DBA Deutsche Bauwert engagiert sich für Schulbau in Äthiopien

167.000 Euro zugunsten der Stiftung FLY & HELP gesammelt

DBA Deutsche Bauwert engagiert sich für Schulbau in Äthiopien

Klimaangepasste Bauweise mit regionalen Materialien prägt die Planung (Bildquelle: (Foto: FLY & HELP))

– 167.000 Euro zugunsten der Stiftung FLY & HELP gesammelt 
– Spenden fließen in den Bau eines Schulzentrums für Kinder mit Lippen-Kiefer-Gaumen-Spalte
– Baubeginn noch im Oktober geplant, Fertigstellung voraussichtlich Mitte 2027

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Baden-Baden, 27. Oktober 2026 – Wie kann ein Bauunternehmen gesellschaftliche Verantwortung übernehmen? Indem es baut – und damit Menschen neue Perspektiven eröffnet. Diesen Weg geht der bekannte Projektentwickler DBA Deutsche Bauwert. Im Rahmen einer Charity-Veranstaltung hat das Unternehmen mit Hauptsitz in Baden-Baden kürzlich 167.000 Euro für die Stiftung FLY & HELP gesammelt, die damit den Bau eines Schulzentrums in Warder im Osten Äthiopiens realisiert.

Das Schulzentrum richtet sich insbesondere an Kinder mit Lippen-Kiefer-Gaumen-Spalte, die häufig unter sozialer Ausgrenzung leiden. Die „Cleft Kids“ sollen dort eine kostenfreie Grundschulbildung sowie psychologische Betreuung und Sprachtherapie erhalten. Ziel ist es, ihr Selbstbewusstsein zu stärken, ihre sprachliche Entwicklung zu fördern und ihnen so langfristig den Übergang in öffentliche Schulen ihrer Heimatdörfer zu erleichtern. Darüber hinaus soll die Schule auch Kindern aus besonders einkommensschwachen Familien der Region den Zugang zu kostenfreier Grundschulbildung ermöglichen.

Warder ist eine Kleinstadt im Osten Äthiopiens nahe der Grenze zu Somalia. Die Region gilt als eine der infrastrukturell am schwächsten entwickelten Regionen in Äthiopien, erst 2026 wurde beispielsweise in Warder die erste asphaltierte Straße fertiggestellt. „Wir wollen mit dem Projekt zeigen, wie man schnell und unkompliziert echte Hilfe vor Ort leisten kann“, so Uwe Birk, Vorstand der DBA Deutsche Bauwert AG. „Deshalb arbeiten wir auch schon seit Jahren mit der Stiftung FLY & HELP zusammen, die Projekte effizient, unkompliziert und immer mit Einbindung der lokalen Behörden und Verwaltungen umsetzt.“

Die Stadt Warder hat für den Bau der Schule bereits ein Grundstück zur Verfügung gestellt. Die Umsetzung des Bauprojekts erfolgt mit Unterstützung der deutschen NGO Somacare e. V. Nach Fertigstellung soll die regionale Bildungsbehörde, das Somali Regional State Education Bureau, den laufenden Betrieb des Schulzentrums übernehmen. „Diese Integration in die lokale Organisationsstruktur ist essenziell wichtig, damit eine Schule langfristig betrieben werden und den Kindern wirklich helfen kann“, berichtet Reiner Meutsch, Vorsitzender von FLY & HELP.

Das Schulzentrum wird insgesamt zwölf Baukörper umfassen. Geplant sind vier Klassenräume und vier Schlafräume sowie großzügige Räumlichkeiten für das Lehrpersonal und die Verwaltung. Ergänzt wird die Anlage durch eine Kantine, eine Küche und eine Bücherei. Auch moderne Sanitäranlagen mit Spültoiletten und Waschbecken sind vorgesehen – eine Ausstattung, die in der Region keineswegs selbstverständlich ist.

Kurze Bauzeit, klimaangepasste Bauweise
Der Baubeginn ist für Oktober 2026 vorgesehen. Die Bauzeit soll rund acht Monate betragen. Bei der Planung des Schulzentrums wird besonderer Wert auf eine an das lokale Klima angepasste Bauweise und die Verwendung regional verfügbarer Materialien gelegt. Das Mauerwerk wird aus langlebigen, gut isolierenden Natursteinen errichtet. Große Holzfenster sorgen für ausreichend Tageslicht. Lüftungsbausteine im Dachbereich ermöglichen eine natürliche Luftzirkulation und tragen zu einem angenehmen Raumklima bei. Die Wasserversorgung des Schulzentrums wird über einen eigenen Brunnen sichergestellt.

Bildungsperspektiven in einer herausfordernden Lebenssituation
Äthiopien zählt mit rund 120 Millionen Einwohnern zu den bevölkerungsreichsten Ländern Afrikas. Das Land steht vor erheblichen wirtschaftlichen und humanitären Herausforderungen. Bewaffnete Konflikte, wiederkehrende Dürren und eine vielerorts unzureichende medizinische Versorgung verschärfen die Lebensbedingungen zahlreicher Menschen. Auch die Region im Osten des Landes, in der das neue Schulzentrum entstehen soll, ist von diesen Herausforderungen geprägt.Viele Familien leben als Nomaden und ziehen mit ihren Viehherden durch die weiten Tieflandgebiete am Horn von Afrika. Ihre Lebensgrundlage wird immer wieder durch Dürreperioden und den damit verbundenen Verlust von Vieh bedroht. Der Zugang zu medizinischer Versorgung und Bildung ist vielerorts eingeschränkt.

Besonders schwierig ist die Situation für Kinder mit Lippen-Kiefer-Gaumen-Spalte. Fehlende medizinische Behandlungsmöglichkeiten und gesellschaftliche Vorurteile können ihre Entwicklung und ihre Chancen auf Bildung erheblich beeinträchtigen. Das Krankenhaus in Warder verfügt über spezialisierte chirurgische Expertise zur Behandlung dieser Kinder. Die geplante „Warder Cleft School“ soll den Kindern nach ihrer medizinischen Behandlung einen geschützten Ort bieten, an dem sie lernen, sich entwickeln und neue Zukunftsperspektiven aufbauen können. „Die Schicksale dieser Kinder sind oft unerträglich, viele werden von ihren Familien verstoßen. Deshalb liegt uns diese Schule besonders am Herzen“, erzählt Uwe Birk bewegt.Die Finanzierung des Schulzentrums wurde im Rahmen eines Charity-Abends in Baden-Baden ermöglicht, den die DBA Deutsche Bauwert AG zugunsten von FLY & HELP Ende September veranstaltete. Rund 150 Gäste, darunter Geschäftspartner und Mitarbeiter der DBA, unterstützten die Initiative, sodass die benötigten 167.000 Euro für den Bau zusammenkamen.

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  • deutsche (Wikipedia)
    Das Ethnonym Deutsche wird in vielfältiger Weise verwendet. Für die Definition der Deutschen als Ethnie werden verschiedene subjektive und objektive Kriterien genannt, unter anderem deutsche Abstammung, deutsche Muttersprache, Pflege deutscher Kultur, das Bekenntnis zum deutschen Volkstum und zur deutschen Geschichte und der Glaube an diese Gemeinsamkeiten. Eine „völkische“ Konzeption der Deutschen sieht dabei in der gemeinsamen Abstammung das primäre Unterscheidungsmerkmal zwischen Deutschen und Nichtdeutschen. Es gibt enge Wechselbeziehungen, aber auch Konfliktpotential zwischen den verschiedenen Konzeptionen, insbesondere einerseits zwischen dem Ethnienkonzept, das die Deutschen als Nachfahren des die deutsche Sprache sprechenden Bevölkerungsteils des Ostfrankenreiches betrachtet, aber später nationalistisch umgedeutet wurde, sowie andererseits den Bestimmungen über die rechtliche Zugehörigkeit zu Deutschland. Im juristischen Sinne bilden alle deutschen Staatsbürger das deutsche Staatsvolk. Bei der Zugehörigkeit dazu werden seit 1949 ethnische und kulturelle Kriterien nicht mehr berücksichtigt. Einzige Ausnahme sind die Statusdeutschen, also den Staatsangehörigen gleichgestellte Personen als Deutsche im Sinne des Grundgesetzes. Diese Rechtsstellung wird heute nur noch Spätaussiedlern in der Zeit zwischen ihrer Aufnahme im Bundesgebiet und der Bescheinigung ihres Status als Spätaussiedler gewährt.
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