R+V-Infocenter: Risiko schon vor der Fahrt verringern

Aquaplaning: geringer Reifendruck, hohes Risiko

(Bildquelle: Pixabay)

Wiesbaden, 20. August 2026. Nach der Hitze kommen die Unwetter – oft verbunden mit starken Regenfällen. Dadurch steigt das Aquaplaning-Risiko, warnt das Infocenter der R+V Versicherung. Um die Unfallgefahr zu senken, lohnt sich die regelmäßige Kontrolle des Reifendrucks.

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Aquaplaning wird nicht umsonst oft „Wasserglätte“ genannt. „Wenn zu viel Wasser auf den Straßen steht, können Reifen ‚aufschwimmen‘ – sie verlieren den Kontakt zur Straße. Das Auto rutscht dann weg wie im Winter auf Eis“, erklärt Roland Richter, Verkehrsexperte bei der R+V Versicherung. Ein Risiko besteht überall dort, wo der Regen nicht richtig ablaufen kann. „Vor allem in Senken, in Unterführungen und unter Brücken sowie bei Spurrillen ist Vorsicht geboten“, so Richter weiter.

Bei Wetterwarnungen mit Starkregen sollten Autofahrer jederzeit auf Aquaplaning eingestellt sein. „Wer auf nasser Fahrbahn unterwegs ist, behält am besten die vorausfahrenden Fahrzeuge im Auge: Erzeugen sie Wasserfontänen, ist das ein Hinweis auf die Gefahr von Aquaplaning“, sagt R+V-Experte Richter.

Risiko schon vor der Fahrt verringern 

Zusätzlich lässt sich das Unfallrisiko im Vorfeld senken: Der Zustand der Reifen ist ein wichtiger Faktor. „Je geringer die Profiltiefe, desto eher verlieren die Reifen bei Regen den Kontakt zur Fahrbahn“, sagt Richter. Grund dafür: Die Rillen können das Wasser dann nicht mehr so gut ableiten. Am sichersten sind Profiltiefen von mehr als vier Millimetern. Auch der Reifendruck spielt eine Rolle. Ist er zu gering, erhöht sich die Angriffsfläche und das Wasser läuft ebenfalls schlechter ab. Kritisch ist vor allem die Fahrt mit älteren Reifen, bei denen der Druck längere Zeit nicht überprüft wurde.

Weitere Tipps des R+V-Infocenters:

– Setzt plötzlich starker Regen ein, heißt das: runter vom Gas und möglichst nicht bremsen. Denn Bremsen kann bei Aquaplaning nur sehr schwer dosiert werden – und blockierende Räder verstärken den Aquaplaning-Effekt. Zudem kann das Auto ins Schleudern geraten, wenn es wieder Bodenkontakt bekommt.

– Nicht Gegenlenken: Bei heftigen Lenkbewegungen wirken starke Kräfte auf das Fahrzeug, wenn es wieder Haftung hat.

– Wenn die Räder die Bodenhaftung verlieren, können Autofahrer zusätzlich die Kupplung treten oder auskuppeln.

Das R+V-Infocenter wurde 1989 als Initiative der R+V Versicherung in Wiesbaden gegründet. Es informiert regelmäßig über Service- und Verbraucherthemen. Das thematische Spektrum ist breit: Sicherheit im Haus, im Straßenverkehr und auf Reisen, Schutz vor Unfällen und Betrug, Recht im Alltag und Gesundheitsvorsorge. Dazu nutzt das R+V-Infocenter das vielfältige Know-how der R+V-Fachleute und wertet Statistiken und Trends aus. Zusätzlich führt das R+V-Infocenter eigene Untersuchungen durch: Die repräsentative Langzeitstudie über die „Ängste der Deutschen“ ermittelt beispielsweise bereits seit 1992 jährlich, welche wirtschaftlichen, politischen und persönlichen Themen den Menschen am meisten Sorgen bereiten.

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Themenrelevante Wikipedia-Infos:
  • alt (Wikipedia)
    Alt steht für: Alt (Familienname) – siehe dort zu Namensträgern Alt (Stimmlage), tiefere Frauen- oder Knabenstimme oder sehr hohe Männerstimme Alt-Taste auf PC-Tastaturen Altrose, ein Kohlenhydrat Altbier, dunkle obergärige Biersorte Olt (Fluss), linker Nebenfluss der Donau in Rumänien alt steht für: fortgeschrittenes Alter bzw. Lebensalter, siehe Alter Südaltaisch, laut ISO-639-3-Code, siehe Altaisch (Turksprache) das Attribut alt zur Angabe von alternativem Text im HTML, siehe Hypertext Markup Language#Syntax ALT steht für: ALT (Album), ein Musikalbum der Progressive-Rock-Gruppe Van der Graaf Generator Alanin-Aminotransferase, ein Leberenzym SCR Altach, Fußballverein in Vorarlberg, Österreich Hamburg-Altenwerder in der Fischereinummer von Fischerbooten alterierte Akkorde in der Musik, siehe Alteration (Musik) AnrufLinienTaxi, Sonderform des ÖPNV, siehe ÖPNV-Sonderformen#Anruflinienbus, Rufbus, Taxibus Anti-Leech-Tracker, zur Kontrolle des Verkehrs im BitTorrent-Netzwerk, siehe BitTorrent#Anti-Leech-Tracker (ALT) Approach and Landing Tests, Anflug- und Lande-Testprogramm für das Space Shuttle Arbeitsgemeinschaft für liturgische Texte, Arbeitsgruppe der christlichen Kirchen des deutschen Sprachgebietes Argonlaser-Trabekuloplastik, Laserbehandlung zur Senkung des Augeninnendrucks bei Grünem Star, siehe Augenoperation#Glaukom-Operationen Schwebebahnstation Alter Markt, Haltestelle in Wuppertal Siehe auch: Ahlt (Michael Ahlt) Alte (Begriffsklärung)
  • Aquaplaning (Wikipedia)
    Aquaplaning (auch Wasserglätte) bezeichnet das Aufschwimmen des Reifens auf dem Wasserfilm einer nassen Fahrbahn. In diesem Fall schiebt sich ein Wasserkeil unter die Reifenaufstandsfläche und führt damit zum Verlust der Haftung. Im Moment des Aquaplanings können keine Führungs- und Bremskräfte auf die Fahrbahn übertragen werden. Das Fahrzeug kann infolgedessen ins Schleudern geraten.
  • Auto (Wikipedia)
    Ein Automobil (Kraftwagen, in der Schweiz amtlich Motorwagen) ist ein mehrspuriges motorgetriebenes Straßenfahrzeug zur Beförderung von Personen oder Lasten. Die umgangssprachliche Kurzform Auto bezeichnet vor allem Kraftfahrzeuge, die zum Transport von Personen bestimmt sind. Amtlich werden diese als Personenkraftwagen (kurz: Pkw) bezeichnet, oder – bei mehr Sitzplätzen – als Kraftomnibus. Automobile, die keine PKW sind, werden als Nutzfahrzeug bezeichnet. Lastkraftwagen (Lkw) dienen mehrheitlich dem Straßentransport von Gütern. Der weltweite Fahrzeugbestand lag im Jahr 2010 bei über 1,015 Milliarden Automobilen und stieg seitdem kontinuierlich an. 2011 wurden weltweit über 80 Millionen Automobile gebaut. In Deutschland waren im Jahr 2012 etwa 51,7 Millionen Kraftfahrzeuge zugelassen, davon sind knapp 43 Millionen Personenkraftwagen.
  • Autoreifen (Wikipedia)
    Der Autoreifen (auch Pneu, insbesondere in der Schweiz; über französisch pneu „Reifen“ von griechisch πνεῦμα pneuma „Luft, Wind, Atem“) ist ein Luftreifen und bildet mit der Radschüssel und der Felge das komplette Rad eines Autos. Autoreifen werden hauptsächlich aus Styrol-Butadien-Kautschuk (SBR) und anderen synthetischen Kautschuken hergestellt, seltener aus Naturkautschuk. In der EU müssen Hersteller mittels eines Reifenlabels auf allen seit dem 1. November 2012 hergestellten (und verkauften) Autoreifen über deren Kraftstoffverbrauch, Nasshaftung und Geräuschklassifizierung informieren. Zu anderen Bauarten von Reifen und Rädern siehe: Reifen#Bauarten
  • Bremsen (Wikipedia)
    Bremsen (Tabanidae; auch Bremen oder Viehfliegen) sind eine Familie aus der Unterordnung der Fliegen (Brachycera) in der Ordnung der Zweiflügler (Diptera). Die Männchen der meisten Arten sind Blütenbesucher und ernähren sich von Pollen und Nektar, die Weibchen gehören zu den blutsaugenden (hämatophagen) Insekten und stechen vor allem Säugetiere. Besonders aktiv sind die meisten Arten in Mitteleuropa zwischen April und August an schwülen Tagen. Die Larven entwickeln sich meist in feuchten Lebensräumen im Boden oder im Wasser, daher sind Bremsen besonders häufig im Umland von Gewässern, in Sumpfgebieten und in nassen Wiesen anzutreffen. Bremsen werden auch als Viehfliegen bezeichnet. Im norddeutschen Raum werden sie oft Blinde Fliegen genannt, in Westdeutschland Blinder Kuckuck, in Süddeutschland und Teilen Österreichs und der Schweiz Breme, Bräme oder Brämer, historisch findet sich Brämse. Dazu gibt es historisch eine sprachliche Vermengung mit den parasitären Dasselfliegen, die sich beispielsweise in der norddeutschen Bezeichnung Dase für eine Bremse äußert, oder umgekehrt in Artbezeichnungen wie Schafbremse, die zu den Dasselfliegen gehört.
  • Fontäne (Wikipedia)
    Fontäne steht für: eine Wassersäule als Teil eines Springbrunnens Fontäne (Jonglieren), ein Grundmuster der Jonglierkunst Brunnen: Fontäne Halle auf einer Flussinsel in der Saale Brunnen bzw. Springbrunnen in Fontane di Roma Siehe auch: Caesium-Fontäne Cola-Mentos-Fontäne Fontaine Fontane Fountain
  • Gefahr (Wikipedia)
    Eine Gefahr (Abkürzung Gef.) ist eine Situation, die bei ungehindertem Ablauf des objektiv zu erwartenden Geschehens zu einem Schaden führt, wobei für den Schadenseintritt eine hinreichende Wahrscheinlichkeit verlangt wird und von einem Schaden erst gesprochen werden kann, wenn eine nicht unerhebliche Beeinträchtigung vorliegt. Dagegen bezeichnet Gefährdung die Möglichkeit eines Schadens oder einer gesundheitlichen Beeinträchtigung ohne bestimmte Anforderungen an deren Ausmaß oder Eintrittswahrscheinlichkeit. Der Schaden kann Personen, Sachen, Sachverhalte, Tiere oder Umwelt betreffen.
  • gegenlenken (Wikipedia)
    Als Gegenlenken bezeichnet man im Allgemeinen den Eingriff in ein System mit der Absicht, die aktuelle Entwicklung zu neutralisieren oder auch umzukehren.
  • glatt (Wikipedia)
    Glatt ist ein geographischer Name: Ortschaften: Glatt (Sulz am Neckar), ein Stadtteil von Sulz am Neckar Gewässer: Glatt (Neckar), linker Zufluss des Neckars in Neckarhausen, Stadt Horb am Neckar, Landkreis Freudenstadt Glatt (Rhein), linker Zufluss des Rheins bei Rheinsfelden, Gemeinde Glattfelden, Bezirk Bülach, Kanton Zürich Glatt (Thur), rechter Zufluss der Thur bei Oberbüren, Wahlkreis Wil, Kanton Sankt Gallen Jenneckes Glatt, See bei Rheinberg, Kreis Wesel, Nordrhein-Westfalen Glatt ist ein Familienname: Adolf Glatt (1899–1984), Schweizer Bildhauer und Maler Albert Glatt (1933–2014), Schweizer Unternehmer und Reiseveranstalte Karl Glatt (1912–2003), Schweizer Kunstmaler und Zeichner Lotte Glatt (* 1993), deutsche Reporterin Max Glatt (auch: Max Meier Glatt; 1912–2002), britischer Psychiater und Suchtexperte deutscher Herkunft Volkan Glatt (* 1982), deutsch-türkischer Fußballspieler Volker Glatt (1937–2023), deutscher Brigadegeneral Glatt ist Namensteil von Unternehmen: Glatt Unternehmensgruppe, ein Anlagenhersteller im Bereich der Verarbeitung und Veredelung von pulverförmigen Feststoffen (Binzen, Deutschland) Glattzentrum, ein Einkaufszentrum in Wallisellen im Kanton Zürich glatt, adjektivisches Attribut, bzw. Glätte, zugehöriges substantivisches Abstraktum, bezeichnen: in den Materialwissenschaften die Oberflächengüte, siehe beim Gegenbegriff Rauheit in der Straßenverkehrssicherheit vereiste oder schneebedeckte Fahrbahnen, siehe Winterglätte in der Analysis eine beliebig oft differenzierbare Funktion, siehe Glatte Funktion in der Differentialgeometrie eine stetig differenzierbare Kurve, siehe Glatte Kurve in der Differentialtopologie eine spezielle Klasse von Mannigfaltigkeiten, siehe Differenzierbare Mannigfaltigkeit in der Zahlentheorie eine Kleinheitsforderung an die Primteiler oder Primteilerpotenzen einer Zahl, siehe Glatte Zahl Siehe auch: Glattbach (Begriffsklärung) Klatt
  • Hitze (Wikipedia)
    Den Begriff Hitze verwendet man für eine als ungewöhnlich hoch empfundene Temperatur. Den Prozess oder den Zustand von zu viel Hitze bezeichnet man als Überhitzung.
  • Kontrolle (Wikipedia)
    Kontrolle ist die Überwachung oder Überprüfung eines Sachverhalts oder einer Person und somit ein Mittel zur Herrschaft oder Gewalt über jemanden oder etwas. Eine andere, herrschafts- und gewaltfreie Definition von Kontrolle findet sich beispielsweise im betriebswirtschaftlichen Controlling oder in der handlungspsychologischen Kontrolle (siehe unten) eines Individuums über sein eigenes Leben.
  • Kupplung (Wikipedia)
    Eine Kupplung im weiteren Sinne ist ein Element zur i. d. R. beweglichen oder lösbaren Verbindung von Gerätschaften oder Bauteilen. Eine Kupplung im engeren Sinne ist ein Maschinenelement zur starren, elastischen, beweglichen oder lösbaren Verbindung zweier Wellen. Im Gegensatz zu einer formschlüssigen erlaubt eine kraftschlüssige Verbindung eine Anpassung des übertragenen Drehmoments, wie es etwa in Kraftfahrzeugen mit Verbrennungsmotor erforderlich ist. Eine Wellenkupplung überträgt das Drehmoment einer Rotationsbewegung und so auch mechanische Arbeit.
  • Reifendruck (Wikipedia)
    Der Reifendruck ist der Druck in einem Luftreifen. Der Reifendruck ist entscheidend für die Verwendungsfähigkeit eines Luftreifens. Er wird deshalb nach Vorgabe eingestellt und muss zum Erhalt der Funktionsfähigkeit regelmäßig kontrolliert und gegebenenfalls angepasst werden. Der Reifendruck kann sich auch im Betrieb durch Erwärmung erhöhen. Falscher Reifendruck führt zu vorzeitigem Verschleiß oder dem Versagen des Luftreifens. Deswegen kommen vermehrt Reifendruckkontrollsysteme in PKWs zum Einsatz und sind seit dem 1. November 2014 Pflicht für alle Neufahrzeuge in der EU. Außerdem kann sich der Reifendruck wesentlich auf das Fahrverhalten eines Fahrzeuges auswirken. Im Zweifelsfall sollte man sich also immer an den vorgegebenen Angaben des jeweiligen Fahrzeug- und/oder Reifenherstellers orientieren. Der Reifendruck wird in der Einheit Bar angegeben. Dabei ist es üblich, nicht den absoluten Druck anzugeben, sondern den Überdruck im Vergleich zum Umgebungsdruck (Luftdruck). Die Reifendruckangabe 2,7 bar bedeutet also, der Reifendruck soll 2,7 bar über dem Umgebungsdruck von ca. 1 bar liegen. Der absolute Reifendruck wäre somit 3,7 bar. Die Reifenfüllmessgeräte an Tankstellen machen es dem Autofahrer einfach, indem sie nur den relativen Reifendruck (d. h. den Überdruck) in Bar anzeigen, der auch in den Fahrzeugpapieren genannt wird. Seit ca. 2012 wird in Europa der Reifendruck am Fahrzeug in Kilopascal angegeben. 100 kPa sind 1 bar. Auf den Reifen ist der maximale Reifendruck meist in der in den USA gebräuchlichen Maßeinheit pound per square inch (psi) angegeben. Zur Umrechnung gilt 1 bar = 14,5 psi. Die Reifendruckangaben der Fahrzeug- oder Reifenhersteller beziehen sich immer auf den „kalten“ Reifen. Damit ist die Tatsache gemeint, dass sich der Reifen mit zunehmender Fahrtstrecke und -geschwindigkeit erwärmt. In der Praxis kann ein PKW-Reifen nach 10 km Fahrtstrecke mit gemäßigtem Tempo noch als „kalt“ betrachtet werden. Wird der Reifendruck nach einer schnellen Autobahnfahrt geprüft, hat sich die Reifenfüllung (Luft oder Stickstoff) auf Grund der Erwärmung ausgedehnt und der Reifendruck steigt um 10 % je 30 K an, bei 50 °C Reifentemperatur also um ca. 0,3 …
  • Risiko (Wikipedia)
    Risiko weist je nach Fachgebiet einen unterschiedlichen Begriffsinhalt auf, allgemein wird hierunter die Möglichkeit des Eintritts künftiger Ereignisse, die nachteilige Auswirkungen wie Verlustgefahren in sich bergen, verstanden. Komplementärbegriff ist die Sicherheit.
  • Rutschen (Wikipedia)
    Rutschen ist ein mit Verordnung des Regierungspräsidiums Tübingen vom 15. Oktober 1983 ausgewiesenes Naturschutzgebiet mit der Nummer 4.112. In der Änderungsverordnung vom 9. Dezember 1997 wird der Kletterbetrieb an den Felsen des Schutzgebiets genauer reglementiert.
  • Starkregen (Wikipedia)
    Als Starkregen werden Extremniederschlagsereignisse bezeichnet, bei denen im Verhältnis zur Dauer des Ereignisses große Regen­mengen fallen. Als Folge kann es zu Sturzfluten kommen. Das Gefährdungspotential besteht an jedem Ort und wird häufig unterschätzt.
  • Unfall (Wikipedia)
    Ein Unfall ist ein plötzliches, zeitlich und örtlich bestimmbares und von außen einwirkendes Ereignis, bei dem eine natürliche Person unfreiwillig einen Körperschaden erleidet (Personenschaden) oder eine Sache unbeabsichtigt beschädigt wird (Sachschaden). Die häufigsten Unfallereignisse für Körperschäden sind Stürze, Verkehrsunfälle, Haushaltsunfälle, Sportunfälle und Verbrennungen sowie penetrierende Verletzungen (in erster Linie Stich- und Schnittverletzungen) und Stromunfälle. Unfallursache ist in den meisten Fällen menschliches Versagen. Weitere Unfallereignisse mit der Folge von Körperschäden sind unter anderem Maschinenunfälle, Bauunfälle (unterschieden in Hochbau-Unfälle und Tiefbau-Unfälle), Bergbauunfälle, Gebirgsunfälle, Hochseeunfälle, Wasserunfälle, Stromunfälle (Elektrounfälle), Brandunfälle, Druckluftunfälle (etwa beim Tauchgang) und Strahlenunfälle. Während das deutsche Versicherungsvertragsgesetz (VVG) bei der Sachversicherung auf eine Definition verzichtet, wird der Unfall im Rahmen einer (Personen-)Unfallversicherung in § 178 Abs. 2 Satz 2 VVG wie folgt definiert: „Ein Unfall liegt vor, wenn die versicherte Person durch ein plötzlich von außen auf ihren Körper wirkendes Ereignis unfreiwillig eine Gesundheitsschädigung erleidet.“ Im Rahmen der Sachversicherung wird der Unfallbegriff von den Versicherern in ihren Allgemeinen Versicherungsbedingungen definiert. Dabei kommt es auch zu Abweichungen in den Formulierungen, die eine unterschiedliche Reichweite des Versicherungsschutzes zur Folge haben können.
  • Unterführung (Wikipedia)
    Eine Unterführung ist eine Unterquerung anderer Verkehrswege. Unterführungen werden häufig dann gebaut, wenn eine höhengleiche, mit einer Ampel gesicherte Kreuzung nur schwer realisierbar wäre oder die topografischen Verhältnisse andere, einfachere Lösungen nicht zulassen.
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