ELEKTRO+ und WÄRME+ auf gedatec und GET NORD: Gemeinsames Forum zukunftssichere Gebäudetechnik

Elektroinstallation und Wärmetechnik im Zusammenspiel – auf zwei Fachmessen im Herbst 2026

ELEKTRO+ und WÄRME+ auf gedatec und GET NORD: Gemeinsames Forum zukunftssichere Gebäudetechnik

(Bildquelle: @Messe Berlin GmbH_Zappe_gedatec)

Wie lassen sich Elektroinstallation und Hauswärmetechnik sinnvoll zusammendenken? Dieser Frage widmen sich ELEKTRO+ und WÄRME+, zwei Initiativen der HEA – Fachgemeinschaft für effiziente Energieanwendung e. V., auf der gedatec und der GET NORD. Gemeinsam mit Partnern aus Industrie und Handwerk zeigen sie in ihrem Forum, wie Elektroinstallation und Hauswärmetechnik als vernetztes Gesamtsystem geplant und aufeinander abgestimmt werden können.

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Das Haus ist elektrisch – fit für die Energiewende!

Im gemeinsamen Bühnenprogramm steht die ganzheitliche Planung moderner Gebäudetechnik im Mittelpunkt. Am Beispiel des Zusammenspiels von Wärmepumpe, Photovoltaik und Elektrotechnik geht es unter anderem darum, wie die verschiedenen Technologien sinnvoll ineinandergreifen. Weitere Themen sind Gebäudeautomation, kontrollierte Wohnraumlüftung und die gewerkeübergreifende Planung des „Energiehauses“.

Darüber hinaus wird die Bedeutung gut ausgebildeter Fachkräfte für die Umsetzung moderner Gebäudetechnik thematisiert. Auch aktuelle Normen und technische Entwicklungen werden vorgestellt, die eine sichere und wirtschaftliche Umsetzung in der Praxis erleichtern.

Die Termine

14. Oktober 2026 | 11:00–16:30 Uhr gedatec | Halle 3.2, Stand 309 Weitere Informationen und Programm auf der gedatec.

19.–21. November 2026 GET NORD | Halle B2.EG, Stand 100 Weitere Informationen und Programm auf der GET NORD.

Die Standards der Elektroausstattung in Wohngebäuden zu verbessern und Bauherr:innen und Modernisierer:innen herstellerübergreifend und markenneutral über die Vorteile einer modernen, zukunftssicheren Elektroinstallation aufzuklären, ist Anliegen der Initiative ELEKTRO+. Die Initiative vereint die Fachkompetenz führender Markenhersteller und Verbände der Elektrobranche. Weitere Informationen unter www.elektro-plus.com

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Themenrelevante Wikipedia-Infos:
  • Energieeffizienz (Wikipedia)
    Die Energieeffizienz ist das Verhältnis von Dienstleistungs-, Waren- oder Energieertrag (Output) zur zugeführten Energie (Input) (vgl. Energieeffizienz-Richtlinie 2012/27/EU). Unter Energieeffizienz wird somit also die rationelle Verwendung von Energie verstanden. Durch optimierte Prozesse sollen „die quantitativen und qualitativen Verluste, die im Einzelnen bei der Wandlung, dem Transport und der Speicherung von Energie“ entstehen, minimiert werden, „um einen vorgegebenen (energetischen) Nutzen bei sinkendem Primär- bzw. Endenergieeinsatz zu erreichen“. Die Steigerung der Energieeffizienz ist, so wie die Energieeinsparung, ein wesentliches Element der Energiewende.
  • energiewende (Wikipedia)
    Energiewende, auch Energietransition, bezeichnet im Deutschen den Übergang von einer fossilen Energieversorgung zu einem nachhaltigen Energiesystem auf Basis erneuerbarer Energien. In einigen Ländern – etwa Deutschland – umfasst dieser Prozess auch den Ausstieg aus der Kernenergie. International ist überwiegend der englische Begriff energy transition gebräuchlich, während Energiewende im engeren Sinne meist die deutsche Ausprägung dieses Transformationsprozesses bezeichnet. Der Begriff wurde nach dem 1980 erschienenen Buch Energiewende – Wachstum und Wohlstand ohne Erdöl und Uran des Öko-Instituts kulturell rezipiert und teilweise als Lehnwort in andere Sprachen übernommen (beispielsweise „The German Energiewende“ oder „A Energiewende alemã“). Ziel der Energiewende ist, die von der konventionellen Energiewirtschaft verursachten ökologischen, gesellschaftlichen und gesundheitlichen Probleme zu minimieren und die dabei anfallenden, bisher im Energiemarkt kaum eingepreisten, externen Kosten vollständig zu internalisieren. Angesichts der maßgeblich vom Menschen verursachten Globalen Erwärmung ist heutzutage besonders die Dekarbonisierung der Energiewirtschaft durch Beendigung der Nutzung von fossilen Energieträgern wie Erdöl, Kohle und Erdgas von Bedeutung. Ebenso stellen die Endlichkeit fossiler Energieträger sowie die Gefahren der Kernenergie wichtige Gründe für die Energiewende dar. Die Lösung des globalen Energieproblems gilt als zentrale Herausforderung des 21. Jahrhunderts. Die Energiewende umfasst die drei Sektoren Strom, Wärme und Verkehr, ferner auch die perspektivische Abkehr von fossilen Rohstoffen etwa zur Herstellung von Kunststoff oder zur Stickstoffdünger-Synthese (Haber-Bosch-Verfahren). Ein mit der Energiewende verbundener Kohle- und Ölausstieg bedeutet auch, dass wesentliche Mengen dieser vorhandenen Energieträger nicht gefördert werden dürfen. Wesentliche Elemente der Wende sind der Ausbau der erneuerbaren Energien, verbunden mit dem Aufbau von Energiespeichern, die Steigerung der Energieeffizienz sowie Energieeinsparung. Zu den erneuerbaren Energien zählen Bioenergie, Erdwärme, Wasserkraft, Meeresenergie, Sonnenenergie (Solarthermie, …
  • Gebäudeautomation (Wikipedia)
    Als Gebäudeautomation (GA) oder Domotik wird im Bauwesen die Gesamtheit von Überwachungs-, Steuer-, Regel- und Optimierungseinrichtungen in Gebäuden bezeichnet. Als Teil der Versorgungstechnik ist die GA ein wichtiger Bestandteil des technischen Energiemanagements. Als Hauptziel wird häufig die gewerkeübergreifende, selbstständige (automatische) Durchführung von Funktionsabläufen, nach vorgegebenen Einstellwerten (Parametern) oder deren Bedienung bzw. Überwachung zu vereinfachen. Um dieses Ziel zu erreichen, werden alle Sensoren, Aktoren, Bedienelemente, Verbraucher und andere technische Anlagen im Gebäude miteinander vernetzt. Abläufe können in Szenarien zusammengefasst werden. Kennzeichnendes Merkmal ist die dezentrale Anordnung der Automationsstationen (AS) sowie die durchgängige Vernetzung mittels eines Kommunikations-Netzwerks bzw. Bussystems. Solcherart ausgestattete Gebäude werden auch als Smart buildings bezeichnet.
  • Gebäudetechnik (Wikipedia)
    Unter Versorgungstechnik werden im Allgemeinen alle technischen Maßnahmen zusammengefasst, die Gebäude, Betriebsstätten und sonstige Einrichtungen versorgen. Versorgungstechnische Anlagen dienen der energetischen Versorgung, z. B. mit Strom, Gas und Wärme zur Gebäudeheizung, der stofflichen Versorgung, z. B. mit Wasser und Gas, der Entsorgung von Abwasser und Abfall und der Herstellung von Kommunikations- und Datenverbindungen. Welche Anlagen im Einzelnen dazu gezählt werden, hängt vom Kontext ab. Die Versorgungstechnik kann als Teilbereich sowohl der Gebäudetechnik, des Anlagenbaus wie auch der Verfahrenstechnik angesehen werden.
  • Smart Home (Wikipedia)
    Smart Home ist ein Oberbegriff für technische Verfahren und Systeme zur Gebäudeautomation in Wohnräumen und -häusern, in deren Mittelpunkt eine Erhöhung von Wohn- und Lebensqualität, Sicherheit und effizienter Energienutzung auf Basis vernetzter und fernsteuerbarer Geräte und Installationen sowie automatisierbarer Abläufe steht. Unter Smart Home fällt sowohl die Vernetzung von Haustechnik und Haushaltsgeräten (zum Beispiel Lichtquellen, Jalousien, Heizung, aber auch Herd, Kühlschrank und Waschmaschine), als auch die Vernetzung von Komponenten der Unterhaltungselektronik (etwa die zentrale Speicherung und heimweite Nutzung von Video- und Audio-Inhalten). Von einem Smart Home spricht man insbesondere, wenn die im Haus verwendeten Smart Lighting, Taster und Geräte untereinander vernetzt sind, Geräte Daten speichern und eine eigene Logik abbilden können. Geräte sind teilweise auch getaggt, was bedeutet, dass zu den Geräten Informationen zum Beispiel über Hersteller, Produktnamen und Leistung hinterlegt sind. Dabei besitzt das Smart Home eine eigene Programmierschnittstelle, über die es mit erweiterbarer Anwendungssoftware und Mobile Apps gesteuert werden kann – gegebenenfalls auch via Internet. Eng verwandt mit diesen Verfahren und Systemen sind solche des Smart Metering, bei denen der Schwerpunkt auf dem Messen und einer intelligenten Regulierung des Energieverbrauchs liegt.
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