Rückblick auf den Controlware Security Day 2026: Digitale Souveränität und KI stellen Security-Strategien auf den Prüfstand

Rückblick auf den Controlware Security Day 2026: Digitale Souveränität und KI stellen Security-Strategien auf den Prüfstand

Rund 400 IT-Verantwortliche und Security-Experten kamen beim 18. Controlware Security Day zusammen.

Dietzenbach, 13. Oktober 2026 – Rund 400 IT-Verantwortliche und Security-Experten kamen am 23. und 24. September 2026 beim 18. Controlware Security Day im Congress Park Hanau zusammen. Im Mittelpunkt der zweitägigen Fachveranstaltung standen die Auswirkungen von Künstlicher Intelligenz auf die Cybersecurity, die zunehmende Dynamik der Bedrohungslandschaft sowie die Frage, wie Unternehmen und Behörden ihre Sicherheitsarchitekturen und -prozesse effizient auf neue Rahmenbedingungen und gesetzliche Vorgaben ausrichten können.

Stimmungsbarometer:unverb. KI-Analyse*

„Digitalisierung und Künstliche Intelligenz eröffnen Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen enorme Chancen. Gleichzeitig wächst aber auch unsere Abhängigkeit von zuverlässig funktionierenden digitalen Infrastrukturen“, erklärt Bernd Schwefing, CEO von Controlware. „Um den neuen Herausforderungen – einerseits durch KI-unterstützte Angriffe, andererseits durch die Absicherung des eigenen KI-Einsatzes – zu begegnen, braucht es zunächst eine konsequente Basishygiene von Exposure und Patch Management bis zur Zero-Trust-Architektur in der gesamten Infrastruktur. Vieles wurde hier aus Ressourcengründen noch nicht umgesetzt, aber jetzt wird es dringend Zeit dafür. Gerade beim Einsatz von KI müssen wir Sicherheit von Anfang an mitdenken und parallel vorantreiben, statt erst zu implementieren und anschließend abzusichern. Dabei sollten wir uns weder von der Euphorie noch von der Panik rund um KI treiben lassen, sondern geordnet und sicher vorankommen. Genau für diesen ganzheitlichen Blick auf die Themen der sicheren Digitalisierung steht unser Controlware Security Day, bei dem wir auch in diesem Jahr gemeinsam mit unseren Kunden und Partnern aktuelle Herausforderungen eingeordnet, Erfahrungen ausgetauscht und konkrete Lösungsansätze diskutiert haben.“

Von der Bedrohungslage zur konkreten Security-Strategie
An zwei Veranstaltungstagen konnten sich die Teilnehmer aus rund 40 Fachvorträgen und Workshops ihr individuelles Programm zusammenstellen. Experten von Controlware und mehr als 20 Technologiepartnern beleuchteten aktuelle Security-Trends und zeigten praxisnahe Lösungsansätze auf.

Einen besonderen Schwerpunkt bildete in diesem Jahr der Themenkomplex Künstliche Intelligenz. Denn KI verändert beide Seiten der Cybersecurity: Angreifer können Schwachstellen schneller identifizieren, Angriffsmethoden weiterentwickeln und ihre Aktivitäten zunehmend automatisieren. Gleichzeitig eröffnet die Technologie den Security-Teams neue Möglichkeiten, große Datenmengen auszuwerten, Auffälligkeiten schneller zu erkennen und auf Bedrohungen zu reagieren. Damit gewinnen auch Fragen nach Governance, geeigneten Prozessen und klaren Verantwortlichkeiten an Bedeutung. Weitere Themen waren moderne Security-Architekturen, das Zusammenspiel von Plattformansätzen und Best-of-Breed-Lösungen sowie der Einsatz von Automatisierung und Managed Security Services, um interne Teams zu entlasten und trotz knapper Ressourcen ein hohes Sicherheitsniveau zu gewährleisten.

Keynotes blicken über den Security-Tellerrand hinaus
Highlights des Controlware Security Day waren 2026 unter anderem die Keynotes renommierter Speaker:

· Volker Kozok, Vorsitzender des Vereins „Netzwerk für Cyber Intelligence“ und langjähriger Cybersecurity-Experte der Bundeswehr, ordnete in seiner Keynote staatlich gesteuerte Cyberangriffe und deren Auswirkungen auf Unternehmen und Behörden ein.
· Dr. Volker Busch, Arzt, Wissenschaftler und Bestseller-Autor, widmete sich unter dem Titel „Das kreative Gehirn – Woher bekommen wir die guten Ideen?“ den Voraussetzungen für Kreativität und Innovation.
· IT-Security-Experte und Buchautor Tobias Schrödel zeigte in „Was Daten verraten – Der Internet-Detektiv“, welche überraschenden Erkenntnisse sich aus digitalen Spuren gewinnen lassen.
· Nils Rogmann, Head of Competence Center Security, und Christoph Schmidt, Lead Architect Information Security, beide bei Controlware, beleuchteten die Chancen und Risiken von Agentic AI und zeigten, welche Auswirkungen autonom agierende KI-Systeme auf moderne Sicherheitsarchitekturen haben.

Im Mittelpunkt steht der Austausch
Neben den Vorträgen boten die Partnerausstellung und das Abendprogramm Gelegenheit, sich mit Security-Experten, Herstellern und Branchenkollegen über aktuelle Technologien und konkrete Projekte auszutauschen.

„Wir freuen uns sehr über die vielen Besucher, die wir auch in diesem Jahr beim Controlware Security Day begrüßen durften, sowie über die große Resonanz“, erklärt Mario Emig, Head of Information Security Business Development bei Controlware. „Das große Interesse an den Vorträgen und die zahlreichen intensiven Gespräche haben uns darin bestätigt, dass wir mit unseren Schwerpunktthemen die Fragen adressiert haben, die Unternehmen und Behörden derzeit tatsächlich beschäftigen. Besonders wertvoll ist für uns der offene Austausch zwischen Anwendern, Herstellern und unseren Security-Experten. Dabei entstehen neue Perspektiven und konkrete Impulse, die alle Beteiligten mit in ihren Arbeitsalltag nehmen können.“

Presse-Roundtable am Vorabend des Controlware Security Day 2026
Am Vorabend des Security Day diskutierte Controlware Geschäftsführer Bernd Schwefing mit Vertretern der Hersteller Check Point Software Technologies, Cisco Systems, Fortinet, genua, Infoblox, Palo Alto Networks, Rohde & Schwarz Networks and Cybersecurity und Tenable über Digitale Souveränität, AI-Security und den Schutz kritischer Infrastrukturen. Die von Prof. Dr. Christoph Skornia, Vizepräsident für Digitalisierung und Nachhaltigkeit und CIO der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg, moderierte Runde war sich dabei einig, dass digitale Souveränität nicht mit technologischer Autarkie gleichzusetzen ist, sondern vor allem die eigene Handlungs- und Entscheidungsfähigkeit voraussetzt. Breiten Raum nahm auch der Einsatz Künstlicher Intelligenz ein. Neben der zunehmenden Geschwindigkeit KI-gestützter Angriffe diskutierten die Teilnehmer die Herausforderungen durch Shadow AI und autonome Agenten. Entscheidend seien dabei Transparenz über eingesetzte KI-Systeme, klar definierte Identitäten und Berechtigungen sowie geeignete Kontrollmechanismen. Mit Blick auf kritische Infrastrukturen standen die Anforderungen gewachsener IT- und OT-Umgebungen im Fokus. Gerade dort, wo Systeme lange Lebenszyklen haben und Verfügbarkeit oberste Priorität besitzt, lassen sich klassische Security-Konzepte nicht ohne Weiteres übertragen. Umso wichtiger werden durchgängige Sichtbarkeit sowie ein kontinuierliches, kontextbezogenes Exposure Management, das Schwachstellen nicht nur identifiziert, sondern nach ihrer tatsächlichen Kritikalität bewertet und ihre Behebung unterstützt.

Über Controlware GmbH
Die Controlware GmbH gehört zu den führenden IT-Dienstleistern und Managed Service Providern in Deutschland. Das Unternehmen ist Teil der Controlware Gruppe mit über 1.200 Mitarbeitenden und einem Umsatz von rund 515 Millionen Euro. Seit der Gründung im Jahr 1980 unterstützt Controlware mittelständische und große Unternehmen sowie Behörden und öffentliche Einrichtungen mit der Planung, Umsetzung und dem Betrieb moderner IT-Infrastrukturen. Das Leistungsportfolio umfasst Lösungen in den Bereichen Network Solutions, Information Security, Data Center & Cloud, Collaboration, IT-Management und Managed Services. Ziel ist ein wirtschaftlicher, zukunftssicherer und nachhaltiger IT-Betrieb. Controlware bietet sowohl gezielte Betriebsunterstützung als auch vollständig verantwortete Managed Services für Cloud-basierte und On-Premises gehostete Netzwerk-, Security- und Data Center-Umgebungen. Ergänzend stehen Cyber Defense Services zur Verfügung. Neben einem Vertriebs- und Servicenetz mit 14 nach ISO 9001 zertifizierten Standorten in der DACH-Region unterhält Controlware internationale Partnerschaften. Das eigene Customer Service Center ist nach ISO 27001 zertifiziert. Seit vielen Jahren arbeitet das Unternehmen eng mit führenden Herstellern und innovativen Technologiepartnern zusammen und ist bei diesen auf höchstem Qualifizierungsniveau zertifiziert. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Förderung des Nachwuchses. Controlware kooperiert mit führenden Hochschulen und betreut kontinuierlich rund 50 Auszubildende und Studierende als Investition in die Kompetenz von morgen.

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Themenrelevante Wikipedia-Infos:
  • Controlware (Wikipedia)
    Die Controlware GmbH ist ein in Deutschland und Österreich tätiger IT-Dienstleister und Managed Service Provider mit Hauptsitz in Dietzenbach in Hessen.
  • Cybersecurity (Wikipedia)
    Informationssicherheit ist ein Zustand von technischen oder nicht-technischen Systemen zur Informationsverarbeitung und -speicherung, der die Schutzziele Vertraulichkeit, Verfügbarkeit und Integrität sicherstellen soll. Informationssicherheit dient dem Schutz vor Gefahren bzw. Bedrohungen, der Vermeidung von wirtschaftlichen Schäden und der Minimierung von Risiken. In der Praxis orientiert sich die Informationssicherheit im Rahmen des IT-Sicherheitsmanagements unter anderem an der internationalen ISO/IEC-27000-Reihe oder dem US-Standard NIST 800. Im deutschsprachigen Raum ist ein Vorgehen nach IT-Grundschutz verbreitet. Im Bereich der Evaluierung und Zertifizierung von IT-Produkten und -systemen findet die Norm ISO/IEC 15408 (Common Criteria) häufig Anwendung. Die Normenreihe IEC 62443 befasst sich mit der Informationssicherheit von „Industrial Automation and Control Systems“ (IACS) und verfolgt dabei einen ganzheitlichen Ansatz für Betreiber, Integratoren und Hersteller. Die Umsetzung aus der Cyberresilienz-Verordnung schafft dabei auch Sicherheit auf Hardwareebene und schützt dadurch auch die Betreiber von Anlagen und Maschinen, indirekt auch die Verbraucher.
  • Digitale Souveränität (Wikipedia)
    Unter digitaler Souveränität werden im politischen Diskurs Möglichkeiten zur selbstbestimmten Nutzung und Gestaltung von Informationstechnik durch Gesellschaften, Staaten, Unternehmen und Individuen diskutiert. Dies umfasst sowohl die digitale Kompetenz als Sachkenntnis als auch die Kompetenz im Sinne von Befugnis, Tätigkeiten auch eigenständig ausüben zu dürfen.
  • KI (Wikipedia)
    KI steht für: Künstliche Intelligenz, Teilgebiet der Informatik sumerische Gottheit, siehe Uraš (Göttin) Adam Air, ehemalige indonesische Fluggesellschaft nach dem IATA-Code Canadian Regional Airlines (IATA-Code), kanadische Fluggesellschaft Kaliumiodid, chemische Verhältnisformel Kanzerogenitätsindex, Gefahreneinstufung von Mineralfasern Karolinska-Institut, medizinische Hochschule bei Stockholm Kategorischer Imperativ, grundlegendes ethisches Prinzip des Philosophen Immanuel Kant Kiribati, Ländercode nach ISO 3166 Knabeninstitut Wilhelmsdorf, heute Gymnasium Wilhelmsdorf in Wilhelmsdorf (Württemberg) Kombiinstrument, Instrumentenblock in Kraftfahrzeugen Kommunistische Internationale, auch Komintern Konfidenzintervall, statistischer Vertrauensbereich Konfigurationsidentifizierung, Teil des Konfigurationsmanagements Konstanzer Inventar, Sammlung kriminologischer und kriminalstatistischer Informationen Kontraindikation, in der Medizin ein Umstand, der gegen eine Maßnahme spricht Kreditinstitut Künstliche Insemination, künstliche Befruchtung bei Rindern und anderen Tieren Trabajos Aéreos del Sahara (ICAO-Code), ehemalige spanische Fluggesellschaft Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Kiel-Holtenau, Kleinfahrzeugkennzeichen der Binnenschifffahrt KI als Unterscheidungszeichen auf Kfz-Kennzeichen: Deutschland: kreisfreie Stadt Kiel Griechenland: Kilkis Nordmazedonien: Kičevo Österreich: Bezirk Kirchdorf, Oberösterreich Serbien: Kikinda Slowakei: Košice (noch nicht vergeben) Tschechien: Karviná (auslaufend) KÍ steht für: KÍ Klaksvík, färöischer Fußballverein aus Klaksvík K.I steht für: AEG K.I (AEG G.I), (das „I“ steht aber für „römisch eins“), deutsches Doppeldecker-Bombenflugzeug Fokker K.I (Fokker M.9), (das „I“ steht aber für „römisch eins“), deutsches Zweirumpf-Experimentalflugzeug Ki steht für: Ki, Papuasprache, siehe Amto Ki (Papua), Distrikt (Distrik) in der indonesischen Provinz Papua Selatan Einheitenvorsilbe mit dem Zahlenwert 1024, siehe Binärpräfix Ki (Album) des kanadischen Musikers Devin Townsend Ki (Klan), alte Familie in Japan Begriff für Kraft bzw. Lebensenergie in der japanischen Philosophie, siehe Qi Kikuyu (Sprache) nach ISO 639-1 Ki ist …
  • Security (Wikipedia)
    Security (englisch für „Schutz, Sicherheit“) steht für: IT-Security, siehe Informationssicherheit Security oder Wachdienst, Sicherheitsdienstleistungen, siehe Sicherheitsdienst Security, Maßnahmen zum Schutz vor böswilliger Absicht, siehe Sicherheit #Safety vs. Security Security (Messe), weltgrößte Messe für Sicherheits- und Brandschutztechnik in Essen (ab 1974) Werktitel: Security, Zusatzname zu einem Musikalbum (1982) von Peter Gabriel, siehe Peter Gabriel (Security) Security (Film), US-amerikanisch-bulgarischer Spielfilm (2017) geografisch: Security (Colorado), Ort im El Paso County Security (Louisiana), Ort im Catahoula Parish Security (Maryland), Ort im Baltimore County Security (Texas), Ort im Libery County Security Bay, Bucht der Doumer-Insel im Palmer-Archipel, Antarktis Siehe auch: Security Service (britischer Inlandsgeheimdienst MI5) Sécurité (Seefunk-Sicherheitsmeldung) Securitas (Begriffsklärung) Secure Liste aller Wikipedia-Artikel, deren Titel mit Security beginnt Liste aller Wikipedia-Artikel, deren Titel Security enthält
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