Beim Leasing auf GAP-Falle achten

Beim Leasing auf GAP-Falle achten

Wer ein Auto least, schaut oft zuerst auf Monatsrate, Laufzeit und Kilometer. Was dabei leicht unter den Tisch fällt: Kommt es zu einem Unfall mit Totalschaden oder wird der Wagen gestohlen, kann es finanziell unangenehm werden. Denn wenn man weniger erhält als die Restforderung aus der vorzeitigen Abrechnung des Leasingvertrags ausmacht, kann eine deutliche Differenz entstehen.

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Genau diese Lücke deckt eine sogenannte GAP-Versicherung ab. Sie federt einen Betrag ab, der schnell in die Tausende gehen kann, und sorgt dafür, dass Leasingnehmerinnen und Leasingnehmer ihre offenen Verpflichtungen gegenüber dem Leasinggeber begleichen können, ohne selbst draufzuzahlen.

Greifbar macht das ein Beispiel: Ein zwei Jahre altes Leasingfahrzeug wird gestohlen und der Wiederbeschaffungswert beträgt 20.000 Euro. Die Restforderung beim Leasinggeber steht noch mit 24.000 Euro offen. Ohne zusätzlichen Schutz bleibt der Leasingnehmer auf den fehlenden 4.000 Euro sitzen.

Leasing mit finanzieller Sicherheit

Für Verbraucher heißt das: Eine kluge Leasingentscheidung hört nicht bei der Monatsrate auf, sondern schließt eine durchdachte Versicherung mit ein. Eine Vollkasko mit einem GAP-Baustein gehört dazu. Wo das geleaste Auto versichert wird, kann frei gewählt werden, wenn die Versicherung nicht gerade zwingend im Leasing-Komplettpaket enthalten ist. „Hier lohnt es sich Angebote einzuholen und zu vergleichen“, rät Michael Müller, Leiter Kraftfahrtabteilung bei der HUK-COBURG. Er ergänzt: „In unserer Autoversicherung Classic ist zum Beispiel die GAP-Deckung in der Kaskoversicherung eingeschlossen.“ Bei geleasten E-Autos sollte man zusätzlich vor allem darauf achten, dass Schäden am Akku des Fahrzeugs mitversichert sind.

Wer solche Aspekte von Anfang an mitdenkt, fährt sein Leasingfahrzeug mit finanzieller Sicherheit im Rücken.

Voll im Trend

Immer mehr Autofahrer entscheiden sich für Leasing: 2025 wurden 23 Prozent aller privaten Neuwagen geleast. Bei den privaten E-Autos waren es sogar 45 Prozent. (Quelle: DAT-Report 2026). Bei der HUK-COBURG hat sich die Bestandszahl geleaster PKW aller Antriebsarten in den letzten zehn Jahren mehr als verdreifacht.

Die HUK-COBURG Versicherungsgruppe
Mit deutlich über 13 Mio. Kunden ist die HUK-COBURG der große Versicherer für private Haushalte mit traditionell preisgünstigen Angeboten von der Kfz-Versicherung über Haftpflicht-, Unfall-, Sach- und Rechtsschutzversicherung bis hin zur privaten Kranken-, der Lebens- sowie der privaten Rentenversicherung. Mit Beitragseinnahmen 2025 von rund 11 Mrd. Euro zählt sie zu den zehn größten deutschen Versicherungsgruppen. Traditioneller Schwerpunkt ist die Kfz-Versicherung: Mit 14,5 Mio. versicherten Fahrzeugen ist sie der größte deutsche Autoversicherer. In der Haftpflicht- und Hausratversicherung ist sie ebenfalls führend. Die HUK-COBURG mit Sitz in Coburg beschäftigte Ende 2025 insgesamt rund 12.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Kontakt
HUK-COBURG Unternehmenskommunikation
Karolin Holland
HUK-COBURG-Platz 1
96444 Coburg
09561-9622603
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https://www.huk.de/

Themenrelevante Wikipedia-Infos:
  • Auto (Wikipedia)
    Ein Automobil (Kraftwagen, in der Schweiz amtlich Motorwagen) ist ein mehrspuriges motorgetriebenes Straßenfahrzeug zur Beförderung von Personen oder Lasten. Die umgangssprachliche Kurzform Auto bezeichnet vor allem Kraftfahrzeuge, die zum Transport von Personen bestimmt sind. Amtlich werden diese als Personenkraftwagen (kurz: Pkw) bezeichnet, oder – bei mehr Sitzplätzen – als Kraftomnibus. Automobile, die keine PKW sind, werden als Nutzfahrzeug bezeichnet. Lastkraftwagen (Lkw) dienen mehrheitlich dem Straßentransport von Gütern. Der weltweite Fahrzeugbestand lag im Jahr 2010 bei über 1,015 Milliarden Automobilen und stieg seitdem kontinuierlich an. 2011 wurden weltweit über 80 Millionen Automobile gebaut. In Deutschland waren im Jahr 2012 etwa 51,7 Millionen Kraftfahrzeuge zugelassen, davon sind knapp 43 Millionen Personenkraftwagen.
  • Diebstahl (Wikipedia)
    Diebstahl ist eine gegen fremdes Eigentum gerichtete Straftat. Welches Verhalten sich im konkreten Einzelfall als Diebstahl darstellt, bestimmt sich nach den Tatbestandsmerkmalen der jeweiligen nationalen Strafrechtsnorm, so etwa § 242 im Strafgesetzbuch (Deutschland) zum Diebstahl nach deutschem Recht oder § 127 Strafgesetzbuch (Österreich) zum Diebstahl nach österreichischem Recht. In den letzten drei Jahrzehnten fiel die Häufigkeit der angezeigten Diebstähle in Deutschland auf ein Drittel. Dieser Rückgang folgt dem Trend, der in allen westlichen Ländern zu beobachten ist. Häufige Ursachen sind Armut oder Habgier, es gibt auch eine Vielzahl anderer möglicher Gründe für Diebstahl. Manche Einzelpersonen stehlen regelmäßig ohne erkennbaren Nutzen, diese psychische Erkrankung wird Kleptomanie genannt (Prävalenz von unter 1 %).
  • Einbruch (Wikipedia)
    Als Einbruch bezeichnet man das unerlaubte Eindringen in einen abgegrenzten Bereich bei Überwindung eines Hindernisses oder einer besonderen Sicherung gegen Wegnahme; Näheres wird im nationalen Recht definiert. Ein Einbruch geschieht in der Regel mit dem Ziel, in den Besitz von Gegenständen und/oder Informationen zu gelangen.
  • leasing (Wikipedia)
    Leasing ([ˈliːzɪŋ]; von englisch to lease ‚mieten‘, ‚pachten‘) ist in der Wirtschaft der Anglizismus für ein Dauerschuldverhältnis, das die Vermietung oder Verpachtung von Wirtschaftsobjekten zum Inhalt hat.
  • Neuwagen (Wikipedia)
    Unter einem Neuwagen versteht man ein Kraftfahrzeug, meist einen PKW. In der Regel werden Neuwagen von Autohäusern verkauft, die einen Vertrag mit einem Autohersteller geschlossen haben (sog. Markenautohaus oder Vertragshändler). Käufer werden im Autohaus vor Ort fündig oder auch auf Internet-Fahrzeugmärkten. Bei den Käufern handelt es sich in ca. 37 Prozent der Fälle um Privatkunden und in 63 Prozent um Gewerbekunden (Stand 2020), rund 30 Prozent der Neuwagen werden erstmals auf den Hersteller (Werksfahrzeug) oder einen Vertragshändler (Vorführfahrzeug, Tageszulassung) zugelassen.
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