R+V-Infocenter: Mini-Solaranlagen sachgemäß befestigen
Wiesbaden, 16. April 2026. Mini-Solaranlagen für Balkon oder Garage boomen weiter. Sie versprechen Einsparungen bei den Stromkosten – und sind recht einfach zu installieren. Doch genau das birgt Risiken: Werden Balkonkraftwerke unsachgemäß befestigt, kann es bei einem Schaden teuer werden. Darauf macht das Infocenter der R+V Versicherung aufmerksam.
Balkonkraftwerke bestehen meist aus einem oder zwei Solarmodulen, einem Wechselrichter und einem Anschlusskabel. Der erzeugte Strom wird direkt in den Haushaltsstromkreis eingespeist. Unter günstigen Bedingungen können die Anlagen mehrere hundert Kilowattstunden pro Jahr liefern und damit die Stromkosten spürbar senken. „Die Technik ist unkompliziert – entscheidend ist jedoch, dass die Module fachgerecht installiert und ausreichend gesichert sind“, sagt Cornelia Flörcks von der R+V Versicherung.
Windlast nicht unterschätzen
Am Balkongeländer oder auf frei liegenden Flachdächern sind Solarmodule ständig Wind, Regen und starken Temperaturschwankungen ausgesetzt. Besonders bei Sturmböen wirken erhebliche Kräfte auf Halterungen und Verschraubungen. „Reichen die Befestigungen nicht aus oder sind sie nicht exakt auf den Montageort abgestimmt, können sich Bauteile lockern oder verformen“, warnt R+V-Expertin Flörcks. Im Extremfall lösen sich Teile der Anlage und beschädigen beispielsweise parkende Autos – oder verletzen sogar Passanten. Wichtig ist das Material des Befestigungssystems: Edelstahl oder verzinkter Stahl etwa sind stabil und langlebig.
Versicherungsschutz vorab prüfen
Neben der sorgfältigen Montage gilt: Den Versicherungsschutz prüfen, bevor die Anlage in Betrieb geht. In vielen Fällen sind Balkonkraftwerke über bestehende Hausrat- und Haftpflichtversicherungen abgesichert. Vorausgesetzt, sie dienen ausschließlich der privaten Stromversorgung und sind fachgerecht installiert. Zudem gilt: „Wer den Versicherer nicht über die Balkon-Solaranlage informiert, riskiert im Schadenfall Einschränkungen beim Versicherungsschutz“, erklärt Cornelia Flörcks.
Wird die Anlage beschädigt – etwa durch Sturm, Hagel oder Feuer -, greift in der Regel die Hausratversicherung im Rahmen der vereinbarten Bedingungen. Entstehen durch die Anlage Schäden bei Dritten, kommt die private Haftpflichtversicherung für berechtigte Ansprüche auf. Ob eine Vertragsanpassung notwendig ist oder zusätzliche Beiträge anfallen, hängt vom jeweiligen Tarif ab. Gerade bei älteren Policen empfiehlt sich eine Überprüfung.
Weitere Tipps des R+V-Infocenters:
– Vor dem Kauf prüfen, ob sich die Halterung anwinkeln lässt: Durch einen verstellbaren Neigungswinkel lässt sich die Energiegewinnung verbessern.
– Welche Himmelsrichtung ist ideal? Es gibt keine Standardlösung, wie die Panels am besten ausgerichtet werden. Das unterscheidet sich von Haushalt zu Haushalt.
– Vor Ort nach Förderprogrammen fragen – manche Städte und Bundesländer unterstützen Balkonkraftwerke finanziell.
Das R+V-Infocenter wurde 1989 als Initiative der R+V Versicherung in Wiesbaden gegründet. Es informiert regelmäßig über Service- und Verbraucherthemen. Das thematische Spektrum ist breit: Sicherheit im Haus, im Straßenverkehr und auf Reisen, Schutz vor Unfällen und Betrug, Recht im Alltag und Gesundheitsvorsorge. Dazu nutzt das R+V-Infocenter das vielfältige Know-how der R+V-Fachleute und wertet Statistiken und Trends aus. Zusätzlich führt das R+V-Infocenter eigene Untersuchungen durch: Die repräsentative Langzeitstudie über die „Ängste der Deutschen“ ermittelt beispielsweise bereits seit 1992 jährlich, welche wirtschaftlichen, politischen und persönlichen Themen den Menschen am meisten Sorgen bereiten.
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- Balkon (Wikipedia)
Ein Balkon (Plural Balkone, seltener: Balkons, als Sammelbegriff Balkonage) ragt in der Regel als Plattform aus einer Fassade und ist betretbar. Er ruht über dem Geländeniveau auf Konsolen oder Trägern. Balkone weisen eine Brüstung oder ein Geländer auf und sind, da ohne Bedachung, der Witterung ausgesetzt. - Balkonkraftwerk (Wikipedia)
Ein Balkonkraftwerk (kurz BKW, in Deutschland ist gesetzlich auch der Begriff Steckersolargerät in § 3 Abs. 43 EEG definiert) ist eine kleine Photovoltaikanlage zur Erzeugung von elektrischem Strom. Es besteht aus einem oder aus mehreren Solarmodulen, einem Wechselrichter, einer Niederspannungs-Anschlussleitung und einem Stecker zur Verbindung mit dem Endstromkreis im Netz eines Letztverbrauchers. Als Montageort wird häufig der Balkon, der Carport, das Garagendach oder die Terrasse genutzt. Der erzeugte Strom kann sofort genutzt werden, ungenutzte Elektrizität fließt vom Anschluss des Verbrauchers unvergütet in das öffentliche Netz. - Befestigung (Wikipedia)
Eine Befestigung ist ein Bauwerk, das um einen Ort oder ein Gebiet errichtet wird, entweder um das Eindringen von Feinden oder die Abwanderung der Bewohner zu verhindern, oder aber dem Schutz vor Tieren oder Naturgewalten zu dienen. Im militärischen Bereich bezeichnet man sie auch als Fortifikation oder Wehranlage. - Hagel (Wikipedia)
Hagel ist eine Form von Niederschlag, der aus Eisklumpen besteht und überwiegend in warmen Jahreszeiten und den Mittleren Breiten auftritt. Zur Abgrenzung spricht man erst bei einem Durchmesser von über 0,5 Zentimetern von Hagel bzw. Eishagel, darunter von Graupel. Bei Aggregaten von Schneeflocken mit einem Durchmesser unter einem Millimeter spricht man von Griesel. Ein Tag, in dessen Verlauf es mindestens einmal hagelt, geht als Hageltag in die klimatologische Statistik ein. - Regen (Wikipedia)
Regen bezeichnet ein Wetterereignis und die am häufigsten auftretende Form von Niederschlag. Regen besteht aus Wasser, das als Dampf in Wolken gespeichert war und nach dem Kondensieren in Tropfen zur Erdoberfläche herunter fällt. Regentropfen binden Staub und Aerosole, die in die Atmosphäre aufgestiegen sind. Diese Bestandteile bestimmen den pH-Wert des Regens. Die Regenformen werden nach Entstehung, Dauer, Intensität, Wirkung und geografischem Vorkommen unterschieden. Fester Niederschlag, z. B. Hagel, Graupel oder Schnee, besteht aus gefrorenem Wasser und Kondensationskeimen und tritt auch gemischt mit Regen auf. - Schaden (Wikipedia)
Der Schaden (veraltet auch Schade, von mittelhochdeutsch schade ‚Schaden, Körperschaden, Wunde, Geschwür‘) ist jeder materielle oder immaterielle Nachteil, den eine Person oder Sache durch ein Ereignis erleidet. Die Begriffe Schädigung und Beschädigung stehen dabei sowohl für das Zufügen beziehungsweise Erleiden eines Schadens wie auch synonym für den Schaden selbst. - Stabil (Wikipedia)
Stabil steht für: Stabilität, Adjektiv: stabil, Gegensatz: Instabilität Stabil (Baukasten), Metallbaukasten Stabil (Film), deutscher Fernsehfilm von Teresa Fritzi Hoerl, Sinje Köhler (2025) Siehe auch - Sturm (Wikipedia)
Der Begriff Sturm steht für ein Starkwindereignis. - verformen (Wikipedia)
Das Umformen (auch bildsame Formgebung) ist nach DIN 8580 eine der sechs Hauptgruppen von Fertigungsverfahren. Die wichtigsten Fertigungsverfahren der Umformtechnik sind das Walzen, das Freiformschmieden, das Gesenkschmieden, das Fließpressen, das Strangpressen, das Tiefziehen und das Biegen. Es handelt sich also um Verfahren, bei denen Rohteile aus plastischen Werkstoffen (Metalle und thermoplastische Kunststoffe) gezielt in eine andere Form gebracht werden, ohne dabei Material von den Rohteilen zu entfernen wie beim Trennen oder hinzuzugeben wie beim Fügen. Der Werkstoff behält seine Masse und seinen Zusammenhalt bei. Beim Trennen und Fügen wird die Masse und der Zusammenhalt dagegen vermindert beziehungsweise vermehrt. Umformen unterscheidet sich von Verformen dadurch, dass die Formänderung gezielt eingebracht wird. Verformung dagegen ist eine ungezielte plastische Formänderung (z. B. beim Straßenverkehrsunfall). Die einzelnen Verfahren werden nach verschiedenen Kriterien zu Gruppen zusammengefasst: Nach der Dimension der Werkstücke wird unterschieden zwischen Massivumformung, Blechumformung und Drahtumformung. Nach der Temperatur wird unterschieden zwischen Kaltumformen, bei dem die Festigkeit der Werkstücke während der Bearbeitung zunimmt, und Warmumformen. In der DIN 8580 werden die Verfahren eingeteilt nach den mechanischen Spannungen, die in den Werkstücken wirken, in Druckumformen, Zugdruckumformen, Biegeumformen etc. Nach dem Urformen wird der größte Teil der Werkstoffe durch Umformen zu Halbzeugen (Blechen, Drähten und anderen Profilen (beispielsweise Stäbe, Knüppel)) weiterverarbeitet. Für die Fertigung von Massenprodukten ist die weitere Umformung der Halbzeuge meist das wirtschaftlichste Verfahren. Der Vorteil besteht unter anderem in der guten Materialausnutzung. Zudem ermöglichen Umformverfahren einen beanspruchungsgerechten Faserverlauf gegenüber spanabtragenden Verfahren oder Gießverfahren. Als weitere Vorteile sind eine hohe Prozesseffizienz aufgrund der häufig hohen Produktionsgeschwindigkeit der Umformaggregate sowie der geringe spezifische Energieverbrauch im Verhältnis zu vergleichbaren Fertigungsprozessen zu nennen. Wichtige … - Versicherungsschutz (Wikipedia)
Der Versicherungsvertrag ist ein Vertrag, den ein Versicherungsnehmer mit einem Versicherungsunternehmen (Versicherer) zur Absicherung eines versicherten Risikos des Versicherungsnehmers oder einer versicherten Person gegen Zahlung einer Versicherungsprämie abschließt. - Wind (Wikipedia)
Als Wind (althochdeutsch wint; wie gleichbedeutend lateinisch ventus zu indogermanisch ue ‚wehen, blasen‘) wird in der Meteorologie eine gerichtete, stärkere Luftbewegung in der Erdatmosphäre bezeichnet. Die Astronomie kennt darüber hinaus Winde, die auf Planeten und Monden mit einer hinreichend dichten Atmosphäre wehen. Fahrtwind und der sich aus ihm ergebende scheinbare Wind sind keine Winde, werden aber als solche empfunden. Luftbewegungen innerhalb von geschlossenen Räumen oder Anlagen (z. B. Kamin) werden als Luftzug bezeichnet. Phänomene wie der Sonnenwind oder der elektrische Wind haben nichts mit dem Wind im meteorologischen Sinne zu tun. - Windlast (Wikipedia)
Die Windlast gehört zu den klimatisch bedingten veränderlichen Einwirkungen auf Bauwerke oder Bauteile. Sie ergibt sich aus der Druckverteilung um ein Bauwerk, welches einer Windströmung ausgesetzt ist. Die Windlast wirkt im Allgemeinen als Flächenlast senkrecht zur Angriffsfläche und setzt sich vor allem aus Druck- und Sogwirkungen zusammen. So entsteht bei einem Bauwerk an den frontal angeströmten Flächen durch die Strömungsverlangsamung ein Überdruck (Winddruck). Im Bereich der Dach- und Seitenflächen löst sich die Luftströmung an den Gebäudekanten ab und bewirkt dort einen Unterdruck (Windsog). Durch den Nachlaufwirbel wird an der Gebäuderückseite ebenfalls ein Unterdruck erzeugt.