AZUBI-Barcamp Karlsruhe – Format erstmalig in Baden-Württemberg

Gen Z diskutiert über Ausbildung, Karriere und Zukunft in der IT-Region Karlsruhe

AZUBI-Barcamp Karlsruhe - Format erstmalig in Baden-Württemberg

Logoleiste von Projekt bits@work beim CyberForum im Rahmen von Jobvision

Ausbildung statt Studium? Passt eine Ausbildung zu mir? Was verdient man als Azubi? Und welche Perspektiven bieten digitale Berufe in IT, Marketing, Vertrieb oder Verwaltung?
Beim ersten AZUBI-Barcamp in Baden-Württemberg, das am 15. Oktober 2026 beim CyberForum in Karlsruhe stattfindet, dreht sich alles um die Fragen, die junge Menschen wirklich bewegen. Das neue Veranstaltungsformat bringt Schüler:innen, Ausbildungsinteressierte, Studienzweifler:innen und -abbrecher:innen, Azubis und Ausbildungsabsolvent:innen zusammen, um auf Augenhöhe über Ausbildung und berufliche Perspektiven zu sprechen.

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Dafür wurde erstmals das etablierte Barcamp-Konzept speziell auf Ausbildungsfragen angepasst. Anders als bei klassischen Berufsinformations-veranstaltungen bestimmen die Teilnehmenden die Themen selbst. Statt Vorträgen und Werbepräsentationen stehen persönliche Erfahrungen, offene Diskussionen und authentische Einblicke in den Ausbildungsalltag im Mittelpunkt.

„Junge Menschen suchen heute keine Hochglanzbroschüren über Ausbildungsberufe, sondern ehrliche Antworten von Menschen, die den Weg bereits gegangen sind. Genau dafür schaffen wir mit dem AZUBI-Barcamp den passenden Raum“, erklärt Michaela Maier, verantwortlich im CyberForum für das Projekt bits@work by JOBvision.

Keine vorgefassten Fragestellungen, keine Referenten, keine Hochglanz-Präsentationen, kein starres Konferenzprogramm.

Die Veranstaltung findet in einer Zeit statt, in der Unternehmen in der TechnologieRegion Karlsruhe intensiv um Nachwuchskräfte werben. Allein bei Unternehmen im Netzwerk, die das CyberForum bei der Besetzung ihrer Ausbildungsplätze unterstützt, sind aktuell noch über 30 Ausbildungsplätze unbesetzt. Gleichzeitig stehen diesen Sommer wieder viele junge Menschen vor der Frage, welcher Karriereweg wirklich zu ihnen passt.

Bei einem Barcamp bringen die Teilnehmenden selbst die Themen ein, die sie bewegen. Ob es die folgenden Fragestellungen sind oder ob die Nachwuchsgeneration vielleicht ganz andere Maßstäbe anlegt – das wird die Veranstaltung zeigen, nach dem Motto: Deine Themen – deine Fragen – dein Event.

• Warum Ausbildung statt Studium – was passt besser zu mir?
• Welche Karrierechancen bietet eine Ausbildung?
• Wie sieht der Arbeitsalltag als AZUBI wirklich aus?
• Was verdient man während und nach der Ausbildung?
• Würde ich mich heute wieder für diesen Weg entscheiden?

Wer kann teilnehmen?

Das AZUBI-Barcamp richtet sich an:
• Schüler:innen ab der Berufsorientierungsphase
• Ausbildungsinteressierte
• Studienzweifler:innen und Studienabbrecher:innen
• aktuelle Auszubildende
• Absolvent:innen einer Ausbildung

Der gemeinsame Nenner:
Ausbildung als Karriereweg in der TechnologieRegion Karlsruhe

Warum das Thema relevant ist

Für Unternehmen, Politik und Bildungseinrichtungen ist die Sicherung von Fachkräften eine der zentralen Zukunftsaufgaben. Das AZUBI-Barcamp macht sichtbar, welche Erwartungen junge Menschen an Ausbildung und Ausbildungsunternehmen haben, welche Faktoren ihre Berufswahl beeinflussen und welche Chancen sie in einer dualen Ausbildung sehen. Die Veranstaltung bietet damit unmittelbare Einblicke in die Gedankenwelt der Generation Z und die Zukunft der beruflichen Bildung.

Die Veranstalter

Das Azubi-Barcamp ist ein neues Veranstaltungsformat, das im Rahmen des JOBvision-Projekts bits@work auf der Basis des etablierten Barcamp-Prinzips entwickelt wurde und vom CyberForum umgesetzt wird.

Mit dem Bundesprogramm JOBvision fördert das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend bundesweit Projekte, die innovative Lösungen für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) entwickeln und erproben, um vakante Ausbildungsplätze nachhaltig zu besetzen, den Fachkräftebedarf in KMU zu decken und die duale Ausbildung zu modernisieren. Durchgeführt wird die Initiative JOBvision vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB).

Die IHK Karlsruhe konnte als Partner gewonnen werden.

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Themenrelevante Wikipedia-Infos:
  • Ausbildung (Wikipedia)
    Ausbildung umfasst die Vermittlung von Fertigkeiten und Wissen durch eine dazu befugte Einrichtung, beispielsweise eine staatliche Schule, eine Hochschule oder ein privates Unternehmen. Im Regelfall steht am Ende einer institutionellen Ausbildung eine Abschlussprüfung des Absolventen, der nach erfolgreicher Teilnahme ein Dokument erhält, das den positiven Abschluss der Ausbildung bescheinigt und seine erworbene Befähigung nachweist, beispielsweise ein akademischer Titel, ein beruflicher Abschluss oder eine Befähigung in einem bestimmten Sachgebiet. Die Ausbildung unterscheidet sich vom Begriff Bildung durch ihre Vollendung und Zweckbestimmtheit.
  • Azubi (Wikipedia)
    Azubi bezeichnet: Kurzbezeichnung für Auszubildende Azubi (Sara), Ortschaft in der Provinz Sara, Bolivien
  • Barcamp (Wikipedia)
    Ein Barcamp (englisch; häufig auch BarCamp; deutsch Unkonferenz oder Ad-hoc-Nicht-Konferenz) ist eine offene Tagung mit offenen Workshops, deren Inhalte und Ablauf von den Teilnehmern zu Beginn der Tagung selbst entwickelt und im weiteren Verlauf gestaltet werden. Barcamps dienen dem inhaltlichen Austausch und der Diskussion, können aber auch bereits am Ende der Veranstaltung konkrete Ergebnisse vorweisen (z. B. bei gemeinsamen Programmierworkshops). Seit dem ersten Barcamp in Palo Alto (Kalifornien) im August 2005 in den Räumlichkeiten der Firma Socialtext werden in Nordamerika, Asien und Europa Barcamps abgehalten. Im deutschsprachigen Raum fanden erste Barcamps im Folgejahr in Berlin, Wien und Zürich statt.
  • karlsruhe (Wikipedia)
    Karlsruhe (Aussprache [ˈkaɐ̯lsˌʁuːə], , lokal südfränkisch Kallsruh, ) ist mit 309.247 Einwohnern (31. Dezember 2025) die drittgrößte Stadt des Landes Baden-Württemberg. Sie ist Verwaltungssitz des Regierungsbezirks Karlsruhe und des Landkreises Karlsruhe und bildet selbst einen Stadtkreis (kreisfreie Stadt). Die Stadt ist Oberzentrum für den nach ihr benannten Regionalverband und länderübergreifend für Teile der Südpfalz und Gemeinden des nördlichen Elsass in Frankreich. Das 1715 vom heutigen Stadtteil Durlach aus als barocke Planstadt gegründete Karlsruhe war Haupt- und Residenzstadt des ehemaligen Landes Baden. Charakteristisch für den ursprünglichen Stadtplan sind die 32 ringsum vom Schloss in die Parkanlagen und den Hardtwald der Oberrheinebene ausstrahlenden Straßen. Nur das südliche Viertel wurde zentrumsnah bebaut; seinem fächerförmigen Grundriss verdankt Karlsruhe den Beinamen „Fächerstadt“. Friedrich Weinbrenners klassizistische Bauten prägen das Bild der Stadterweiterung aus dem frühen 19. Jahrhundert. Seit 1950 ist Karlsruhe Sitz des Bundesgerichtshofs und des Generalbundesanwalts beim Bundesgerichtshof und seit 1951 des Bundesverfassungsgerichts, weshalb die Stadt auch „Residenz des Rechts“ genannt wird. Zahlreiche Behörden und Forschungseinrichtungen mit überregionaler Bedeutung sind in Karlsruhe angesiedelt. Unter den neun Hochschulen der Stadt ist das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) die älteste und größte, darüber hinaus seit 2019 erneut eine Exzellenzuniversität. Großen Infrastruktureinrichtungen wie den beiden Rheinhäfen und der größten Raffinerie Deutschlands sowie Großkonzernen wie dm und EnBW steht eine ansonsten vorwiegend mittelständisch geprägte Wirtschaft gegenüber. Karlsruhe ist einer der bedeutendsten europäischen Standorte der Informations- und Kommunikationstechnik. Daran knüpft mit dem Zentrum für Kunst und Medien (ZKM) auch eine der wichtigsten Kulturinstitutionen in der Stadt an. Andere, wie das Badische Landesmuseum oder die Staatliche Kunsthalle, gehören zum Erbe der Residenzzeit. 2019 nahm die UNESCO Karlsruhe als „Stadt der Medienkunst“ in ihr Netzwerk der Kreativstädte auf.
  • Karriere (Wikipedia)
    Die Karriere oder berufliche Laufbahn (von französisch carrière; englisch career) ist die persönliche Laufbahn eines Menschen in seinem Berufsleben. In der betrieblichen Personalarbeit versteht man unter Karriere „jede betriebliche Stellenfolge einer Person im betrieblichen Stellengefüge“. Seit den 1990er Jahren wird in der Karriereforschung davon ausgegangen, dass Karrieren verstärkt (wenn nicht sogar überwiegend) jenseits organisationaler Grenzen stattfinden. Umgangssprachlich bezeichnet der Begriff in der Regel einen beruflichen Aufstieg (einen Weg nach oben), d. h., der Begriff Karriere wird häufig verbunden mit Veränderung der Qualifikation und Dienststellung sowie einem wirtschaftlichen und/oder sozialem Aufstieg.
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