbasierter Lösungen mit hoher Systemintegration sowie in den Ansatz der BURGER GROUP, Systemverantwortung über den gesamten Entwicklungs- und Industrialisierungsprozess hinweg zu übernehmen. Beispiele und aktuelle Entwicklungen können ebenso wie konkrete Anwendungsfragen direkt mit den Experten der BURGER GROUP persönlich diskutiert werden.
Im Mittelpunkt des Messeauftritts stehen Lösungen für integrierte Thermomanagementsysteme auf Grundlage modularer Aktuator-Plattformen. Ergänzt wird das Portfolio durch weitere Lösungen für die Elektrifizierung:
-Thermomanagement-Lösungen auf Basis modularer Aktuator-Plattformen
Steigende Anforderungen an Thermomanagementsysteme erhöhen den Druck auf Bauraum, Schnittstellen und Systemkomplexität. Standardisierte Cartridge-Ventile ermöglichen hier durch eine zentrale Ansteuerung kompaktere und besser skalier-bare Systemarchitekturen. Der Vorteil: bislang benötigte dezentrale Einzelventile lassen sich so in integrierten Thermomanagementmodulen bündeln. Die modulare Plattformarchitektur bildet die Grundlage für skalierbare Systemlösungen in Anwendungen für Automotive, Truck und Off-Highway.
-Flexible Aktuator-Plattformen für unterschiedliche Fahrzeugsegmente
Die Variantenvielfalt elektrifizierter Fahrzeuge erhöht den Entwicklungsaufwand mechatronischer Komponenten. Modulare Aktuator-Plattformen mit flexiblen elektrischen Schnittstellen sind als Baukastenlösung ausgelegt und schaffen die Grundlage für den Einsatz über unterschiedliche Anwendungen hinweg – vom PKW über Nutzfahrzeug und Agrartechnik bis hin zu Off-Highway Anwendungen. Sie er-möglichen plattformbasierte und skalierbare Lösungen über verschiedene Fahrzeugsegmente hinweg.
-Komplexe stromführende Baugruppen für das Batterielademanagement
Stromführende Baugruppen für batterieelektrische und hybride Antriebssysteme stellen höchste Anforderungen an Design, Materialauswahl, Fertigungstechnologien und Qualitätssicherung. Unterschiedliche Fertigungstechnologien – von Metallverarbeitung und Schweiß- und Fügetechnik bis hin zu Montage, Verguss und Prüfung – müssen dabei präzise aufeinander abgestimmt werden. Die integrierte Umsetzung dieser Fertigungsschritte aus einer Hand reduziert Schnittstellen, vereinfacht die Abstimmung entlang der Lieferkette und schafft die Grundlage für ei-ne hohe Systemintegration.
Für fachliche Rückfragen und vertiefende Einblicke steht das Team der BURGER GROUP während der Messe in Halle 5, Stand B-40, zur Verfügung.
Die BURGER GROUP zählt zu den führenden Systempartnern der Getriebetechnik und Mechatronik und löst Antriebsaufgaben auf höchstem Niveau. Als Komplettanbieter für kundenspezifische Antriebstechnik zeichnet sich die mittelständische Gruppe durch gebündelte Kompetenz, höchste Präzision und innovative Entwicklungen aus. An acht Standorten in Europa, Kanada und der Schweiz entstehen individuelle, ganzheitliche Antriebslösungen aus einer Hand – von der Entwicklung über Konstruktion, Musterbau und Teilefertigung bis hin zur Zwischen- und Endmontage. Mit über 170 Jahren Erfahrung in der Antriebsentwicklung, zukunftsweisenden Fertigungstechnologien und innovativen Lösungen entsteht für jede Anwendung der passende Antrieb.
Kontakt
BURGER GROUP
Cathrin Ferus
Hermann-Burger-Straße 31
78136 Schonach im Schwarzwald
01792164845

http://www.burger-group.com
- Aktuatorik (Wikipedia)
Die Aktorik, auch Aktuatorik genannt, ist ein Teilgebiet der Antriebstechnik, das sich mit dem Aktor als einem technischen Element beschäftigt. Der Begriff der Aktorik umfasst allgemein das Erzeugen einer Bewegung oder einer Verformung und ist daher für verschiedene technische Disziplinen von Bedeutung, beispielsweise in der Regelungstechnik, der Automatisierungstechnik oder der Mechatronik. Aktoren wandeln Signale (z. B. vom Steuerungscomputer ausgehende Befehle) in mechanische Bewegung oder andere physikalische Größen (z. B. Druck oder Temperatur) und greifen damit aktiv in den Prozess ein. Im klassischen Sinne kann Aktorik jede Art von Bewegungserzeugung sein: Mechanisch: Drehung einer Lenksäule per Hand Pneumatisch mittels eines Pneumatikzylinders Hydraulisch mittels eines Hydraulikzylinders Elektromechanisch: Rotation einer Welle, Mutter oder Gewindespindel durch einen elektrischen Motor, der als Antriebselement dient oder Translation der beweglichen Komponente eines Linearsystems Biologisch: Stimulation einer Muskelfaser optisch: Anzeigeelemente thermisch: Heizungen, Peltier-Elemente oder flächige dünne Biegeaktoren auf Basis von Formgedächtnislegierungen Die Benutzerschnittstelle von elektromechanischen Aktoren ist oft eine Kabelfernbedienung oder eine Funkfernbedienung. Eine Spezialisierung der Aktorik als Wissenschaft fand in den letzten Jahren statt. Aktorik-Systeme auf Basis von Formgedächtnislegierungen schaffen neue Möglichkeiten und bieten Vorteile u. a. im Hinblick auf Bauraum und Gewicht: Flächige Biegeaktoren, bei denen Formgedächtnislegierungs-Drähte in einen Faserkunststoffverbund integriert werden, können je nach Größe eine Auslenkung im Bereich von wenigen Millimetern bis zu mehreren Zentimetern erreichen. Im Bereich der Mikroaktorik werden wenige Millimeter Bewegung realisiert. Hier werden beispielsweise Formgedächtnislegierungen eingesetzt, die über eine hohe Leistungsdichte verfügen. Neue piezoelektrische Verbundwerkstoffe erlauben die Erfassung und Erzeugung von Bewegungen auf neue Art und Weise: Erzeugen von Bewegung: Man legt ein elektrisches Feld in definierter Polungsrichtung an einen piezoelektrischen Verbundwerkstoff an: das … - Elektrifizierung (Wikipedia)
Als Elektrifizierung (in der Schweiz auch Elektrifikation), veraltet auch Elektrisierung, wird allgemein die Bereitstellung der Infrastruktur in Form von Stromnetzen zur Versorgung einer Region oder eines Landes mit elektrischer Energie bezeichnet. Sie begann infolge der industriellen Revolution in den 1880er Jahren und stellt einen kontinuierlichen Vorgang dar. Als wesentliche Eigenschaft ermöglicht die Elektrifizierung im großen Maßstab die räumliche Trennung zwischen dem Energieverbraucher, beispielsweise einem elektrischen Antrieb oder Beleuchtung, und dem Kraftwerk, in dem verschiedene Primärenergiequellen in elektrische Energie umgewandelt werden. Im industriellen Bereich ermöglichte die Elektrifizierung die Ablösung von räumlich beschränkten und mechanisch aufwändigen Energieverteilungssystemen wie der Transmissionswelle. - Thermomanagement (Wikipedia)
Eine einheitliche Definition von Thermomanagement gibt es nicht. Aus thermodynamischer Sicht wird unter Thermomanagement allgemein das Steuern von Energieströmen (insbesondere Wärmeströmen) verstanden. Aus fahrzeugtechnischer Sicht versteht man unter Thermomanagement die energetische Optimierung des Wärmehaushalts im Kraftfahrzeug mit dem Ziel der Verbrauchs- und Emissionsreduzierung, der Gewährleistung der Motorkühlung in jedem Betriebspunkt sowie der Optimierung des Innenraumkomforts. Ziel ist also, die Wärmeströme (Wärmezu- und Wärmeabfuhr im Verbrennungsmotor, Getrieben oder Fahrgastraum) optimal zu leiten, um den Kraftstoffverbrauch zu reduzieren und den Innenraumkomfort zu erhöhen. „Wärme“ (thermodynamisch richtig ist eigentlich: Innere Energie) wird dabei mittels eines „Wärmeträgers“ (Kühlmittel oder Luft) meist durch erzwungene Konvektion (Wärmetransport durch Stoffströme) von einem Körper zu einem anderen transportiert, um so die Temperatur einer Komponente/Stoffes zu regeln. Über Wärmeübertrager (Kühler, Ladeluftkühler, AGR-Kühler, Klima-Kondensator) wird Wärme von einem Medium/Fluid an ein anderes übertragen. Die Stoffströme der Fluide halten Pumpen (meist Kreiselpumpen, seltener Axialpumpen) oder Lüfter (Axiallüfter als Kühlerlüfter; Radiallüfter als Gebläselüfter für den Innenraum) aufrecht. Einen ausreichenden Kühlluftmassenstrom gewährleistet oftmals der Fahrtwind, so dass viele Fahrzeuge mit elektrisch angetriebenen Kühlerlüftern ausgerüstet werden.