Meine unfreiwilligen Ferien

Zeitgenössische Kinderliteratur aus der Ukraine

Meine unfreiwilligen Ferien

Wenn die Ferien kommen, ruhen sich Schulkinder aus oder verreisen. Aber dieses Mal sind Veras Feiertage nicht gewöhnlich, sondern aufgrund des Krieges gezwungen. Zusammen mit ihren Eltern und ihrem jüngeren Bruder zieht das Mädchen in den Keller ihres Wohnhauses, um sich vor den Bombardements zu verstecken. Die Familie versucht, sich an die neue Realität anzupassen, Schnee zu schmelzen, wenn das Wasser ausgeht, sich mit Gesang aufzuwärmen, wenn die Heizung ausfällt, an die Sicherheit der Angehörigen zu glauben, wenn die Kommunikation ausfällt. Es sieht so aus, als ob alles, was wir kennen, zerbricht und nur noch in Gedanken oder in einem Videospiel wiederhergestellt werden kann. Das Licht, das selbst Raketen nicht erreichen können, muss in uns selbst gesucht werden.
Im Schenk Verlag ist das Buch Meine unfreiwilligen Ferien erschienen, das die Auswirkungen des Krieges auf das Leben einer Familie aus der Perspektive eines Kindes schildert. Das Buch enthält umfangreiche Illustrationen, die Übersetzung stammt von Jakob Martin Walosczyk. Kateryna Yehorushkina hat das Buch verfasst und es wurde von Sonya Avdeeva illustriert.

Stimmungsbarometer:unverb. KI-Analyse*

Das Buch wurde mit der Unterstützung des Programmes Translate Ukraine veröffentlicht.

Der Schenk Verlag ist in der Mitte Europas in einem Dreiländereck tätig und steht somit mit seinen Büchern und Autor*innen in alle geografischen Richtungen Europas offen.

Kontakt
Schenk Verlag
Susanna Bazing
Martin-Seitz-Str. 8
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http://www.schenkbuchverlag.de

Themenrelevante Wikipedia-Infos:
  • Kinderbuch (Wikipedia)
    Kinder- und Jugendliteratur ist Literatur, die an junge Menschen vom ersten Vor-Lesealter bis zur Adoleszenz gerichtet ist. Sie umfasst sowohl fiktionale Literatur (Belletristik) als auch Sachliteratur, darunter Druckerzeugnisse und elektronische Texte ebenso wie Hörbücher.
  • Krieg (Wikipedia)
    Als Krieg wird ein organisierter und unter Einsatz erheblicher Mittel mit Waffen und Gewalt ausgetragener Konflikt bezeichnet, an dem planmäßig vorgehende Gruppen beteiligt sind. Ziel der beteiligten Gruppen ist es, ihre Interessen durchzusetzen. Der Konflikt soll durch Kampf und Erreichen einer Überlegenheit gelöst werden. Die dazu stattfindenden Gewalthandlungen greifen gezielt die körperliche Unversehrtheit gegnerischer Individuen an und führen so zu Tod und Verletzung. Neben Schäden an den aktiv Beteiligten eines Krieges entstehen auch immer Schäden, die entweder nicht direkt beabsichtigt sind oder Kriegstaktik („Verbrannte Erde“) sein können. Erstere werden heute euphemistisch als Kollateralschäden bzw. Begleitschäden bezeichnet. Krieg beschädigt oder zerstört auch Infrastruktur und die Lebensgrundlagen der Gruppen. Eine einheitlich akzeptierte Definition des Krieges und seiner Abgrenzung zu anderen Formen bewaffneter Konflikte existiert nicht. Kriegsformen sind vielfältig und nicht unbedingt an Staaten oder Staatssysteme gebunden: Sie können auch innerhalb von Staaten stattfinden, etwa als Bürgerkrieg, Unabhängigkeitskrieg oder bewaffneter Konflikt, und zum Weltkrieg oder zum Völkermord führen. Trotz intensiver Diskussionen konnte man sich nicht auf eine einheitliche völkerrechtliche Definition einigen, die den Begriff des Krieges eingrenzend beschreibt. Die Genfer-Fünf-Mächte-Vereinbarung vom 12. Dezember 1932 ersetzte deswegen den unspezifischen Ausdruck „Krieg“ durch den Begriff „Anwendung bewaffneter Gewalt“ (Artikel III). Die Charta der Vereinten Nationen verbot schließlich die Anwendung von oder Drohung mit Gewalt in internationalen Beziehungen grundsätzlich (Artikel 2, Ziffer 4: „Allgemeines Gewaltverbot“) und erlaubte sie nur als vom Sicherheitsrat beschlossene Sanktionsmaßnahme (Artikel 42) oder als Akt individueller oder kollektiver Selbstverteidigung (Artikel 51). Während die mit einem Krieg verbundenen Gewalthandlungen im Zivilleben als Verbrechen gelten, werden Kriegshandlungen nicht als gewöhnliche Kriminalität betrachtet, sondern als bewaffnete Auseinandersetzung zwischen Gruppen, die völkerrechtlich unter Umständen dazu legitimiert sein …
  • Literatur (Wikipedia)
    Als Literatur bezeichnet man seit dem 19. Jahrhundert den Bereich aller mündlich (etwa durch Vers­formen und Rhythmus) oder schriftlich fixierten sprachlichen Zeugnisse. Man spricht in diesem „weiten“ Begriffsverständnis im Hinblick auf die hier gegebene schriftliche Fixierung etwa von „Fachliteratur“ oder, im Bereich der Musik, von „Notenliteratur“ (etwa Partituren) bzw. ganz allgemein von „Literatur“ im Sinne der Gesamtheit oder von Teilen schriftlich notierter Musik. Die öffentliche Literaturdiskussion und -analyse ist demgegenüber seit dem 19. Jahrhundert auf Werke ausgerichtet, denen besondere Bedeutung als Kunst zugesprochen werden kann, und die man im selben Moment von Trivialliteratur und ähnlichen Werken ohne vergleichbare „literarische“, sprich künstlerische Qualität, abgrenzt. Die Literatur zählt zu den Gattungen der Kunst. Das Wort Literatur wurde bis in das 19. Jahrhundert hinein regulär für die Wissenschaften verwendet. Mit Literatur sind üblicherweise veröffentlichte Schriften gemeint. Die Gesamtheit der veröffentlichten Schriften eines Fachgebietes bzw. zu einer bestimmten Thematik oder Zielsetzung bildet ein „Schrifttum“. Nur eingeschränkt und nicht über den Buchhandel zugängliche Publikationen werden als graue Literatur zusammengefasst.
  • Ukraine (Wikipedia)
    Die Ukraine (ukrainisch Ukrajina [ʊkraˈjina]; im Deutschen [ʊkʁaˈiːnə] oder [ʊˈkʁaɪ̯nə]) ist ein Staat in Osteuropa mit knapp 39 Millionen Einwohnern. Mit einer Fläche von 603.628 Quadratkilometern ist sie nach Russland der zweitgrößte Staat Europas und der größte, dessen Gebiet zur Gänze innerhalb des Kontinents liegt. Das Land grenzt im Osten und Nordosten an Russland, im Norden an Belarus, im Westen an Polen, die Slowakei und Ungarn sowie im Südwesten an Rumänien und Moldau. Im Süden grenzt die Ukraine an das Schwarze und das Asowsche Meer. Die Hauptstadt und größte Metropole des Landes ist Kiew, weitere Ballungszentren sind Charkiw, Dnipro, Donezk und Odessa. Ihre staatliche Tradition führt die Ukraine, ebenso wie ihre Nachbarländer Russland und Belarus, auf das mittelalterliche Kiewer Reich zurück. Seit dessen Untergang im Mongolensturm des 13. Jahrhunderts gehörte das Gebiet der Ukraine abwechselnd ganz oder teilweise zu den Herrschaftsgebieten der Goldenen Horde, des Großfürstentums Litauen, des Königreichs Polen, Polen-Litauens, des Osmanischen Reiches, des Russischen Zarenreichs und der Habsburgermonarchie. Das Kosakenhetmanat entstand im 17. Jahrhundert in der Zentralukraine, wurde jedoch zwischen Russland und Polen aufgeteilt, bevor es im 18. Jahrhundert nach und nach vom Russischen Reich annektiert wurde. Die im Zuge der Revolutionen von 1917 entstandene Ukrainische Volksrepublik bestand bis 1921 und war ein wichtiger Schritt hin zur ukrainischen Staatlichkeit, konnte jedoch ihre Kontrolle nicht dauerhaft über das gesamte heutige Staatsgebiet ausdehnen. Im Verlauf des Russischen Bürgerkriegs geriet Kiew zeitweise unter die Kontrolle der Roten Armee. 1919 wurde die Ukrainische Sozialistische Sowjetrepublik ausgerufen. Bei der Konstituierung der Sowjetunion 1922 war sie eines der Gründungsmitglieder. In den frühen 1930er Jahren starben Millionen Ukrainer im Holodomor, einer vom Menschen verursachten Hungersnot. Während des Zweiten Weltkriegs wurde die Ukraine von Deutschland besetzt und war Schauplatz heftiger Kämpfe und Gräueltaten, bei denen 7 Millionen Zivilisten ums Leben kamen, darunter die meisten ukrainischen Juden. Bei der Gründung der …
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