Wandel als Chance für den IT-Mittelstand
Der Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) startet im August gemeinsam mit der Prospektiv GmbH das durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) geförderte Förderprojekt „changeIT – Change als Chance für den IT-Mittelstand“. Das auf zwei Jahre angelegte Vorhaben unterstützt kleine und mittlere IT-Unternehmen dabei, Veränderungsprozesse erfolgreich zu gestalten.
Die IT-Branche befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel. Künstliche Intelligenz, neue Geschäftsmodelle, zunehmende Konsolidierung sowie ein wachsender Wettbewerbsdruck verändern die Marktbedingungen grundlegend. Gerade kleine und mittlere Unternehmen stehen vor der Herausforderung, ihre Strukturen, Prozesse und Kompetenzen kontinuierlich weiterzuentwickeln, um auch künftig innovativ und erfolgreich am Markt bestehen zu können. Hier setzt changeIT an: Ziel des Projekts ist es, praxistaugliche Methoden und Werkzeuge zu entwickeln und bereitzustellen, mit denen IT-Unternehmen Veränderungsprozesse systematisch und nachhaltig gestalten können. Dabei stehen die besonderen Anforderungen des IT-Mittelstands im Mittelpunkt.
In vielen Unternehmen fehlen im Tagesgeschäft die personellen Ressourcen, das methodische Wissen oder die Zeit, um Veränderungsprozesse strukturiert zu begleiten. ChangeIT entwickelt deshalb gemeinsam mit den Projektpartnern praxisnahe Ansätze, die den Unternehmen helfen, den digitalen und organisatorischen Wandel erfolgreich zu bewältigen und langfristig widerstandsfähiger zu werden.
„Eine schnelle Anpassung an veränderte Gegebenheiten war schon immer notwendig um langfristig am Markt bestehen zu können. Der Anpassungsdruck ist höher denn je, in einer globalisierten Welt die vor enormen Herausforderungen steht, aber auch viele neue Chancen bietet. Durch eine aktive Gestaltung des Wandels in Unternehmen ergeben sich vielfältige Möglichkeiten für Innovation, Wettbewerbsfähigkeit und nachhaltiges Wachstum. Mit changeIT möchten wir mittelständischen IT-Unternehmen dafür konkrete Werkzeuge und Methoden an die Hand geben und diese dabei aktiv unterstützen“, fasst Daniela Kozian, Projektleiterin beim Bundesverband IT-Mittelstand, zusammen.
Mit changeIT unterstreicht der Bundesverband IT-Mittelstand die Bedeutung eines starken und zukunftsfähigen IT-Mittelstands. Die im Projekt entwickelten Ansätze sollen Unternehmen dabei unterstützen, den technologischen und organisatorischen Wandel erfolgreich zu gestalten und den Herausforderungen der kommenden Jahre mit größerer Resilienz und Innovationskraft zu begegnen. Interessierte Unternehmen können sich direkt an Projektleiterin Daniela Kozian (daniela.kozian@bitmi.de) wenden.
Weitere Informationen: https://bitmi.de/projekte/changeit/
Der Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) vertritt über 2.500 IT-Unternehmen und ist damit der größte IT-Fachverband für ausschließlich mittelständische Interessen in Deutschland.
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- Bundesministerium für Arbeit und Soziales (Wikipedia)
Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (kurz BMAS) ist eine oberste Bundesbehörde der Bundesrepublik Deutschland. Es hat seinen Hauptsitz bzw. ersten Dienstsitz in Berlin und seinen zweiten Dienstsitz in der Bundesstadt Bonn. Zuständige Bundesministerin im aktuellen Kabinett Merz und somit der 25. Bundesregierung ist seit dem 6. Mai 2025 Bärbel Bas (SPD). - Organisationsentwicklung (Wikipedia)
Organisationsentwicklung (OE; englisch organization development, OD) ist ein organisationstheoretisches Konzept zur Analyse und Gestaltung geplanten sozialen Wandels in Organisationen. In der Literatur wird OE unter anderem als „Interventionsstrategie, welche gruppendynamische Prozesse verwendet, die sich auf die Organisationskultur konzentriert, um geplante Veränderungen herbeizuführen“ definiert. Mit leicht verschobenem Schwerpunkt beschreiben Bowman und Asch OE als „langfristiges Interventionsprogramm in die sozialen Prozesse von Organisationen unter Verwendung von Prinzipien und Praktiken der Verhaltenswissenschaften mit dem Ziel, Verhaltens- und Einstellungsänderungen herbeizuführen, die zu gesteigerter organisatorischer Effektivität führen“. Organisationsentwicklung untersucht und behandelt Beziehungen, Verhalten und Einstellung gegenüber dem Individuum, der Arbeitsgruppe, anderen Arbeitsgruppen und der Organisation als Ganzem. Mabey und Pugh nennen fünf kennzeichnende Merkmale der OE: OE ist ein breit angelegter, andauernder, mittel- bis langfristiger Ansatz. OE basiert auf Erkenntnissen und Methoden der Verhaltenswissenschaften. OE ist prozessorientiert (kontrastiert zu zielorientiert). OE erfordert eine Moderation. OE ist partizipativ. Demzufolge bedeutet Organisationsentwicklung eine Förderung des Humankapitals und nicht das bloße Desinvestieren von Arbeitsplätzen. OE wird in unterschiedlichen Organisationstypen eingesetzt, darunter große Unternehmen, öffentliche Verwaltungen, Kirchen, soziale Einrichtungen sowie militärische Organisationen. Dabei werden die Gesetzmäßigkeiten sozialer Gemeinschaften genutzt und (wie beim HR-Ansatz) die Interessen der Mitarbeiter in der Gestaltung ihrer Arbeits- und Handlungssysteme arbeitswissenschaftlich berücksichtigt. - Prozessoptimierung (Wikipedia)
Die Prozessoptimierung dient in Wirtschaftssubjekten dazu, die Effizienz und die Effektivität bestehender Arbeits-, Geschäfts-, Produktions- und Entwicklungsprozesse sowie den Einsatz der hierfür benötigten Ressourcen kontinuierlich zu verbessern. - Zukunftsfähigkeit (Wikipedia)
Nachhaltigkeit ist ein Handlungsprinzip bei der Nutzung von Ressourcen. Hierbei soll eine dauerhafte Bedürfnisbefriedigung gewährleistet werden, indem die natürliche Regenerationsfähigkeit der beteiligten Systeme bewahrt wird, vor allem von Lebewesen und Ökosystemen. Das Handlungsprinzip der Nachhaltigkeit ist ein Zielkonflikt, ein veränderlicher bestmöglicher Zustand, in dem es nicht möglich ist, die Ziel-Eigenschaft Ressourcennutzung zu verbessern, ohne zugleich die andere Eigenschaft des Ressourcen-Erhalts verschlechtern zu müssen. Im Allgemeinen wird Nachhaltigkeit heute als Form der Ressourcennutzung verstanden, die nach dem Drei-Säulen-Modell auf dem gleichzeitigen und gleichberechtigten Umsetzen von Umweltschutz, langfristigem Wirtschaften und einem fairen Miteinander beruht, damit auch zukünftige Generationen gut leben können. Im entsprechenden englischen Wort sustainable ist dieses Prinzip wörtlich erkennbar: to sustain im Sinne von „aufrechterhalten“ bzw. „erhalten“. Mit anderen Worten: Die beteiligten Systeme können ein bestimmtes Maß an Ressourcennutzung „dauerhaft aufrechterhalten“, ohne Schaden zu nehmen. Das Prinzip wurde zuerst in der Forstwirtschaft angewendet: Im Wald ist nur so viel Holz zu schlagen wie permanent nachwächst. Als in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts erkannt wurde, dass alle Rohstoffe und Energievorräte auf der Welt auszugehen drohen, ging sein Gebrauch auf den Umgang mit allen Ressourcen über. In seiner ersten und älteren Bedeutung bedeutet „nachhaltig“ als Adjektiv oder bei adverbialem Gebrauch, dass eine Handlung längere Zeit anhaltend wirkt. Beispiel: Eine Erfahrung kann einen Menschen nachhaltig prägen. Davon zu unterscheiden ist die neuere Bedeutung im Sinn eines Handlungsprinzips, das die Erhaltung von Ressourcen trotz ihrer Nutzung zum Ziel hat. Die ältere Bedeutung „lang anhaltend wirkend“ ist daher von der neueren Bedeutung „ressourcenerhaltend“ zu unterscheiden.