Kaum ein Stoff hat so viele Epochen überdauert wie Denim. Einst als robuste Arbeitskleidung genutzt, später ein Symbol der Jugendkultur und heute ein selbstverständlicher Bestandteil jeder zeitgemäßen Garderobe. In dieser Saison rücken vor allem Denim-Sets in den Mittelpunkt. Jacke und Pants, Hemd und Rock oder Weste und Wide Leg Jeans aus demselben Material. Der Look wirkt durchdacht, ganz ohne großes Styling Know-How.
Ein J eans-Zweiteiler erinnert längst nicht mehr nur an einen Westernlook, Das verdankt er neuen Schnitten und hochwertigeren Stoffen. Pariser Labels haben das Thema neu entdeckt. Sandro Paris, 1984 von Évelyne Chétrite gegründet und seit 2007 auch mit einer Herrenlinie vertreten, zeigt, wie ein Denim Set zwischen entspannter Lässigkeit und urbaner Eleganz vermitteln kann. Klare Linien, präzise Verarbeitung und eine zurückhaltende Farbpalette heben den Denim-Zweiteiler aus der Freizeitgarderobe heraus und machen ihn stadttauglich.
Vom Büro bis zur After WorkDer Jeanslook als Business-Alternative
Ein Jeansanzug mit tailliertem Blazer oder im Oversized Look, dazu eine gerade oder leicht ausgestellte Hose, das ersetzt im kreativen Arbeitsumfeld durchaus einen klassischen Hosenanzug. Kombiniert mit einer Seidenbluse, einem Rollkragenpullover und Loafern oder Slingpumps bekommt das Outfit ein elegantes Upgrade. Ein schmaler Ledergürtel betont die Taille und bringt zusätzlich Struktur. Je dunkler und cleaner die Waschung, desto formeller wirkt der Look.
Vom Casual Look zum Eyecatcher für den Abend
In der Freizeit dürfen Jeans-Zweiteiler deutlich entspannter sein. Hemdjacke zum Midirock, ein kurzes Bolero-Jäckchen aus Denim zur Barrel-Jeans oder eine ärmellose Weste als Oberteil. Kombiniert mit Statement-Ohrringen, einer kleinen Lederhandtasche und Stiefeletten wird aus dem selben Outfit ein Eyecatcher für den Abend.
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- Denim (Wikipedia)
Denim, auch Blue Denim genannt, ist eine Handelsbezeichnung für ein strapazierfähiges und haltbares Baumwollgewebe in Köpergrundbindung, das zu Jeansbekleidung verarbeitet wird. Denim leitet sich her vom französischen „de Nîmes“, was „aus Nîmes“ bedeutet. In der französischen Stadt wurde das Serge de Nîmes (deutsch „Gewebe aus Nîmes“, wobei Serge der Eigenname für ein Gewebe mit fühlbaren „Rippen“ auf der Oberseite ist) seit 1557 ursprünglich für Arbeitskleidung hergestellt. Weltbekannt wurde Denim durch seine Verwendung für die englisch als Jeans bezeichneten strapazierfähigen Hosen von Levi Strauss. Traditionell wird für Denim ein Kettköper verwendet, bei dem nur der Kettfaden mit Indigo gefärbt, die Schussfäden jedoch rohweiß sind. Anfangs wurden hauptsächlich Ringspinngarne verwendet, die jedoch wegen der höheren Produktionsgeschwindigkeit zeitweise von OE-Rotor-Spinngarnen größtenteils ersetzt wurden. Unter modischen Aspekten verdrängten in den 1990er Jahren die Ringgarne mit ihrer jeanstypischen „Cross-Hedge“-Optik die Open-End-Garne wieder. Vor dem Weben werden die Kettfäden mit einer Färbung versehen, das heißt, das Garn ist nur von der Oberfläche her, jedoch nicht durchgehend gefärbt. Die Fäden werden entweder im Strang („Rope“) oder aufgefächert nebeneinander („Slasher“) gefärbt. Dabei passieren sie mehrfach das Färbebad mit dem reduzierten löslichen Küpenfarbstoff, um dann immer wieder an der Luft mit Sauerstoff in Kontakt gebracht zu werden. In der Regel geschieht das fünf- bis siebenmal. Je häufiger dieser Vorgang stattfindet, desto tiefer ist die Blaufärbung. Das Garn wird jedoch nie ganz durchgefärbt, weshalb man Jeans so gut auswaschen und durch Reibung (Stone-Wash) aufhellen kann. Nach längerer Lagerung weisen Denim-Artikel oft gelbliche Stellen auf, die nach dem Waschen heller als der Rest des Kleidungsstückes sind. Dies kommt von einer Abbaureaktion des Indigo zu Isatin durch Ozon, nitrose Gase oder UV-Strahlung. Die Flächenmasse von Denim wird in oz per yd² (Unze pro Quadratyard) angegeben und liegt für Jeans bei 12 oz (407 g/m²) bis 14,5 oz (492 g/m²), leichterer Denim ab 10 oz (340 g/m²) ist heutzutage jedoch gängig. Auch Jeans aus … - Jeans (Wikipedia)
Die Jeans [dʒiːns] (Pl., auch Sg.; österr. Jean, seltener Nietenhose, in der DDR Niethose) ist eine Hose, die gewöhnlich aus einem robusten blauen köperbindigen Baumwollstoff, dem Denim, hergestellt wird. - trends (Wikipedia)
Trends ist eine Reihe von wissenschaftlichen Fachzeitschriften, welche von der niederländischen Verlagsgruppe Elsevier herausgegeben wird und sich mit verschiedenen Themenbereichen über die gesamte Biologie hinweg beschäftigt. Die Magazinreihe Trends wurde 1976 mit der Zeitschrift Trends in Biochemical Sciences (TIBS) begründet. Gefolgt von den Journals Trends in Neurosciences (TINS), Trends in Pharmacological Sciences (TIPS) und Immunology Today hat sich die Magazinreihe auf inzwischen 16 verschiedene Journals ausgeweitet.