Trendwende setzt sich 2026 fort
Brühl, 21. August 2026
Autogas gewinnt bei den Pkw-Neuzulassungen in Deutschland wieder deutlich an Dynamik. Nach aktuellen Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) wurden von Januar bis einschließlich Juli 2026 insgesamt 8.349 flüssiggasbetriebene Pkw neu zugelassen.
Seit April liegen die monatlichen Zulassungszahlen durchgehend über dem jeweiligen Vorjahresniveau. Im Juli 2026 wurden 1.705 neue Autogas-Pkw zugelassen – ein Plus von 59,2 Prozent gegenüber Juli 2025.
Die aktuellen Zahlen markieren damit eine deutliche Trendwende. Im Gesamtjahr 2024 waren 13.711 flüssiggasbetriebene Pkw neu zugelassen worden. 2025 waren es nach Angaben des KBA 12.079 Fahrzeuge. Damit lag die Zahl der Neuzulassungen 2025 noch 11,9 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Seit Beginn des zweiten Quartals 2026 zeigt die Entwicklung jedoch klar nach oben.
Noch im Januar 2026 wurden lediglich 280 Autogas-Pkw neu zugelassen. Im Februar waren es 397, im März bereits 1.015 Fahrzeuge. Im April überschritt die Zahl der Neuzulassungen mit 1.190 Fahrzeugen erstmals wieder deutlich das Niveau des Vorjahresmonats. Es folgten 1.641 Neuzulassungen im Mai und 2.121 im Juni. Im Juli wurden weitere 1.705 Fahrzeuge neu zugelassen.
Damit ergibt sich folgende Entwicklung:
Januar 2026: 280 Neuzulassungen Februar 2026: 397 Neuzulassungen März 2026: 1.015 Neuzulassungen April 2026: 1.190 Neuzulassungen Mai 2026: 1.641 Neuzulassungen Juni 2026: 2.121 Neuzulassungen Juli 2026: 1.705 Neuzulassungen
Summe Januar bis Juli 2026: 8.349 Neuzulassungen
Besonders deutlich zeigt sich die Dynamik im Vorjahresvergleich: Im April lagen die Neuzulassungen 18,1 Prozent über dem Wert des Vorjahresmonats, im Mai betrug das Plus 61,7 Prozent, im Juni 57,6 Prozent und im Juli 59,2 Prozent.
„Die Zulassungszahlen zeigen, dass Autogas weiterhin einen festen Platz im Antriebsmix hat. Gerade seit dem Frühjahr sehen wir eine sehr deutliche Belebung des Marktes. Für Verbraucherinnen und Verbraucher bleibt Autogas eine verfügbare und alltagstaugliche Alternative, die ohne den Aufbau einer neuen Infrastruktur genutzt werden kann“, sagt Uwe Thomsen, geschäftsführender Gesellschafter der Propan Rheingas GmbH & Co. KG.
Flächendeckendes Tankstellennetz bereits vorhanden
Ein wesentlicher Vorteil von Autogas ist die vorhandene Infrastruktur. In Deutschland kann Autogas an rund 6.000 Tankstellen getankt werden. Damit ist der Kraftstoff nach Angaben des Deutschen Verbands Flüssiggas an einem großen Teil des bestehenden Tankstellennetzes verfügbar, sowohl in Ballungsräumen als auch in ländlichen Regionen und entlang wichtiger Verkehrsachsen.
Auch europaweit ist die Infrastruktur etabliert. In der Europäischen Union stehen mehr als 30.000 Autogas-Zapfstellen zur Verfügung. Autogas gehört damit zu den alternativen Kraftstoffen, für die bereits heute ein dichtes grenzüberschreitendes Versorgungsnetz vorhanden ist.
„Wer sich heute für ein Autogas-Fahrzeug entscheidet, kann auf ein etabliertes Tankstellennetz in Deutschland und Europa zurückgreifen. Diese vorhandene Infrastruktur ist ein wesentlicher Vorteil, wenn wir über bezahlbare und unmittelbar verfügbare Lösungen für eine technologieoffene Mobilität sprechen“, so Thomsen.
Bestand noch rückläufig – Neuzulassungen senden neues Signal
Die positive Entwicklung bei den Neuzulassungen steht einem zuletzt noch rückläufigen Fahrzeugbestand gegenüber. Zum 1. Januar 2025 waren nach Angaben des KBA 299.922 flüssiggasbetriebene Pkw in Deutschland zugelassen. Ihr Anteil am gesamten Pkw-Bestand lag bei 0,6 Prozent.
Zum 1. Januar 2026 waren es noch 284.455 Autogas-Pkw. Der Bestand verringerte sich damit innerhalb eines Jahres um 15.467 Fahrzeuge beziehungsweise 5,2 Prozent. Der Anteil am gesamten Pkw-Bestand blieb mit 0,6 Prozent unverändert.
Die Entwicklung der vergangenen beiden Jahre lässt sich damit klar einordnen: Während der Bestand von 299.922 Autogas-Pkw Anfang 2025 auf 284.455 Fahrzeuge Anfang 2026 zurückging und auch die jährlichen Neuzulassungen von 13.711 Fahrzeugen im Jahr 2024 auf 12.079 Fahrzeuge im Jahr 2025 sanken, senden die Neuzulassungszahlen seit dem Frühjahr 2026 ein deutlich anderes Signal.
Allein zwischen Januar und Juni 2026 erhöhte sich die monatliche Zahl der Neuzulassungen von 280 auf mehr als 2.100 Fahrzeuge. Seit April liegt Autogas zudem Monat für Monat über dem jeweiligen Vorjahreswert. Im Juli setzte sich diese Entwicklung mit einem Plus von 59,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat fort.
„Der Blick ausschließlich auf den Fahrzeugbestand greift deshalb zu kurz“, so Thomsen. „Die Neuzulassungen zeigen aktuell eine andere Richtung. Das unterstreicht, wie wichtig es ist, bei der zukünftigen Mobilität technologieoffen zu bleiben und auch Lösungen zu berücksichtigen, die bereits heute verfügbar, bezahlbar und infrastrukturell etabliert sind.“
Zum Unternehmen: Propan Rheingas GmbH & Co. KG
Propan Rheingas GmbH & Co. KG ist ein mittelständisches Energieversorgungsunternehmen mit Hauptsitz in Brühl und mehreren Vertriebsstandorten in Deutschland sowie in Polen und den Niederlanden.
Seit mehr als 100 Jahren ist Rheingas ein etablierter Anbieter für Flüssiggas, Wärmepumpen, Erdgas, Strom, Photovoltaik und Energietechnik. Bundesweit werden über 30.000 Privat- und Geschäftskunden mit Energie beliefert. Die Unternehmensgruppe beschäftigt rund 500 Mitarbeiter.
Rheingas bündelt Energietechnik und Energieeffizienz, Heizungsbau sowie Energieversorgung mit Flüssiggas, Autogas, Wasserstoff, Erdgas, Strom und bietet seinen Kunden Komplettlösungen an.
Rheingas legt den Fokus auf dezentrale Energieträger und Technologien mit erprobter Infrastruktur, verlässlichen Beschaffungswegen und hoher Praxistauglichkeit – insbesondere für Gebäude und Regionen, in denen leitungs-gebundene Lösungen nicht oder nur eingeschränkt verfügbar sind.
Für Rückfragen, Bildmaterial oder eine Besichtigung vor Ort steht Ihnen die Pressestelle von Rheingas gerne zur Verfügung.
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- Alternative Antriebe (Wikipedia)
Der Begriff Alternative Antriebstechnik (Synonym „Alternative Antriebe“) umfasst Konzepte zum Antrieb von Fahrzeugen, die sich hinsichtlich Energieart oder konstruktiver Lösung von den auf dem Markt verbreiteten Antriebstechniken unterscheiden. Mit solchen Techniken verbindet sich die Hoffnung, dass sich abzeichnende Probleme herkömmlicher Antriebe wie Umweltbelastung oder Erschöpfung fossiler Treibstoff-Quellen (Erdöl) lösen lassen. Eine Umstellung auf alternative Antriebe ist der Grundstein für eine Energiewende im Verkehr. - Autogas (Wikipedia)
Autogas (im internationalen Sprachgebrauch kurz LPG, aus dem Englischen Liquefied Petroleum Gas oder GPL, aus dem französischen Gaz de pétrole liquéfié) bezeichnet zum Einsatz in Fahrzeug-Verbrennungsmotoren vorgesehenes Flüssiggas, ein variables Gemisch, das hauptsächlich aus Butan und Propan besteht. Nicht als Autogas bezeichnet werden verdichtetes Erdgas für Erdgasfahrzeuge (CNG, aus dem Englischen Compressed Natural Gas) sowie heruntergekühltes Flüssigerdgas (LNG, aus dem Englischen Liquefied Natural Gas), mit denen ebenfalls Verbrennungsmotoren betrieben werden können. - Infrastruktur (Wikipedia)
Als Infrastruktur (von lateinisch inf(e)ra ‚unterhalb‘ und lateinisch structura ‚Zusammenfügung‘) bezeichnet man alle Anlagen, Institutionen, Strukturen, Systeme und nicht-materiellen Gegebenheiten, die der Daseinsvorsorge und der Wirtschaftsstruktur eines Staates oder seiner Regionen dienen. - Kraftstoff (Wikipedia)
Ein Kraftstoff (auch Treibstoff) ist ein Brennstoff, dessen chemische Energie durch Verbrennung in Verbrennungskraftmaschinen (Verbrennungsmotor, Gasturbine, …) und Raketentriebwerken in mechanische bzw. kinetische Energie umgewandelt wird. Kraftstoffe werden überwiegend zum Antrieb von Fortbewegungsmitteln (Kraftfahrzeug, Flugzeug, Schiff, Rakete) verwendet. Da sie jeweils mittransportiert werden müssen, werden häufig Stoffe mit einer hohen Energiedichte eingesetzt. Aber auch stationäre Verbrennungsmotoren werden mit ihnen betrieben. Bei der Verbrennung wird als Oxidator meist der Luft-Sauerstoff verwendet, teils, vor allem bei Raketen, aber auch ein eigener Oxidator wie verflüssigter Sauerstoff, Lachgas oder Salpetersäure. - LPG (Wikipedia)
LPG steht für: Flughafen La Plata (IATA-Code), Flughafen von La Plata, Argentinien Landespressegesetz Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft in der DDR Landwirtschaftliches Pachtgesetz (Schweiz) Langperiodisches Gitter, ein in Glasfasern eingeschriebener optischer Kerbfilter Liberal Party of Gibraltar, Partei in Gibraltar Lichtpunktgewehr Liquefied Petroleum Gas, englische Bezeichnung für Flüssiggas oder Autogas LPG Biomarkt (Abkürzung für „Lecker, preiswert, gesund“), siehe Liste von Biosupermarktketten Luitpold-Gymnasium München Siehe auch: LPG-Kuchen - mobilität (Wikipedia)
Die räumliche Mobilität oder territoriale Mobilität beschreibt die Beweglichkeit von Personen und Gütern im geographischen Raum. Räumliche Mobilität ist somit Mobilität im engeren Wortsinne. Um die Bezeichnung von metaphorischen Bezeichnungen wie z. B. soziale Mobilität abzugrenzen, haben sich die Bezeichnungen räumliche oder territoriale Mobilität durchgesetzt. Zur Mobilität gehört die Möglichkeit und Bereitschaft zur Bewegung. Im engeren Sinne ist sie als Anzahl aller außerhäuslichen Aktivitäten im Personenverkehr oder Beförderungen von Gütern zwischen Marktteilnehmern zu verstehen. Im Verkehr zeigt sich die realisierte Mobilität. Beide Begriffe lassen sich nicht gleichsetzen, da Mobilität die individuellen Motive und Hintergründe stärker betont. Verkehrserziehung und Mobilitätserziehung behandeln entsprechend unterschiedliche Aspekte des Verkehrslebens. Den Zusammenhang zwischen der Möglichkeit zur Ortsveränderung (Mobilität) einerseits und der Verteilung von Gelegenheiten und Zielen im Raum andererseits beschreibt der Begriff der Erreichbarkeit (Verkehr). Bei gleicher individueller Mobilität sind z. B. in städtischem Kontext mehr Ziele in gegebener Zeit erreichbar als im ländlichen Raum. Räumliche Mobilität kann in eine residenzielle Mobilität und eine zirkuläre Mobilität unterteilt werden. Zirkuläre Mobilität beinhaltet die Rückkehr an den Ausgangspunkt, üblicherweise den Wohnstandort. Residenzielle Mobilität beschreibt hingegen die dauerhafte Veränderung des Wohnstandorts. Umzüge innerhalb eines Gebietes zählen ebenso zur residenziellen Mobilität wie multilokale Lebensweisen und die Migration zwischen Nationen. Zur zirkulären Mobilität gehören der Tourismus und die Alltagswege. - Tankstellennetz (Wikipedia)
Eine Tankstelle (auch Versorgungsanlage, Tankstation, Gasfüllanlage, umgangssprachlich Tanke, ursprünglich Zapfstelle) ist eine Anlage, an der Kraftfahrzeuge mit den flüssigen Kraftstoffen Benzin und Diesel versorgt werden können. Teilweise werden zusätzlich auch Autogas (LPG, flüssig), Erdgas (CNG, 200 bar), Wasserstoff (H2, 700 bar) oder Ladestationen für Elektrofahrzeuge angeboten. Die Abgabe der Stoffe erfolgt an Zapfsäulen mit meist 5 Schläuchen über einen Zähler, Gaszapfsäulen sind meist separat. Die im Tagesverlauf fluktuierenden Preise für die Kraftstoffe werden meist an einem Preismast dargestellt. Außerhalb der Öffnungszeiten kann an manchen Tankstellen ein Tankautomat benutzt werden. Es gibt zudem auch Tankstellen ohne Kassierer, an diesen wird nur mittels Automat bezahlt. - Technologieoffenheit (Wikipedia)
Technologieoffenheit ist ein Konzept, welches die Ausgestaltung von technologischen Transformationsprozessen charakterisieren soll. Häufig wird Technologieoffenheit in der politischen Debatte jedoch als politisches Schlagwort oder rhetorisches Stilmittel verwendet, um die Einführung spezifischer Technologien zu verlangsamen oder zu verhindern, und somit den Status quo aufrechtzuerhalten. Technologieoffenheit liegt nur in idealisierten Transformationsprozessen vor. In der Praxis bevorteilen beispielsweise historisch gewachsense Strukturen einzelne Technologien, Anbieter nutzen ihre Marktmacht zum Vorteil bestimmter Technologien oder Konsumenten fehlt das Wissen zur Anwendung neuer Technologien.