Tenable erweitert Exposure-Management-Plattform um Kontextualisierung und Priorisierung von AppSec-Risiken

Tenable One führt AppSec-Risiken mit den Exposure-Daten des gesamten Unternehmens zusammen, um blinde Flecken zu eliminieren und das Risiko über die komplette Angriffsfläche hinweg zu reduzieren

COLUMBIA, Maryland, USA (30. Juli 2026) — Tenable® Holdings, Inc. (NASDAQ: TENB), das Unternehmen für Exposure-Management, gibt die Erweiterung der Exposure-Management-Plattform Tenable One bekannt. Die Plattform führt ab sofort AppSec-Risiken mit allen anderen Exposure-Daten nahtlos zusammen. Durch die Integration statischer Code-Schwachstellendaten bietet Tenable One eine lückenlose Code-to-Runtime-Sichtbarkeit über die gesamte Angriffsfläche hinweg.

Sicherheitsteams kämpfen seit Langem mit einem grundlegenden Problem bei der Codesicherheit: Verwundbarer Code gelangt schneller in die Produktion als er überprüft werden kann. Verschärft wird dieses Problem durch den Einsatz generativer KI: Sie ermöglicht es Entwicklern zwar, Code drei- bis viermal schneller bereitzustellen – erhöht jedoch gleichzeitig das Risiko für Sicherheitslücken um das Zehnfache. Hinzu kommt, dass App-Sec-Teams und Entwickler meist auf isolierte Tools setzen. Diesen fehlt jedoch der nötige Kontext zur Infrastruktur, um zu erkennen, ob eine Sicherheitslücke im Code überhaupt eine reale Bedrohung für das Unternehmen darstellt. Dieser isolierte Ansatz führt zu einem massiven und leicht ausnutzbaren blinden Fleck.

Stimmungsbarometer:unverb. KI-Analyse*

Tenable One erfasst, analysiert und normalisiert Daten aus allen relevanten Anwendungsentwicklungs- und Sicherheitsquellen – einschließlich Tools für die KI-Anwendungssicherheit wie Claude Security. Anschließend verknüpft Tenable One alle erfassten Exposure-Daten miteinander: Die Plattform vereint die eigene Tenable-Telemetrie mit Daten anderer Sicherheits-Tools – darunter Endpoint Protection, Cloud Security, Schwachstellenmanagement, OT-Sicherheit und mehr. Durch die zusätzliche Einbindung von geschäftskritischem Kontext aus Quellen wie CMDBs entsteht so ein vollständiges Bild des Unternehmensrisikos, was die Priorisierung und Behebung von Schwachstellen massiv beschleunigt. Mit dieser Plattformerweiterung unterstützt Tenable One Unternehmen beim Wechsel vom reaktiven Scannen von Anwendungen hin zu einer proaktiven Risiko-Priorisierung. Dabei werden Code-Risiken direkt mit den gefährdeten Laufzeitsystemen, Cloud-Workloads, Identitäten und Angriffspfaden verknüpft.

„Mit der Integration von AppSec-Daten in Tenable One liefern wir unseren Kunden genau den Kontext, der ihnen bislang gefehlt hat“, erklärt Eric Doerr, Chief Product Officer bei Tenable. „Sicherheitsteams müssen sich nicht länger durch ein Meer von Schwachstellen kämpfen. Mit Tenable One wissen sie in Sekundenschnelle, wo sie angreifbar sind, sobald eine Sicherheitslücke entsteht – egal, ob ein agentisches KI-Security-Tool einen neuen Zero-Day in einer Open-Source-Bibliothek entdeckt oder menschliches Versagen ein Risiko verursacht. Zum ersten Mal können Security-Teams Code-Schwachstellen direkt einsehen und Maßnahmen zur Fehlerbehebung im Kontext aller anderen Risikoarten priorisieren, um Risiken noch effektiver zu reduzieren.“

Die Integrationen für AppSec-Daten sind ab sofort für alle Kunden von Tenable One verfügbar. Weitere Informationen zu Tenable One und den Integrationen für Anwendungssicherheit finden Sie unter: https://www.tenable.com/blog/application-security-data-exposure-management-integration

Über Tenable
Tenable®, das Unternehmen für Exposure-Management, identifiziert und schließt Sicherheitslücken, die den Wert, die Reputation und die Vertrauenswürdigkeit von Unternehmen gefährden. Die KI-gestützte Exposure-Management-Plattform von Tenable bietet umfassende Sichtbarkeit und handlungsrelevante Erkenntnisse entlang der gesamten Angriffsfläche und ermöglicht es Unternehmen, sich vor Cyberangriffen zu schützen – von IT-Infrastrukturen über Cloud-Umgebungen bis hin zu kritischen Infrastrukturen und allen dazwischenliegenden Bereichen. Über 44.000 Kunden weltweit verlassen sich auf Tenable, wenn es darum geht, Sicherheits- und Geschäftsrisiken zu minimieren. Weitere Informationen finden Sie auf de.tenable.com.

Firmenkontakt
Tenable
Dulcie McLerie
Birketweg 31
80639 München
+49 (0) 89 3803 6443
71cb6a1b63ec22a35c72fded066c92d9100a88f9
http://de.tenable.com

Pressekontakt
H zwo B Kommunikations GmbH
Maximilian Wenzel
Nürnberger Straße 17-19
91052 Erlangen
+ 49 (0) 9131 81281-16
71cb6a1b63ec22a35c72fded066c92d9100a88f9
https://www.h-zwo-b.de/

Themenrelevante Wikipedia-Infos:
  • Kontextualisierung (Wikipedia)
    Kontextualisierung bedeutet allgemein, dass ein Vorstellungsinhalt, eine Sache, ein Wort oder eine Person in Beziehung zu anderen Inhalten gesetzt wird, die mit ihm in einem Zusammenhang gesehen werden. Je nach der Einordnung des Inhalts und der Art des Zusammenhangs unterscheidet man verschiedene Theorien der Kontextualisierung. Die Linguistik untersucht sprachliche Zusammenhänge, die Pädagogik lerntheoretische, die Philosophie erkenntnistheoretische Zusammenhänge. Auch in Architektur und Städtebau spielt die Beziehung des Objekts zu seiner Umgebung eine wichtige Rolle. Es handelt sich also um die interaktive Konstitution des relevanten Kontextes innerhalb eines Kommunikations- und Interpretationsprozesses. Der Begriff wird insbesondere in der Sprachwissenschaft, der Kommunikationstheorie, der Philosophie und der Pädagogik angewendet. Der Kontextualismus erhebt die Kontextualisierung in den Geistes- und Sozialwissenschaften zum Denkprinzip. Hinter dem Konzept der Kontextualisierung steht die Überzeugung, dass komplexe und vielschichtige Wörter oder Sätze nur aus ihrem geeigneten sprachlichen Kontext heraus zu sehen und verstehen sind, ebenso wie kulturelle Objekte nur aus ihren kultur- und alltagsgeschichtlichen Zusammenhängen heraus. Es geht immer darum, die richtigen bzw. angemessenen Bezüge herzustellen. Die Kontextualisierung gilt auch als Methode des vernetzten Denkens und Lernens sowie der systemischen Familientherapie. Im Aufsatzunterricht im Fach Deutsch versteht man unter Kontextualisierung einer Textvorlage, dass der Schüler in seinem Aufsatz außertextliche Bezüge zum vorliegenden Text herstellt (historische, soziologische, politische Einflüsse, literaturgeschichtliche Einordnung, Vorwissen über den Autor oder die Werkgeschichte, Kenntnisse von anderen Texten zum gleichen Thema oder Motiv). Abgeleitete Begriffe sind Dekontextualisierung und Rekontextualisierung.
  • Priorisierung (Wikipedia)
    Priorisierung oder Prioritätensetzung steht für: allgemein das Festlegen einer Priorität im Rahmen des Zeitmanagements die Festlegung von Rangfolgen bei Aufgaben Priorisierung medizinischer Leistungen, Abstufung nach dem Vorrangigkeitsprinzip Siehe auch:
  • Tenable (Wikipedia)
    Tenable, Inc. ist ein Cybersicherheitsunternehmen mit Sitz in Columbia, Maryland. Es ist für die Entwicklung des Schwachstellenscanners Nessus bekannt.
Werbung
connektar.de