Eine bewegende Geschichte von Krieg, Flucht und Neubeginn
Die Deutsche Literaturgesellschaft veröffentlicht die autobiografische Lebensgeschichte der somalisch-dänischen Autorin Qaali Schmidt-Sørensen.
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In „Ich habe das Jüngste Gericht überlebt“ erzählt Qaali Schmidt-Sørensen von ihrer Kindheit in Somalia, von Gewalt, Krieg und dem Verlust ihrer Heimat – aber auch von Überlebenswillen, Hoffnung und der Möglichkeit eines Neubeginns.
Offen schildert die Autorin prägende Erfahrungen ihrer Kindheit, darunter ihre eigene Genitalverstümmelung und deren Folgen. Später erlebt sie den Bürgerkrieg in Somalia und muss fliehen. Ihr Weg führt sie schließlich nach Dänemark, wo sie vor der Herausforderung steht, sich fern ihrer Heimat ein neues Leben aufzubauen.
Dabei ist das Buch mehr als ein persönlicher Lebensbericht. Es gibt Einblick in eine Lebenswirklichkeit zwischen unterschiedlichen Kulturen und macht die Folgen von Krieg, Vertreibung und gesellschaftlicher Unterdrückung unmittelbar erfahrbar.
Qaali Schmidt-Sørensen ist somalisch-dänische Autorin, Dichterin und Dramatikerin. In ihrem literarischen Schaffen und ihrem gesellschaftlichen Engagement setzt sie sich insbesondere mit Menschenrechten, Meinungsfreiheit und den Stimmen von Menschen auseinander, die häufig überhört werden.
Qaali Schmidt-Sørensen: „Ich habe das Jüngste Gericht überlebt“
ISBN 978-3-03831-368-7, Taschenbuch, 239 Seiten, 16,80€ / 18,00CHF
Deutsche Literaturgesellschaft
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- autobiografie (Wikipedia)
Eine Autobiografie (altgriechisch αὐτός autós „selbst“, βίος bíos „Leben“, und -graphie) oder Selbstbiographie ist die Beschreibung der eigenen Lebensgeschichte oder von Abschnitten derselben aus der Retrospektive (im Gegensatz etwa zum Tagebuch). Das Besondere dieser literarischen Form besteht in der Identität zwischen Autor, Erzähler und Protagonisten. Trotz ihrer explizit subjektiven Perspektive hat die Autobiografie einen größeren Objektivitätsanspruch als der autobiografische Roman. Die der Autobiografie verwandte Form der Memoiren legt ein besonderes Gewicht auf die Darstellung zeitgeschichtlicher Ereignisse. Ihr „Grenzgängertum zwischen Geschichte und Literatur“ bringt die Autobiografie in eine literarische „Randposition“. Mit ihrer Hilfe werden jedoch auch Kernbereiche der Literaturwissenschaft grundlegend neu definiert (etwa von Paul de Man). - Bürgerkrieg (Wikipedia)
Ein Bürgerkrieg ist ein bewaffneter Konflikt auf dem Territorium eines Staates zwischen verschiedenen Gruppen. Diese ringen im Kampf gegeneinander um die Kontrolle der Gewalt innerhalb des Staates. Eine allgemein akzeptierte Definition, die über diese Beschreibung hinausgeht, existiert bislang nicht. Einmischungen in Bürgerkriege vom Ausland aus sind häufig. Bürgerkriegsparteien können bewaffnete Volksgruppen, Milizen, Parteien, Partisanenverbände, Privatarmeen oder Warlords sein. Auch Auseinandersetzungen zwischen den Streitkräften einer Staatsregierung und einer oder mehreren organisierten Gruppen von Aufständischen (Rebellen, Guerilleros) werden als Bürgerkrieg bezeichnet. Dabei kann es den kämpfenden Gruppen um eine regionale Autonomie gehen, um die Herrschaft über das gesamte Staatsgebiet, oder auch um die Sezession von einem Staat, die Gründung eines eigenen Staates oder den Anschluss an einen anderen Staat. Die Gründe für solche Ziele können politischer, ethnischer, religiöser oder auch sozialer Natur sein. Ein Bürgerkrieg wird häufig ohne Rücksicht auf völkerrechtliche Regeln geführt. Solche Regeln wurden nach dem Zweiten Weltkrieg von den Vereinten Nationen geschaffen. - Dänemark (Wikipedia)
Dänemark (dänisch Danmark [ˈdænmɑk]) ist ein Land im nördlichen Europa und mit Grönland und den Färöern eines der drei Länder des Königreiches Dänemark. Das zwischen der Skandinavischen Halbinsel und Mitteleuropa gelegene Landesgebiet umfasst eine Fläche von 43.094 km², wovon 23.872 km² auf die Halbinsel Jütland und der Rest auf Inseln entfallen. Dänemark hatte am 1. Mai 2025 6.001.008 Einwohner. Dänemark ist eines der zwölf Gründungsmitglieder der 1949 gegründeten NATO und seit dem 1. Januar 1973 Mitglied der Europäischen Union (bzw. ihrer Vorgängerin EWG). Die einzig bedeutsame Landgrenze hat Dänemark zu Deutschland. Das Königreich Dänemark hat seit 2022 durch die Grenzziehung auf der grönländischen Hans-Insel zusätzlich eine Landgrenze mit Kanada. Im Grenzgebiet Deutschlands zu Dänemark, im ehemals dänischen Südschleswig, lebt eine dänische Minderheit. Im von 1866 bis 1920 zu Preußen gehörenden Nordschleswig gibt es eine deutsche Minderheit. Dort ist Deutsch anerkannte regionale Minderheitensprache gemäß der Europäischen Charta der Regional- oder Minderheitensprachen. - Erinnerung (Wikipedia)
Erinnerung steht für: Erinnerung (Psychologie), mentale Wiederbelebung früherer Erlebnisse und Erfahrungen Erinnerung (Recht), verschiedene Rechtsbehelfe im Gerichtsverfahren Erinnerung (Anderson), Memory, Science-Fiction-Erzählung von Poul Anderson (1957) Gedächtnis, Erinnerungsvermögen Reminiszenz, Bezeichnung für eine Erinnerung oder für einen Anklang an etwas Früheres Memorandum, in der Verwaltungssprache auch „Erinnerung “ Erinnerungen steht für: Erinnerungen (Albert Speer), Autobiografie (1969) Erinnern steht für: erinnern.at, Vermittlungsprojekt vom BMBWF zu „Nationalsozialismus und Holocaust“ Siehe auch: Liste aller Wikipedia-Artikel, deren Titel mit Erinner beginnt Liste aller Wikipedia-Artikel, deren Titel Erinnerung enthält in memoriam (Begriffsklärung) - Exil (Wikipedia)
Als Exil (lateinisch Exilium, zu ex(s)ul = in der Fremde weilend, verbannt, Adjektiv: exilisch) bezeichnet man die Abwesenheit eines Menschen oder einer Volksgruppe von der eigenen Heimat, die aufgrund von Ausweisung, Verbannung, Vertreibung, Ausbürgerung, Zwangsumsiedlung, religiöser oder politischer Verfolgung sowie unerträglicher Verhältnisse im Heimatland mit anschließender Auswanderung hervorgerufen wurde. Das Exil ist daher meist durch Einschränkungen der freien Entfaltung des Individuums oder einer Bedrohung in der Heimat begründet. Im Gegensatz zur Deportation können am neu gewählten Zielort jedoch keine weiteren Freiheitsbeschränkungen durch den für das Exil verantwortlichen Staat stattfinden. Da das Exil typischerweise auf Unfreiwilligkeit beruht, empfinden Exilanten ihren Zustand meist als unerwünscht und bedrückend. Sie streben daher in der Regel eine baldige Rückkehr ins Heimatland an, sobald der ursprüngliche Grund für den Gang ins Exil beseitigt ist, etwa durch einen Regierungswechsel. - Familie (Wikipedia)
Familie (von lateinisch familia „Gesinde“, „Gesamtheit der Dienerschaft“, einer Kollektivbildung von famulus „Diener“) bezeichnet soziologisch eine durch Partnerschaft, Heirat, Lebenspartnerschaft, Adoption oder Abstammung begründete Lebensgemeinschaft, meist aus Eltern oder Erziehungsberechtigten sowie Kindern bestehend, gelegentlich durch weitere, mitunter auch im selben Haushalt lebende Verwandte oder Lebensgefährten erweitert. Die Familie beruht im Wesentlichen auf Verwandtschaftsbeziehungen. - Flucht (Wikipedia)
Flucht bezeichnet allgemein eine Reaktion auf Gefahren, (existentielle) Bedrohungen oder als unzumutbar empfundene Situationen. Bei den Tieren gehört „Fluchtverhalten“ zum natürlichen Verhaltensrepertoire. Beim Menschen ist die Flucht ein plötzliches und eiliges, manchmal auch heimliches Verlassen eines Aufenthaltsorts oder Landes. Die eilige Bewegung weg von der Bedrohung ist oft ziellos und ungeordnet, eine Flucht kann aber auch das gezielte Aufsuchen eines Zufluchtsorts sein. Im Allgemeinen werden Flüchtende als „Flüchtlinge“ bezeichnet. - Frauenrechte (Wikipedia)
Frauenrechte sind Freiheits- und Menschenrechte, die Frauen als Mitglieder der Gesellschaft besitzen oder beanspruchen. - hoffnung (Wikipedia)
Hoffnung ist eine zuversichtliche innerliche Ausrichtung, gepaart mit einer positiven Erwartungshaltung, dass etwas Wünschenswertes eintreten wird, ohne dass wirkliche Gewissheit darüber besteht. Das kann ein bestimmtes Ereignis sein, aber auch ein grundlegender Zustand wie etwa anhaltende Gesundheit oder finanzielle Absicherung. Hoffnung ist die umfassende emotionale und unter Umständen handlungsleitende Ausrichtung des Menschen auf die Zukunft. Hoffend verhält sich der Mensch optimistisch zur Zeitlichkeit seiner Existenz. Ob eine etymologische Anknüpfung an die mittelniederdeutsche Form hüppen, im Sinne von „hüpfen“, „springen“, „zappeln“ besteht, die für hoffen eine Deutung „vor Erwartung aufspringen“ ergibt, ist fraglich. Hoffnung kann begleitet sein von der Angst und der Sorge, dass das Erwünschte nicht eintreten wird. Ihr Gegenteil ist die Verzweiflung, die Hoffnungslosigkeit, die Resignation, die Depression oder die Angst. Hoffnung ist auch eine der drei christlichen Tugenden: Glaube, Liebe und Hoffnung. - identität (Wikipedia)
Identität (von mittellateinisch identitas ‚Wesenseinheit‘, Abstraktum zu lateinisch idem ‚derselbe‘) ist die Gesamtheit der Eigenschaften oder Eigentümlichkeiten, die eine Entität, einen Gegenstand oder ein Objekt kennzeichnen und als Individuum von anderen unterscheiden. In ähnlichem Sinn wird der Begriff auch zur Charakterisierung von Personen verwendet. Dabei steht psychologisch und soziologisch im Vordergrund, welche Merkmale im Selbstverständnis von Individuen oder Gruppen als wesentlich erachtet werden. So folgt die rechtliche Identitätsfeststellung den für Inklusion und Exklusion relevanten Markern moderner bürgerlicher Gesellschaften. Als Relation zwischen zwei gegebenen Größen bedeutet Identität die völlige Übereinstimmung. Wenn sich zwei Gegenstände des Diskursuniversums in allen Eigenschaften gleichen und daher nicht unterscheidbar sind, spricht man von qualitativer Identität; wenn die in Rede stehenden Gegenstände in Wirklichkeit dasselbe Objekt sind, spricht man von numerischer Identität. Bei Ausdrücken und Begriffen, besonders in der Sprachphilosophie und in der Mathematik, steht Identität analog für die gleiche Intension oder Extension. In der Sprache der Logik wird Identität ausgedrückt durch a ≡ a {displaystyle aequiv a} . - Kindheit (Wikipedia)
Kindheit bezeichnet den Zeitraum im Leben eines Menschen bis zur geschlechtlichen Entwicklung (Pubertät). Die inhaltliche Definition von Kindheit bezieht sich weniger auf eine biologische Lebensphase – ihr Bedeutungsgehalt ist vor allem rechtlich, kulturell und gesellschaftlich bestimmt. In der Entwicklungspsychologie folgt die Kindheit auf das Kleinkindalter (2. und 3. Lebensjahr) und gliedert sich in die frühe Kindheit (4. bis 6. Lebensjahr), die mittlere Kindheit (7. bis 10. Lebensjahr) und die späte Kindheit (11. bis 14. Lebensjahr). Nach der Kindheit folgt die Phase des Jugendalters, die Adoleszenz. - Krieg (Wikipedia)
Als Krieg wird ein organisierter und unter Einsatz erheblicher Mittel mit Waffen und Gewalt ausgetragener Konflikt bezeichnet, an dem planmäßig vorgehende Gruppen beteiligt sind. Ziel der beteiligten Gruppen ist es, ihre Interessen durchzusetzen. Der Konflikt soll durch Kampf und Erreichen einer Überlegenheit gelöst werden. Die dazu stattfindenden Gewalthandlungen greifen gezielt die körperliche Unversehrtheit gegnerischer Individuen an und führen so zu Tod und Verletzung. Neben Schäden an den aktiv Beteiligten eines Krieges entstehen auch immer Schäden, die entweder nicht direkt beabsichtigt sind oder Kriegstaktik („Verbrannte Erde“) sein können. Erstere werden heute euphemistisch als Kollateralschäden bzw. Begleitschäden bezeichnet. Krieg beschädigt oder zerstört auch Infrastruktur und die Lebensgrundlagen der Gruppen. Eine einheitlich akzeptierte Definition des Krieges und seiner Abgrenzung zu anderen Formen bewaffneter Konflikte existiert nicht. Kriegsformen sind vielfältig und nicht unbedingt an Staaten oder Staatssysteme gebunden: Sie können auch innerhalb von Staaten stattfinden, etwa als Bürgerkrieg, Unabhängigkeitskrieg oder bewaffneter Konflikt, und zum Weltkrieg oder zum Völkermord führen. Trotz intensiver Diskussionen konnte man sich nicht auf eine einheitliche völkerrechtliche Definition einigen, die den Begriff des Krieges eingrenzend beschreibt. Die Genfer-Fünf-Mächte-Vereinbarung vom 12. Dezember 1932 ersetzte deswegen den unspezifischen Ausdruck „Krieg“ durch den Begriff „Anwendung bewaffneter Gewalt“ (Artikel III). Die Charta der Vereinten Nationen verbot schließlich die Anwendung von oder Drohung mit Gewalt in internationalen Beziehungen grundsätzlich (Artikel 2, Ziffer 4: „Allgemeines Gewaltverbot“) und erlaubte sie nur als vom Sicherheitsrat beschlossene Sanktionsmaßnahme (Artikel 42) oder als Akt individueller oder kollektiver Selbstverteidigung (Artikel 51). Während die mit einem Krieg verbundenen Gewalthandlungen im Zivilleben als Verbrechen gelten, werden Kriegshandlungen nicht als gewöhnliche Kriminalität betrachtet, sondern als bewaffnete Auseinandersetzung zwischen Gruppen, die völkerrechtlich unter Umständen dazu legitimiert sein … - Mensch (Wikipedia)
Mensch (Homo sapiens, lateinisch für „verstehender, verständiger“ oder „weiser, gescheiter, kluger, vernünftiger Mensch“) ist nach der biologischen Systematik eine Art der Gattung Homo aus der Familie der Menschenaffen, die zur Ordnung der Primaten und damit zu den Höheren Säugetieren gehört. Menschen sind die einzige rezente Art der Gattung Homo. Die Art ist in Afrika seit rund 300.000 Jahren fossil belegt und entwickelte sich dort über das als archaischer Homo sapiens bezeichnete evolutionäre Bindeglied vermutlich aus der Art Homo erectus. Zwischen Homo sapiens, den Neandertalern und den Denisova-Menschen gab es nachweislich – vermutlich mehrfach – einen Genfluss. Weitere, jedoch deutlich jüngere fossile Belege gibt es für die Art von allen Kontinenten außer Antarktika. Von den noch lebenden Menschenaffen sind die Schimpansen den Menschen stammesgeschichtlich am nächsten verwandt, am zweitnächsten die Gorillas. Allgemeine Eigenschaften der Menschen und besondere Formen menschlichen Zusammenlebens werden in der Anthropologie, Ethnologie und Soziologie untersucht. Im Laufe ihrer Stammesgeschichte und insbesondere der Hominisation haben sich Merkmale herausgebildet, welche die Voraussetzungen dafür bildeten, dass Menschen in hohem Maße sozialisations- und kulturabhängige Wesen werden konnten. Dazu gehören eine lang andauernde Kindheit, die Fähigkeit zum Spracherwerb und zu gemeinschaftlicher Arbeit sowie das Eingehen besonders komplexer sozialer Bindungen. Durch das Bewusstsein erschließt sich den Menschen die zeitliche Dimension des Daseins sowie ein reflektiertes Verhältnis zu sich selbst. Daraus ergeben sich die eigene Existenz betreffende Fragen, wie zum Beispiel die nach der persönlichen Freiheit, nach der menschlichen Stellung in der Natur, nach moralischen Grundsätzen des Zusammenlebens und einem Sinn des Lebens. Im Rahmen der Reflexion des Verhältnisses zu anderen Lebewesen haben viele Kulturen ein Menschenbild entwickelt, das die Menschen von der Natur absondert und dieser gegenüberstellt. Eine solche Sonderstellung innerhalb der Tierwelt wurde etwa durch Schöpfungserzählungen begründet, die den Menschen einen separaten Ursprung zuschreiben, oder durch … - Migration (Wikipedia)
Als Migration wird eine auf Dauer angelegte räumliche Veränderung des Lebensmittelpunktes einer oder mehrerer Personen verstanden. Migration über Landesgrenzen hinweg wird als internationale Migration bezeichnet. Migration innerhalb einer Region oder eines Staates wird Binnenmigration genannt. Als Gegenstand von Forschung und praktischer Begleitung ist Migration in einer Reihe wissenschaftlicher Fachrichtungen vertreten, darunter den Gesellschaftswissenschaften, den Rechts- und Wirtschaftswissenschaften. Daraus ergibt sich eine Vielzahl von Sichtweisen und begrifflichen Unterscheidungen, sodass der Fachliteratur eine einheitliche Definition nicht zu entnehmen ist. - Mogadischu (Wikipedia)
Mogadischu [mogaˈdɪʃu] (englisch Mogadishu, Somali Muqdisho [mʊɢˈdiːʃoː], italienisch und Schweizer Hochdeutsch Mogadiscio, arabisch مقديشو, DMG Maqadīšū), auch unter dem Namen Hamar (somali Xamar) bekannt, ist die Hauptstadt Somalias. Früher wurde Mogadischu auch als die Perle Ostafrikas bezeichnet. - Neuanfang (Wikipedia)
Neuanfang steht für: Neuanfang (Album), Album des deutschen Popsängers und Rappers Clueso (2016) Nächste Ausfahrt Glück – Neuanfang, Film von Luise Brinkmann (2025) Zwei Frauen für alle Felle – Neuanfang, deutscher Fernsehfilm von Stefan Bühling (2025) - Somalia (Wikipedia)
Somalia (Somali Soomaaliya; arabisch الصومال, DMG aṣ-Ṣūmāl; italienisch Somalia; Vollform des Staatsnamens seit 2012 Bundesrepublik Somalia) bezeichnet einen föderalen Staat am Horn von Afrika im äußersten Osten Afrikas. Das beanspruchte Staatsgebiet grenzt an den Indischen Ozean im Osten, den Golf von Aden im Norden, Dschibuti und Äthiopien im Westen und Kenia im Süden. Dort leben mehr als 17 Millionen Menschen. Den somalischen Staat in diesen Grenzen gibt es allerdings aufgrund des Somalischen Bürgerkrieges seit 1988 nicht mehr. Bis 1991 spaltete sich der Nordwesten ab und existiert seither als unabhängiger De-facto-Staat Somaliland weitgehend stabil, im Gegensatz zum Rest des Landes, in dem es bis heute Kämpfe gibt und das als gescheiterter Staat zählt. Der Landesname ist vom Volk der Somali abgeleitet, das die Bevölkerungsmehrheit bildet. Somalia entstand aus dem Zusammenschluss der Kolonialgebiete Britisch- und Italienisch-Somaliland, die 1960 („Afrikanisches Jahr“) gemeinsam unabhängig wurden. Mit dem Sturz der autoritären Regierung unter Siad Barre 1991 zerfiel Somalia vollends. Die ab dem Jahr 2000 unter dem Schutz der internationalen Staatengemeinschaft gebildeten Übergangsregierungen blieben weitgehend erfolglos; sie vermochten zeitweise kaum die Hauptstadt unter ihrer Kontrolle zu halten. Weite Teile des Landes fielen in die Hände lokaler Clans, Warlords oder radikal-islamistischer Gruppen, zudem gab es viel Piraterie vor der Küste Somalias. 2012 bildete die Mehrheit der vielen zwischenzeitlich entstandenen De-facto-Staaten unter einer neuen Verfassung 2012 eine neue Republik mit einer gemeinsamen Regierung, in der sie als Gliedstaaten weitestgehend autonom bleiben. Dieser Bundesstaat existiert bis heute. Weiterhin keine Macht hat diese Regierung allerdings über Somaliland im Nordwesten, das sich um internationale Anerkennung als von Somalia unabhängiger Staat bemüht. Zudem werden große Teile vor allem im Süden Somalias von der islamistischen al-Shabaab beherrscht (Stand: Februar 2024). Somalia ist eines der ärmsten Länder der Erde und das Land mit dem schlimmsten Hunger. Im Februar 2023 waren laut dem UN-Kinderhilfswerk Unicef über 6 Millionen … - Überleben (Wikipedia)
Überleben steht für: das Überleben in der Wildnis mit geringen Hilfsmitteln, siehe Survival das Überleben nach einer schweren Erkrankung, siehe Überlebensrate Überleben!, US-amerikanischer Katastrophenfilm aus dem Jahr 1993 Überleben – Ein Soldat kämpft niemals allein, US-amerikanischer Spielfilm (2016) Überleben. Theaterprojekt zum Klinikmörder Niels Högel (2020) Siehe auch: - Vertreibung (Wikipedia)
Vertreibung ist eine mit Gewalt oder deren Androhung erzwungene Migration zumeist religiöser oder ethnischer Minderheiten, die genötigt werden, ihre angestammte Herkunftsregion zu verlassen. Darunter fallen erzwungene, dauerhafte Flucht, Ausweisung und erzwungene Umsiedlung aus einem Staat oder bei dessen Neu- bzw. Umbildung. Das unterscheidet sie von der Deportation, die Zwangsumsiedlungen innerhalb eines Herrschaftsbereichs bezeichnet. Die Abgrenzung zu anderen Formen der Migration ist oft schwierig.